Autor: aira

  • Ich Chef, du Turnschuh

    Ich Chef, du Turnschuh

    Ich Chef, du Turnschuh

    Türkisch-deutsches Kino? Es ist zehn, fünfzehn Jahre her. Damals lag im Schaufenster einer dieser türkischen Videotheken in Kreuzberg ein sonderbarer Film. Ich habe ihn aus Neugierde ausgeliehen. Er hieß, glaube ich, „Polizei“ und spielte in Kreuzberg. Alle Beteiligten, Schauspieler und Drehteam, waren Türken. Sogar die strengen deutschen Polizisten wurden von langhaarigen und schnauzbärtigen Türken gespielt, die sich in ihren Szenen das Grinsen nur mühsam verbeißen konnten. Die Story war zum Vergessen, die Kamera wirkte dilettantisch, die meisten Schauspieler waren bemühte Amateure. Aber das kleine Werk bewies immerhin, daß sich in der türkischen Gemeinde Berlins eine eigene Filmszene entwickelt hatte, mit eigener Weltsicht. Wir, die Deutschen, bekamen davon nichts mit. Wir kannten damals vor allem „40 Quadratmeter Deutschland“ von Tevfik Baser, der in Hamburg lebte und von dem man danach nicht mehr viel gehört hat.
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  • Hahn sucht türkische Partnerregion für Hessen

    Hahn sucht türkische Partnerregion für Hessen

    Jörg-Uwe Hahn
    Justiz- und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn ist auf dem Weg in die Türkei. (Archivbild)
    Foto: dpa

    Hahn sucht türkische Partnerregion für Hessen
    Sonntag, 11. Juli 2010, 13:00 Uhr

    Wiesbaden (dpa/lhe) – Die Suche nach einer türkischen Partnerregion für Hessen geht in eine neue Runde. Am Sonntag machte sich eine Delegation um Justiz- und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) auf den Weg in die Türkei. Vom Frankfurter Flughafen startete am Mittag eine Maschine in Richtung Istanbul. Geplant sind auf der sechstägigen Reise unter anderem Gespräche mit den Gouverneuren der Provinzen Bursa, Adana und Antalya. Informieren will sich Hahn aber auch über die Ausbildung von Imamen und islamischen Religionsunterricht.
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  • Thomas Cook übernimmt Öger Tours

    Thomas Cook übernimmt Öger Tours

    Touristik-Konzern


    Foto: AP

    zuletzt aktualisiert: 12.07.2010 – 09:18

    Frankfurt (RPO). Der Reisekonzern Thomas Cook übernimmt den Türkeireisenveranstalter Öger Tours. Das teilte der Touristikunternehmer Vural Öger am Montag in Hamburg mit. Die Marke Öger Tours und die Zentrale in Hamburg sollen „in vollem Umfang“ erhalten bleiben. Die kartellrechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission ist noch erforderlich.
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  • Auch Obama vermeidet den Begriff Völkermord

    Auch Obama vermeidet den Begriff Völkermord

    Genozid an den Armeniern
    Auch Obama vermeidet den Begriff Völkermord
    „Aghet“, der NDR-Film über den Genozid an den Armeniern, wird in den Vereinigten Staaten gezeigt. Abgeordnete des Kongresses sollen ihn sehen. Ob Amerika anerkennt, was in der Türkei geschah? Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Eric Friedler.
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  • Börse Türkei: Analysten sehen gute Chancen am Bosporus

    Börse Türkei: Analysten sehen gute Chancen am Bosporus

    Börse Türkei: Analysten sehen gute Chancen am Bosporus

    Die türkische Börse profitiert von einem starken Wirtschaftswachstum des Landes. Analysten schätzen die Aussichten des Landes am Bosporus deutlich positiv ein und auch internationale Investoren stehen derzeit Schlange. Doch Anleger müssen politische Risiken einkalkulieren.
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  • Lest die Bilanzen, nicht den Koran!

    Lest die Bilanzen, nicht den Koran!

    Die Türkei & der Westen
    Lest die Bilanzen, nicht den Koran!

    Abkehr vom Westen? Wer die Türkei verstehen will, sollte nicht immer nur an den Islamismus denken. Eine Entgegnung auf Josef Joffe.
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  • „Ich war ein Gastarbeiter-Kind“

    „Ich war ein Gastarbeiter-Kind“

    Ich heiße Cem, das ist ein türkischer Name. Als ich zur Schule ging, hieß niemand in unserer Klasse so, die anderen hatten Namen wie Iris oder Hartmut, deutsche Namen halt. Aber ich bin wie sie in Deutschland geboren, um es genau zu sagen: in Bad Urach, einer schwäbischen Kleinstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Meine Eltern sind als Gastarbeiter in den sechziger Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Beide haben viel gearbeitet. Deshalb hatte ich als Kind Tageseltern.

    Das Ehepaar Rehm, das über uns wohnte, hat auf mich aufgepasst. Ich habe mich sehr wohl bei ihnen gefühlt, sie waren wie Oma und Opa für mich. Bei ihnen habe ich gelernt, Deutsch mit schwäbischem Dialekt zu sprechen. Frau Rehm hat für mich Spätzle gekocht, Herr Rehm hat mit mir Fahrradausflüge gemacht.

    An den Wochenenden hatten meine Eltern mehr Zeit für mich. Alle zwei Wochen gab es am Wochenende vormittags eine Fernsehsendung in türkischer Sprache, das sogenannte Gastarbeiterprogramm. Es hieß „Ihre Heimat, unsere Heimat“. Das war unser Draht in die Türkei. Und Briefe natürlich. Internet gab es damals ja noch nicht, und das Telefonieren war viel zu teuer. Aber alle ein bis zwei Jahre haben wir Urlaub in der Türkei gemacht. Wir sind mit dem Auto hingefahren, eine furchtbar lange Fahrt war das.

    Mischmasch aus Türkisch und Deutsch

    Mit meinen Eltern habe ich Türkisch gesprochen, mit den Kindern anderer türkischer Gastarbeiterfamilien einen Mischmasch aus Türkisch und Deutsch und in der Schule natürlich Deutsch. Eigentlich war es toll, so beide Kulturen kennenzulernen. Nur manchmal gab es ein paar kleine Kulturkonflikte. Zum Beispiel was das Baden anging.

    In unserem Haus gab es damals keine Badewanne. Man musste Wasser erst aufwärmen und es in einen Waschzuber schütten. Um Wasser zu sparen, hat das Ehepaar Rehm hintereinander im selben Wasser gebadet: zuerst der Opa, dann die Oma und schließlich ich. Das war damals wohl normal. Meine Mutter fand das allerdings unvorstellbar. In der Türkei gilt stehendes Badewasser nämlich als unsauber.

    Und auch sonst habe ich manchmal ein paar Unterschiede beobachten können. Wenn wir am Wochenende Besuch bekamen oder ein Fest gefeiert wurde, war immer viel los bei uns. Der Fernseher lief, es gab viele Süßigkeiten, die Kinder durften lange aufbleiben. Oft bin ich einfach mitten in dem Trubel auf dem Sofa eingeschlafen. Das war bei meinen deutschen Freunden undenkbar. Die hatten pünktlich im Bett zu sein und durften auch nicht viel fernsehen.

    Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass ich mich nicht ausgeschlossen fühle. Obwohl wir Muslime sind, hat sie beispielsweise immer einen Weihnachtsbaum aufgestellt, damit ich nicht in Verlegenheit käme, wenn mich meine deutschen Freunde danach fragten. Und Karneval habe ich auch immer mitgefeiert und mich verkleidet. Meist als Indianer, einmal auch als Cowboy.

    „Ich fühlte mich immer wie alle anderen“

    Ich hatte türkische und deutsche Freunde und fühlte mich immer wie alle anderen. Aber es gab einige Augenblicke, wo andere mich darauf stießen, dass ich anders war. Beispielsweise konnte ich fast nicht mit auf eine Klassenfahrt nach England, weil ich als Türke nicht einfach durch andere Länder reisen durfte. Meine Lehrerin konnte die Grenzbeamten zum Glück überreden.

    Und manchmal haben mich einige Kinder verteidigt, wenn mich jemand beschimpfte, weil ich Ausländer war. Sie sagten: „Er kann doch nichts dafür, dass er Türke ist.“ Sie haben das bestimmt nett gemeint, aber mir wurde dadurch schon klar, dass „Türke sein“ bei manchen nicht sehr angesehen war.

    Auf der Realschule wurde ich als Klassen- und auch als Schülersprecher gewählt. Damals wurde mir klar, dass man etwas bewirken kann, wenn man sich dafür einsetzt. Vielleicht waren das die ersten Schritte, die mich zum Politiker machten. Und als ein Freund mich mit 15 zu den Grünen mitnahm, beschloss ich, dort einzutreten. Ich habe das gemacht, weil die Partei sich für den Umweltschutz und für Frieden einsetzte.

    Damals hätte ich mir natürlich nicht träumen lassen, dass ich später der erste Deutsche türkischer Herkunft sein würde, der in den Bundestag gewählt wird.

    Dieser Text ist ein Beitrag aus „Dein SPIEGEL – einfach mehr wissen“, dem Nachrichtenmagazin für neugierige Kinder. Dein SPIEGEL berichtet über Politik und Kultur, über Themen aus Natur und Technik, über Sport und Spannendes aus aller Welt – immer unterhaltsam für junge Leser erzählt und erklärt. Das Inhaltsverzeichnis gibt es hier , bekommen kann man das Heft im SPIEGEL-Shop – und überall im Zeitschriftenhandel.

    Protokoll: Alexandra Frank

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  • Türkei-Beitritt spaltet Koalition

    Türkei-Beitritt spaltet Koalition

    Türkei-Beitritt spaltet Koalition

    VON MICHAEL BRÖCKER

    Die liberale Türkei-Politik von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) stößt auf Widerstand in der Union. „Das geht über die Position der Bundesregierung hinaus“, sagte ein CSU-Vorstandsmitglied gestern unserer Zeitung.
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  • Auf Wachstumskurs

    Auf Wachstumskurs

    09.07.2010 / Kapital & Arbeit /

    Auf Wachstumskurs
    Die Türkei strebt den Sprung in die Gruppe der zehn größten Volkswirtschaften an. Kooperation mit anderen Schwellenländern ist dabei wesentlicher Faktor
    Von Wolfgang Pomrehn, Istanbul

    Während in Deutschland das Wirtschaftswachstum immer noch knapp über Null herumdümpelt, nehmen viele Schwellenländer schon wieder richtig Fahrt auf. So auch die Türkei, die bereits im vergangenen Jahrzehnt eine ökonomische Erfolgsgeschichte erlebte. Im ersten Quartal 2010 legte die hiesige Volkswirtschaft um 11,7 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2009 zu. Beobachter bleiben allerdings noch vorsichtig in der Beurteilung der Lage. Gegenüber dem letzten Quartal 2009 hat die Wirtschaftsleistung nämlich nur gering zugenommen. Der hohe Zuwachs im Jahresvergleich ist eine Folge des Einbruchs um über 14 Prozent zu Jahresbeginn 2009. Unterm Strich läßt sich immerhin bilanzieren, daß die Volkswirtschaft die Verluste wieder wettgemacht hat und nun mit zunächst gedämpftem Tempo weiter wächst. Entsprechend ist die Stimmung unter den Verbrauchern so gut wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.
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  • Wie türkische Lehrer unterrichten

    Wie türkische Lehrer unterrichten

    Wie türkische Lehrer unterrichten

    Die Herbert Quandt-Stiftung lädt zu einem Lehrer-Workshop in der Türkei. Auch eine Lehrerin aus Bad Homburg ist mit zur Partie.

    Bad Homburg. Türkische Kinder gehören wie selbstverständlich zum Alltag in deutschen Schulen. Kurdische Kinder in türkischen Schulen ebenso. Heterogenität, die an Pädagogen und Schüler besondere Anforderungen stellt. Um die Besonderheiten einer heterogenen Schülerschaft geht es in der dritten Deutsch-Türkischen Lehrerakademie der Herbert Quandt-Stiftung, die vom kommenden Sonntag an in Izmir stattfindet. Teilnehmer sind 12 deutsche und 13 türkische Lehrer.
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  • Westerwelle: Türkei hat einflussreiche Stellung

    Westerwelle: Türkei hat einflussreiche Stellung

    Abrücken der „privilegierten Partnerschaft“
    Westerwelle: Türkei hat einflussreiche Stellung

    Hamburg (RPO). Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat zu einer Neubewertung der internationalen Rolle der Türkei aufgerufen. „Ob es um Iran, Nahost oder andere globale Fragen geht – die Türkei hat sich eine einflussreiche Stellung in der Welt erobert“, sagte Westerwelle.

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  • Integrationsbericht der Bundesregierung

    Integrationsbericht der Bundesregierung

    Integrationsbericht der Bundesregierung
    Bildungsoffensive erreicht Migranten nicht
    zuletzt aktualisiert: 07.07.2010 – 14:14

    Berlin (RPO). Die Bildungschancen von Migrantenkindern haben sich nicht verbessert. Die Zahl der ausländischen Schulabgänger ohne Abschluss steigt laut Integrationsbericht der Bundesregierung weiter an. Von Chancengleichheit könne keine Rede sein. NRW-Integrationsminister Laschet zeigt sich überrascht von dem Ergebnis.

    So verließen 13,3 Prozent der Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln die Schule ohne Abschluss, wie aus dem Integrationsbericht der Bundesregierung hervorgeht, der am Mittwoch offiziell in Berlin veröffentlicht wurde.
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  • Keine Chancengleichheit für Migranten

    Keine Chancengleichheit für Migranten

    Von Christian Klemm 08.07.2010 / Titel
    Keine Chancengleichheit für Migranten
    Integrationsbericht stellt eklatante Benachteiligung in der Bildung fest
    Trotz Integrationsgipfel und angeblicher Bildungsoffensive: In Deutschland lebende Migranten erreichen deutlich schlechtere Schulabschlüsse als ihre deutschen Mitschüler.
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  • Deutschland werde durch Zuwanderer wie aus der Türkei dümmer

    Deutschland werde durch Zuwanderer wie aus der Türkei dümmer

    Eine „angemessene Streitmacht ganz wichtig“
    Sarrazin rechtfertigt umstrittene Äußerungen
    zuletzt aktualisiert: 07.07.2010

    Berlin (RPO). Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin hält seine umstrittenen Äußerungen wie etwa zur Integration von Zuwanderern und „Hartz-IV“-Empfängern für gerechtfertigt. In der Politik sei der Einsatz einer „angemessenen Streitmacht ganz wichtig“, sagte der ehemalige Berliner Finanzsenator in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview des „Zeit-Magazins“.

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    umstrittene-Aeusserungen_aid_878928.html?utm_source=newsletter&utm_

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  • Türkei erwartet fünf Millionen Deutsche

    Türkei erwartet fünf Millionen Deutsche

    Türkei erwartet fünf Millionen Deutsche

    von Boris Kalnoky

    Die türkische Küste bereitet sich auf den größten Touristen-Ansturm ihrer Geschichte vor – wie in jedem Jahr. Denn die Türkei zählt zu den am schnellsten wachsenden Touristenzielen der Welt. Beliebt ist sie besonders bei Deutschen, die daheim auf ihre türkischen Mitbürger schimpfen mögen – aber im Sommer doch in Richtung Antalya, Bodrum oder Adana ziehen.
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  • Volksverhetzung

    Volksverhetzung

    Volksverhetzung
    Thilo Sarrazin wurde mehrfach angezeigt
    Mittwoch, 7. Juli 2010 08:27

    Türkischstämmige Berliner haben den Bundesbanker und früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung angezeigt. Sie sind nicht die Einzigen.
    (…)
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  • CDU – Intelligenztest für Einwanderer – Steffel verteidigt Trapp

    CDU – Intelligenztest für Einwanderer – Steffel verteidigt Trapp

    CDU
    Intelligenztest für Einwanderer – Steffel verteidigt Trapp
    Mittwoch, 7. Juli 2010 03:20

    Innerhalb der Berliner CDU gibt es weiterhin Diskussionen über die Integrationspolitik. Anlass ist der Vorschlag des Vorsitzenden des Innenausschusses Peter Trapp, einen Intelligenztest für Einwanderer einzuführen.

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  • Luftraum gesperrt für israelisches Militär

    Luftraum gesperrt für israelisches Militär

    06.07.2010 /
    Luftraum gesperrt für israelisches Militär
    Türkei fordert Entschuldigung für Gaza-Angriff
    Im Streit um den israelischen Angriff auf eine Gaza-Hilfsflotte (neun Todesopfer) hat die Türkei ihren Luftraum für israelische Militärflüge gesperrt.

    Ankara (AFP/dpa/ND). Dabei handele es sich um ein generelles Flugverbot für die israelische Luftwaffe, sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu laut der Zeitung »Hürriyet«.
    (…)

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  • Türkei droht mit Abbruch der Beziehungen

    Türkei droht mit Abbruch der Beziehungen

    05. Juli 2010
    Türkei droht mit Abbruch der Beziehungen

    ANKARA (inn) – Wenn sich Israel nicht offiziell für die tödliche Razzia auf der „Mavi Marmara“ entschuldigt, will die Türkei ihre Beziehungen zu dem Staat abbrechen. Dies sagte Außenminister Ahmet Davutoglu gegenüber der türkischen Zeitung „Hurriyet“.

    Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP vom Montag fügte Davutoglu hinzu, Israel müsse sich entweder entschuldigen oder einem internationalen Untersuchungsausschuss zustimmen. Sonst werde die Türkei die Verbindungen abbrechen. Auch werde sie keine israelischen Militärflugzeuge in ihrem Luftraum dulden. Falls es nur eine israelische Untersuchung des Vorfalls vom 31. Mai gebe, aber keine internationale, werde sich sein Land mit dem Ergebnis zufrieden geben, „dass die Razzia unberechtigt war“.

    Von: E. Hausen

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  • Türkei will Ölpest am Bosporus vorbeugen

    Türkei will Ölpest am Bosporus vorbeugen

    Istanbul (Bild: dpa)

    Pipeline statt Tanker
    Türkei will Ölpest am Bosporus vorbeugen
    Von Gerd Höhler
    Der Golf von Mexiko ist von der türkischen Mega-Metropole Istanbul Tausende Kilometer entfernt – und doch ganz nah, zumindest in diesen Wochen. Mit besonderer Unruhe verfolgt man am Bosporus den Kampf der Amerikaner gegen die Ölpest. Viele fragen sich besorgt: was, wenn sich eine solche Katastrophe bei Istanbul ereignet? Hier wird zwar nicht nach Öl gebohrt. Aber jeden Tag transportieren Tanker rund 250.000 Tonnen Rohöl durch den Bosporus. Dabei gab es bereits mehrere folgenschwere Havarien.
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