Viele Türken mögen keine Christen



Armenier fordern neue Türkei-Politik Europas
Samstag, Juli 23, 2011
Nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan angekündigt hat, die Beziehungen zur Europäischen Union während der Präsidentschaft Zyperns vorübergehend einzufrieren, fordert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) eine neue Türkei-Politik Europas.
Der ZAD-Vorsitzende Azat Ordukhanyan: “Ganz offensichtlich ist die Türkei nicht reif für Europa. Mit der Weigerung, die EU als Ganzes anzuerkennen, hat die türkische Regierung im Grunde schon jetzt den Antrag auf Aufnahme in die Union zurück gezogen. Hinzu kommt, dass die offizielle Türkei sich bis heute weigert, ihre eigene Geschichte anzunehmen und den Völkermord des Osmanischen Reichs an den Armeniern anzuerkennen – ein weiterer gravierende Beleg dafür, dass dieses Land sich den grundlegenden Werten Europas nicht verpflichtet fühlt.” Ordukhanyan fordert einen Stopp der Aufnahmeverhandlungen, bis die Türkei in diesen beiden Punkten eine klare Kehrtwendung vornimmt: “Es würde die europäische Einheit zerreißen, wenn wir eine Türkei aufnähmen, die einzelne Mitglieder der EU nicht anerkennt und die zudem den Holocaust von 1915 im eigenen Land leugnet, um die Massaker von damals als bloßen historischen Unfall zu verniedlichen.”
Mit freundlichen Grüßen
Vorstand des Zentralrats der Armenier in Deutschland
Frankfurt am Main
23.07.2011
Quelle:

25.07.2011 / Titel / Seite 1Inhalt
Hauptmotiv Islamhaß
Von Arnold Schölzel

Am Sonntag in Oslo: Auf dem Weg zum Trauergottesdienst in der Kathedrale
Foto: AP
Der Attentäter, der am Freitag in Oslo und auf der Insel Utøya mindesten 93 Menschen tötete, hatte sein Vorhaben seit langem geplant und war in der rechten islamophoben Szene Westeuropas aktiv. Sein Mandant Anders Behring Breivik habe sein Handeln als »grausam«, aber »notwendig« bezeichnet, erklärte sein Anwalt im norwegischen Fernsehen. Laut Polizei versicherte der Festgenommene am Sonntag, ein Einzeltäter zu sein. Norwegens Regierungschef Jens Stoltenberg sagte bei einem Trauergottesdienst in der Osloer Kathedrale, »jedes einzelne Opfer« sei eine Tragödie. Norwegen werde aber »seine Werte niemals aufgeben«. Die Norwegische Kommunistische Partei und ihr Jugendverband erklärten in einer Stellungnahme, sie unterstützten Stoltenberg darin, nach dem Terrorakt weder Rechte noch persönliche Freiheit einzuschränken.
(…)
Quelle:


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Kollegen.
Türkischstämmige Menschen beteiligen sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben. Es gibt keine bewusste Segregation. Die 11. Mehrthemenbefragung des Zentrums für Türkeistudien widerlegt zahlreiche Vorurteile.
„Die Mehrzahl der Menschen türkischer Herkunft beteiligt sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen – von bewusster Segregation kann nicht die Rede sein.“ Mit diesen Worten fasste Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) am Dienstag die 11. Mehrthemenbefragung der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) zusammen.
„Bürgerschaftliches Engagement trägt sehr viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und baut Vorurteile auf beiden Seiten ab“, hob auch Prof. Dr. Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, hervor.
Keine Segregation So haben laut Studie 95 Prozent der türkeistämmigen Migranten Kontakte zu Deutschen, 40 Prozent haben enge freundschaftliche Beziehungen. Auf eigenen Wunsch ohne Kontakte sind nur 2 Prozent. Außerdem beteiligen sich 54 Prozent der Menschen türkischer Herkunft aktiv am gesellschaftlichen Leben, 13 Prozent engagieren sich durch freiwillige Aufgaben und übernehmen Verantwortung durch ein bürgerschaftliches Amt.
Türkischstämmige sind laut Studie insbesondere in den Bereichen Religion (26 Prozent) und Sport (23 Prozent) aktiv. Lebensbereiche wie Freizeit, Schule/Kindergarten und Jugend/Bildungsarbeit liegen jeweils bei 11 Prozent. Die gesellschaftliche Beteiligung findet mehrheitlich nicht in einem ausschließlich türkischen Kontext statt: 46 Prozent der Migranten sind sowohl in deutschen als auch türkischen oder internationalen Gruppen tätig, 17 Prozent nur in deutschen Organisationen.
Sarrazins Bärendienst Wie sehr die von Thilo Sarrazin angestoßene Debatte die Integrationsbemühungen erschwert hat, versucht die Studie anhand der Zunahme der Diskriminierungswahrnehmung im letzten Jahr zu belegen. „Uns zeigt dies umso mehr, dass Integration sachliche Zusammenarbeit braucht, aber auch Emotion, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu wecken“, unterstreicht Prof. Uslucan abschließend.
Die jährliche Mehrthemenbefragung türkeistämmiger Zuwanderer in Nordrhein-Westfalen, die die ZfTI im Auftrag des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums durchführt, ist ein Langzeitprojekt der Landesregierung. Sie wird seit 1999 durchgeführt und erlaubt es, Entwicklungen über die Zeit zu erkennen, nicht nur Momentaufnahmen. Die Studie soll aufzeigen, wo aus Sicht der jeweils 1.000 repräsentativ Befragten Integrationserfolge zu verzeichnen sind, wo Defizite liegen und welche Einstellungen und Meinungen in der Gruppe herrschen. (hs)
Die Ergebnisse der elften Mehrthemenbefragung können von der Homepage der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung unter der (PDF) Datei heruntergeladen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Süleyman Koşar
Vorsitzende des Türkischen Elternvereins
Gladbeck und Umgebung e. V.
Vorstandsmitglied des Landesintegrationsrates NRW
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Stefan Meining: “Eine Moschee in Deutschland“ Zentrum des deutschen Islamismus?
_Die islamistische Szene in Deutschland wurde gezielt von den Geheimdiensten aufgepäppelt – das behauptet Stefan Meining in seinem Buch „Eine Moschee in Deutschland“. Im Zentrum steht eine Moschee in München. Doch stimmen die angeblichen Verbindungen zu Al Qaida und den Attentaten vom 11. September? Eine Rezension von Claudia Mende
(…)
Quelle:


Datum 18.07.2011
Typ Merkblatt
Öffentliche Bekanntmachung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zur Ausschreibung von Fördermitteln für gemeinwesenorientierte Projekte 2012


Quelle:
Integrationsminister Schneider: „Türkeistämmige zeigen gesellschaftliches Engagement“
11. Mehrthemenbefragung der türkeistämmigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 19.07.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
„Die Mehrzahl der Menschen türkischer Herkunft beteiligt sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen – von bewusster Segregation kann nicht die Rede sein. Das stimmt positiv und dieses Ergebnis deckt sich mit unserer Untersuchung zum Islam in Nordrhein-Westfalen“, sagte Integrationsminister Guntram Schneider heute (19.07.2011) zur Veröffentlichung der 11. Mehrthemenbefragung der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung.
„Bürgerschaftliches Engagement trägt sehr viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und baut Vorurteile auf beiden Seiten ab“, hob auch Prof. Dr. Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, hervor.
„95 Prozent der türkeistämmigen Migranten haben Kontakte zu Deutschen, 40 Prozent haben enge freundschaftliche Beziehungen. Auf eigenen Wunsch ohne Kontakte sind nur 2 Prozent, das zeigt, dass von bewusster Segregation nur in Ausnahmefällen gesprochen werden kann“, sagte Schneider.
Die Studie befasst sich mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement türkeistämmiger Migranten in Nordrhein-Westfalen. 54 Prozent der Menschen türkischer Herkunft beteiligen sich aktiv am gesellschaftlichen Leben, 13 Prozent engagieren sich durch freiwillige Aufgaben und übernehmen Verantwortung durch ein bürgerschaftliches Amt.
Der Bereich, in dem sich mit 26 Prozent die meisten türkeistämmigen Migranten beteiligen, ist die Religion. Fast ebenso viele (23 Prozent) beteiligen sich im Bereich Sport. Lebensbereiche wie Freizeit, Schule/Kindergarten und Jugend/Bildungsarbeit liegen jeweils bei 11 Prozent. Die gesellschaftliche Beteiligung findet mehrheitlich nicht in einem ausschließlich türkischen Kontext statt: 46 Prozent der Migranten sind sowohl in deutschen, als auch türkischen oder internationalen Gruppen tätig, 17 Prozent nur in deutschen Organisationen.
Sowohl Beteiligung als auch Engagement findet dann im eigenetnischen Kontext statt, wenn es keine Alternative gibt wie im Bereich Religion, wenn es um die Pflege der Herkunftskultur oder um migrationsspezifische Problemlagen (im sozialen Bereich) geht. Dreht sich das Engagement um herkunftsunabhängige Probleme oder Interessen, wird überwiegend ein Kontext gewählt, in dem Migranten und Nichtmigranten zusammen arbeiten.“
Wie sehr die Sarrazin-Debatte die Integrationsbemühungen erschwert hat, zeigt aber auch die von der Studie bestätigte aktuelle Zunahme der Diskriminierungswahrnehmung im letzten Jahr. „Uns zeigt dies umso mehr, dass Integration sachliche Zusammenarbeit braucht, aber auch Emotion um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu wecken“, unterstreicht auch Prof. Uslucan.
Die jährliche Mehrthemenbefragung türkeistämmiger Zuwanderer in Nordrhein-Westfalen, die die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales durchführt, stellt ein wichtiges Langzeitprojekt der Landesregierung zur Integration dar. Sie wird seit 1999 durchgeführt und erlaubt es, Entwicklungen über die Zeit zu erkennen, nicht nur Momentaufnahmen. Die Studie soll aufzeigen, wo aus Sicht der jeweils 1.000 repräsentativ Befragten Integrationserfolge zu verzeichnen sind, wo Defizite liegen und welche Einstellungen und Meinungen in der Gruppe herrschen.
Die Ergebnisse der elften Mehrthemenbefragung können von der Homepage der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung unter heruntergeladen werden.
Faktenblatt „Türkische und türkeistämmige Zuwanderinnen und Zuwanderer Stand 17.7.2011
Studie „Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen“


Quelle:
Ein kleines Ferienprogramm des JMD!
Anmeldungen sind ab sofort möglich
Jugendmigrationsdienst Düren-Heinsberg
Fon: 02421 9538-25 oder 2843-140 Fax: 02421 9538-28
Mail: [email protected] <mailto:[email protected]> Sprechstunde: montags 15.00-18.00 Uhr www.jugendmigrationsdienst.de (bundesweites Portal)) www.jmd4you.de (Onlineberatung) www.integra-netz.de (Integrationsseite für Düren)
Theaterprojekte in den Sommerferien Düren, den 08.07.11 Düren.
In Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater e.V. bietet der Spielpädagogische Dienst des Jugendamtes der Stadt Düren folgende Projekte an:
Es waren einmal ...
Die Kinder tauchen in eine fabelhafte Welt ein und können ihr eigenes Märchen erfinden - sei es, gegen Drachen zu kämpfen, eine böse Hexe auszutricksen oder einen Prinzen oder eine Prinzessin zu retten. Dabei werden sie von ausgebildeten Theaterpädagogen unterstützt. Das Projekt findet in der zweiten Sommerferienwoche vom 1. bis 5. August 2011 von 10 bis 16 Uhr auf dem Abenteuerspielplatz der Stadt Düren, verlängerte Heinrich-Dauer-Straße, statt. Eingeladen sind alle Jungen und Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren. Die Teilnahmekosten betragen 40 Euro.
Märchenhaftes Abenteuer
Zusammen mit ausgebildeten Theaterpädagogen erfinden die Kinder ihre eigenen Abenteuergeschichten, in denen sie zum Beispiel ein Zauberlehrling sind, gegen einen Räuber kämpfen oder einen Geist aus einer Wunderlampe befreien. Das Projekt findet in der dritten Sommerferienwoche vom 8. bis 12. August 2011 von 10 bis 16 Uhr auf dem Abenteuerspielplatz in Düren, verlängerte Heinrich-Dauer-Straße, statt. Es richtet sich an Kinder zwischen elf und 14 Jahren. Die Kosten belaufen sich auf 40 Euro pro Kind.
In Zusammenarbeit mit der "Theaterpädagogik Düren" wird folgendes Projekt angeboten:
Robin Hood
Im zweitägigen Theaterprojekt erforschen die Kinder zusammen mit der Theaterpädagogin Marion Kaeseler das Schloß Burgau und den Burgauer Wald und wandeln diese in den Nottingham Forest um. Sie schlüpfen in die Rollen von Robin Hood, seine Räuberbande, den Sheriff von Nottingham und Lady Marian. Außerdem werden Spiele und Theaterübungen angeboten, in denen die Kinder sich mit den zentralen Themen wie Freundschaft, Gerechtigkeit und Heldentum beschäftigen. Spaß steht wie immer an erster Stelle! Das Projekt findet am 22. und 23. August 2011 statt und richtet sich an Kinder zwischen acht und elf Jahren. Die Teilnahme kostet 30 Euro pro Kind.
Da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl für die verschiedenen Projekte gibt, sollten sich alle Interessierten umgehend telefonisch unter 02421 25-2112 (Anrufbeantworter) melden, um weitere Informationen zu erhalten oder sich ggf. schon anzumelden.


Quelle: www.poetry-polis.de
„Poetry-Polis“
„Poetry-Polis“ beginnt am 12. August 2011 um 19 Uhr mit „Ein Gefühl in deiner Sprache“ im „MIGRApolis – Haus der Vielfalt“, Brüdergasse 16-18 in 53111 Bonn.
In maximal vier Minuten sollen in möglichst vielen verschiedenen Sprachen Texte zum Thema „Wut“ dargebracht werden.
Um den Verlauf des Abends gestalten zu können, müssen etwaige Beiträge bis zum 5. August eingereicht werden. Näheres finden Sie auf der Internetseite von MIGRApolis (www.migrapolis-deutschland.de) oder unter www.poetry-polis.de.


Dr. Umut Bespinar (l.) und ihr Mitarbeiter Görken Dagdelen bei einem Interview in der Volkshochschule. Die Forscherin will herausfinden, wie es den „importierten Ehemännern“ aus der Türkei in Deutschland ergeht. Foto: Lammertz, Thomas
Bild-Quelle:
Krefeld
Importierte Ehemänner
VON CAROLA PUVOGEL – zuletzt aktualisiert: 13.07.2011 – 15:00 Krefeld (RP).
Viele Türken kommen ohne Job und Sprachkenntnisse durch Heirat einer Türkin aus Krefeld in die Stadt. Eine Soziologin aus Ankara befragt jetzt Betroffene in den Integrationskursen der VHS Krefeld. Die Forscherin will herausfinden, wie es den *importierten Ehemännern* aus der Türkei in Deutschland ergeht. Die Volkshochschule Krefeld unterstützt ein Forschungsprojekt der türkischen *Middle East Technical University* in Ankara. Zu Gast ist derzeit die Wissenschaftlerin Dr. Umut Bespinar. Sie untersucht in einer Feldstudie, wie es in der Türkei aufgewachsenen Männern geht, die sich mit Frauen verheiraten, die ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht haben. Dazu führt die Soziologin rund 30 mehrstündige Interviews mit ausgewählten Probanden. Alle Interviewpartner sind Teilnehmer von Integrationskursen der VHS Krefeld. *Für türkische Männer ist eine Heirat die einzige Möglichkeit, nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten*, erklärt die Wissenschaftlerin. Meist seien es schlecht ausgebildete junge Türken, die sich Hoffnung auf ein besseres Leben machten. Die Volkshochschule ist der größte Anbieter von Integrationssprachkursen in Krefeld. In 16 parallel laufenden Kursen lernen rund 320 Migranten Deutsch, davon sind rund 30 Prozent türkischer Abstammung. Die meisten türkischen Männer kommen im Zuge einer Familienzusammenführung nach Deutschland, nachdem sie eine in Deutschland aufgewachsene Türkin geheiratet haben. Mit einem Vorurteil räumt Umut Bespinar gründlich auf: Es seien nicht die Familien, die ihre Töchter mit diesen türkischen Männern verkuppelten. *In der Regel lernen sich die Paare im Internet kennen, zum Beispiel über Facebook*, sagt Bespinar. Auch hätten die in Deutschland aufgewachsenen Türkinnen nicht etwa einen stark religiös oder traditionell geprägten Hintergrund, sondern seien meist moderne, berufstätige Frauen. *Oft haben sie bereits eine gescheiterte Ehe hinter sich und hoffen, dass der Bräutigam so stark in türkischen Traditionen verwurzelt ist, dass er sich dem Eheversprechen mehr verpflichtet fühlt*, sucht die Soziologin eine Erklärung, warum die Frauen sich einen Ehemann importieren. *Importierter Ehemann* ist tatsächlich auch der Fachbegriff, den Umut Bespinar für das Phänomen verwendet. Die Forscherin interessiert sich nun dafür, wie es den Männern in Deutschland ergeht. Denn ohne Job und ohne Sprachkenntnisse müssen sie sich erst mal mit einer Umkehr des gewohnten Rollenverständnisses abfinden: *Die Frauen dominieren ihre Männer, sind besser gebildet, verdienen mehr Geld*, erklärt Bespinar. *Ich hatte zuerst Bedenken, ob die Männer sich mir, einer Frau, in einem Gespräch überhaupt öffnen würden. Tatsächlich war jedes Interview dann fast eine Psychotherapie.* Die Probanden seien froh gewesen, ihre Probleme endlich einmal loswerden zu können. *Viele haben gesagt, dass sie sich nicht mehr wie ein richtiger Mann fühlen. Andere fühlten sich sehr verletzlich. Und manche bedauerten den Schritt, hatten sich den Neustart in Deutschland nicht so schwierig vorgestellt.* Ergebnisse der Forschungsarbeiten sollen im kommenden Jahr veröffentlicht werden. Doch die Wissenschaftlerin ist sich jetzt schon sicher: *Ein Rücktausch der Rollen würde viele dieser Ehen scheitern lassen.* Quelle:


Einladung zum 5. Integrationskongress: „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt“
Unter dem Motto "Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt" wird am 17.Oktober 2011 im Solinger Theater- und Konzerthaus der diesjährige Integrationskongress des Landes Nordrhein-Westfalen stattfinden. Integration ist eines der zentralen Themen der Gegenwart und der Zukunft. Integration sichert den Zusammenhalt der Gesellschaft, beugt Ausgrenzung und Diskriminierung vor und setzt Potenziale frei.
Der 5. Integrationskongress wird die bedeutenden Felder der Integration in den Blick nehmen: Bildung, Arbeitsmarkt, Partizipation und das Zusammenleben vor Ort. Wissenschaftler und erfahrene Praktiker sowie Praktikerinnen mit und ohne Migrationshintergrund bringen ihre Expertise ein. Ein Markt der Möglichkeiten wird Raum bieten für eine Vielzahl konkreter Initiativen und Projekte aus Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen unter:
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen
Homepage: www.kfi.nrw.de

flyer programm 110617es
Interkulturelle Begegnung auf den Spuren armenisch-deutsch-griechisch-türkischer Beziehungsgeschichten • Berlin, 22.-27.Oktober 2011
Armenier, Deutsche, Griechen, Türken: In unserer Einwanderungsgesellschaft gibt es vielfältige Geschichten, denen Menschen sich zugehörig fühlen. Die Geschichten sind miteinander verwo- ben, sie erzählen von guten und schlechten Zeiten, von guten und schlechten Beziehungen.
Das Programm „Erinnerung – Konflikt – (An-)Erkennung“ bietet die Möglich-keit, sich auf diese Beziehungsgeschich-ten einzulassen. Wir laden in Deutschland lebende Angehörige der vier Kollektive ein, mehr übereinander zu lernen und zu diskutieren, wie die unterschiedlichen Erinnerungen,
besonders die verschiedenen Perspek- tiven auf Konflikte, Dominanz-, Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, die Beziehungen in der Gegenwart beeinflussen.
In Berlin haben die Beziehungsge- schichten viele Spuren hinterlassen. Wir wollen den Spuren der gemeinsamen Geschichte nachgehen und uns dabei auf eine Ausein andersetzung mit den Selbst- und Fremdwahrnehmungen einlassen: bei Exkursionen, Vorträgen, Diskussionen, biografischen Workshops – und im informellen Austausch!
Der Teilnahmebeitrag (€ 100,- / erm. € 80,-) umfasst Unterkunft und Verpflegung. Fahrtkosten können erstattet werden. Infos und Anmeldung: www.asf-ev.de/de/ueber-uns/interkulturalitaet.html oder E-Mail an: [email protected]

Neuer Förderschwerpunkt der Gerda Henkel Stiftung: „Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen“
Der Förderschwerpunkt richtet sich an Forscherinnen und Forscher, die mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen die Entstehung politischer Bewegungen in der islamischen Welt auf nationaler und/oder transnationaler Ebene untersuchen. Angeregt und gefördert werden historische Studien sowie religions-, kultur- oder politikwissenschaftliche Projekte: Welche emanzipatorischen, welche modernen Elemente verspricht und integriert der politische Islam? Welche Entwicklungen, welche Zusammenhänge, welche Ähnlichkeiten in den Schlüsselkategorien, Interpretationen und Forderungen sind zwischen dem Pan-Arabismus und Pan-Islamismus am Ausgang des 19. Jahrhunderts und den heutigen Bewegungen festzustellen? Welche historischen Selbstbeschreibungen sind in den Konzepten erkennbar? Über welche spezifischen Vorstellungen von Vergemeinschaftung können gesellschaftliche Radikalisierungen und Mobilisierungen zur Gewalt legitimiert werden?
Der Förderschwerpunkt lenkt den Blick auf Dynamiken zwischen islamischer Lehre, Islamismus, Nationalismus und transnationalen Orientierungen und Lebenswelten. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Ländern und Regionen des islamischen Raums soll regionalbezogene und thematisch fokussierte Erkenntnisse zusammenführen, um Konfliktfelder gerade hinsichtlich globaler Einflüsse und kultureller Austauschprozesse problematisieren zu können.
Beantragt werden können Mittel zur Durchführung von Forschungsprojekten, wissenschaftlichen Konferenzen und Veranstaltungen. Promotions- und Forschungsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt.
Die nächste Bewerbungsfrist endet am 29. Juni 2012. Weitere Informationen:

cbg Bewerbungsaufruf
201109 – cbg flyer german
Kulturbrücken in Deutschland: Ein Forum für Young Leaders
Multikulturalismus im 21. Jahrhundert: Realitäten in Deutschland
(Berlin, Einwöchiges Seminar, 05. – 09. September 2011)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Institute for Cultural Diplomacy akzeptiert derzeit Bewerbungen für die oben beschriebene Veranstaltung, die im September in Berlin stattfinden wird. Das Programm wird in Vorträgen, interaktiven Workshops, Gruppendiskussionen und kulturellen Exkursionen junge Führungskräfte, Studenten, Akademiker, Journalisten, Regierungsvertreter und Diplomaten, so wie Interessierte aus der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor zusammenbringen. Führende Köpfe aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Medien werden als Sprecher eingeladen und Analysen aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen.
Kulturbrücken in Deutschland: Ein Forum für Young Leaders
Multikulturalismus im 21. Jahrhundert: Realitäten in Deutschland
(Berlin, Einwöchiges Seminar, 05. – 09. September 2011)
Website: www.kulturbrücken.de
Konferenzsprache: Deutsch
„Kulturbrücken in Deutschland: Ein Forum für Young Leaders” (CBG) ist ein Netzwerk von engagierten, jungen Menschen, die Interesse an den Herausforderungen und Chancen haben, die Deutschland sowohl auf nationaler, als auch internationaler Ebene erwarten.
Das Forum bietet ihnen eine Plattform für interdisziplinäre Diskussionen zu ausgewählten Themen, die sowohl Deutschlands Kultur und Gesellschaft, als auch relevante politische und wirtschaftliche Themen betreffen. Ziel des Programms ist es, die sich aus der verändernden Weltordnung ergebenden Rolle Deutschlands und die daraus resultierenden Aufgaben im internationalen Kontext zu analysieren.
Mit diesen Diskussionen möchte „Kulturbrücken in Deutschland” dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Deutschlands kulturellen Gemeinschaften untereinander, sowie Deutschland und seinen internationalen Partnern zu stärken.
Eine Mitgliedschaft im Forum „Kulturbrücken in Deutschland” erlangt man durch den Besuch eines einwöchigen CBG-Seminars. Die Seminare werden alle drei bis vier Monate in Berlin abgehalten und konzentrieren sich auf ein spezifisches, akademisches Thema, das in Verbindung mit dem Forum steht.
Im Rahmen jedes einwöchigen Seminars besuchen die Teilnehmer Podiumsdiskussionen, Vorträge und Seminare, die von Experten aus Kultur, Innen- und Außenpolitik, Diplomatie, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und dem privaten Sektor gehalten werden. Zusätzlich zu diesen akademischen Aspekten ist eine Reihe von kulturellen und sozialen Aktivitäten geplant, die einen Einblick in Berlins einzigartige historische und kulturelle Landschaft ermöglichen.
Zugang zum Forum
„Kulturbrücken in Deutschland“ ist offen für alle, die daran interessiert sind, sich mit den Herausforderungen und Chancen, die sich für Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene ergeben, auseinanderzusetzen. Dem Forum können alle Menschen beitreten, die an einem der CBG-Seminare teilgenommen haben, von Studenten und jungen Führungskräften über Journalisten bis hin zu diplomatischen Vertretern.
Um sich zu bewerben, klicken Sie bitte auf den unten stehenden Link:
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Falls Sie sich für dieses Programm interessieren, könnten unsere folgenden Veranstaltungen auch von Interesse für Sie sein:
Kommunizieren durch Kunst & Musik
„Ein dreiteiliges Puzzle: Die Beziehung zwischen Kultur, internationalen Beziehungen und Globalisierung in den kommenden 20 Jahren”
(Internationale Konferenz, London, 25. – 29. August 2011 – Im Rahmen des “The Notting Hill Carnival 2011”)
Website: www.icd-languageofartandmusic.org
Konferenzsprache: Englisch
Die internationale Konferenz „Ein dreiteiliges Puzzle“ wird vom 25 – 29. August 2011 in London stattfinden mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen Kultur, internationalen Beziehungen und Globalisierung zu ergründen. Die Analyse wird in einem vielseitigen Program bestehend aus Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen, Kunstausstellungen, Performances und kulturellen Aktivitäten stattfinden. Die Veranstaltung soll Künstler und Aktivisten aus den Bereichen Kultur, Literatur und Musik ebenso wie führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Privatsektor zusammenbringen, die ihre unterschiedlichen Perspektiven vorstellen und zur Diskussion stellen werden. Das Auditorium wird sich aus Wissenschaftlern, Studenten, Young Professionals, Künstlern, Diplomaten und Regierungsvertretern, so wie Vertretern der Zivilgesllschaft und anderen Interessierten zusammensetzen.
Zu Beginn wird die Konferenz die Begriffe “Kultur” und “Identität” beleuchten und im Detail ihren Gebrauch und unterschiedliche Verständnisse dieser Begriffe untersuchen. Darauf aufbauend wird das Programm die Rolle von Kultur bezüglich der gegenwärtigen internationalen Beziehungen und im Prozess der Globalisierung analysieren. Ziel der Konferenz ist es, die zukünftigen Herausforderungen und die Beziehungen zwischen Kultur, internationalen Beziehungen und Globalisierung zu erforschen und zusammenzufassen. Innerhalb dieser fünf Tage wird das Konzept der “kulturellen Diplomatie” ebenfalls näher beleuchtet werden.
Nachhaltiges Netzwerk
Im Verlauf der Veranstaltung werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, miteinander, so wie mit den Sprechern und den Mitgliedern des ICD Advisory Boards Kontakt zu knüpfen. Durch die Teilnahme am Seminar werden die Konferenzteilnehmer in ein internationales Netzwerk bestehend aus Individuen aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichsten Bereichen, die sich dem interkulturellen Austausch widmen, integriert. Über das ICD Netzwerk können die Teilnehmer über die Konferenz hinaus in Kontakt bleiben.
Die Konferenz ist offen für Young Professionals, Studenten, Wissenschaftler und Journalisten, so wie für Vertreter aus Politik, Diplomatie, Zivilgesellschaft und dem Privatsektor. Darüber hinaus sind auch andere Interessierte aus dem Bereich der internationalen Beziehungen willkommen.
Zur Bewerbung besuchen Sie bitte die folgende Homepage:
The ICD Academy for Cultural Diplomacy – Juli-Tagung
(Berlin, Einwöchiges Seminar, 25. – 31. Juli 2011)
Website: www.icd-academy.org
Konferenzsprache: Englisch
ICD Akademy Tagungen sind einwöchige Programme, die die Rolle von kultureller Diplomatie im gegenwärtigen internationalen Beziehungsgeflecht untersuchen. Jedes Programm zeichnet sich aus durch Vorträge, Seminare und Workshops unter der Leitung von Experten aus den verschiedenen Fachgebieten der internationalen Politik, der Diplomatie, der akademischen Welt, der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors. Während ihres Aufenthalts in Berlin werden Teilnehmer ebenso die Möglichkeit haben an kulturellen so wie gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen und nicht zuletzt Institutionen, wie das Auswärtige Amt, den Bundestag, das Rathaus, kulturelle Einrichtungen und Botschaften mit Sitz in Berlin zu besuchen.
Zur Bewerbung besuchen Sie bitte die folgende Homepage:
Für weitergehende Information über Referenten unserer Veranstaltungen bitte hier klicken.
Für weitere Informationen zum Institute for Cultural Diplomacy bitte hier klicken.
Mit freundlichen Grüßen,
Mark Donfried
Direktor & Gründer
Institute for Cultural Diplomacy (ICD)
Ku´damm Karree (3rd Floor/Hochhaus)
Kurfürstendamm 207-8 Berlin, Germany-10719
Phone: 00.49.(0)30.2360-7680
Fax: 00.49.(0)30.2360-76811
www.culturaldiplomacy.org
[email protected]
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Sehr geehrte Damen und Herren,
das LEO BAECK PROGRAMM unterstützt Bildungsprojekte, die sich mit der deutsch-jüdischen Geschichte auseinandersetzen. Diese wird primär als Opfergeschichte im Kontext des Holocaust wahrgenommen. Dadurch wird der Beitrag vieler Juden zur wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung in Deutschland übersehen. Deutsch-jüdische Geschichte soll in ihrer Ambivalenz zwischen Emanzipation und Verfolgung als integraler Bestandteil der allgemeinen deutschen Geschichte und ihrer europäischen Bezüge begreifbar gemacht werden.
Ein differenziertes Bild der deutsch-jüdischen Geschichte und Gegenwart zu vermitteln, ist das Ziel des LEO BAECK PROGRAMMS. Es trägt den Namen des Rabbiners Dr. Leo Baeck (1873–1956), einem prominenten Vertreter des deutschen liberalen Judentums im 20. Jahrhundert. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung EVZ und der Kommission des Leo Baeck Instituts zur Verbreitung deutsch-jüdischer Geschichte.
Einsendeschluss für Förderanträge: 30. September 2011.
Ausführliche Informationen zur Ausschreibung: www.stiftung-evz.de/foerderung/geschichte/leo-baeck-programm/
Information, Beratung (ab dem 5. September 2011) und Kontakt
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Lindenstraße 20-25
10969 Berlin
Germany
Tel. +49 (0)30 25 92 97-0
Fax. +49 (0)30 25 92 97-11
E-Mail: [email protected]
www.stiftung-evz.de

Universität Tübingen
Im Zentrum für islamische Theologie der Eberhard Karls Universität
Tübingen sind bis zu zwei
Juniorprofessuren (W 1) für islamische Theologie
zum 1.10.2011 zu besetzen.
Juniorprofessuren können mit folgenden Schwerpunkten besetzt werden:
– Hadithwissenschaften (hadîth)
– Islamisches Recht (fiqh)
– Systematisch-Rationale Theologie (kalâm)
– Islamische Philosophie (falsafa) und Ethik (akhlâq)
– Islamische Mystik (tasawwuf)
– Geschichte und Gegenwartskultur des Islams
– Islamische Religionspädagogik
Die Universität beabsichtigt in Abhängigkeit von der
wissenschaftlichen Eignung der Bewerberinnen und Bewerber die
Besetzung von bis zu zwei Juniorprofessuren. Nach Ausgang dieses
Verfahrens nicht besetzte Positionen werden zu einem späteren
Zeitpunkt erneut geeignet ausgeschrieben.
Die Besetzung von Stellen erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit,
zunächst für vier Jahre. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist
nach positiver Evaluation vorgesehen. Die künftigen Stelleninhaber/
innen müssen eines der oben angegebenen Fachgebiete in Forschung und
Lehre vertreten und islamischen Bekenntnisses sein. Bewerbungen sollen
eindeutig erkennen lassen, für welchen Schwerpunkt Qualifikationen
vorliegen. Erwartet wird die Bereitschaft zur Kooperation mit den
künftigen Kolleginnen und Kollegen im Zentrum sowie den anderen
Fachbereichen der Universität. Die Lehrverpflichtung beträgt vier bis
sechs Semesterwochenstunden. Selbständige Forschungsaktivitäten im
Bereich islamische Theologie werden erwartet. Inhaber von
Juniorprofessuren sollen sich durch die selbständige Wahrnehmung der
der Universität obliegenden Aufgaben in Forschung und Lehre für die
Berufung auf Professuren an einer Universität oder gleichgestellten
Hochschule qualifizieren.
Voraussetzungen für eine Berufung sind eine herausragende Dissertation
einschlägiger Ausrichtung, beachtete Publikationen, Erfahrung in der
Lehre sowie gute Deutschkenntnisse.
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in
Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte
Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf,
wissenschaftlicher Werdegang, Kopien von Urkunden,
Publikationsverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen,
Forschungskooperationen und Schwerpunkte der zukünftigen Forschung)
werden bis zum 4. August 2011 erbeten zu Händen des
Rektors der
Universität Tübingen
Professor Dr. Bernd Engler
Wilhelmstr. 5
72074 Tübingen


Alaa Khaled

Salwa Rashad
Ägypten in Düren
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Heinrich-Böll-Hauses,
ganz kurzfristig lade ich Sie zu einer Ausstellungseröffnung und einer
kurzen Lesung mit aktuellen Stipendiaten des Heinrich-Böll-Hauses ins
Bürgerbüro der Stadt Düren, Markt 2, 52349 Düren
für Dienstag, 12.07.2011, 15:15 Uhr ein.
„Nachdem sich die Demonstrationen aufgelöst haben und Millionen
Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt sind, verwandelt sich die
Revolution in ein unsichtbares, flüchtiges Wesen. Auf den Straßen ist
der eintönige Alltag wieder eingekehrt. Du wachst morgens auf und suchst
nach etwas Verlorenem; du läufst durch die Straßen und versuchst, noch
einmal das Echo der Slogans zu vernehmen, die die Plätze erfüllt
hatten.“
Wie Alaa Khaled (Stipendiat von April bis August 2011) die ägyptische
Revolution literarisch verarbeitet, davon berichtet er an uns an diesem
Nachmittag
Die Poesie von Alaa Khaled werden Sie inmitten einer Fotoausstellung
unseres zweiten Gastes erleben. Salwa Rashad ist nur wenige Tage bei
ihrem Mann Alaa Khaled zu Besuch und hat uns ihre Fotos mitgebracht.
Eindrucksvolle Aufnahmen der Revolution in Ägypten aus Alexandria und
vom Tahrir-Platz in Kairo.
Kommen Sie mit uns auf eine kurze und sehr lebendige Reise in die
Region, die in jüngster Zeit einen großen Wandel erlebt und die ganze
Welt bewegt.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag:
Stefan Knodel
…und unbedingt vormerken: Sommerfest im Böll-Haus am 10. September
2011 zum 20-jährigen Bestehen!!!
Stefan Knodel
Stadt Düren, Der Bürgermeister
Heinrich-Böll-Haus-Langenbroich e.V.
52348 Düren
Phone: ++49 (0)2421-25 1346
Fax: ++49 (0)2421- 25 1375
E-mail: [email protected]
Salwa Rashad
Geboren in Alexandria – Ägypten, Studium der Malerei an der Fakultät der Schönen Künste, Abschluss 1986
Einzelausstellung Malerei im spanischen Kulturel-Zentrum, Alexandria.
Seit 1999 gemeinsam mit dem Schriftsteller Alaa Khaled Herausgeberin der nicht periodischen Zeitschrift „Amkenah“ eine non-profit Zeitschrift, die sich mit der Poesie, Literatur und Kunst eines Ortes beschäftigt.
Teilnahme mit ihrer Fotografie an langjährigen Workshops einer Gruppe von Künstlern aus Frankreich und Ägypten,die sich mit verschiedenen Medien beschäftigten: Fotografie, Schreiben, Multimedia. Thema der Arbeit war der Reisende. Der Workshop endete mit einer Ausstellung und verband die beteiligten Medien.
Gruppen-Ausstellungen in Kairo, organisiert vom Ministerium der Kultur organisiertem Kairo, Teilnahme mit ihrem handgefertigten Fotobuch.
Einzel-Foto-Ausstellung in Kairo in der Galerie Mashrabia unter dem Titel
„The Passer-By” (Der Passant)
Teilnahme an einem weiteren Workshop mit französischen und ägyptischen Künstlern mit einem gegenseitigen Austausch, gefördert durch die ECUME-Stiftungzum Thema „Familie“.
2-monatiges Forschungsstipendium in Los Angeles/USA gemeinsam mit dem Schriftsteller Alaa Khaled. Forschungen zur Situation der arabischen Einwanderer in LA, ihrer Identität und geschichtlicher Erinnerungen sowie ihrer Beziehung zu ihrer neuen Heimat und zur Stadt Los Angeles.
Alaa Khaled, Schriftsteller aus Ägypten
1960 in Alexandria, Ägypten geboren. Nach dem Studium der Biochemie wurde er als Lyriker, Essayist und Romanautor bekannt. In seinem Schreiben hebt er die formalen Trennungslinien zwischen den Genres auf. Als Lyriker ist er im Prosagedicht zu Hause. Seine journalistischen Texte weisen literarischen Charakter auf, und seine Prosa ist teils poetisch, teils journalistisch gefärbt. Khaled ist ein entschiedener Gegner jeglicher Normen, die dem Einzelnen vorgeschriebene Denk- und Verhaltensmuster aufzwingen. Bekannt ist Khaled auch als Herausgeber der Kulturzeitschrift „Amkenah“, die, 1999 gegründet, in der gesamten arabischen Welt hohes Ansehen genießt. „Amkenah“ („Orte“) versteht sich als Forum einer sprachlich und künstlerisch unkonventionellen, alltagsnahen Auseinandersetzung mit dem „Ort“ als konkretem Raum, aber auch als ideellem Konzept.
Khaleds Reportage “Everything Happens Quietly With No Surprises” (Alexandria 12/2004) wurde 2005 für den Lettre Ulysses Award nominiert.
Zuletzt in Deutsch erschienen: Das Buch des Flusses Nil, Lettre International, Nr. 71.


ExploregioFeriencamp_Wald 1
ExploregioFeriencamp_Wald 2
Das Schülerlabor JuLab bietet in den Sommerferien verschiedene Feriencamps an, in denen noch Plätze frei sind.
Siehe dazu Einladungen!
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Berufsfindungspraktikum – Rund um die Welt der Brennstoffzelle
Sommerferien / Zielgruppe: Jahrgangsstufen 9-12
Ihr möchtet beruflich irgendwas mit Technik, Chemie oder Physik machen?
Aber ihr wisst noch nicht genau was? Und was macht man damit, wenn man fertig ist mit Ausbildung oder Studium?
Während unserer Projektwoche bekommt ihr einen Einblick in verschiedene Berufsbilder wie das des Wissenschaftlers, Laboranten, Mechanikers und Elektronikers.
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Energie – Forschen für die Zukunft
Sommerferien / Zielgruppe: Jahrgangsstufen 10-13
Ein Leben ohne Fernsehen, Computer, Auto… im Winter kalte Räume, im Sommer unerträgliche Hitze…
Könnt ihr euch das vorstellen? – Nein?
Dann seid ihr in dieser Forscherwoche richtig, denn hier gehen wir der Frage nach, wie eine umweltschonende Energieversorgung im 21. Jahrhundert gewährleistet werden kann. Ein Thema, das uns alle angeht!
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Wissensdurst statt Sonnenbrand! – „Wald I“
Sommerferien / Zielgruppe: 10-12 Jahre / Feriencamp
Das JuLab bietet euch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „exploregio.net“ und dessen außerschulischen Lernorten in der Euregio Maas-Rhein in den Sommerferien eine spannende Woche zum Thema „Wald“ an. Fünf Tage lang habt ihr die Möglichkeit bei verschiedenen Mitgliedern des exploregio.net mehr zum Thema zu erfahren, zu experimentieren, forschen und staunen.
Unter anderem wartet das Actionklettern im Hochseilgarten auf euch, ihr lernt das Ökosystem Wald kennen, untersucht Boden im Labor, macht eine Exkursion mit Kompass und Landkarte und bearbeitet Holz in der Kreativwerkstatt.
Mehr unter den oben angeführten Anhängen
Wissensdurst statt Sonnenbrand! – „Wald II“
Sommerferien / Zielgruppe: 13-16 Jahre / Feriencamp
Das JuLab bietet euch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „exploregio.net“ und dessen außerschulischen Lernorten in der Euregio Maas-Rhein in den Sommerferien eine spannende Woche zum Thema „Wald“ an. Jeweils für fünf Tage habt ihr die Möglichkeit bei verschiedenen Mitgliedern des exploregio.net mehr zum Thema zu erfahren, zu experimentieren, forschen und staunen.
Unter anderem lernt ihr das Ökosystem Wald kennen, indem ihr seine „grüne Lunge“ in Natur und Labor untersucht, führt ökologische Gewässeruntersuchungen an einem Waldbach durch und begebt euch in einen Abenteuerworkshop zum Thema „Wald und Mensch“.
Mehr unter den oben angeführten Anhängen
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Forschungszentrum Juelich GmbH
52425 Juelich
