Deutschland muss Zuwanderung endlich steuern

Statt Zustrom aus den Unterschichten zu fördern, sollte Deutschland Talente aus aller Welt anziehen. Dafür sind neue Werkzeuge nötig.

Im weltweiten Kampf um die besten Talente sollte Deutschland nicht nur Zuschauer sein, sondern aktiv werden

von Dorothea Siems

Wenn es um Zuwanderung und Integration geht, lügen sich die Deutschen gerne in die Tasche. Statt nüchtern Chancen und Probleme zu beleuchten, sind die Meinungsführer nahezu einhellig um politische Korrektheit bemüht. Dieser pawlowsche Reflex funktioniert auch jetzt wieder, nachdem der CDU-Innenpolitiker Peter Trapp Intelligenztests für Migranten gefordert hat: Allseits ist Empörung zu hören; kein Politiker will schließlich als ausländerfeindlich abgestempelt werden.

Sicherlich sind Intelligenztests kein probates Instrument, um Zuwanderung zu steuern. Dennoch ist die Forderung Trapps im Kern richtig. Deutschland muss endlich aufhören, Migration vor allem als soziale Aufgabe zu begreifen. Es geht vielmehr um die Sicherung des hiesigen Standorts. Angesichts der drohenden Überalterung brauchen wir Zuwanderer. Nötig sind jedoch kluge Köpfe und nicht bildungsferne Ausländer, die auf dem hiesigen Arbeitsmarkt nicht unterzubringen sind.

Bildungsniveau der Einwanderer über dem der Einheimischen

Klassische Einwanderungsländer wie Kanada oder Australien haben seit Jahrzehnten überhaupt kein Problem damit, Zuwanderung ausschließlich nach nationalen Eigeninteressen zu lenken. Ohne Ansehen der Rasse oder Religion sind die Fremden willkommen – jedoch nur, wenn es sich um qualifizierte Arbeitskräfte handelt. Für andere Menschen sind die Grenzen dicht.

Kein Intelligenztest, aber ein anspruchsvolles Punktesystem, das weit mehr als nur einen Sprachtest umfasst, sorgt für die zielgenaue Auswahl. Wer in diese Länder einwandert, steht in der Bildung deshalb in aller Regel über dem Durchschnitt der heimischen Bevölkerung. In Kanada trifft dies auf fast jeden Einwanderer zu, in Australien nach Angaben des Bremer Sozialwissenschaftlers Gunnar Heinsohn immerhin auf 85 Prozent der Migranten.

In Deutschland liegt dagegen das Bildungsniveau beim Gros der Zugewanderten unter dem Durchschnitt der einheimischen Bevölkerung. Und weil einfache Arbeit hierzulande Mangelware ist, richten sich viele der Migranten gezwungenermaßen im Sozialsystem ein. Während Deutschland mit viel Geld, aber wenig Erfolg versucht, seine Integrationsprobleme in den Griff zu bekommen, treten solche Schwierigkeiten in Kanada oder Australien selten auf. Dort sind die Ausländer oft von der ersten Stunde an ein Gewinn für die Volkswirtschaft und die Gesellschaft.

Kostenspielige Förderung ohne Erfolge

Die hiesigen Politiker vertrauen darauf, Migrantenkinder durch „frühkindliche Bildung“ fit für die Schule und später für den Arbeitsmarkt machen zu können. Doch auch Krippen, Kindergärten und Ganztagsschulen werden nur begrenzt erfolgreich sein, wenn Eltern ihren Kindern keinen Aufstiegswillen vermitteln und sie nicht zum Lernen anspornen. In der hiesigen Unterschicht – die keineswegs nur aus Migranten besteht – ist dies leider oft der Fall.

Schon heute besucht das Gros der ausländischen Kinder spätestens mit drei Jahren eine Kita. Die Deutschkenntnisse beim Schulbeginn sind dennoch oft verheerend. Solche Fakten bedeuten nicht, dass Förderung zwecklos ist. Doch realistischerweise sollte man sich eingestehen, dass es schon ein Erfolg wäre, wenn es mit der teuren Infrastruktur gelänge, den hohen Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss deutlich zu senken. Den in der Wirtschaft beklagten Mangel an Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Computerspezialisten wird Deutschland auf diesem Weg jedenfalls nicht beheben.

Zuwanderung kann unsere Probleme lösen

In der Debatte wird oft übersehen, dass die verschiedenen Ausländergruppen hierzulande sehr unterschiedlich integriert sind. Während Türken und Araber häufiger als andere auch in der dritten Generation noch nicht in der hiesigen Gesellschaft angekommen sind, gelangen die Kinder mit russischen, iranischen oder vietnamesischen Wurzeln sogar überdurchschnittlich oft zum Abitur. Und auch unter den Türken sind diejenigen, die schon in ihrer Heimat eine gute Bildung genossen haben, in Deutschland erfolgreich.

Diese Arrivierten unter den Zugewanderten leiden darunter, dass die Deutschen sie oft mit den Hartz-IV-Ausländern in einen Topf werfen und sie entweder als Störenfriede oder als Opfer behandeln. Den internationalen Wettbewerb um Talente werden wir grandios verlieren, wenn wir nicht die Hochgebildeten im eigenen Land – gleich welcher Herkunft – mit guten Bedingungen zum Hierbleiben veranlassen.

Gleichzeitig muss Deutschland aktiv in Ländern wie Indien, Polen oder China um die Klugen werben und umgekehrt die Hürden für Unqualifizierte erhöhen. Richtig gesteuert, ist Zuwanderung kein Problem, sondern ein Teil der Lösung unserer Zukunftsprobleme.

Quelle: Welt

Deutsche Staatsbürgerschaft weniger gefragt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wollen immer weniger Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Ausländer eingebürgert als die Jahre zuvor.

Immer weniger in Deutschland lebende Ausländer nehmen die deutsche Staatsbürgerschaft an. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden im Verlauf des vergangenen Jahres rund 96 100 Ausländer eingebürgert. Das waren zwar 1,7 Prozent mehr als 2008, allerdings deutlich weniger als in den Jahren zuvor. 2000, als das neue Staatsangehörigkeitsrecht eingeführt wurde, ließen sich etwa 186 700 Menschen einbürgern, Bis 2005 sank die Zahl auf gut 117 000, 2007 waren es noch 113 000 Personen.

Innerhalb Deutschlands war den Statistikern zufolge die Entwicklung recht uneinheitlich. In neun Bundesländern ging die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr zurück, davon am stärksten in Hessen (minus 713), Berlin (minus 557) und Niedersachsen (minus 481). Dagegen stieg sie in sieben Ländern an – am meisten in Bayern (plus 2065), Baden-Württemberg (plus 935) und Hamburg (plus 907).

70 Prozent aller 2009 Eingebürgerten (67700 – plus drei Prozent) lebten seit mindestens acht Jahren regelmäßig in Deutschland und hatten eine gültige Aufenthaltserlaubnis. In der Bundesrepublik lebende Familienangehörige waren mit 10390 Fällen (minus drei Prozent) die zweithäufigste Gruppe. An dritter Stelle mit rund 7650 Fällen (minus sieben Prozent) standen Einbürgerungen von Ausländern mit einem deutschen Ehe- oder Lebenspartner.

Die größte Gruppe der Eingebürgerten stellten 2009 – wie schon in den Jahren zuvor – Menschen aus der Türkei (24 600). Danach folgten Einbürgerungen von Menschen aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro und seinen Nachfolgestaaten (5700), aus dem Irak (5100) und Polen (3800).

Die größte Zunahme gegenüber dem Vorjahr trat bei Einbürgerungen aus Afghanistan mit einem Plus von 41 Prozent und dem Irak mit einem Anstieg von 21 Prozent auf. Der größte Rückgang wurde bei Einbürgerungen aus Serbien und Montenegro mit einem Minus von 17 Prozent verzeichnet.

Statistik lässt keine Rückschlüsse auf Stand der Integration zu

Nach Ansicht der Bundesbeauftragten für Integration, Maria Böhmer (CDU), haben die niedrigen Einbürgerungszahlen vielfältige Gründe, die analysiert werden müssten. Rückschlüsse auf den Stand der Integration in Deutschland lasse die Statistik nicht zu. Für das Gelingen von Integration seien vielmehr gute Sprachkenntnisse sowie eine fundierte Bildung entscheidend. Böhmer fügte hinzu, dass die aktuellen Zahlen zum Anlass genommen werden sollten, noch intensiver für die Vorteile einer Einbürgerung zu werben: „Wir brauchen eine Willkommenskultur, die Migranten mit ihren Potenzialen offen empfängt.“

Scharfe Kritik äußerte der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir. Die Bundesrepublik stelle sich im europäischen Vergleich ins Abseits. Deutschland müsse die Einbürgerungspolitik endlich korrigieren, forderte er. Der Grundsatz der Vermeidung von Mehrstaatigkeit gehöre „in die Mottenkiste“. Auch der Optionszwang müsse abgeschafft werden. Die Regelung sei „integrationspolitischer und bürokratischer Unsinn“.

gxb/apn

Quelle: focus.de

Unionspolitiker wollen IQ-Tests für Zuwanderer

Zwei Politiker von CDU und CSU finden, dass Zuwanderungswillige künftig erst einmal ihre Intelligenz unter Beweis stellen sollten.

Peter Trapp, innenpolitischer Sprecher der Berliner CDU, sagte der „Bild“-Zeitung: „Wir müssen bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die unserem Staat wirklich nützen.“ Neben einer guten Berufsausbildung und fachlichen Qualifikation müsse auch die Intelligenz ein Maßstab sein.

„Ich bin für Intelligenztests bei Einwanderern“, sagte Trapp. Man dürfe diese Frage nicht länger tabuisieren.

CSU-Europaexperte Markus Ferber nannte im Gespräche mit der „Bild“-Zeitung Kanada als Beispiel für ein solches Vorgehen. Das Land sei bereits viel weiter und verlange von Zuwandererkindern einen höheren IQ als bei einheimischen Kindern.

Ferber forderte: „Wir brauchen eine einheitliche Regelung in Europa.“ Er erklärte weiter, humane Gründe wie Familiennachzug könnten auf Dauer nicht das einzige Kriterium für Zuwanderung sein.

Wie schlau sind Sie? Mit dem kostenlosen WELT-IQ-TEST können Sie ihren Intelligenzquotient annähernd genau ermitteln.

von Welt Online

English Translation

Deutsch-türkisches Kulturfestival in Duisburg

Mixen für die Integration

Baklava, Bauchtanz und Live-Schalten nach Istanbul – am Samstag (26.06.10) feiert Duisburg ein türkisch-deutsches Kulturfestival. Als künstlerische Direktorin der Ruhr 2010 hat Aslı Sevindim das Fest mitorganisiert. Ein Gespräch über Integration, Musik und das Herz.

Zwei Städte und ein Fest. Unter dem Motto „Ruhrgebiet trifft Istanbul 2010“ feiern die zwei Kulturhauptstädte 2010 per Live-Schalten auf Großleinwand und Künstleraustausch gemeinsam. In Duisburg spielt der türkische Popstar Ferhat Göçer, in Istanbul heizen Alphaville aus Münster den Gästen ein. 5.000 Besucher werden in Duisburg erwartet. Die deutsch-türkische Journalistin Aslı Sevindim ist in der Stadt geboren, aufgewachsen und feiert am Samstag mit.

WDR.de: Neben Essen und der Stadt Pécs in Ungarn ist auch Istanbul 2010 Kulturhauptstadt Europas. Wie sieht die deutsch-türkische Kooperation aus?

Aslı Sevindim: Sehr vielfältig. Das geht vom gemeinsamen Tanzprojekt über einen Theateraustausch bis zu Jugendprojekten und sogar hinein in den wissenschaftlichen Bereich. Wir haben insgesamt über 40 gemeinsame Projekte. Das ist die größte Zusammenarbeit, die es jemals zwischen zwei Kulturhauptstädten gegeben hat. Darauf sind wir stolz, aber es ist auch von uns erwartet worden. Denn die Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Istanbul ist durch die vielen Menschen hier, die aus der Türkei eingewandert sind, eine ganz besondere.

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Hallo Duisburg, Merhaba Istanbul!

So klingt Kulturhauptstadt. Wenn die Neue Deutsche Welle „Extrabreit“ über Duisburg schwappt und der türkische Popstar Ferhat Göcer hier die Herzen höher schlagen lässt, wenn in Istanbul die Chartbreaker von Alphaville „Forever young“ sind – dann feiern am 26. Juni zwei Kulturhauptstädte 2010 ein großes Musikfest.

Umsonst und draußen gibt es am Mercator Center Duisburg Auftritte von ExtrabreitFerhat Göcer, J.DaPeter Bursch,SefoAFIRPottporus und vielen anderen. Zeitgleich präsentiert der Shopping Square Meydan in Istanbul-Ümraniye pures 80-er Jahre Feeling mit Alphaville, modernen türkischen Pop mit Atiye oder innovativen Sound von Etnik Sintetik.

Informationen, Initiativen und Interviews runden das Programm ab, das per Live-Schaltung Orient und Okzident verbindet.

Das Programm in Duisburg

Neun deutsche Super-Türken

Nazan Eckes, TV-Moderatorin, geboren in Köln. Ihr Vater arbeitete als Chemiearbeiter bei Bayer in Leverkusen

Erdal Yildiz, Schauspieler („Eva Blond“), geboren in Tunceli, Anatolien. Die Familie zog 1974 nach Tübingen, der Vater arbeitete als Gärtner

Zümrüt Gülbay, Professorin für Internationales Wirtschaftsrecht aus Berlin, geboren in Ankara. Ihr Vater arbeitete in einer Schokoladenfabrik

Sina Afra, Director bei Ebay Deutschland, lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Sein Vater war Diplomat

Muhabbet, Popsänger („R’nBesk“), geboren in Köln-Bocklemünd, singt deutsche Texte zu orientalischen Melodien. Die Fans haben seine Lieder über eine Millionen Mal im Netz heruntergeladen

Hatice Akyün, Journalistin und Bestseller-Autorin („Einmal Hans mit scharfer Soße“), geboren in Akpinar (Zentralanatolien). Ihr Vater arbeitete in Duisburg unter Tage

Pinar Yilmaz, Deutsche Meisterin im Juniorinnenboxen und Abiturientin, geboren in Lüdenscheid. Ihr Vater Ahmet, arbeitete in einer Gießerei in Wuppertal

Bülent Arslan, Vorstandsmitglied der CDU in NRW und Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums, geboren in Nevsehir. Sein Vater arbeitet in einer Gießerei in Viersen

Dogan Gündogdu, Gründer der Finanzberatungsgesellschaft TDVM, geboren in Elazig (Anatolien)

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Lesebrief Gaza-Hilfsflotte Courier vom 04.06.2010 „Aufklärer gesucht“

zu „Aufklärer gesucht“ Ausgabe vom 04 Juni 2010

Herr von Charles A. Landsmann.

Erstmal zur Sache:

Israel hält seit 37 Jahren Palästina völkerrechtswidrig besetzt.

Palästinenser werden vom Land und von der See wie Vieh umzäunt und ihnen werden jegliche Medikamente und Nahrungsmittel von außen verwehrt.

Ist die Lage so wie ich eben beschildert habe, oder wollen Sie uns noch darüber Aufklären Herr Landsmann?

Deswegen haben Friedensaktivisten aus 32 Nationen, darunter auch viele aus der Türkei, versucht diese menschenunwürdige Blockade mit der Gaza-Hilfsflotte zu durchbrechen.

Schon auf internationalen Gewässer wurden die Friedensaktivisten von israelitischen Elitesoldaten wie Piraten und Räuber angegriffen und getötet.

Vor Somalien greifen Seeräuber die Frachter auch so an

Gaddafi hatte so was mit dem Lokerbievorfall vorgemacht.

Herr Landsmann, es geht hier nicht darum was aufzuklären, sondern es geht um glasklare Tatsachen, nämlich die Kidnapper, Räuber und Mörder dem internationalen Strafgerichtshof auszuliefern.

Wie der Außenminister der Türkei Herr Davutoglu zu Recht sagte:

“31 mai 2010 ist unsere 11 September 2001 geworden“.

Wer waren die getöteten?

Zivilisten.

Wo wurden Sie getötet?

Auf internationalem Gewässer.

Wie nennt man solche Aktionen?

Milde ausgedrückt

Mord und Totschlag, Kidnapping,.

Was macht man mit Mördern? Mann stellt sie vor Gericht.

Wenn Sie noch an so was zweifeln, dann können Sie alles sein ausser ein Demokrat.

Wir sollten aufhören den Staat Israel als unantastbar anzusehen und seine Verfehlungen offen ansprechen zu dürfen.

Refik Mor
Vorsitzender des Dachverbandes Türkischer Vereine in Neumünster e.V.

Erdogan in de Gaulles Fußstapfen

Weltweit stellt man sich verzweifelt die Frage, was Recep Tayyip Erdogan wohl möchte und wohin er die Türkei führen wird. Dies angesichts der Tatsache, dass Erdogan ein gläubiger Moslem ist und sich zunehmend mit den moslemischen Nachbarn verbündet.

Bislang hat Erdogan aus der Türkei keine fundamentalistische Diktatur gemacht. Seit er das Amt des Ministerpräsidenten übernommen hat, ist die Türkei eher demokratischer geworden. Die Grundlagen der kemalistischen Republik bleiben bestehen, wobei die Möglichkeiten der Armee, sich in die Politik einzumischen, erheblich geschmälert wurden. Der Dialog mit den Minderheiten in der Türkei wird wahrgenommen, und Parlamentarismus, Meinungs- und Medienfreiheit wie auch der Status des Obersten Gerichtshofs bleiben unverändert erhalten.

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/?em_cnt=2753641&

Avi Primor

Avi Primor ist Präsident der Israelischen Gesellschaft für Außenpolitik und war Botschafter Israels in Deutschland.

MAB Info, Karlsruhe

Wie geplant, hat die MAB-Auftaktveranstaltung am 08. Juni in Karlsruhe stattgefunden. Wieder haben daran sehr viele deutsche und türkische MAB-Freunde (ca.250) teilgenommen.

Nach der Veranstaltung sagte der Bürgermeister der Stadt Karlsruhe Folgendes: „Eine von besten Veranstaltungen in meinem Berufsleben!“
MAB wünscht Ihnen fussball-und bildungsreiche Tage und ein goldenes Armband!

Mesut Özil – Deutschlands Messi gegen Serbien

Mesut Özil hat ein Geheimnis im Fussballschuh: einen Computerchip. Den Spezialschuh wird er auch beim heutigen Spiel gegen Serbien tragen.

Die deutsche Nationalmannschaft ist technisch auf dem neuesten Stand. Auf dem Platz, was die Australier zähneknirschend zugeben mussten, aber auch daneben. Mit dem Nachrichtendienst Twitter zum Beispiel werden jeden Tag die neuesten Kleinigkeiten aus dem Mannschaftshotel vermeldet, gestern war der vereiste Springbrunnen am Haupthaus die Topnachricht. Zur Unterhaltung steht neben Laptops und Spielkonsolen auch ein extra eingerichtete Mini-Kino zur Verfügung, in dem Mittwochabend der Film „Inglorious Basterds“ gezeigt wurde. Den neuesten Clou jedoch steuert Mesut Özil der Hightech-Truppe bei.

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Die 3. Generation

„Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer“

– schön, dass Sie sich da wenigstens mit einbeziehen

Sehr geehrter Herr Sarrazin,

Sie sind ein Herr des fortgeschrittenen Alters, ein Volkswirtschaftler und zudem Politiker. Man könnte meinen ein Mann von Welt. Ein vorbildlicher Lebenslauf und ein erfüllter Job scheinen Sie aber nicht davon abzubringen Niedriglohnbezieher und wie Sie zu sagen Pflegen: ‚Obstverkäufer mit Migrationshintergrund‘ (im Volksmunde auch als ‚Türken‘ bekannt) zu beleidigen und auf primitive Weise zu charakterisieren.

Ihre Umschulung vom Wirtschaftler zum migrationspolitischen Sprecher Ihrer Partei scheinen die meisten, nein eigentlich alle Menschen vor lauter Obst und Gemüse verpasst zu haben. Aber wie kann man sich denn auch vor lauter ‚Dummheit‘ und der Beschäftigung in ‚türkischen Wärmestuben‘ ‚Kopftuchmädchen‘ zu produzieren schon politisch weiterbilden?
Uns sei vergeben.

Sie wissen ja, man war beschäftigt, denn wie Sie zu sagen pflegen: „Je niedriger die Schicht, umso höher die Geburtenrate.“ Irgendwie muss man ja vorankommen, die ‚Kopftuchmädchen‘ produzieren sich schließlich nicht von selbst.

Und wie verbittert und ängstlich muss man eigentlich sein um zu sagen: „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“?

Der Art primitive Äußerungen spiegeln leider nicht Ihren Bildungsstand wieder, sondern sind banal und falsch.

Sie sollten nicht nur die Statistiken zum DAX verfolgen sondern von Ihrem hohen Ross runter kommen und mal durch die Straßen Berlins laufen.

Da Sie sich sicherlich schon die nächsten inkompetenten Äußerungen für Ihr nächstes Interview durch den Kopf gehen lassen, erledigten wir den Rundgang mal für Sie:
Statt ausschließlich Obstverkäufer vorzufinden liefen uns auch Studenten und Akademiker, Gymnasiasten und erfolgreiche Geschäftsleute, Sportler und Künstler mit Migrationshintergrund über den Weg. Hätten Sie und Ihresgleichen Ihre Aufgaben richtig erledigt und einen guten Job gemacht so hätte man die Milliarden die für Banken investiert wurden in die Bildung vieler junger Menschen stecken können, damit auch diese gefördert, besser ausgebildet und eines Tages ausgezeichnet werden.

Verstehen Sie nach 40 Jahren endlich, dass die Migranten in dieser Stadt und in diesem Land nicht mehr nur die Fabrikarbeiter sind die man per Telefongespräch geordert hat. Nein, sie sind Steuerzahler und arbeiten viel für ihr Geld. Traurig aber wahr, es war nicht die Politik sondern die ‚Obstverkäufer‘ die auf vieles verzichtet und ihre Kinder also genau UNS zu dem gemacht hat was wir heute sind: Studenten der Ingenieurswissenschaften, Soziologie, Wirtschaft, Rechtswissenschaft und vielem Mehr.

Denken Sie nicht, dass man nicht den Mut fasst sich gegen Ihre Äußerungen zu stellen und dass Sie sich alles leisten können, nur weil Sie publik sind. Außerdem sollte Ihnen auch bewusst sein, dass die Diskriminierung von Minderheiten gegen das Grundgesetz ist. Sie tun das Ganze um zu polarisieren und um Ihren Namen in der Presse zu lesen. Das schaffen Sie auch, dabei scheinen Ihnen die Mittel und Themen egal zu sein.
Hauptsache man hat was gesagt!

Sie haben die Menschen hier her bestellt und nach dem sie ihren Zweck erfüllt haben, wie eine heiße Kartoffel fallenlassen. Die Politik hat unverantwortlich gehandelt und ist immer noch nicht aufgewacht. Man kann nicht jahrelang Nichtstun, und sich dann gemütlich zurücklehnen und kritisieren. -Man erntet was man sät.- und die Politik hat zweifelsohne nichts investiert.

Durch Ihre Äußerungen ignorieren Sie die neuen Generationen, von denen schon ein Großteil ohne Zweifel zur Elite gehört. Aygül Özkan ist hier das Stichwort.

Wir bilden keine ‚Parallelgesellschaft‘ in diesem Land sondern integrieren unsere Wurzeln, denn Deutschland ist ein Einwanderungsland. Kulturen müssen akzeptiert werden, auch wenn sie Ihnen nicht gefallen. Eigentlich sollten Sie davon profitieren anstatt darüber abfällig zu reden. Diese Kulturen verfestigen keine Ehrenmorde und Kopftücher in unserer Gesellschaft hier in Deutschland, sondern Werte wie Familienzusammenhalt und Traditionsbewusstsein. Leider Dinge die in unserem hektischen Alltag immer mehr verloren gehen.

Ihre abfälligen, pauschalen und schon an Rassismus grenzenden Äußerungen zeugen nicht von Kompetenz sondern sind ein offenes Indiz dafür, dass Sie leider immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind.

Das Schubladendenken und Ihre auf Klischees basierende Denkweise haben zivilisierte Menschen von Welt nach endlichen Revolutionen und Jahren der Aufklärung abgelegt. Durch neue Kulturen hat sich ihr Horizont erweitert. Wachen Sie auf, wir leben nicht mehr in den Siebzigern. Wir schreiben das Jahr 201Ö.
Ja, Sie haben richtig gelesen, 2-0-1-Ö, denn selbst die Nationalmannschaft spiegelt Ihnen die verschiedenen Kulturen Deutschlands wieder. Das jüngste Beispiel ist Mesut Özil.

Wir wünschen uns für Sie, dass dieser Brief ein Denkanstoß für Sie ist. Denn wir alle sind, genauso wie Sie auch: BürgerInnen Deutschlands. Das einzige was uns Unterscheidet sind unsere Wurzeln, denn Gesellschaftlich sind wir auf Augenhöhe, vergessen Sie das nicht. Hören Sie endlich auf Deutsche mit Migrationshintergrund als Bürger 2. Klasse zu behandeln. -Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.- Respektieren Sie diese Menschen und ziehen Sie den Hut vor Ihnen, denn all die Erfolgreichen Namen die Sie in der Politik, im Sport und in der Kunst sehen haben die Menschen ohne jede politische Unterstützung erreicht und werden es weiterhin tun.

Gestatten Sie noch eine Frage: Wo kaufen Sie eigentlich Ihr Obst?

Hochachtungsvoll Die 3. Generation

Berlin Türk Bilim ve Teknoloji MerkeziTürkisches Wissenschafts- und Technologiezentrum e.V.

Sarrazin legt nach und verärgert den linken Medienmainstream

Darmstadt / Hessen: Jüngst hatten wir ja darüber berichtet, dass der einstige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin auf einem Vortrag im Ruhrpott seinen Publikum prognostiziert hatte, dass es die Deutschen in spätestens 80 Jahren nicht mehr geben würde. Eine Voraussage für die es keineswegs einer Kristallkugel bedarf, sondern lediglich ein wenig gesunder Menschenverstand und ein Blick auf den Geburtenbaum.

Inzwischen berichten einige Medien erneut über einen Sarrazin-Vortrag, wobei der linke Medienmainstream so langsam die Geduld mit dem Dissidenten zu verlieren scheint. So wird der Ton Sarrazin gegenüber merklich kühler, was aber auch nicht wirklich wundert, so hatte er diesmal ein Thema angeschnitten, dass insbesondere Multikulti-Anbetern gar nicht so wirklich behagt.

Quelle: http://de.altermedia.info/general/sarrazin-legt-nach-und-verargert-den-linken-medienmainstream-11-06-10_46769.html

Sarrazin hält Berlin für zu dumm

Berlins ehemaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin hat wieder zugeschlagen: In einem Interview dozierte er, die Stadt müsse Intellekt von außen importieren, um voran zu kommen. Die Bundesbank hat sich von den Äußerungen distanziert.

Berlins ehemaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin hat sich erneut sehr kritisch über die Stadt und ihre Eliten geäußert. In einem großen Interview mit der Zeitschrift „Lettre“ sagte der jetzige Bundesbank-Vorstand, Berlin sei in seinen politischen Strömungen „nicht elitär aufgestellt, sondern in ihrer Gesinnung eher plebejisch und kleinbürgerlich“, belastet vor allem „von zwei Komponenten: Der 68er-Tradition und dem West-Berliner Schlampfaktor“.

Sarrazin analysiert in dem Interview ausführlich die Situation der Einwanderungspolitik und kommt zu dem Schluss, dass 40 Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfänden mit der Folge, dass das Niveau an den Schulen kontinuierlich sinke, statt zu steigen. „In Berlin gibt es stärker als anderswo das Problem einer am normalen Wirtschaftskreislauf nicht teilnehmenden Unterschicht.“

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Turkei wird Partnerland 2011 von BITKOM und CeBIT

Die Turkei ist ein attraktiver, aufstrebender Markt fur Unternehmen aus der Hightech-Industrie.

Die deutsche IT- und Telekom-Branche und die CeBIT machen das Land am Bosporus nun zum offiziellen Partnerland 2011.

„Deutschland ist seit vielen Jahren der wichtigste Handelspartner der Turkei“,

sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

„Mit ihrer Erfahrung in Europa und Asien sind turkische Unternehmen hoch interessante Kooperationspartner .

Von einem stärkeren Austausch werden deutsche Firmen profitieren.“

Die Kooperation soll auch Mittelstaendlern helfen, international aktiv zu werden.

Die Deutsche Messe AG als CeBIT-Veranstalter und der BITKOM verfugen uber langjährige enge Kontakte zu turkischen Unternehmen

und Institutionen. Fur das gemeinsame Partner-Jahr 2011 sind zwei neue Kooperationsabkomme n vorgesehen –

zwischen der Deutschen Messe AG und der Handelskammer Istanbul (ITO) sowie den Verbänden BITKOM und TUBISAD.

Die CeBIT räumt den turkischen Ausstellern im kommenden Jahr einen Sonderstatus ein:

„Wir freuen uns, die sehr guten Beziehungen zu unseren turkischen Partnern weiter ausbauen zu konnen und

ihnen die Moglichkeit zu bieten, sich hier im Herzen der digitalen Welt zu präsentieren.

Die Turkei wird der gesamten Branche neue Impulse verleihen“, sagte Messe-Vorstandsmitg lied Ernst Raue.

Die CeBIT 2011 biete fur Aussteller und Besucher aus aller Welt eine ideale Plattform,

das Potenzial des turkischen ITK-Markts zu nutzen und neue Kooperationen und Geschäftsmoglichkeit en zu erschließen.

„In einer Sonderpräsentation werden turkische Unternehmen vom 1. bis zum 5. März 2011 in Hannover ihre Leistungsfähigkeit zeigen“,

kundigte Raue an. Seit mehr als 20 Jahren sind turkische Aussteller auf der CeBIT vertreten.

1996 hat die Deutsche Messe AG in Istanbul eine eigene Tochtergesellschaft gegrundet.

Seit elf Jahren veranstalten die Hannoveraner dort sehr erfolgreich die wichtigste ITK-Messe fur den gesamten eurasischen Raum, die CeBIT Bilisim.

„Das Partnerjahr ist auch ein hervorragender Anlass, um mit den Regierungen beider Länder uber Hightech-Strategien und

Wirtschaftspolitik zu sprechen“, so BITKOM-Präsident Scheer.

Zum Deutsch-Turkischen ITK-Gipfel am Eroffnungstag der CeBIT 2011 werden hochrangige Regierungsmitgliede r beider Länder erwartet.

Murat Yalcintas, Präsident der Handelskammer Istanbul (ITO), sieht in dieser Partnerschaft große Chancen fur sein Land:

„Die Turkei wird sich auf der CeBIT als eine der wachstumsstärksten Nationen präsentieren.

Die CeBIT 2011 wird turkischen ITK-Firmen eine großartige Plattform bieten, um den globalen Markt zu erreichen.

ITO arbeitet an der Errichtung eines großen Technologiezentrums auf der anatolischen Seite in Istanbul.

Dass die Turkei Partnerland der CeBIT 2011 wird, wird das Projekt ‚Teknopark Istanbul’ beschleunigen.“

Der turkische Markt fur IT und Telekommunikation legt derzeit stark zu.

Fur 2010 rechnet das internationale Marktforschungsinst itut EITO mit einem Wachstum von 8 Prozent auf 20 Milliarden Euro.

Damit wächst die Turkei stärker als die meisten EU-Länder.

Im vergangenen Jahr stieg das Umsatzvolumen trotz der Wirtschaftskrise um 2 Prozent auf 18 Milliarden Euro.

IT-Outsourcing und Investitionen in die Telekommunikationsi nfrastruktur sind die wichtigsten Wachstumstreiber.

Kontakt

BITKOM – Bundesverband Informationswirtsch aft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Christian Spahr
Pressesprecher
Telekommunikation & Recht
Tel.: 030 – 27 57 6 – 112
Fax: 030 – 27 57 6 – 400
E-Mail: c.spahr(at)bitkom. org

Quelle: iXPOS – Das Außenwirtschaftsport al

Istanbul – Meeting Of Souls

Lieber SinemaTürk Filmzentrum e.V. München,

am Samstag, den 19.06.2010, ist der 106 minütige Dokumentarfilm „Istanbul – Meeting Of Souls“ zum zweiten Mal in München zu sehen. Dieses Mal im Neuen Arena Kino in der Hans- Sachs- Straße 7 (Glockenbachviertel) (www.arena-kino.de).
Filmbeginn ist um 19 Uhr.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit Michael Hehl, dem Regisseur und Produzenten des Films, der anwesend sein wird.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Veranstaltung durch ihren Newsletter bewerben würden und natürlich sind auch Sie recht herzlich eingelanden, zu kommen.

Viele Dank ve cok selamlar

Das Filmteam

www.istanbul-meetingofsouls.de

Kinder in der Pubertät und ihre Probleme

Donnerstag, 17. Juni 2010
17.00 Uhr

Ergenlik dönemindeki çocuklarimiz ve sorunlari
Kinder in der Pubertät und ihre Probleme

Der Pädagoge und Psychologe Dr. Ilhami Atabay erklärt die körperlichen
und seelischen Prozesse, die Kinder während der Pubertät durchleben,
und gibt Ratschläge, wie Eltern ihre Kinder in dieser schwierigen Phase
unterstützen können.

Vortrag in türkischer Sprache.

Eintritt frei
Giris ücretsiz

Stadtbibliothek Westend
Schrenkstr. 8 / Ecke Westendstraße
80339 München
Tel.: 189378380
(Tram 18/19 Haltestelle Schrenkstraße, U 4/U5 Haltestelle Schwanthaler Höhe)


Münchner Stadtbibliothek Zentrale Dienste / Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Rosenheimer Str. 5, 81667 München Tel.: 089/48098-3340 – Fax: 089/48098-3343
E-mail: stb.interkulturell.kult@muenchen.de
www.muenchner-stadtbibliothek.de

Aufruf zur Kundgebung

Liebe Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Elternverband Ruhr unterstützt den „Aufruf zur Kundgebung “
des Essener Friedens-Forums (Arbeitsgemeinschaft Essener Friedens-Initiativen)

Wann? Am Samstag, den 5. Juni, 11 Uhr
Wo: Porschekanzel / Marktkirche (Porscheplatz)
Grund: Das Essener Friedens-Forum ist fassungslos über den  beispiellos brutalen und völkerrechtswidrigen Einsatz der israelischen Marine gegen die internationale Friedens-Flottille mit Hilfsgütern für die Menschen im kriegszerstörten und abgeschnürten Gazastreifen.
Forderungen: Der Völkerrechtsbruch Israels muss aufhören!

Ende der Gaza-Blockade!
Für einen gerechten Frieden in Nahost!

Kommt zur Kundgebung und bringt eigene Transparente und Sandwichs mit!
P.S. Antisemitische und volksverhetzende Parolen werden vom Veranstalter nicht geduldet.
Wie schon erwähnt soll der Aufruf kein Mittel sein um Antisemtisches gedankengut unters Volk zu bringen. Im gleichen Atemzug sollte auch das Vorgehen der IHH, die Kinder als Schutzschild für/gegen den Krieg benutzen scharf verurteilt werden.
Folgendes Gedicht soll diesem Umstand im Nahen Osten, der Ausnutzung von Minderjährigen, Rechnung tragen, und zum Nachdenken anregen:

„Vater verzeih ihnen“
Sie sahen…
nicht die Tränen in ihren Augen,
nicht die Verwirrtheit in ihren Köpfen,
nicht den Schmerz in ihren Herzen.

Sie sahen…
die Steinschleuder in ihren Händen,
und aus Kindern wurden Terroristen,
und sie wurden beschossen von allen Seiten.

Sie sahen…
den vollen Schauder,
es waren nur Kinder,
um des Vaters Trauer.

Und sie hörten…
die Kinder beten:
„Vater verzeih ihnen,
denn Sie wussten nicht was Sie taten.“

Mit ähnlichen Worten Jesu fing die Tragödie im Nahen Osten vor mehr als 2000 Jahren an.
Und Kinder sind es immer noch die, um Ihre Väter beten.

Mit freundlichen Grüssen
Dr. Ali Sak