Türkei begeht Holocaust-Gedenktag erstmals

27. Januar 2011
Türkei begeht Holocaust-Gedenktag erstmals

… in der Türkei (wurde) der Holocaust-Gedenktag erstmals mit einem offiziellen Akt begangen. Zu der Feierstunde am Donnerstag wurde unter anderen der Gouverneur von Istanbul, Avni Mutlu, erwartet. Die Regierung in Ankara erklärte, die Türkei werde weiterhin der Opfer des Nationalsozialismus gedenken. Es gelte, Lehren aus dem Holocaust zu ziehen und Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu bekämpfen.

Seit Monaten sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel wegen des israelischen Angriffs auf eine Gaza-Hilfsflotte angespannt. Elitesoldaten der israelischen Marine hatten am 31. Mai 2010 neun Aktivisten an Bord der „Mavi Marmara“ getötet, nachdem diese sich geweigert hatten, das türkische Schiff in internationalen Gewässern zu übergeben. Ende Dezember hatte die türkische Regierung allerdings erklärt, mit Israel Frieden schließen zu wollen.

Zuvor müsse sich die Regierung in Jerusalem allerdings für den Angriff entschuldigen und eine Entschädigung anbieten. Die Entscheidung Ankaras, den Holocaust-Gedenktag ausgerechnet dieses Jahr erstmals mit einem offiziellen Akt zu begehen, dürfte als weiterer Schritt gewertet werden, um die Spannungen zu überwinden.

http://www.net-tribune.de/nt/node/35241/news/Tuerkei-begeht-Holocaust-Gedenktag-erstmals/site/2

4 Gedanken zu „Türkei begeht Holocaust-Gedenktag erstmals“

  1. Türkei begeht Holocaust-Gedenktag erstmals.
    Der Holocaust-Gedenktag in der Türkei wird Deutschland sicher sehr verärgern. Ich fürchte, wenn die Deutschen ihren lang ersehnten Erlöser wieder haben, die Türken werden zweifellos das nächste Holocaust-Opfer sein.

  2. Als Deutsche, die die schwere Last der deutschen Geschichte als ewige Verpflichtung tief in ihrem Herzen, ihrem Verstand und ihrer Seele fühlt (siehe auch

    http://www.migrapolis-deutschland.de/fileadmin/Dokumente/Politik/Nadja_Thelen-Khoder._Zum_Gedenken_an_die_Pogromnacht.pdf

    und „Trauer und Scham“ unter
    http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=1891),

    danke ich der Türkei dafür, dass sie den 27. Januar als Holocaust-Gedenktag begangen hat. Die unvergleichbaren (!) Greueltaten der nicht-jüdischen Deutschen an allen Juden dürfen niemals in Vergessenheit geraten, und jedem, der die Erinnerung daran aufrechterhält, sei ausdrücklich dafür gedankt!

    Gedenktage sind sehr wichtig, weil sie eine gemeinsame Trauerarbeit ermöglichen. Denn die Aufarbeitung der Geschichte liegt nicht nur im Interesse der Opfer, deren Würde wiederhergestellt werden muß, sondern auch im Interesse von uns allen, die wir in einer friedlichen Welt leben wollen.

    Es gilt, Vergangenes im kollektiven Gedächtnis der Menschheit zu verankern, damit sich Schreckliches nicht wiederhole, Gutes erhalten bleibe, Opfer und Täter und vor allem ihre Nachfahren in ein Gespräch kommen können und eine weitere Unterdrückung der Wahrheit, also auch der Meinungs- und Pressefreiheit, sich erübrigt.

    Immer wieder bin ich mit der entsetzlichen Tatsache konfrontiert, daß sich die Geschichte von Völkermorden mit der meines eigenen Landes fürchterlich verquickt. Als ich am Vorabend des Gedenktages der Armenier am 24. April den Film „Aghet. Ein Völkermord“ von Eric Fiedler auf Phoenix gesehen habe

    (http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/aghet/295227?datum=2011-04-23),

    wurde mir die Verantwortung, die sich aus dieser Geschichte ergibt, wieder einmal ebenso bewußt wie durch den Satz „Wer spricht heute noch von der Vernichtung der Armenier?“ von Adolf Hitler.

    1938 verbrannten Deutsche die jüdischen Gotteshäuser (schon 1933 ihre Bücher und später dann auch die Menschen, wie Heinrich Heine prophezeit hatte), und zur selben Zeit fanden auch in Dersim (in Tunceli umbenannt) Massaker statt, wohin auch manche Armenier hatten fliehen können.

    Der Zentralrat der Armenier fordert ein Denkmal in Berlin für den Völkermord an den Armeniern in den Jahren 1915-1917, die Föderation der Dersim Gemeinden in Europa fordert die Anerkennung der schrecklichen Ereignisse in Dersim in den Jahren 1937/38

    (http://www.facebook.com/group.php?gid=129982763682546)

    und die Installierung des Tertele-Gedenktages am 4. Mai.
    Am 17. Mai findet im Berliner Abgeordnetenhaus eine Veranstaltung statt, auf die auch auf MIGRApolis, der Internetplattform für Migranten von Hidir Celik, hingewiesen wird:

    http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=43&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=825.

    Ebenso findet man auf „Menschenrechte online“ von Christian Zimmermann, dem 2. Vorsitzenden des „Förderverein Dersim e.V.“ (1. Vorsitzender: Yasar Kaya, der auch Vorsitzender der „Föderation der Dersim Gemeinden in Europa e.V.“ ist) die Ankündigung dieser Veranstaltung

    (http://menschenrechte-online.com/index.html und http://menschenrechte-online.com/127.html)

    sowie viele Informationen über Dersim und seine reichhaltige Kultur.

    Ich möchte Sie an dieser Stelle bitten, diese Gedenkveranstaltung wahrzunehmen als eine Möglichkeit, uns allen zu mehr Wahrheit, Freiheit und Frieden zu verhelfen. Denn nur Ehrlichkeit und Offenheit ermöglicht einen würdevollen Umgang Aller mit Allen, der Staaten, ihrer zivilgesellschaftlichen Organisationen und jedes einzelnen Individuums.

    In großer Dankbarkeit gegenüber allen Menschen, die sich für diese Ehrlichkeit und Offenheit und damit für dem Frieden einsetzen verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    Nadja Thelen-Khoder

  3. Sehr geehrte Frau Thelen-Khoder,
    bezüglich den vielen Kommentaren über Türkei, Israel, Afrika und
    viele andere Länder möchte ich endlich mal meine eigene Meinung als Deutscher darlegen.
    Mein Magen dreht sich fast jeden Tag herum, wenn ich durch entsprechende Medien wie Presse und Fernsehsender an meine Schuld bezüglich der deutschen Vergangenheit erinnert werde mit der Erwartung, mein Haupt in Demut zu senken und Buße zu tun.
    Das tausendjährige Reich ist Vergangenheit – nun werden tausend Jahre Demut und Milliarden DM bzw. Euro eingefordert.
    Ich zähle mich nicht mehr zu den Verantwortlichen, lehne deshalb
    jede neue, sogenannte „Mahnmale“ kategorisch ab. Sind diese „Mahnmale“ nicht nur Instrumente / Alibi-Funktion einer gewissen Klientel, weiter ihre „Gutmachung“ einzufordern ? Heute kann jeder sogenannter Betroffener ein Mahnmal einfordern, jeder deutscher Politiker wird das zwangsweise und wohlwollend positiv abnicken ! Man nennt das heute wohl „Political Correcness“ , ansonsten würde er sofort mit der „Nazi“ Keule bedroht und in die rechte Ecke abgestellt werden ! Hoch lebe unsere „Meinungsfreiheit“ ! Alleine der Ausdruck und Begriff – „FORDERN“ – läßt schon eine gewisse Dreistigkeit und Unverschämtheit erahnen !
    Ich persönlich habe ein Napoleon Syndrom, entstanden durch Überlieferung meiner Vorfahren in der X-ten Generation, als dieser französische Feldherr mordend und brandschatzend durch Europa zog. Die Franzosen würden sich tot lachen, wenn ich heute Wiedergutmachungszahlungen einfordern wollte oder gar in Paris ein Denkmal fordern würde ! Richtig so – diese Zeit ist vorbei !

    Nun wundert mich allerdings die Aktion der Türkei, sich bei
    Israel einzuschleimen. Ich hatte immer den Eindruck, das die Türkei sich NICHT um andere Meinungen kümmert und
    richtigerweise ihre eigenen Interessen vertritt. So etwas passiert dann, wenn sich die menschenverachtende Türkei mit den
    menschenverachtenden Israeliten auf See anlegt und der Rest der Welt als Israel-Verantwortliche Gutmenschen auf jeden Gegner Druck aufbaut. Über die widerrechtlich okkupierten Gebiete in Palästina zu reden ist jedem Deutschen ein Maulkorb verpasst worden ! Welche Zynik und Heuchelei !
    Ich als angepasster Gutmensch finde : Man sollte die Kirche im Dorfe lassen und versuchen, ohne politische Repressalien und Forderungen zusammenzuleben – in Deutschland mit der deutschen Sprache !

    Mit freundlichen Grüßen und Grüß Gott

    Robert Oellig

  4. Sehr geehrter Herr Oellig!

    Leider schreiben Sie nicht, wie alt Sie sind, aber ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass Sie so alt sind, dass Sie tatsächlich eine Schuld tragen könnten an den entsetzlichen Verbrechen, die Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus begangen hat. Ich kann Gott sei Dank auch von dieser „Gnade der späten Geburt“ sprechen, wie es der ehemalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl einmal formulierte.

    Ich habe noch nie in meinem Leben einen Bericht gelesen oder gehört, der mich „an meine Schuld bezüglich der deutschen Vergangenheit erinnert“ oder in der „Erwartung“ verfasst worden wäre, dass ich „mein Haupt in Demut zu senken und Buße zu tun“ hätte. Das wäre in meinem und wohl auch in Ihrem Falle ja auch völlig absurd; ich gehe davon aus, dass wir beide keine persönliche Schuld tragen (können).

    Aber wie zum Beleg für meine Einstellung schreiben Sie: „Das tausendjährige Reich ist Vergangenheit“. Ich weiß, dass Sie das nicht wollten, aber Sie benutzen hier eine Nazi-Propaganda-Formel. Die Nationalsozialisten nannten ihr „Reich“ das „Dritte“ oder das „Tausendjährige Reich“, das auf das erste, dem „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“, und das zweite, dem Kaiserreich seit 1871, folgen und (mindestens) 1000 Jahre dauern sollte.

    Und allein schon dieser Umstand, dieses unfreiwillige, weil unbewusste Verwenden von Propagandafloskeln der Nationalsozialisten ist mir Beweis genug, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit eine permanente Aufgabe an uns alle ist.

    Nein, wir sind nicht verantwortlich für das, was geschehen ist, aber wir sind verantwortlich für die Befindlichkeit der Überlebenden und vor allem für die Zukunft.

    Und der allerwichtigste Grund für Erinnerungsarbeit ist der, dass sich die Verbrechen der Vergangenheit nie wiederholen dürfen.

    Deutschland hatte viele große und kleine Synagogen und viele Schächtereien. Was bedeutet es, wenn in vielen Orten in Deutschland nur noch Gedenktafeln daran erinnern, dass dort einmal eine Synagoge stand, und wenn gleichzeitig heftig darüber diskutiert wird, wenn „islamisch“ geschlachtet, also geschächtet werden soll. (Das ist nur eine von sehr vielen Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Muslimen, von denen manchmal beide großen Religionen nichts wissen oder nichts wissen wollen.)

    Solche Mahnmale sind deshalb so wichtig, damit wir die Vergangenheit nicht vergessen, damit sie fassbar, sichtbar wird. Was bedeutet schon eine Zahl wie 6 000 000 ermordeter Juden oder 500 000 ermordeter Sinti und Roma („Zigeuner“)? Diese Zahlen sind so ungeheuerlich, so unvorstellbar, dass sie kaum eine Wirkung haben.

    Aber eine Gedenktafel, ein Stolperstein, macht das Ungeheuerlich fassbar: HIER wohnte z.B. Gittel Tobar, war ein Jahr alt und wurde nach Lodz deportiert – so steht es auf einem Stolperstein vor der Bobstraße 2 bei uns in Köln.

    Und, lieber Herr Oellig: Ich schäme mich so sehr dafür, dass es in meinem Deutschland, nach Immanuel Kant, Johann Sebastian Bach, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Gotthold Ephraim Lessing, Heinrich Heine, Wolfgang Amadeus Mozart, Rainer Maria Rilke, Mathias Claudius und so vielen Anderen möglich war, dass die niedrigsten Instinkte so lange herrschen konnten.

    Und ich will eben alles tun, dass eine Wiederholung unmöglich ist. Deshalb bin ich am 7. Mai auch auf die Demonstration „Köln stellt sich quer“ gegangen und habe in St. Heribert gemeinsam mit vielen anderen besorgten Menschen gebetet. Und der Bericht in der Lokalzeit von Oliver Köhler
    http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/05/07/lokalzeit-koeln-kundgebung.xml ist eben ein Beweis für die unglaubliche Tatsache, dass es wirklich und wahrhaftig heute in Deutschland Menschen gibt, die sich SS-Runen auf den Nacken tätowieren lassen und auf eine Demonstration von „Pro Köln“ gehen.

    Mahnmale sind kein Alibi, für niemanden. Und alles Geld der Welt kann nie „wiedergutmachen“, was damals geschehen ist. Verzeihen Sie mir, aber das ist auch so ein grauenhaftes Wort: „Wiedergutmachung“. Als ob man bestialische Morde jemals „wiedergutmachen“ könnte!

    Aber finden Sie es nicht auch atemberaubend schrecklich, dass sich Deutschland so dermaßen bereichert hat? Was war die „Arisierung“ anderes als gigantischer Diebstahl? Wer spricht heute noch davon, dass das Kaufhaus Hertie seinen Namen von dem jüdischen Händler Hermann Tietz hatte, den man es damals wegnahm, weil er Jude war? Und ist die Forderung nach Rückgabe wenigstens eines Teiles dieser Reichtümer (wie soll man die geleistete Zwangsarbeit und die vielen Kunstraube genau beziffern) nicht absolut gerechtfertigt?

    Auch geht es nicht um „sogenannte Betroffene“. Wenn die Armenier ein Mahnmal fordern, so sind sie als Hinterbliebene bzw. Nachfahren betroffen, wie wir als Deutsche auch betroffen sind. Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal Gelegenheit hatten, den Film „Aghet. Ein Völkermord“ (http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/ndr_produktionen/aghet/aghet102.html) zu sehen. In dieser ergreifenden Dokumentation über den Völkermord 1915-17 im Osmanischen Reich wird die AmerikanerinTacy Atkinson, die von 1902-17 Missionsschwester in Harput war, mit dem Satz zitiert. „Die Deutschen, die Türken und der Teufel selbst hatten sich zu einem Dreierbündnis zusammengefunden.“ (Das Deutsche Reich war damals im Ersten Weltkrieg – Welch ein Jahrhundert, das seine Weltkriege durchnumeriert! – mit dem Osmanischen Reich verbündet, und Theobald von Bethmann-Hollweg, Reichskanzler des Deutschen Reichs 1909–17, lehnte die Vorschläge von Graf Metternich, dem deutschen Botschafter in Konstantinopel, ab, die Massaker an den Armeniern zu bremsen, weil sein Hauptziel war, die Türkei als Bündnispartner im Ersten Weltkrieg nicht zu verärgern.)

    Dass „jeder deutsche Politiker“ Mahmale „zwangsweise und wohlwollend positiv abnicken“ würde, kann ich nicht sehen. Schließlich ist der Völkermord an den Armeniern nun bald 90 Jahre her, und noch immer ist es nicht gelungen, die Türkei dazu zu bringen, diesen Völkermord überhaupt anzuerkennen. Noch immer werden Orhan Pamuk, Dogan Akhanli und andere türkische Schriftsteller bedroht, Photos von den Wänden gerissen und armenische Journalisten wie Hrant Dink auf offener Straße erschossen, weil sie eben diese Anerkennung fordern.

    Zu Ihrem Unverständnis Türkei/Israel möchte ich Sie auf die Phoenix-Runde zur Ausstrahlung des Filmes „Aghet. Ein Völkermord“ hinweisen, die meines Erachtens die verschiedenen Standpunkte gut darlegt; man kann sie unter dem Link http://www.phoenix.de/sixcms/detail.php?id=297108&template=d_ph_videostream_popup&format=4&transfer=2 noch einmal ansehen. Ich habe sehr viel dadurch gelernt.

    Besonders in Anbetracht dieser „Diskussionsrunde“ betone ich an dieser Stelle erneut die Einmaligkeit der deutschen Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus und meine große Scham als Deutsche, die mich Ihre Formulierung von den „menschenverachtenden Israeliten“ auch strikt zurückweisen lässt.

    Ich möchte nicht nur Kirchen im Dorf haben, sondern auch Moscheen (Muslime), Synagogen (Juden), Cems (Aleviten) und alle anderen Gotteshäuser, und deshalb fordere ich und wünsche mir von ganzem Herzen in meinem Deutschland in meiner Sprache, dass wir alles dafür tun, den ersten Satz unseres wunderschönen Grundgesetzes jeden Tag aufs Neue Wirklichkeit werden zu lassen:

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung alles staatlichen Gewalt.“

    Und die Würde der Toten und Mahnmale gehören unbedingt dazu!

    Bitte seien Sie mir nicht böse, dass ich so ausführlich (und deshalb so lange) auf Ihre Antwort eingegangen bin. Aber ich halte es für so wichtig, dass wir alle einander besser verstehen.

    Und glauben Sie mir bitte, wenn ich Ihnen sage, dass ich mich seit vielen Jahren darum bemühe, Türken, Kurden, Armenier, Dersimer, Palästinenser und Israelis (u.v.a.m.) zu verstehen. (Vor dem Film „Aghet. Ein Völkermord“ und der Phoenix-Runde wusste ich von der armenischen Geschichte sehr wenig; „Dersim“ (http://www.fdg-dersim.com/deutsch/aktuel/152-ein-artikel-von-nadja-thelen-khoder.html) hatte ich bis vor gar nicht so langer Zeit noch nie gehört.)

    Wenn ich nur eines wirklich verstanden habe, ist es das: Wir alle müssen mit unserer Geschichte leben und mit der Geschichte der Anderen. Nur dann ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Und ich bin sicher, dass es Ihnen auch genau darum geht.

    Mit freundlichsten Grüßen und vergelt’s Gott, wenn Sie sich wirklich die Mühe machen und meine lange Antwort lesen!

    Ihre
    Nadja Thelen-Khoder

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