Migration, Integration und Islamophobie

Symposium

„Migration, Integration und Islamophobie in Deutschland“

Freitag, den 22.10.2010

Ort: N.N.

Vorläufiges Programm: 18.00-18.10 Uhr

Eröffnungsrede

Dr. Ali Sak (Vorsitzender Elternverband Ruhr): 18.10-18.15 Uhr

Grußwort

Türkischer Generalkonsul Dr. Hakan Akbulut: 18.15 bis 18.45 Uhr

Vortrag: Islamophobie und Negativintegration (Dr. Mehmet Şekeroğlu): 18.45-19.00 Uhr

Politische Kabaretteinlage mit der „Integrator“(Alparslan Marx) 19.00-19.10

Pause

19.00 – 20.00 Uhr

Stimmen aus Politik und Gesellschaft mit Beiträgen von

Zentrum für Türkeistudien und Integration            N.N.

Türkische Gemeinde Deutschland (NRW) Deniz Güner

RAA-Essen                                                               Dr. H. Schweitzer

Der Pate des Wortes „Integration“                        Alparslan Marx

SPD                                                                           N.N.

CDU                                                                          N.N.

Die GRÜNEN-Bündnis 90                                      Samir Fetic

FDP                                                                           Ingolf Homberger

Die LINKE                                                               N.N.

WAZ/NRZ                                                                N.N.

Hürriyet/Sabah                                                         N.N.

20.00-21.00 Uhr

Gemeinsame Diskussion

ab 21.00 Uhr

Ausklang und offene Diskussion am Buffet

Durch das Programm führt:

Dr. Ahmet Turgut

Zur Person von Dr. Mehmet Şekeroğlu

geboren 1955 in Ordu (Türkei), Soziologiestudium in Ankara (Hacettepe Universität; 1976-1981); M.A. (Soziologie, Politologie und Sozialpsychologie) an der Universität Hannover (1982-1986); Promotion am 15.11.2006 (Islamfalle Deutschland. Negativintegration der Türken durch die Förderung und Stigmatisierung der ethnischen und religiösen Identitäten) an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; seit 1987 Türkischlehrer in Hannover.

Veröffentlichungen:
seit 1985: Gesellschafts- und literaturkritische Aufsätze in türkischen und deutschen Zeitungen und Zeitschriften; Erzählungen in mehreren türkischen Zeitschriften.

Bücher:
“Insan Eli” (Erzählungen; Istanbul, 1994)
“Das Ohrenklingeln” (Erzählungen; Weissach i. T., 1998)
“Alman Demokratlarina Mektuplar” (Essays; Istanbul, 1998)
“’Islamfalle’ Deutschland? Negativintegration und Politisierung des Kulturellen.” (Promotionsschrift; Münster, 2007)

Zur Person von Alparslan Marx, alias der Integrator

Alparslan Marx
Alparslan Marx

Alparslan Marx alias „Der Integrator“ wurde als Sohn einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie in Lübeck geboren. Aber schon mit sechs Monaten entschied er sich in die Türkei auszuwandern und lieber in der kosmopolitischen Metropole Istanbul aufzuwachsen. Im Alter von 18 Jahren wurde er dann gegen seinen Willen mit Deutschland zwangsverheiratet.

1985 fand er auf einer Provinzbühne in Wiesbaden die erste Rolle seines Lebens: Ein türkischer Professor für ‚Bayerologie’ bringt den Bayern bayrisch bei. Nie hätte er gedacht, dass seine chaotischen Familienverhältnisse ihn zum Kabarettisten prädestinieren. Seitdem fällt es ihm nicht schwer, sich in unterschiedliche Rollen zu vertiefen und diese authentisch zu verkörpern.
Seine Wandlungsfähigkeit befähigte ihn zu einer steilen Integrationskarriere: Marx hat sich vom „Gastarbeiterkind“ zum „Ausländer“ und schließlich zum „Deutschen mit Migrationshintergrund“ hochgearbeitet. Seit 2005 recherchiert Marx daher die Gründe, warum bei ihm und den meisten Ausländern nie das Gefühl aufkommt, ein vollwertiges Mitglied dieses Landes zu sein. Was er bei seiner Suche herausgefunden hat, erzählt er gleichermaßen einfühlsam wie sarkastisch in seinem Kabarett-Programm, „Alles wird gut“.

Seinen Nachnamen sieht Alparslan Marx dabei als Verpflichtung: Er hat Visionen für eine Gesellschaft jenseits aller Integrationsproblematiken – auch wenn ihm das seinen Job als Kabarettisten kosten könnte. Dazu veranstaltete er Diskussionsrunden, Infoveranstaltungen und Aktionen. In Podiumsdiskussionen und Konferenzen ist er ein gern gesehener Gast.

Seit der Premiere von „Alles wird gut“ tritt er mit seinem Programm regelmäßig in verschiedenen Häusern und Städten auf. Zudem ist er des Öfteren im TV präsent – zum Beispiel bei „Maibritt Illner“, in der „Tagesschau“ und bei „CosmoTV“.