elemente/ögeler in Wiesbaden

Betreff: Einladung elemente/ögeler in Wiesbaden-Biebrich am 13.11.10 um 19.30 in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Leon Ömer Şimşek
Regisseur/Schauspieler
Leibnizstr.36
60316 Frankfurt am Main
Tel: 069-67700821
Mobil: 0163-6919121
oemersimsek@online.de

Veranstalter: Interkulturelles Forum Wiesbaden e.V. in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzentrum Biebrich
Samstag, 13. 11. 2010 . Beginn: 19.30 Uhr
Cumartesi, 13. 11. 2010 . Saat: 19.30’da
Eintritt frei
Oranier-Gedächtnis-Kirche . Adolf-Todt-Str.9 . 65203 Wiesbaden / Biebrich
Weitere Informationen unter 0611-319174

Ein deutsch-türkischer Abend mit Musik und Literatur über die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. —

Mit dem türkischen Sänger und Bağlama-Spieler Hamdi Tanses und dem Pianisten Wolfgang Schneider begibt sich der türkischstämmige Schauspieler Ömer Şimşek auf einen interessanten Weg.

Er bringt Momente eines klassischen Kammerkonzerts mit Elementen einer Lesung und einer Bühnenperformance zusammen.

Zu Texten des Deutschen Friedrich Nietzsche werden zeitgenössische türkische Klaviermusik und traditionelle Volkslieder von den Ufern des Schwarzen Meeres bis zur Mittelmeerküste gespielt.

Ömer Şimşek arbeitet auch als Regisseur. Er inszenierte für die Burghofbühne das türkisch-sprachige Stück „40 Yıl – Dile Kolay“ („40 Jahre – leicht gesagt“).

Wurde diese Inszenierung ausschließlich auf Türkisch gegeben, so ist sein neues Programm zweisprachig und auch für nicht Türkisch Sprechende gut verständlich.

Performance ve Konser — Su, Toprak, Hava, Ateş ögelerini müzik ve edebiyat diliyle anlatan bir Türk-Alman gecesi. — Türk asıllı oyuncu Ömer Şimşek, Ozan Hamdi Tanses ve piyanist Wolfgang Schneider ile birlikte ilginç bir yola çıkıyor.

Oda müziği konseri, edebiyat ve sahne performansını bir araya getiriyor. Alman yazar Friedrich Nietzsche eserlerinin yanısıra cağdaş Türk piyano müziği ve Karadeniz ́den Akdeniz ́e uzanan Türk Halkmüziği eserleri seslendiriliyor.

Ömer Şimşek aynı zamanda yönetmen olarak çalışıyor. Yüksel Pazarkaya’nın yazdığı „40 Yıl Dile Kolay“ oyununu Türkçe olarak Burghofbühne de sahneye koydu.

Yeni programı „elemente / öğeler“ hem Türkçe hem Almanca olarak sunuluyor.

Türkische Imame starten Fortbildungen zur Integration

Türkische Imame starten Fortbildungen zur Integration
Langfristig auch gesamte Ausbildung in Deutschland geplant

Hannover (epd). Imame aus 13 niedersächsischen Moscheegemeinden haben eine zehnmonatige Fortbildung zur Integration begonnen. Die aus der Türkei stammenden Imame können ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern und werden in Landeskunde fortgebildet, sagte die Regionalleiterin der Goethe-Institute in Deutschland, Angela Kayar, am Dienstag bei der Auftaktveranstaltung in Hannover. „Die Imame spielen für die Integration eine wichtige multiplikatorische Rolle.“

Wolf Walther vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus Nürnberg sagte, die Fortbildungen seien zunächst eine Übergangslösung. „Langfristig ist es sicher sinnvoll, eine theologische Ausbildung an deutschen Universitäten wie in Osnabrück anzubieten.“ Dort startet im Oktober ein Weiterbildungsprogramm. Langfristig soll an der Hochschule der erste Master-Studiengang für Imame eingerichtet werden.

Das bundesweite Fortbildungsprogramm „Imame für Integration“ startete im vergangenen Jahr bereits in Nürnberg und Köln. An dem über drei Jahre angelegten Projekt nehmen insgesamt 130 türkische Imame teil, die erst seit kurzem in Deutschland leben. Die Fortbildungen werden vom Goethe-Institut veranstaltet und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) gefördert.

Internet: www.ditib.de, www.goethe.de (8098/28.9.10)

Quelle: http://www.epd.de/niedersachsen_bremen/niedersachsen_bremen_index_79851.html

Akhanli ab Dezember in der Türkei vor Gericht

29. September 2010

Deutscher Autor ab Dezember in Türkei vor Gericht

Der türkischstämmige deutsche Autor Dogan Akhanli muss sich vom 8. Dezember an in Istanbul vor Gericht verantworten. Das zuständige Gericht in der türkischen Metropole habe diesen Termin jetzt festgelegt, teilte Akhanlis Anwalt Haydar Erol am Mittwoch auf Anfrage mit. Akhanli wird eine Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall mit Todesfolge vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück.

Quelle: http://www.stern.de/news2/aktuell/deutscher-autor-ab-dezember-in-tuerkei-vor-gericht-1608776.html

„Arm in einem reichen Land“

Mehr Stolz, ihr Frauen! Wie ist es nur möglich, dass ihr euch nicht aufbäumt gegen die Verachtung, die euch noch immer trifft. – Auch heute noch? Ja, auch heute noch.
(Hedwig Dohm, 1831-1919, deutsche Schriftstellerin, Publizistin, Dramatikerin und Frauenrechtlerin)

Aktionswochen „Arm in einem reichen Land“ – Aufruf und Materialien – im Bcc an alle MgV und LFRe

Sehr geehrte Damen, liebe Frauen,

die Mitgliederversammlung 2009 hat beschlossen, dass der Deutsche Frauenrat anlässlich des Europäischen Jahrs zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung eine Kampagne „Arm in einem reichen Land“ durchführt. Mit einer Mail vom 07.07.2010 und einem Schreiben vom 08.07.2010 hatten wir Sie über den damals aktuellen Stand informiert. Gleichzeitig hatten wir Sie gebeten, sich auf eine Mitwirkung an den Aktionswochen einzustellen und Ihre Mitglieder / Gruppen über diese Bitte zu informieren. 



In der Zwischenzeit hat eine Arbeitsgruppe Materialien sowie methodische Anregungen für mögliche Aktivitäten in den Aktionswochen erarbeitet. Diese Materialien erhalten Sie mit dieser Mail ebenso wie den Aufruf der BAG kommunaler Frauenbüros und des Deutschen Frauenrates zu den Aktionswochen. 



Bitte leiten Sie diese Materialen weiter innerhalb Ihres Verbandes und gerne auch an weitere Gruppen, die sich möglicherweise beteiligen können. Gern weise ich auch darauf hin, dass sowohl der Aufruf als auch die Materialien in den nächsten Tagen auf der Website des Deutschen Frauenrates zum Herunterladen eingestellt werden; bitte leiten Sie auch diese Informationen weiter. 



Mit den Aktionswochen ist eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung von Forderungen verbunden, die die BAG kommunaler Frauenbüros und der Deutsche Frauenrat zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erheben. Die Forderungen und die Unterschriftenlisten sowie eine Argumentationshilfe zu den Forderungen werden Ihnen in den nächsten Wochen zugeleitet. 



Ebenfalls erhalten Sie in den nächsten Tagen eine kommentierte Literatur-/Link-Liste mit weiteren Materialien zum Thema. 



In den nächsten Tagen leiten wir Ihnen mit einer gesonderten Mail auch ein Formular zu, in das Sie oder Gruppen Ihrer Verbände eintragen können, mit welcher Aktivität Sie sich an den Aktionswochen beteiligen. Hierüber Kenntnis zu haben ist für die weitere politische Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten und des Deutschen Frauenrates wichtig. 



Der Vorstand des Deutschen Frauenrates wird selbst 3 Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen durchführen.

1. Zum Auftakt der Aktionswochen laden wir am 10.11.2010 um 19.00 Uhr zu einer Lesung von Brigitte Vallenthin, Verfasserin des Buches „Ich bin dann mal Hartz IV“ in Berlin ein mit anschließender Diskussion; der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

2. Im November lädt der Vorstand zu einer Veranstaltung nach Neubrandenburg ein. Unter dem Titel „Aufgetischt – Kinder tafeln mit PolitikerInnen“ werden wir im Neubrandenburger Frauen- und Mädchentreff des Demokratischen Frauenbundes e. V. mit Politiker/innen über die Folgen der Einkommensarmut für Kinder sprechen.

3. Vermutlich in der Woche zwischen dem 13.-17.12.2010 wird in Kooperation mit dem Forum Menschenrechte, dessen Mitglied der Deutsche Frauenrat ist, die Abschlussveranstaltung zu den Aktionswochen stattfinden. Nähere Informationen folgen nach der endgültigen Abstimmungen zwischen den Kooperationsparter/innen.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung aus den Reihen der Mitgliedsverbände des Deutschen Frauenrates, der Landesfrauenräte und darüber hinaus – lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung setzen gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

Mit freundlichen Grüßen.
Henny Engels
Geschäftsführerin 

Deutscher Frauenrat
Axel-Springer-Str. 54 a
10117 Berlin
Tel. 030-20456911
Fax: 030-20456944
www.frauenrat.de

Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus in social networks

Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus  in social networks

Von Bernd Merling

Wenn man sich die Diskussionen im Social Network „wer kennt wen“ (wkw), speziell in den Pro-Sarrazin-Gruppen, sowie auf den entsprechenden Blogs im Internet anschaut, erkennt man sehr schnell, dass es da um die Art von Meinungsfreiheit geht, in der nur deren Meinung verbreitet werden darf. Und wer den, dessen Meinung millionenfach unters Volk gebracht wird, kritisiert, dem wird vorgeworfen, er wolle die Meinungsfreiheit einschränken. Lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre und ernst genommen werden muss.

Es geht um die Schaffung einer Volksgemeinschaft, aus der alle ausgegrenzt werden sollen, die anders glauben, anders denken, anders sprechen und anders aussehen. (vgl. auch hier)

Manche sagen das auch sehr offen und deutlich, wie z.B,. in folgendem Text, in dem deutlich wird, worum es im Zusammenhang mit der Sarrazin-geschichte wirklich geht. Der zitierte Text stammt von einer Berliner Website „mit neuesten nationalen Nachrichten“. Die Zitate sind kursiv gesetzt. Unserer Auffassung nach ist die von uns definierte Gemeinschaft unseres Volkes ein Gegenmodell zur kosmopolitischen, multikulturalistischen und individualistischen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Hier wird die „Volksgemeinschaft“ beschworen, wie sie auch in wkw immer wieder vorkommt. Als Gegenentwurf zur bestehenden pluralistischen Gesellschaft. Die Volksgemeinschaft wird hier auch klar als kollektivistisches System beschrieben. („Gegenmodell zur … individualistischen…“). Also nix mit individueller Freiheit, zu der ja auch die gerade in der gegenwärtigen Auseinandersetzung über Sarrazin eben von den Rechten geforderte „Meinungsfreiheit“ gehört. Allein hier wird schon deutlich, dass es da nicht um die Meinungsfreiheit als individuelles Grundrecht geht, sondern als Mittel zum Zweck zum Kampf gegen Demokratie und Grundrechte.
(…)

Quelle: http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=12368&tx_ttnews[backPid]=3&cHash=86e613b945

Diplomatische Manöver gegen Kurden

29.09.2010

Diplomatische Manöver gegen Kurden
Ankara läßt Besuch bei Öcalan zu – und koordiniert international Vorgehen gegen PKK

Von Nick Brauns
Nachdem in der vergangenen Woche Gespräche türkischer Regierungsvertreter mit dem inhaftierten Vorsitzenden der illegalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, bekanntwurden, durfte am Montag mit der Vorsitzenden des Kongresses für eine Demokratische Gesellschaft (DTK), Aysel Tugluk, erstmals auch eine führende kurdische Politikerin den Inhaftierten auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer besuchen. Tugluk soll dabei Presseberichten zufolge versucht haben, den PKK-Führer im Namen der im DTK zusammengeschlossenen kurdischen Vereinigungen und der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) zu einer permanenten Waffenruhe der Guerilla zu bewegen.

Unterdessen traf sich am Wochenende der türkische Innenminister Besir Atalay mit Vertretern der autonomen kurdischen Regierung im Nordirak, um Maßnahmen gegen das Einsickern von PKK-Kämpfern aus dem Nachbarland in die Türkei zu erörtern. Atalays Gespräche seien Teil eines im April zwischen der Türkei, dem Irak und den USA vereinbarten Antiterroraktionsplans, meldete die Tageszeitung Hürriyet am Montag. In diesem Zusammenhang sei dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière in der vergangenen Woche bei seinem Besuch in Ankara ein Dossier über PKK-Aktivitäten in Europa übergeben worden. Es könne nun überraschende Razzien gegen Mitglieder der PKK und ihr nahestehende Organisationen geben, mutmaßt die Zeitung. Vizeministerpräsident Cemil Cicek kündigte am Dienstag an, im Parlament eine Verlängerung des am 17. Oktober auslaufenden Mandats für grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Rebellen zu beantragen.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2010/09-29/037.php

„Integration durch Austausch“

Der stellvertretende Bürgermeister der türkischen Hauptstadt Ankara, Ali Ulusoy (großes Foto stehend), lud Bürgermeister Richard Borgmann zum Besuch ein. Im Autohaus Rüschkamp informierte Inhaber Joan Hendrik Rüschkamp seine Gäste auch über das Thema Integration am Arbeitsplatz. Foto:
(wer)

Lüdinghausen –
„Integration durch Austausch“ – diesem Ziel hat sich das Multikulturelle Forum (MKF) aus Lünen
verschrieben. Und setzt dies seit nunmehr 25 Jahren auch um. In Kooperation mit der türkischen Divrigi-Stiftung in
Ankara werden unter anderem Austauschprogramme für Jugendliche in Deutschland organisiert. Ob davon auch junge
Menschen in der Steverstadt profitieren können, muss die Zukunft zeigen.

Ein Anfang ist mit dem Besuch einer türkischen Delegation am Montag im Lüdinghauser Rathaus gemacht. Unter den Gästen waren
mit MKF-Geschäftsführer Kenan Kücük auch ein gutes Dutzend Gäste aus der Türkei, die sich derzeit auf einer Informationsreise in
der Region befinden. Auf Initiative von Joan Hendrik Rüschkamp, dessen Autohaus auch einen Standort in Lünen hat, machten die
Besucher aus Anatolien Station in der Steverstadt. Unter ihnen waren mit Ali Ulusoy der stellvertretende Bürgermeister der
Hauptstadt, außerdem der Ehrenvorsitzende der Divrigi-Stiftung, Ali Arif Atay, und der sozialdemokratische Parlamentsabgeordnete
M. Ejder Özdemir.
Der Abstecher in die Steverstadt war allerdings kein Zufall. Hatte doch bei dem seit fünf Jahren vom MKF vergebenen
Multi-Kulti-Preis der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in diesem Jahr den dritten Rang erreicht. Ausgezeichnet wurde dabei die
Arbeit von Sabine Schröder und ihrer ehrenamtlichen Mitstreiterinnen vom Fachdienst für Integration und Migration. Sie erläuterte
der Runde ihren Einsatz vornehmlich für Menschen, die in Deutschland nur geduldet seien. Diese hätten beispielsweise keinen
Zugang zu irgendwelchen Integrationsmaßnahmen wie etwa Sprachkursen.
Bürgermeister Richard Borgmann sah den Besuch aus der Türkei als Chance: „Vielleicht könnte er ein Auftakt sein, dass ihre und unsere Jugend in engeren
Kontakt treten.“ Er verwies auch darauf, dass viele Lüdinghauser die Türkei als Urlaubsland schätzten. Der Divrigi-Vertreter Ali Arif Atay stellte aber fest, dass sein
Land über den touristischen Aspekt hinaus viel zu bieten habe – „kulturell, historisch und wissenschaftlich“. M. Ejder Özdemir ergänzte: „Die Türkei ist auch
wirtschaftlich ein interessantes Ziel.“ Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Ankara luden sie Borgmann zu einem baldigen Besuch ein.
Die Visite in der Steverstadt ging mit einem Betriebsbesuch im Autohaus Rüschkamp weiter. Am Abend wartete eine Stadtführung auf die Delegation.
VON PETER WERTH, LÜDINGHAUSEN
Quelle: http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_coesfeld/luedinghausen/1406187_Integration_ist_das_Thema.html

Türkei darf nicht frei von Christen werden

28. September 2010
Türkei darf nicht frei von Christen werden

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion befasst sich mit dem ‚C’.

Berlin (kath.net/idea)
Einst urchristliche Regionen wie die Türkei dürfen nicht zur christenfreien Zone werden. Das sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, auf einer Veranstaltung seiner Fraktion am 27. September in Berlin. Er betrachte mit großer Sorge, dass Christen die am meisten bedrängte Religionsgemeinschaft der Welt seien.

Kauder bezeichnete das Recht auf freie Religionsausübung als „das elementarste Menschenrecht neben dem Recht auf Leben“. Er trete dafür ein, dass Muslime in Deutschland Moscheen errichten können. Zugleich erwarte er, dass auch Christen in der Türkei, in Indonesien und Malaysia Kirchen bauen können. Kauder sprach vor 700 Teilnehmern der Tagung zum „C“ im Parteinamen. Nach seinen Worten ist das christliche Menschenbild „der Marken-Kern der Unionsparteien“. Zu den zentralen Aufgaben eines Christen gehöre der Schutz des Lebens. Kauder: „Es muss uns bedrücken, wenn es um jeden gefällten Baum eine große Diskussion gibt, aber relatives Schweigen, wenn jedes Jahr 130.000 Kinder abgetrieben werden.“ Der Mensch dürfe auch nicht „verzweckt“ werden. So solle man nicht mittels Präimplantationsdiagnostik (PID) auswählen, wer auf die Welt kommen soll. Die Unionsfraktion setze sich dafür ein, dass dieses Verfahren verboten werde. Geschützt werden müsse auch das Ende des Lebens: So dürfe es keine aktive Hilfe zum Sterben geben, sondern Hilfe, Unterstützung und Beistand beim Sterben.

Kauder ging auch auf die Diskussion um die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze ein. Der Entwurf der Bundesregierung sieht eine Steigerung um fünf Euro auf 364 Euro vor. Sozialleistungen dürften nicht den Status von Hilfeempfängern zementieren, sondern müssten dazu verhelfen, das Leben aus eigener Kraft zu bewältigen, so Kauder. Eine dauerhafte Abhängigkeit von staatlichen Leistungen habe wenig mit dem christlichen Menschenbild zu tun.

„Wer abtreibt, wird schuldig“

In einer Podiumsdiskussion äußerte sich der amtierende EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), unter anderem zur Abtreibungsproblematik. Er kenne keine Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch leicht nehme. „Wer abtreibt, wird schuldig“, so Schneider. Es gebe aber Situationen, die ausweglos erschienen. Es sei daher ein kluger Weg, dass Abtreibungen straffrei seien. Er stehe auf der Seite der Frauen und sei bereit, dafür im Zwielicht zu stehen – auch wenn er sich dort unwohl fühle. Zwar könne die von den Kirchen angebotene Beratung bei Schwangerschaftskonflikten nicht jede Abtreibung verhindern. Sie sei aber keine Lizenz zum Töten. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg), sagte, das „C“ in der CDU sei ein Alleinstellungsmerkmal, für das er dankbar sei. Zugleich müsse dieser Selbstanspruch der CDU immer wieder überprüft werden. Die Kirche könne nicht alle Entscheidungen der Politik billigen.

Deutschland braucht christliche Mission

Die stellvertretende Generalsekretärin der CSU, Dorothee Bär, bedauerte, dass die Mehrheit der Deutschen mit christlichen Festtagen nichts mehr anzufangen wisse. Bär: „Es feiern heute mehr Menschen Halloween als den Reformationstag.“ Die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, sagte, Deutschland habe christliche Mission nötig. Einer Einführung von muslimischen Festtagen als gesetzliche Feiertage stehe sie „sehr zurückhaltend“ gegenüber.

Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=28297

Schach verbindet! Schachverein Satranç Club 2000 ein Vorbild für Integration

Es ist keine Frage: Wir befinden uns im Zeitalter des globalen Zusammenwachsens. In einer immer kleiner werdenden Welt wird die Herausforderung für das Zusammenleben zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen immer spannender. Manch hilfsbedürftiger Zeitgenosse fühlt sich dieser interkulturellen Herausforderung hin und wieder nicht mehr gewachsen und meint aufgrund dessen gar, “Deutschland schaffe sich ab“. Nun, wo es dem einen oder dem anderen ins gewünschte Gesamtbild zu passen scheint, dass Migranten eigentlich nur die Wahl haben, Tagelöhner in einer ‚Parallelgesellschaft‘ oder potentielle Straftäter zu werden, werden entgegengesetzte Beispiele gerne mal übersehen oder als Ausnahme abgetan.

Zum Beispiel ist da der Schachverein Satranç Club 2000 (Satranç ist das türkische Wort für Schach), der vor zehn Jahren von türkischstämmigen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet wurde. Der Verein öffnete sich von Anfang an Spielerinnen und Spielern aus allen Kulturen. Nun spielen Deutsche und Türken, Serben und Kosovaren Seite an Seite, um bei diversen Ligen und Wettkämpfen ein möglichst gutes Beispiel für Ihren Satranç Club zu holen. Eine Besonderheit ist, dass es sich um einen der wenigen Sportvereine handelt, die in ihrer Satzung die Förderung des kulturellen Miteinanders explizit aufführen. Andere Schachvereine, vor allem in Nordrhein-Westfalen, beginnen sich dieses Modell bereits zum Vorbild nehmen. Hier werden Migranten aktiv, um Menschen aller Nationen aktiv zur Integration aufzurufen.

Der Satranç Club hat am 26. September 2010 bereits zum vierten Mal zum Interkulturellen Schnellschachturnier im Rahmen der bundesweit stattfindenden Interkulturellen Woche eingeladen. Das Turnier fand diesmal zum zehnjährigen Vereinsjubiläum statt und war diesmal zusätzlich auch eine offizielle EU-Veranstaltung zum gleichzeitig stattfindenden „Europäischen Tag der Sprachen“. Was lag also näher, als diesmal den Slogan „Wir spielen in einer Sprache / Biz ayni dilden oynuyoruz“ zu wählen?

Zur Eröffnungsansprache wurden vom Satranç Club als kleine Geste auch Offizielle des Kölner Schachverbandes eingeladen, welcher die mehrfache Deutsche Meisterin Heike Vogel folgte. Mit 34 Spielern aus diversen Vereinen hatte das Turnier eine recht feine Beteiligung für ein lokales Turnier, und für die geplanten Veranstaltungen in den nächsten Jahren ist eine Steigerung absehbar. Ungeschlagen gewonnen hat erstmalig das aufstrebende Talent Carlo Pauly von den Schachfreunden Köln-Mülheim vor dem aus Hessen angereisten Markus Ecker und dem Spitzenspieler des Satranç Club, Alexander Johannes. Der Seniorenpreis ging an den vereinslosen Spieler Peter Fäthe und der Juniorenpreis an Sophie Schröter von der Schachgemeinschaft Köln-Porz. Der Dank des 1. Vorsitzenden Güven Manay geht auch diesmal an die zahlreichen fleißigen Helfer und Vorbereiter, insbesondere jedoch an den das Turnier souverän leitenden Izzet Yilmaz.

Turniertabelle und Ergebnisse unter:

http://satranc.lima-city.de/unzip_IKW%202010%20Website/IKW%202010%20Website.html

Der Satranç Club freut sich immer über Besucher im sehr zentral gelegenen City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln, vor allem samstags ab 16 Uhr. Tipp: Mit Sicherheit lässt sich ein Besuch gut mit einem Shopping bei den berühmten Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse verbinden…

Bericht: Güven Manay, Erster Vorsitzender des Satranç Club 2000 ( www.satranc.de.vu )

Fotos: Christine Westphal

Wann ist man deutsch?

Wann ist man deutsch?
von Joe Dramiga, 14. September 2010

ResearchBlogging.org

Die Soziologen Michael Mäs und Kurt Mühler der Uni Leipzig haben sich gefragt bei welchen Merkmalen eine Person als „deutsch“ beschrieben wird. Zur Beantwortung dieser Frage überprüften sie zwei Hypothesen, die Assimilationshypothese und die Abstammungshypothese. Die Assimilationshypothese besagt, dass die Anpassung an zentrale kulturelle Merkmale von Bedeutung ist. Dies sind vor allem, so wird vermutet, die sichere Beherrschung der deutschen Sprache, die Zugehörigkeit zum Christentum, die Wohndauer in Deutschland und ein deutscher Ehepartner. Die Abstammungshypothese dagegen behauptet, dass man „deutsch sein“ nicht lernen kann: „deutsch“ ist man nur, wenn die Eltern Deutsche sind. Die Wissenschaftler befragten dazu 579 Menschen aus Sachsen. Die Daten wurden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes “Ursachen für die Identifikation von Bürgern mit ihrer Region und Wirkungen auf ihr individuelles Handeln“ erhoben.

Merkmale die das „deutsch sein“ bestimmen

Dabei wurden den Befragten Situationsbeschreibungen von Menschen vorgegeben, die aus Kombinationen bestimmter kultureller und rechtlicher Merkmale bestehen, sogenannte Vignetten.

Es gab folgende Vignettenmerkmale:

Geburtsland: Deutschland, Frankreich, Türkei
Staatsangehörigkeit der Eltern: deutsch, französisch, türkisch
Wohndauer in Deutschland: seit 2 Jahren, seit 8 Jahren, seit 20 Jahren, seit Geburt
Beherrschung der deutschen Sprache: fließend, gebrochen, kaum
Religionszugehörigkeit: ohne Religion, Christ, Moslem
Nationalität des Ehepartners: deutsch, französisch, türkisch

Eine Vignette (Situationsbeschreibung für eine Person) würde z.B. lauten:

Eine Person A ist in der Türkei geboren. Die Staatsangehörigkeit der Eltern von A ist türkisch. A lebt seit 8 Jahren in Deutschland. A spricht gebrochen deutsch und ist ohne Religion. A hat einen deutschen Ehepartner.

Die Befragten wurden dann gebeten, die beschriebene Person nach der folgenden 7-stufigen Skala (-3 bis +3) nach ihrem „deutsch sein“ zu beurteilen:

-3: auf keinen Fall deutsch
0: unentschlossen
+3: auf jeden Fall deutsch

Jedem Befragten wurden 15 Vignetten zur Bewertung vorgelegt. Die 15 Vignetten wurden zufällig zusammengestellt und zufällig auf die Befragten verteilt. Der Vignettenfragebogen wurde schriftlich ausgefüllt.

Die Verteilung der Bewertungen

Knapp ein Drittel der Urteile (29,4 Prozent) wies den höchstmöglichen negativen Wert -3 (auf keinen Fall deutsch) auf. 6,7 Prozent der Urteile wiesen den höchstmöglichen Wert +3 (auf jeden Fall deutsch) auf. 19,3 Prozent der Urteile wiesen den Wert 0 (unentschlossen) auf.

Diese Ergebnisse beziehen sich nur auf die Urteile (Die Prozentwerte wurden gerundet). Die 579 Befragten waren zufällig ausgewählt. Es ist denkbar, dass die Befragten ihr Urteil darüber, wann jemand als „deutsch“ zu bezeichnen ist, völlig unterschiedlich bilden. Die Befragten haben jeweils 15 Vignetten beurteilt. Damit lassen sich multivariate Analysen für jeden einzelnen Befragten durchführen. Es wurde eine befragtenspezifische Regressionsanalyse durchgeführt, um zu schauen, ob die Befragten ihre Urteile unterschiedlich bilden. Die Auswertung dieser befragtenspezifischen Regressionsanalyse hat gezeigt, dass sich die Befragten sehr stark darin unterscheiden, wie sie das Urteil, ob jemand deutsch ist, bilden. Die Einbeziehung demografischer Variablen der Befragten wie Alter, Familienstand, Geschlecht, Schulbildung und Einkommen zeigten kaum Wirkungen auf die Urteile.

Deutsch ist, wer deutsche Eltern hat

Die Abstammungshypothese wurde klar bestätigt. Wer deutsche Eltern hat, wird als „deutsch“ bezeichnet. Dieses Merkmal hatte die stärkste Wirkung. Die spezielle Hypothese zur kulturellen Ausschließung besagt, dass z.B. ein türkisch-stämmiger Moslem trotz hoher Assimilationsbemühungen nicht als „deutsch“ bezeichnet wird. Aufgrund dieser Hypothese würde man voraussagen, dass sich der Effekt von „Moslem“ nicht ändert, wenn man in die Analyse Merkmale einbezieht, die, so vermutet man, Assimilationsbemühungen messen. Diese sind insbesondere „deutscher Ehepartner“ und „fließende Beherrschung der deutschen Sprache“.
Diese Hypothese wurde auf folgende Weise getestet. Es wurden die Korrelationen zwischen „Moslem“ und den Urteilen zum „deutsch sein“ bei zwei Gruppen von Vignetten miteinander verglichen: Vignetten, in denen die Person hohe Assimilationsbemühungen zeigt (also fließend Deutsch spricht und einen deutschen Ehepartner hat) und in denen die Person niedrige Assimilationsbemühungen zeigt (also nicht fließend Deutsch spricht und keinen deutschen Ehepartner hat). Für jede dieser Extremgruppen wurden die Korrelationen zwischen „Moslem“ und Beurteilungsskala berechnet. Trotz Anpassungsbemühungen nehmen die Menschen eine Person nicht als „mehr deutsch“ war.

Bei den Vignetten mit einer Person mit niedrigen Assimilationsbemühungen betrug die Korrelation zwischen „Moslem“ und dem Urteil -0.03. Bei den Vignetten mit einer Person mit hohen Assimilationsbemühungen korrelierten die genannten Variablen mit – 0.22 [1].

Dies bestätigt die Hypothese zur kulturellen Ausschließung die besagt, dass nämlich Assimilationsbemühungen nicht dazu beitragen, dass man eher als deutsch bezeichnet wird. Im Gegenteil: Bei hohen Assimilationsbemühungen wird man eher nicht als deutsch eingestuft.

Die Forscher erklären das mit dem Dissonanzeffekt und den Terroranschlägen in der jüngeren Vergangenheit.

Der Dissonanzeffekt

Der Dissonanzeffekt ist ein Phänomen, das in der Sozialpsychologie durch Festingers Dissonanztheorie beschrieben und erklärt wird. 1957 veröffentlichte Leon Festinger ein Buch [2], in dem er seine Theorie der kognitiven Dissonanz und ihre Bedeutung für die Meinungsbildung und das Verhalten vorstellte.

Von zentraler Bedeutung ist dabei der psychologische Begriff der Kognition. In der Psychologie bezeichnet Kognition die mentalen Prozesse eines Individuums wie Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche, Absichten. Kognitionen können auch als Informationsverarbeitungsprozesse verstanden werden, in dem Neues gelernt und Wissen verarbeitet wird, siehe Denken und Problemlösen. Kognitionen können Emotionen (Gefühle) beeinflussen und/oder durch sie beeinflusst werden.

Kognitionen können sich relevant zueinander verhalten. Bei einer relevanten Relation unterscheidet man wiederum zwischen konsonanter und dissonanter Relation. Passen zwei Kognitionen widerspruchslos zusammen oder folgt eine Kognition aus der anderen, dann verhalten sich diese Kognitionen zueinander konsonant.

Kognition A: Ich mag Soul-Musik. Kognition B: Ich höre mir die CD von Erykah Badu an.

Passen zwei Kognitionen hingegen nicht zusammen, weil sie einander widersprechen oder sogar das Gegenteil vom jeweils anderen bedeuten, dann verhalten sich diese Kognitionen zueinander dissonant und eine solche Relation hat kognitive Dissonanz zur Folge.

Kognition A: Ich esse jeden Tag sieben Schnitzel. Kognition B: Ich will abnehmen.

Festingers Theorie geht von der Annahme aus, dass kognitive Dissonanz zu unangenehmen psychischen Spannungen führt, die Menschen dazu motiviert, diese Spannung zu beseitigen oder wenigstens zu reduzieren. Je größer die Dissonanz (welche vom subjektiven Empfinden abhängig ist), desto größer der Druck bzw. die Motivation, diesen Zustand zu beseitigen. Festinger meint dabei nicht logische Unvereinbarkeiten, sondern psychologische d.h. was für eine Person psychologisch unvereinbar ist, kann für andere vereinbar sein.

Welche Mittel benutzen Menschen um eine kognitive Dissonanz zu reduzieren?

Menschen reduzieren kognitive Dissonanz z.B. durch Veränderungen ihres kognitiven Systems.

a) Addition neuer konsonanter Kognitionen
b) Subtraktion von dissonanten Kognitionen (Ignorieren, Vergessen, Verdrängen)
c) Substitution von Kognitionen: Subtraktion dissonanter bei gleichzeitiger Addition konsonanter Kognitionen → kognitive Verzerrung erforderlich
Kognition kann dann umso schwerer zur Dissonanzreduktion verwendet werden, je größer die Anzahl konsonanter Beziehungen zu anderen Kognitionen ist.

Nachtrag 16.9.2010

Es ist Zeit für ein wenig Edutainment. In den Kommentaren wurde ja weiter eifrig über die Definition von „deutsch“ diskutiert. Hier der Textauszug zu dem Lied „Fremd im eigenen Land“. Ich denke, er macht recht deutlich wohin diese Studie zielt.

…Ich habe einen grünen Pass mit ’nem goldenen Adler drauf

dies bedingt, dass ich mir oft die Haare rauf

Jetzt mal ohne Spass: Ärger hab‘ ich zu Hauf

obwohl ich langsam Auto fahre und niemals sauf‘

All das Gerede von europäischem Zusammenschluss

fahr‘ ich zur Grenze mit dem Zug oder einem Bus

frag‘ ich mich warum ich der Einzige bin, der sich ausweisen muss,

Identität beweisen muss!

Ist es so ungewöhnlich, wenn ein Afro-Deutscher seine Sprache spricht

und nicht so blass ist im Gesicht?

Das Problem sind die Ideen im System:

ein echter Deutscher muss auch richtig deutsch aussehen,

blaue Augen, blondes Haar keine Gefahr,

gab’s da nicht ’ne Zeit wo’s schon mal so war?!

„Gehst du mal später zurück in deine Heimat?“

‚Wohin? nach Heidelberg? wo ich ein Heim hab?‘

„Nein du weisst, was ich mein…“

Komm lass es sein, ich kenn diese Fragen seit dem ich klein

bin in diesem Land vor zwei Jahrzehnten geborn‘

doch frag‘ ich mich manchmal, was hab‘ ich hier verloren!

Ignorantes Geschwätz, ohne End

dumme Sprüche, die man bereits alle kennt

„Eh, bist du Amerikaner oder kommste aus Afrika?“

Noch ein Kommentar über mein Haar, was ist daran so sonderbar?

„Ach du bist Deutscher, komm erzähl kein Scheiss!“

Du willst den Beweis? Hier ist mein Ausweis:

Gestatten sie mein Name ist Frederik Hahn

ich wurde hier geboren, doch wahrscheinlich sieht man’s mir nicht an,

ich bin kein Ausländer, Aussiedler, Tourist, Immigrant,

sondern deutscher Staatsbürger und komme zufällig aus diesem Land,…
Quelle: http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/die-sankore-schriften/psychologie/2010-09-14/wann-ist-man-deutsch

»Wir wollen so wie die anderen behandelt werden«

Kemal Kiliçdaroglu
Foto: AFP

28.09.2010

»Wir wollen so wie die anderen behandelt werden«

Türkischer Oppositionsführer zum EU-Beitritt und zur Politik Ankaras
Kemal Kiliçdaroglu, geboren 1948, ist seit dem 22. Mai 2010 Vorsitzender der Cumhuriyet Halk Partisi (Republikanische Volkspartei). Die CHP ist mit 97 Parlamentssitzen die größte Oppositionspartei der Türkei. Der Kemalist Kiliçdaroglu bekam von der Presse wegen seiner ruhigen Art und der Ähnlichkeit mit Mahatma Gandhi den Spitznamen »Gandhi Kemal«. Mit ihm sprach für ND Martin Lejeune.

ND: Sie sind nicht einmal vier Monate Oppositionschef und haben mit dem Ja der Bevölkerung zur Verfassungsreform Mitte September bereits eine schwere Niederlage einstecken müssen. Warum waren Sie gegen die Neuerungen?
Kiliçdaroglu: Die Verfassungsreform war ein Angebot der Adalet ve Kalkinma Partisi (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung, die Regierungspartei AKP – d. Red.) an die Bevölkerung, um das es keinen wirklich offenen Diskurs in der Öffentlichkeit gab. Die Medienfreiheit ist im türkischen Staat immer noch zu sehr eingeschränkt. Die CHP und ich waren gegen das Referendum, weil sich die AKP das Justizministerium und damit die gesamte Rechtsprechung eines Landes unter den Nagel gerissen hat. Die Judikative eines Landes sollte aber unabhängig von Regierungsparteien Recht sprechen.

Sie waren kürzlich in Brüssel, wo sie das erste EU-Büro der CHP eröffneten. Dabei scheint es doch völlig unrealistisch, dass die Türkei vor 2025 in die EU kommt.
Wir sind eine politische Partei, die den EU-Beitritt anstrebt. Wir glauben, dass die Türkei ein Teil der zivilisierten Welt ist. Wir sind eine politische Partei, die meint, dass eine Zukunft, in der die Türkei in die EU integriert ist, auch der Europäischen Union Vorteile bringt, weil die Stimme einer solchen EU noch größeres Gewicht in der Welt haben wird. Die Türkei ist aufgrund der Größe ihrer Bevölkerung und ihrer geografischen Lage sicher nicht leicht zu verdauen für die EU. Deshalb verstehen wir, dass sich diese mit dem Integrationsprozess Zeit lässt.

Andererseits sind die Beziehungen der EU gegenüber der Türkei von einer Doppelmoral geprägt. Was die EU in der Öffentlichkeit erklärt, muss damit übereinstimmen, was sie uns hinter verschlossenen Türen sagt. Sonst besteht die Gefahr, dass die EU in der türkischen Bevölkerung falsche Erwartungen weckt. Wir wollen einfach nur wie die anderen Beitrittskandidaten behandelt werden.

Die Türkei scheint sich immer mehr von Europa ab- und dem Maghreb und der arabischen Halbinsel zuzuwenden. Außerdem orientiert sich die türkische Außenpolitik immer stärker in Richtung Kaukasus und Zentralasien.
Zur Zeit beobachte ich eine Achsenverschiebung in der türkischen Außenpolitik. Insbesondere die Iran-Politik gibt mir sehr zu denken. Wir als CHP wollen nicht, dass unsere Nachbarn in den Besitz von Atomwaffen kommen. Denn der Mittlere Osten ist ein kochender Hexenkessel. Wir wollen eine Region ohne Atomwaffen, dies betrifft auch Israel. Wenn es Iran nicht schafft, hinsichtlich seiner Atompolitik den Zuspruch des Westens zu bekommen, dann sollte die Türkei auch keinen gegenteiligen Kurs fahren. Die Türkei sollte nicht von der Politik der Vereinten Nationen abweichen. Jedoch sind wir nicht verpflichtet, bilaterale EU-Sanktionen gegen Iran mitzutragen. Wenn die Türkei allerdings ihre Beziehungen zu den östlichen Ländern, bis hin zu China, intensiviert, kann dies später auch für die EU von Nutzen sein. Jeder weiß, dass die Türkei ein wichtiges Transitland für Rohstoffe aus Ostasien in die EU-Länder ist.

Teilen Sie die Politik von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gegenüber Israel?
Die CHP möchte nicht, dass sich die Beziehungen der Türkei gegenüber Israel verschlechtern. Wir möchten die Beziehungen zu keinem Land verschlechtern. Aber auch die CHP hält das israelische Embargo gegenüber dem Gaza-Streifen für ungerechtfertigt. Ich meine, dass Israel auf die Hamas zugehen und das Embargo aufheben sollte.

Sie haben für Oktober die Präsentation Ihrer wirtschaftspolitischen Strategie angekündigt. Wie wollen Sie den Schuldenberg der Türkei bewältigen?
Die hohen Zinszahlungen, ebenso wie die Massenarbeitslosigkeit, belasten die Entwicklung der Wirtschaft der Türkei sehr. Ich sehe mich in der Tradition Bülent Ecevits, jenes Parteiführers, unter dem die CHP große Erfolge hatte. Seine enorme Anerkennung in der Bevölkerung erreichte er vor allem durch die Propagierung eines antineoliberalen Wirtschaftsmodells.

Sie haben angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme durch Ihre Partei ein Gesetz über politische Ethik zu verabschieden. Bedarf es eines solchen Gesetzes wirklich?
Der Ton zwischen Abgeordneten im türkischen Parlament ist manchmal skandalös, etwa wenn sich Parlamentarier gegenseitig in der Debatte anschreien. Aber auch der Umgang der Polizei mit Demonstranten an Gedenk- oder Feiertagen ist nicht hinnehmbar. Gerade hat beispielsweise der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Türkei in drei Fällen wegen der Brutalität seiner Sicherheitskräfte verurteilt.

URL: http://www.neues-deutschland.de/artikel/180543.wir-wollen-so-wie-die-anderen-behandelt-werden.html

„Dreikäsehoch“

Kerpen, 02.09.2010
„Dreikäsehoch“ – und voller Neugier in die Welt!
Herzliche Einladung zum Runden Tisch: Von der Kita in die Schule

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Kindergarten fühlen sich Kinder gut betreut und angenommen. Das gibt ihnen die Sicherheit, voller Neugier die Welt zu erforschen. Gerade diese Lernerfahrung ist motivierend für das lebenslange Lernen – auch für Kinder mit Migrationshintergrund.

Deshalb können ErzieherInnen sowie Lehrkräfte gemeinsam überlegen: Was brauchen Kinder, um ihre Talente und Fähigkeiten zu entfalten und was kann dabei die eine Einrichtung von der anderen lernen? Die Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses zwischen den beiden Bildungsinstitutionen Kita und Schule ist hierbei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen beleuchten, wie der Übergang besonders gut gelingen kann und mit Ihnen Ideen entwickeln, welche Rahmenbedingungen hierfür erforderlich sind. Impulse für die Diskussion kommen von Iskender Yildirim und Anja Zänkert. Herr Yildirim ist bei der Stadt Duisburg im Referat zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) verantwortlich für den Übergang Elementarbereich/Schule, Frau Zänkert (Stadt Kerpen) ist Fachberaterin für die Kerpener Kindertageseinrichtungen.

Jürgen Schlicher steht uns mit seiner Fachkenntnis über gesellschaftliche Vielfalt und Potenziale als Moderator zur Verfügung. Ein kleiner Imbiss stärkt uns zwischendurch.
28.09.2010 im Sitzungssaal des Rathauses (Raum 200),
von 19 bis 21Uhr

Kommen Sie gern und diskutieren Sie mit!

Quelle: http://www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de/termin/runder_tisch_bergang_kita___schule_2010_09_28

Richter lassen Neonazis marschieren

27.09.2010 / Inland
Richter lassen Neonazis marschieren

Oberverwaltungsgericht genehmigte rassistischen Aufmarsch in Aachen. Tausende auf Protestdemonstration
Von Mats Fogeman
Rund 160 Neonazis sind am Samstag durch das Aachener Ostviertel gezogen, um gegen den Bau der Yunus-Emre-Moschee zu demonstrieren. Aachens Polizeipräsident Klaus Oelze war mit einem Verbot des Aufmarsches gescheitert. Das Verwaltungsgericht Aachen gab dem Eilantrag des Pulheimer Neonazis und Demoanmelders Axel Reitz statt und hob die Verbotsverfügung auf. Die Beschwerde Oelzes gegen diesen Beschluß wurde vom Oberverwaltungsgericht Münster verworfen.

Anreisende Neonazis wurden am hermetisch abgeriegelten Bahnhof Rothe Erde über mehrere Stunden von der Polizei unter anderem auf mitgeführte Sprengsätze durchsucht. Der Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft führt zur Zeit ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld der »Kameradschaft Aachener Land«, denen die Vorbereitung von Sprengstoffattentaten vorgeworfen wird (jW berichtete). Abgeschirmt von Einsatzkräften, zog der braune Troß anschließend mit rassistischen Parolen durch weitgehend unbelebte Straßen bis in die Nähe der Moscheebaustelle.

Ralf Woelk, Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West, übte während einer Kundgebung scharfe Kritik an der Entscheidung der Gerichte. Zum Protest hatten Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Aachener Initiativen aufgerufen. Im Laufe des Tages nahm die Polizei mehrere Neonazigegner in Gewahrsam. Nach Angaben des DGB nahmen im Laufe des Tages rund 3000 Menschen an den verschiedenen Protestaktionen teil. Bereits am Morgen hatten etwa 300 Anhänger linker antifaschistischer Gruppen in der Aachener Innenstadt demonstriert und sich anschließend der Bündniskundgebung angeschlossen. Bis zum frühen Abend fand an der Moscheebaustelle ein Bürgerfest mit mehreren hundert Besuchern statt.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2010/09-27/038.php

Migration, Integration und Islamophobie

Symposium

„Migration, Integration und Islamophobie in Deutschland“

Freitag, den 22.10.2010

Ort: N.N.

Vorläufiges Programm: 18.00-18.10 Uhr

Eröffnungsrede

Dr. Ali Sak (Vorsitzender Elternverband Ruhr): 18.10-18.15 Uhr

Grußwort

Türkischer Generalkonsul Dr. Hakan Akbulut: 18.15 bis 18.45 Uhr

Vortrag: Islamophobie und Negativintegration (Dr. Mehmet Şekeroğlu): 18.45-19.00 Uhr

Politische Kabaretteinlage mit der „Integrator“(Alparslan Marx) 19.00-19.10

Pause

19.00 – 20.00 Uhr

Stimmen aus Politik und Gesellschaft mit Beiträgen von

Zentrum für Türkeistudien und Integration            N.N.

Türkische Gemeinde Deutschland (NRW) Deniz Güner

RAA-Essen                                                               Dr. H. Schweitzer

Der Pate des Wortes „Integration“                        Alparslan Marx

SPD                                                                           N.N.

CDU                                                                          N.N.

Die GRÜNEN-Bündnis 90                                      Samir Fetic

FDP                                                                           Ingolf Homberger

Die LINKE                                                               N.N.

WAZ/NRZ                                                                N.N.

Hürriyet/Sabah                                                         N.N.

20.00-21.00 Uhr

Gemeinsame Diskussion

ab 21.00 Uhr

Ausklang und offene Diskussion am Buffet

Durch das Programm führt:

Dr. Ahmet Turgut

Zur Person von Dr. Mehmet Şekeroğlu

geboren 1955 in Ordu (Türkei), Soziologiestudium in Ankara (Hacettepe Universität; 1976-1981); M.A. (Soziologie, Politologie und Sozialpsychologie) an der Universität Hannover (1982-1986); Promotion am 15.11.2006 (Islamfalle Deutschland. Negativintegration der Türken durch die Förderung und Stigmatisierung der ethnischen und religiösen Identitäten) an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; seit 1987 Türkischlehrer in Hannover.

Veröffentlichungen:
seit 1985: Gesellschafts- und literaturkritische Aufsätze in türkischen und deutschen Zeitungen und Zeitschriften; Erzählungen in mehreren türkischen Zeitschriften.

Bücher:
“Insan Eli” (Erzählungen; Istanbul, 1994)
“Das Ohrenklingeln” (Erzählungen; Weissach i. T., 1998)
“Alman Demokratlarina Mektuplar” (Essays; Istanbul, 1998)
“’Islamfalle’ Deutschland? Negativintegration und Politisierung des Kulturellen.” (Promotionsschrift; Münster, 2007)

Zur Person von Alparslan Marx, alias der Integrator

Alparslan Marx
Alparslan Marx

Alparslan Marx alias „Der Integrator“ wurde als Sohn einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie in Lübeck geboren. Aber schon mit sechs Monaten entschied er sich in die Türkei auszuwandern und lieber in der kosmopolitischen Metropole Istanbul aufzuwachsen. Im Alter von 18 Jahren wurde er dann gegen seinen Willen mit Deutschland zwangsverheiratet.

1985 fand er auf einer Provinzbühne in Wiesbaden die erste Rolle seines Lebens: Ein türkischer Professor für ‚Bayerologie’ bringt den Bayern bayrisch bei. Nie hätte er gedacht, dass seine chaotischen Familienverhältnisse ihn zum Kabarettisten prädestinieren. Seitdem fällt es ihm nicht schwer, sich in unterschiedliche Rollen zu vertiefen und diese authentisch zu verkörpern.
Seine Wandlungsfähigkeit befähigte ihn zu einer steilen Integrationskarriere: Marx hat sich vom „Gastarbeiterkind“ zum „Ausländer“ und schließlich zum „Deutschen mit Migrationshintergrund“ hochgearbeitet. Seit 2005 recherchiert Marx daher die Gründe, warum bei ihm und den meisten Ausländern nie das Gefühl aufkommt, ein vollwertiges Mitglied dieses Landes zu sein. Was er bei seiner Suche herausgefunden hat, erzählt er gleichermaßen einfühlsam wie sarkastisch in seinem Kabarett-Programm, „Alles wird gut“.

Seinen Nachnamen sieht Alparslan Marx dabei als Verpflichtung: Er hat Visionen für eine Gesellschaft jenseits aller Integrationsproblematiken – auch wenn ihm das seinen Job als Kabarettisten kosten könnte. Dazu veranstaltete er Diskussionsrunden, Infoveranstaltungen und Aktionen. In Podiumsdiskussionen und Konferenzen ist er ein gern gesehener Gast.

Seit der Premiere von „Alles wird gut“ tritt er mit seinem Programm regelmäßig in verschiedenen Häusern und Städten auf. Zudem ist er des Öfteren im TV präsent – zum Beispiel bei „Maibritt Illner“, in der „Tagesschau“ und bei „CosmoTV“.

Diskriminierung Melden

http://www.diskriminierung-melden.de/de/

Mit dieser Webseite wenden sich die ADB NRW an von rassistischer Diskriminierung Betroffene. Wir bitten Sie als Betroffene, uns Ihre Diskriminierungserfahrungen zu melden. Nur so können die Informationen gewonnen werden, die zeigen, in welchen Bereichen MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund diskriminiert werden, wo besonders rassistische Diskriminierung abzubauen ist. Teilen Sie uns mit, wenn Sie auf Ämtern, am Arbeitsplatz, in Ihrer Freizeit, Banken, Schulen, bei der Wohnungssuche usw. diskriminiert wurden. Mit Ihrer Hilfe können wir dann die Informationen zur Verfügung stellen, die notwendig sind, um wirksam gegen Rassismus vorgehen zu können. Für weitere Informationen zum Thema Diskriminierung klicken Sie hier.

Um Ihren Fall zu melden, klicken Sie bitte auf „Zum Fragebogen“. Wir versichern Ihnen, dass durch Ihre Angaben im Fragebogen keine Identifikation Ihrer Person möglich ist; Ihre Anonymität bleibt gewahrt.

Deutschland schafft sich NICHT ab

Pressemeldung
Gütersloh, 23.09.2010

Faktencheck der Bertelsmann Stiftung zur Integration von Migranten

Seit Erscheinen des umstrittenen Buches von Thilo Sarrazin, „Deutschland schafft sich ab“, diskutiert die Öffentlichkeit über die vermeintlich wenig gelungene Integration von Zuwanderern. Auch wenn zahlreiche Integrationsaufgaben noch nicht gelöst sind, erweisen sich viele der behaupteten Tatsachen lediglich als langlebige Vorurteile und Legenden, wie der folgende Faktencheck der Bertelsmann Stiftung beweist.

Vorurteil 1: Die Integrationspolitik der Vergangenheit ist gescheitert
Das sieht die Bevölkerung anders: Alteingesessene und Zuwanderer gleichermaßen sind mit der Integrationspolitik der letzten Jahre weitgehend zufrieden und blicken recht zuversichtlich in die Zukunft der Integration und Integrationspolitik. Von einer Verbesserung der Integrationspolitik in den vergangenen Jahren sprechen 50 Prozent aller Befragten. Etwa ebenso viele erwarten künftig weitere Verbesserungen. Lediglich zehn bis 15 Prozent der Befragten sehen eine Verschlechterung (Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration 2010). mehr …

Vorurteil 2: Das Klima zwischen Deutschen und Migranten wird immer schlechter und angespannter
Im Gegenteil: Insgesamt herrscht in Deutschland auf beiden Seiten der Einwanderungsgesellschaft ein freundliches Integrationsklima. Das Integrationsbarometer des Sachverständigenrats der deutschen Stiftungen für Integration und Migration zeigt, dass in allen Bereichen des Zusammenlebens Migranten wie die angestammte Bevölkerung die Beziehungen positiv bewerten. Die höchsten Bewertungen erfahren dabei die sozialen Beziehungen gefolgt vom Integrationsklima am Arbeitsplatz und schließlich in der Nachbarschaft. Die Bewertungen fallen bei Migranten leicht positiver aus als bei der Mehrheitsbevölkerung. mehr …

Beim Thema Toleranz schneidet Deutschland zudem bei den European Lifelong Learning Indicators (ELLI) der Bertelsmann Stiftung im europäischen Vergleich gut ab. mehr …

Vorurteil 3: Die Interessen der Ausländer werden zu stark berücksichtigt
Weniger als ein Drittel (30 Prozent) der deutschen Staatsbürger glauben, dass die Interessen der Ausländer in Deutschland zu stark berücksichtigt werden. Die Mehrheit meint dagegen, die Interessen würden gerade richtig berücksichtigt (44 Prozent); 17,1  Prozent erklären sogar, zu wenig (Demokratie-Studie Forschungsgruppe Wahlen 2009 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung – Zahlen bisher unveröffentlicht). mehr …

Vorurteil 4: Die Migranten sind für ihre Integration selbst verantwortlich, sie müssen sich mehr darum bemühen
Dass beide Seiten gleichermaßen für eine gelungene Integration verantwortlich sind, dessen sind sich sowohl Zuwanderer als auch Alteingesessene bewusst: In einer Umfrage des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Migration und Integration von 2010 beantworteten rund 62 Prozent in beiden Gruppen, dass beide Seiten für Integration verantwortlich seien. mehr …

Vorurteil 5: Migranten haben kein Verhältnis zur Demokratie oder verachten sie sogar
Migranten stimmen der Demokratie in Deutschland fast ebenso sehr zu wie die deutschstämmige Bevölkerung. Nach einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2009 sagen 70 Prozent der Migranten „Ja“ zur Demokratie, unter der deutschstämmigen Mehrheitsbevölkerung sind dies 78 Prozent. Die Zustimmung zur Demokratie der Migranten wächst dabei mit Aufenthalts- und Lebensdauer in Deutschland an. mehr …

Vorurteil 6: Vor allem Muslime sind in religiösen und politischen Fragen besonders intolerant
Die in Deutschland lebenden Muslime sind im Durchschnitt zwar religiöser als die übrigen Einwohner, aber gleichwohl in religiösen und politischen Fragen nicht weniger tolerant. Nach den Ergebnissen des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2008 erklären unter den religiösen Muslimen hierzulande 67 Prozent, dass jede Religion einen wahren Kern hat und 86 Prozent, man solle offen gegenüber allen Religionen sein. Nur sechs Prozent finden dies nicht. Lediglich 24 Prozent der religiösen Muslime denkt, dass vor allem ihre eigene Religion besonders recht hat. Für nur 16 Prozent der hier lebenden Muslime hat ihre Religion eine Auswirkung auf ihre politische Einstellung. Dies sagen aber auch 18 Prozent der deutschen Mehrheitsbevölkerung.
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Vorurteil 7: Die Migranten glauben selbst nicht an eine gute Zukunft in Deutschland
Falsch: Die Zuwanderer in Deutschland schauen mit Zuversicht in das kommende Jahrzehnt. 53 Prozent von ihnen glauben mit Blick auf die nächsten zehn Jahre an eine gute Zukunft in der Bundesrepublik, bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 70 Prozent. Besonders zuversichtlich sind demnach Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion: 63 Prozent von ihnen blicken optimistisch in die Zukunft, bei Menschen mit türkischer Abstammung sind es mit 45 Prozent etwas weniger. Trotz der insgesamt positiven Zukunftseinschätzung fürchtet allerdings mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller Befragten, dass die Spannungen zwischen Deutschen und Zuwanderern zunehmen werden. (Quelle: Repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung durchgeführt vom Institut für Demoskopie in Allensbach 2009) mehr …

Vorurteil 8: Die Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl
Die überwiegende Mehrheit der Migranten fühlt sich in Deutschland wohl. Nach einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung in 2009 sagen dies 69 Prozent der Migranten. Die überwiegende Mehrheit empfindet sich auch als Teil der deutschen Gesellschaft, lediglich für fünf Prozent gilt dies nicht. Nach der Erhebung des Integrationsbarometers des Sachverständigenrats der deutschen Stiftungen fühlen sich 60 Prozent der Migranten hierzulande sehr wohl, weitere 35 Prozent eher wohl. Dies entspricht ziemlich genau der Zufriedenheit der übrigen hier lebenden Deutschen. mehr …

Vorurteil 9: Migranten möchten mit den Deutschen nichts zu tun haben
Eine überwältigende Mehrheit der Migranten wünscht sich nach einer Umfrage des Instituts Allensbach im Auftrag der Bertelsmann Stiftung von 2009 einen engen sozialen Kontakt zur deutschen Mehrheitsbevölkerung. Lediglich 3,5 Prozent möchten mit den „Deutschen“ nichts zu tun haben. Unter den türkischstämmigen Migranten sind es ebenfalls nur 6,1 Prozent, unter Menschen polnischer Abstammung nur 1,6 Prozent. Dieser Wunsch wird auch im Alltag sehr häufig realisiert. So feiern 82 Prozent der Migranten Feste mit Deutschen, nur 17 Prozent tun dies nicht (unter den Türkischstämmigen praktizieren 76 Prozent gemeinsame Feiern). mehr …

Vorurteil 10: Deutschstämmige Kinder fühlen sich in ihren Klassen angesichts der Vielzahl der ausländischen Mitschüler nicht mehr wohl
Zwei Drittel der Erstklässler deutscher Herkunft finden es völlig normal, Mitschüler mit anderen ethnischen Wurzeln zu haben. Durchschnittlich 60 Prozent der Erstklässler haben einen Freund oder eine Freundin anderer ethnischer Herkunft. Bei den Kindern von Migranten sind es sogar 72 Prozent. Freundschaften zwischen den Kulturen sind in diesem Alter eher die Regel als die Ausnahme: Die Zahl der Freundschaften ist umso höher je mehr Kinder von Ausländern in der Klasse sind (Studie unter der Leitung des Bildungsforschers Heinz Reinders von der Universität Würzburg mit knapp 1.000 Grundschulkindern aus Bayern und Hamburg).mehr …

Einladung zur Wiedereröffnung der Moschee am Kerpener Stiftsplatz

Einladung zur Wiedereröffnung der Moschee am Kerpener Stiftsplatz

Die Ditib-Türkisch Islamische Gemeinde zu Kerpen e.V. lädt Sie herzlich zur Wiedereröffnung (nach Um- und Ausbau) der Moschee am Stiftsplatz 18 ein. Der formelle Teil findet am Samstag, dem 02.10.2010, zwischen 15 und 18 Uhr statt. Zum traditionellen Tag der offenen Moschee sind Sie am Sonntag, dem 03.10.2010, von 13 bis 18 Uhr herzlich eingeladen.

http://www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de/termin/tag_der_offenen_moschee_2010_10_03?PHPSESSID=iud1divgf4imqniph974pfe68vlnv31l

Wir sind Aachen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, hat der Aachener Polizeipräsident den Aufzug der Rechtsextremen am 25.9. in Aachen heute verboten. Ob das Verbot vor den Gerichten standhält, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Es bleibt daher bei unseren geplanten und angemeldeten Aktionen. Allerdings das Sammeln der Teilnehmer unserer Demonstration am Adalbertsteinweg wird erst ab 11 Uhr beginnen.

Beigefügt erhaltet ihr das Programmablauf des Familien- und Nachbarschaftsfestes ab 12 Uhr.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese beiden Veranstaltungen auf jeden Fall stattfinden, egal wie die Gerichte mit dem Verbotsantrag für den Aufmarsch der Neonazis umgehen.

Mit freundlichen Grüßen

Abdurrahman Kol

25. SEPT
2010
Ab 12 Uhr: Familienfest
(Moschee-Baustel le –Elsaßstr./Ecke Stolber ger Str.)

Wir sind Aachen
Nazis sind es nicht

PROGRAMMÜBERSICHT 25. SEPTEMBER 2010
Ab 11.00 Uhr: Demo und Kundgebung am Adalbertsteinweg (Nähe Weißenburger Straße)
12.00 – 18.00 Uhr: Familien- und Nachbarschaftsfest (Elsaßstraße / Ecke Stolberger Straße)
mit vielen Informations- und Aktionsständen,
Spiel- und Spaßprogramm für Kinder mit Hüpfburg, Clown und vielem mehr.
Natürlich gibt es auch internationale Spezialitäten und Getränke.
12.00 – 14.00 Uhr: Auftakt mit der türkischen Band „Star“, der Kultband „Lagerfeuermusik“
und der Sängerin „Jule rockt“.
14.00 – 15.00 Uhr: Grußworte und Talkrunden mit den Gästen:
Oberbürgermeister Marcel Philipp, Städteregionsrat Helmut Etschenberg,
DGB-Vorsitzender Ralf Woelk, Regionaldekan Josef Voß
und Abdurrahman Kol von der Ditib Gemeinde
15.00 – 16.30 Uhr: Rap und HipHop aus dem Stadtteil,
Bosnische Tanzgruppe, Schlagersaiten Quartett
16.30 – 18.00 Uhr: Musik von den Jugendbands des STAWAG-Music-Award
„Nation 4“und „Ben Fortune“
Moderation: Robert Esser
(Aachener Zeitung)

Starke Frauen – schwerer Weg!

Interkultureller Rat in Deutschland e.V.

Darmstadt, 21. September 2010

Pressemitteilung

Starke Frauen – schwerer Weg!
Gebildete muslimische Frauen werden diskriminiert

Viele junge muslimische Frauen streben nach Bildung und beruflichem Erfolg. Sie absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium und wollen ihre Qualifikationen in unsere Gesellschaft einbringen. Sie könnten Vorbilder für andere sein und sind hierzu bereit. Allerdings gilt für viele muslimische Frauen der Grundsatz nicht, dass Bildung und Leistung sich lohnen. Trotz hoher Leistungsbereitschaft und Qualifikation werden sie im Bildungswesen, in der Arbeitswelt und in der Öffentlichkeit ausgegrenzt und diskriminiert:

* In Bewerbungsverfahren werden Frauen mit türkisch klingenden Namen und kopftuchtragende Musliminnen unabhängig von ihrer Qualifikation benachteiligt;
* Trotz guter Studienleistungen bemühen sich muslimische Studentinnen in der Verwaltung, bei Beratungsstellen, in Kindertagesstätten, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen erfolglos um Praktikumstellen und Plätze für ein Referendariat;
* Langjährigen und bewährten Mitarbeiterinnen wird gekündigt, weil ihre Arbeitgeber der Auffassung sind, dass kopftuchtragende Mitarbeitende den Klienten, Kunden oder Patienten nicht zuzumuten sind.

Auch auf dem Wohnungsmarkt, im Gesundheitssystem und beim Zugang zu Waren und Dienstleistungen werden muslimische Frauen häufig diskriminiert. Manche werden in Verkehrsmitteln angepöbelt und beleidigt oder sogar von Passanten angespuckt.

Diese Befunde ergeben sich aus wissenschaftlichen Untersuchungen und den Erfahrungsberichten muslimischer Frauen, die in der Broschüre „Starke Frauen, schwerer Weg“ zusammengetragen wurden. Die Publikation wurde von der Arbeitsgruppe „Muslimische Frauen“ beim Interkulturellen Rat erstellt. Sie versteht sich als Beitrag zur Versachlichung der in den letzten Wochen zunehmend emotionalisierten Debatte um das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland.

„Wer einschlägige Untersuchungen und Berichte der Betroffenen unvoreingenommen zur Kenntnis nimmt, merkt schnell, dass Sarrazin und andere Unrecht haben, die Muslimen mangelnde Leistungs- und Integrationsbereitschaft unterstellen und gesellschaftliche Diskriminierung schlichtweg leugnen“, erklärte Torsten Jäger, der Geschäftsführer des Interkulturellen Rates.

Die Broschüre „Starke Frauen, schwerer Weg“ steht auf der Homepage des Interkulturellen Rates zum Download bereit und kann bei der Geschäftsstelle kostenlos in gedruckter Fassung angefordert werden. Sie wird vom Bundesweiten Clearingprojekt: Zusammenleben mit Muslimen herausgegeben, das von der Groeben-Stiftung gefördert und aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert wird.

Link: Starke Frauen, schwerer Weg! Zur Benachteiligung muslimischer Frauen in der Gesellschaft

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Interkultureller Rat in Deutschland e.V.

Goebelstr. 21

64293 Darmstadt

Tel.: 06151 – 33 99 71

Fax: 06151 – 39 19 740

www.interkultureller-rat.de

Einladung
: Workshops der Zukunftswerkstatt „Integration“

Einladung

Workshops der Zukunftswerkstatt „Integration“ &
Finissage der Ausstellung „Heimat“

Sonntag, 10. Oktober 2010,
Willy-Brandt-Haus,
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

Workshops der Zukunftswerkstatt „Integration“

Beginn: 10.00 Uhr, Hans-Jochen-Vogel-Saal, 5. Etage

Finissage der Ausstellung „Heimat“: Vom „Gastland“ zur Heimat
Beginn: 15.30 Uhr, Atrium
Sehr geehrte Damen und Herren,
Integrationspolitik ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für unser Land. Für Politik und Gesellschaft stellt sie eine klassische Gestaltungsaufgabe dar. Als Sozialdemokratische Partei Deutschlands kümmern wir uns seit jeher um soziale Integrationsaspekte. Unser Ursprung ist die Arbeiterbewegung. Wir sind aus den sog. Arbeiterbildungsvereinen als Partei hervorgegangen. Das war 1863. Umfassende gesellschaftliche Teilhabe – ökonomisch, kulturell und politisch – ist das Kernziel sozialdemokratischer Politik. Dies prägte die Frauenbewegung ebenso wie die Debatte in den 60er/70er Jahren, als es um die Frage ging, wie es uns gelingt, mehr Kindern aus Arbeiterfamilien den Zugang zu hohen und höchsten Schulen zu ermöglichen.
Auch heute haben wir Bevölkerungsgruppen, denen die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs verbaut ist. Hier setzt sozialdemokratische Integrationspolitik an. In der aktuellen Debatte wird leider viel miteinander vermischt, was nicht vermengt werden sollte. Für uns als SPD steht fest, dass Integration kein reines Migrationsthema ist. Wir betrachten Integration nicht als Frage von ethnischer Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Integration ist eine zutiefst soziale Frage, die ganz eng mit Aufstieg und Aufstiegswillen und damit mit Bildung und Qualifizierung und Perspektiven zusammenhängt. Es gibt natürlich migrationsspezifische kulturelle Aspekte, aber die Beseitigung von Integrationsdefiziten erfolgt im Wesentlichen über die Beantwortung sozialer Fragen.
Auf dieser Basis und aus diesem Grund haben wir Anfang des Jahres in einem Beschluss des Parteivorstandes festgelegt, eine Zukunftswerkstatt Integration ins Leben zu rufen. Ziel ist es, bis zum Bundesparteitag 2011 ein ganzheitliches Integrationskonzept auf der Basis unserer bisherigen Beschlusslage zu erarbeiten. Daran wollen wir möglichst viele beteiligen, die sich im Rahmen ihrer täglichen Arbeit mit ähnlichen Fragen beschäftigen.

Die Zukunftswerkstatt hat sich in fünf Themenfeldern dieser Aufgabe angenommen:
• Bildung

•Arbeit & Wirtschaft

• Kommune & soziale Stadt

• Migrationsrecht

• Religion
Aufbauend auf der Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt am 26. April dieses Jahres im Berliner Willy-Brandt-Haus, bei der wir zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Praxis begrüßen durften, und den vielen Rückmeldungen und Vorschlägen, die wir in der Folge erhalten haben, sind in diesen Themenfeldern erste Arbeitspapiere entstanden. Den begonnenen Dialogprozess wollen wir nun fortsetzen und mit all denen tiefer in die programmatische Weiterentwicklung einsteigen, die ebenfalls an dem Thema in unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Dazu gehören neben engagierten Parteimitgliedern und Mandatsträgern unsere Partner aus gesellschaftlichen Vereinen, Verbänden und Institutionen.
Deshalb laden wir herzlich ein, am 10. Oktober dabei zu sein, wenn wir in Arbeitsworkshops zu integrationspolitischen Fragen die programmatische Weiterentwicklung der SPD vorantreiben.
Nach einem Eröffnungsimpuls von Kenan Kolat geht es direkt in die Arbeitsgruppen zu den einzelnen oben beschriebenen Themen. Zur Präsentation der Ergebnisse um 14 Uhr wird auch der stellvertretende Parteivorsitzende Klaus Wowereit anwesend sein.
Über eine Beteiligung würden wir uns freuen.

Zudem möchten wir herzlich zur Finissage der Ausstellung „Heimat“ im Atrium des Willy-Brandt-Hauses einladen. Diese Veranstaltung wird sich ebenfalls mit dem Thema Integration beschäftigen:
Im Gespräch: Vom „Gastland“ zur Heimat

Klaus Wowereit u.a. mit Zülfiye Kaykin (Staatssekretärin für Integration 
beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales in NRW)
Mit freundlichen Grüßen

Klaus Wowereit

tStellvertretender Vorsitzender der SPD

Kenan Kolat

Co-Leiter der Zukunftswerkstatt Integration
Leiter der Zukunftswerkstatt Integration Vorsitzender des Arbeitskreises
 für Integration und Migration

Die Einladung und das ausführliche Programm sind unter folgendem Link zu finden:
 http://www.meinespd.net/media/downloads/ZW_Treffpunkt_Integration_Finissage.pdf