Wir sind keine anti-türkische Einrichtung

Johannes Lepsius hat 1915 als einer der ersten den Massenmord an den Armeniern dokumentiert. Der Bund will sein Gedenken mit finanzieller Hilfe für das Lepsius-Haus Potsdam fördern. Dagegen protestiert die Türkische Gemeinde mit einem Brief an Angela Merkel. Hermann Goltz vom Lepsius-Haus spricht im Interview mit Tagesspiegel.de über die Hintergründe des Streits.

Herr Goltz, der Bundestag hat ihrem Verein Lepsiushaus Potsdam im Jahr 2007 eine Fördersumme von 600.000 Euro zugesprochen. Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) reagiert jetzt darauf mit einem entrüsteten Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem sie ihr rät, von der Unterstützung Abstand zu nehmen. Haben Sie mit dieser Reaktion gerechnet?

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Ein Gedanke zu „Wir sind keine anti-türkische Einrichtung“

  1. Was sollte man von den Deutschen erwarten War es nicht die deutsche Justiz, die den Môrder von Talat Pasa einfach freigesprochen hat.
    Die Deutschen, die angebliche Allierte von uns, haben auch solche Missioners wie Lepsius nach Anatolien geschickt, um die Armenier gegen uns aufzuhetzen.
    Feindselige Haltung des deutschen Staats Tûrkei gegenûber auch heute nur mi grôsster diplomatische Anstrengung geheimzuhalten.
    Ich erinnere mich ganz genau als die tûrkischen Diplomaten in den siebziger und achtziger Jahren von den armenischen Môrdern umgebracht wurden, hatte die deutschen Fernsehanstalten immer nur kurz ûber die feigen Attentate aber ziemlich lange ûber die armenische Lûge zu berichten.
    Dass wir mit den deutschen nie Freunde werden ist so sicher wie amen in der Kirche.
    Erol Turgut

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