Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf
Forschungsbericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Bulletin_Frauenleben_Endergebnisse

Integrationsforum West am 14. Mai 2011 in Gelsenkirchen
Forum West (1)

Gülen-Bewegung in der Türkei
Die unheimliche Macht des Imam
Von Jürgen Gottschlich, Istanbul
AP

Fikret Ilkiz ist eine elegante Erscheinung. Graumeliertes Haar, schmale Gesichtszüge, ein teures Sakko rundet das Äußere ab. Er redet kurz, aber mit einer Präzision, die etwas Schneidendes hat. Fikret Ilkiz ist Anwalt, und sein Auftreten erinnert ein wenig an Otto Schily, als dieser in den siebziger Jahren Gudrun Ensslin verteidigte.
Ilkiz vertritt den derzeit bekanntesten Untersuchungshäftling der Türkei, den renommierten Journalisten und Autor Ahmet Sik. Sik wurde am 3. März festgenommen, zeitgleich mit seinem Kollegen Nedim Sener. Beide arbeiten bei einer Zeitung aus dem Dogan Konzern, Sik bei der linksliberalen „Radikal“, Sener bei dem intellektuellen Traditionsblatt „Milliyet“. Berühmt geworden sind beide aber eher durch ihre Bücher.
Durch ihre Enthüllungen wurden sie zu Ikonen des investigativen Journalismus der Türkei, vielfach ausgezeichnet im In- und Ausland. Entsprechend groß war der Schock, als beide im Morgengrauen des 3. März in ihren Privatwohnungen verhaftet wurden. Die Polizei stellte die Räume auf den Kopf, beschlagnahmte Computer, CDs und die gesamten Archive.
„Jeder weiß, dass der Vorwurf absurd ist“
Doch schon bald verwandelte der Schock sich in helle Empörung, als bekannt wurde, was den beiden vorgeworfen wird: Sie sollen Mitglieder der ultranationalistischen Untergrundorganisation Ergenekon sein. Das Netzwerk von Militärs und Hardcore-Kemalisten soll 2003 und in den folgenden Jahren durch Terror und Desinformation den Sturz der islamisch geprägten Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan betrieben haben.
„Jeder weiß, dass dieser Vorwurf gegen die beiden Journalisten absurd ist“, stellte Ilkiz am Wochenende bei einem Treffen von Freunden von Sik und Sener mit ausländischen Journalisten fest. „Ihre Arbeit spricht für sich.“ Tatsächlich gehörte Ahmet Sik 2007 zu jenen Redakteuren des Wochenmagazins „Nokta“, die als erste eine große Enthüllungsgeschichte über Putschpläne der Armee publizierten. Als Beweis legte „Nokta“ Auszüge aus geheimen Tagebüchern eines hochrangigen Admirals vor, in dem das Vorhaben skizziert wurde. Das Tagebuch ist heute Bestandteil der Anklage im Ergenekon-Prozess – und ausgerechnet der Journalist, der es enthüllte, soll nun Teil des Netzwerks sein.
So absurd die Vorwürfe gegen Ahmet Sik und Nedim Sener sind, sie markieren doch einen Einschnitt im sogenannten Demokratisierungsprozess der seit 2002 regierenden AKP-Regierung unter Erdogan. Die ersten Jahre der neuen Regierung, in denen auch die erfolgreiche Annäherung an die EU stattfand, waren geprägt durch eine permanente Auseinandersetzung mit dem bis dahin übermächtigen Militär.
In dieser Zeit standen Journalisten wie Ahmet Sik und Nedim Sener auch auf der Seite der AKP, wenn sie über Menschenrechtsverletzungen des Militärs und der Geheimdienste berichteten. Nachdem das Militär durch den gemeinsamen Einsatz der demokratischen Kräfte zurückgedrängt worden war und die AKP ihre Macht in den Institutionen gesichert hat, wird investigativer Journalismus plötzlich lästig, wenn nicht sogar – wie jetzt, zwei Monate vor entscheidenden Parlamentswahlen – bedrohlich.
via Gülen-Bewegung in der Türkei: Die unheimliche Macht des Imam – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Die Türkei plant den Bau gleich mehrerer Akw. Um die Sicherheit der türkischen Atomkraft zu unterstreichen, griff Minister Yildiz zu einem Vergleich, der Äpfeln und Birnen alle Ehre macht.

Unsere türkischen Freunde haben es auch nicht leicht. Nicht nur, dass sie in die EU wollen, die EU sie aber nicht will. Sie haben auch noch einen Minister, der dem Stefan Mappus aus Baden-Württemberg nicht unähnlich ist. Also dem alten Mappus, der neue Mappus weiß ja nun auch nicht mehr, was er öffentlich über diese Kernkraft denken soll. Der türkische Mappus weiß es, der türkische Mappus heißt Taner Yildiz und ist Energieminister. Man kann sagen, dass das, was Taner Yildiz gerade von sich gegeben hat elmalar la armutlar i kiyaslamak war. Wir in unserer deutschen Leitkultur sagen zu diesem Vorgang „Äpfel mit Birnen vergleichen“. Also Dinge in einen Zusammenhang bringen, der gar nicht wahr, nicht existent, nicht stimmig ist.
Zum Beispiel ist es fraglich, ob ein brav leer gegessener Teller wirklich gutes Wetter am folgenden Tag garantiert. Oder früher, als es noch Wehrdienst gab und die Leute den potenziellen Wehrdienstverweigerern mit der Behauptung kamen, dass der Militärdienst noch niemandem geschadet hat. Was nun definitiv nicht den Statistiken diverser Kriege entspricht.
Aber zurück zu Herrn Yildiz. Die Türkei plant den Bau gleich mehrerer Akw. Ein möglicher Partner für den Bau eines der Werke ist die Firma Tepco, die gerade mit Altpapier und Sägespänen das atomare Leck in Fukushima stopft. Und nun hat Yildiz gesagt, dass Atomkraft sehr sicher sei. Die in der Türkei geplanten Werke seien sogar modern und erdbebenfest. Vielleicht sollten unsere türkischen Freunde schon mal anfangen, die „Hürriyet“ aufzubewahren, die türkische Boulevardzeitung, mit der sich im Bedarfsfall sicher prima atomare Löcher stopfen lassen.
Um die Sicherheit der türkischen Atomkraft zu unterstreichen, griff Minister Yildiz zu einem Vergleich, also zu elmalar und armutlar. Im Grunde, so Yildiz, sei die Ehelosigkeit viel gefährlicher als Atomkraft. Er kann diese überraschende Erkenntnis auch statistisch untermauern. Laut soziologischer Studien aus den USA würden unverheiratete Menschen im Schnitt sechs Jahre früher als verheiratete sterben. Wohingegen die Atomkraft das Leben statistisch gesehen nur um 0,03 Tage verkürze. Demnach ist also eine friedliche Nutzung des ledigen Status einfach nicht beherrschbar, weil sie in Lotterleben münden kann, in unkühlbare Haltlosigkeit mit all den damit verbundenen Risiken und dem frühen Ableben. Dann doch lieber der Atomtod, quod erat demonstrandum.
via Türkei: Atomkraft versus Ehelosigkeit – Meinung – Tagesspiegel.

„Bildungs- und Teilhabegutscheine“
Grundsätzliche Informationen auf der Seite des Bundesarbeitsministeriums:
Danach können Bildungsschecks nur Kinder bekommen, bei denen die Erreichung des Klassenziels gefährdet ist und nur wenn die Schule kein eigenes geeignetes Angebot hat. Das heißt, für Kinder an Grundschulen mit OGS kann es schon schwierig werden. Darüber hinaus wird es aber auch die „Teilhabeschecks“ geben, mit denen Vereinsmitgliedschaften etc. bezuschusst werden können. Das heißt, wenn Kinder an Hausaufgabenhilfegruppen in Vereinen teilnehmen, könnten die Vereinsmitgliedschaften bezuschusst werden. Dafür gibt es aber noch keine Kriterien. Anträge von ALG II-Beziehern können schon bei der job-com gestellt werden.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Sybille Haußmann
Kreisverwaltung Düren Stabsstelle für Migrationsangelegenheiten Raum 63 (HausA) Bismarckstr. 16 52351Düren Tel.: 0049-2421-22-2150 Fax: 0049-2421-22-2586 Handy: 0160-97265026 Email: [email protected] www.kreis-dueren.de www.integra-netz.de

Stellenausschreibung Hausmeister
Stellenausschreibung Die DYWIDAG-Service-GmbH Gebäude- und Anlagenmanagement ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der HERMANN KIRCHNER Projektgesellschaft mbH. Diese agiert innerhalb der STRABAG SE Gruppe im Rahmen einer selbständigen Direktion als Kompetenzzentrum für PPP-Projekte. Für das Projekt Düren *Berufskolleg Jülich* ist zum 01.06.2011 folgende Stelle zu besetzen Hausmeister für das PPP-Projekt Düren, Berufkolleg Jülich Aufgabenbereich: – Objektbetreuung (Schulbetrieb und Veranstaltungen) – Kleinreparaturen bis zur Überwachung und Bedienung aller technischen Anlagen – Außenanlagepflegearbeiten (Rasenmähen, Kehr- / Winterdienst) – Organisation und Kontrolle der Gebäudereinigung – Überwachung der Fremdfirmen Zugangsvoraussetzungen: – Berufserfahrung im Haustechnikbereich (Idealerweise als HLS oder Elektrotechnik) – Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär) – Handwerkliche Fähigkeiten, Organisationstalent und eigenverantwortliches Arbeiten – Flexibilität (Bereitschaftsdienst, Winterdienst, abendliche Schließdienste) – Hausmeisterwohnung (Haus) ist vorhanden. Die Anmietung ist wünschenswert. – Führerschein Wenn Sie diese Herausforderung annehmen wollen, senden Sie eine aussagekräftige Bewerbung an:
DYWIDAG-Service GmbH Gebäude- und Anlagenmanagement NL Monheim am Rhein Krischerstr. 23 40789 Monheim am Rhein Tel. +49 (0) 2173 2036 818 E-mail: [email protected]

Der Stadtteil e.V. ist Träger von sozialen Einrichtungen und Diensten in Remscheid. Mit neuen Ideen und Konzepten, mit sozialen Dienstleistungsangeboten und sozialpolitischem Engagement helfen wir mit, den Sozialstaat zu erhalten und den sozialen Frieden in Remscheid zu sichern.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) erfahrene(n) Mitarbeiter(in) als
Leiter/in unseres Migrationsdienstes
in Vollzeit mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu 39 Stunden.
Ihre Aufgaben:
Als Leiter(in) unseres Migrationsdienstes übernehmen Sie u.a.
– die allgemeine Sozialberatung für MigrantInnen, vorwiegend aus dem islamischen Kulturkreis,
– die Planung, Organisation und Durchführung von Bildungs- und Integrationsmaßnahmen,
– die Beantragung von Fördermitteln, deren Überwachung und Verwendungsnachweis,
– die Akquise neuer Projekte für den Aufgabenbereich,
– die Vertretung in kommunalen und verbandlichen Fachgremien.
Ihr Profil:
Nach Ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Sozialarbeit/-pädagogik (Bachelor/Master) oder vergleichbaren Studiengängen, haben Sie bereits mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Migration / Integration bei einem Freien oder Öffentlichen Träger gesammelt. Dazu gehören sowohl Erfahrungen in der Beratung, als auch in der Arbeit mit Gruppen und in Netzwerken. Zudem haben Sie Interesse an sozialräumlich orientierter sozialer Arbeit. Sie sind methodisch versiert, kommunikationsstark, engagiert und beherrschen die gängigen MS-Office-Produkte. Umfangreiche Kenntnisse der türkischen Sprache und Kultur sind von Vorteil.
Wir bieten Ihnen eine vielseitige Tätigkeit in einem motivierten Team, regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten sowie eine Vergütung nach dem Tarifvertrag AWO NRW.
Ihre Bewerbung
senden Sie bitte an
Stadtteil e.V.
– Ralf Noll –
Lindenhofstr. 13
42857 Remscheid
Tel. 02191-938030
[email protected]

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des KulturForum,
wir möchten Sie gerne auf die folgenden Termine in Nürnberg, Ankara, Nettetal, Köln, Istanbul, Berlin und Wuppertal aufmerksam machen:
+++ 17.-27. März, Filmfestival Türkei/Deutschland, Nürnberg +++
Den Ehrenpreis des Festivals erhält in diesem Jahr Fatih Akin.
Im Rahmen des 16. Nürnberger Filmfestivals wird am 27. März die Filmreihe “Menschenlandschaften. Sechs Autorenportraits der Türkei” (WDR 2010) von Osman Okkan gezeigt.
Die Filmreihe umfasst Portraits der Autoren Nazim Hikmet, Yasar Kemal, Orhan Pamuk, Elif Safak, Murathan Mungan und Asli Erdogan.
Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erscheint eine Langfassung der Filme im Sommer 2011 als DVD-Edition.
Mehr unter: www.fftd.net
+++ 17.-22. März, Internationales Filmfestival, Ankara +++
Im Rahmen des 22. Internationalen Filmfestivals in Ankara wird am 21. und 27. März die preisgekrönte Dokumentation “Mordakte Hrant Dink. Armenier in der Türkei” (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt.
Mehr unter: www.filmfestankara.org.tr
+++ 18. März, 19 Uhr, Rathaus Nettetal (Niederrhein) +++
Eröffnung der zweisprachigen Wanderausstellung „Erinnerungen an eine neue Heimat. Aus dem Leben deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen“ im Rathaus Nettetal (bis 15. April).
Am 13. April um 19 Uhr findet ein Podiumsgespräch zum Thema „Sind Frauen die besseren Migranten?“ statt, mit Claudia Etges, Antonia Kotzampassi, Helma Josten u.a., moderiert von Dorte Huneke, Ort: Galerie im Rathaus, 1. Etage, Doerkesplatz 11, 41334 Nettetal
Die Ausstellung ist ein Projekt des KulturForum TürkeiDeutschland unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und Teil der Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung der Kulturen.
Mehr unter: www.das-kulturforum.de/?id=863 und www.erinnerungen-an-eine-neue-heimat.de
+++ 22. März, 20 Uhr, Comedia, Roter Saal, Vondelstraße 4–8, Köln-Südstadt +++
Im Rahmen der diesjährigen lit.COLOGNE (bis 26. März) stellt der bekannte türkische Künstler und Politiker Zülfü Livaneli seine autobiografische Erzählung “Roman meines Lebens” vor. Auf Deutsch vorgetragen von Mario Adorf. Moderation: Osman Okkan (ausverkauft)
Mehr unter: www.litcologne.de
+++ 26. März, 20:30 Uhr, WDR, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz, Köln-Innenstadt +++
Im Rahmen der diesjährigen lit.COLOGNE (bis 26. März) stellt der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk seinen Roman “Cevdet und seine Söhne” vor. Deutsche Übersetzung und auf Deutsch vorgetragen von Recai Hallac. Moderation: Hubert Spiegel (ausverkauft)
Mehr unter: www.litcologne.de
+++ 28. März, Istanbul +++
Nächster Verhandlungstag im Mordprozess Hrant Dink.
+++ 31. März, 20 Uhr, Roter Salon, Volksbühne Berlin +++
Filmvorführung: „Menschenlandschaften. Sechs Autorenportraits der Türkei“ (WDR 2010) von Osman Okkan im Rahmen des Türkischen Literaturfestivals DilDile in Berlin.
Mehr unter: www.das-kulturforum.de/?id=1000
+++ 2. April, 18 Uhr, Immanuelskirche, Sternstr. 73, Wuppertal-Oberbarmen +++
Uraufführung: „…wie eine Taube“ Oratorium für den ermordeten Journalisten Hrant Dink für Chor, Sprecher/in, Duduk, Baglama, Violine, Violoncello und Klavier nach Worten von Hrant und Rakel Dink, Bibel, Koran und west-östlicher Dichtung, Musik: Ulrich Klan sowie „Die Austreibung der Menschheit“ für Chor und Duduk nach dem Augenzeugen-Gedicht von Armin T. Wegner. Musik: David Haladjian. In deutscher, türkischer und armenischer Sprache.
Im Rahmen ihres Passionskonzertes veranstaltet von der Kantorei Barmen-Gemarke in Kooperation mit der Armin T. Wegner Gesellschaft. Karten-Vorverkauf: 0202/453660 oder 0202 / 592157
Mehr unter: www.armin-t-wegner.de
Mehr Informationen wie immer unter: www.das-kulturforum.de
Wir freuen uns, Sie bei diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Mit herzlichen Grüßen aus der Niederichstraße
Ihr KulturForum-Team
Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, antworten Sie auf diese
Mail ([email protected]) mit dem Betreff „abbestellen“.
Vielen Dank!
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KulturForum TürkeiDeutschland e.V.
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Ehrenvorsitz/Hon.Pres.: Günter Grass, Yasar Kemal
Freundschaftsinitiative GriechenlandTürkei
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Ehrenvorsitz/Hon.Pres.: Mikis Theodorakis, Zülfü Livaneli
Niederichstr. 23
50668 Köln
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Fax +49 221 139 29 03
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