
Solingen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde und Förderer des Elternverbandes Ruhr,

seit nunmehr 5 Jahren veranstaltet der Elternverband Ruhr e.V. in Kooperation mit verschiedenen Vereinen, Essener Schulen und der RAA das Internationale Kinderfest. Wie auch in den letzten Jahren steht für uns das Miteinander im Vordergrund. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mehrsprachigkeit und Multikulturalität„
Ort und Zeit des 4. Internationalen Kinderfestes:
Samstag, den 27. April 2013
12.30 bis 18.30 Uhr
Gesamtschule Bockmühle, Ohmstr 32, 45143 Essen (zur Zeit auch besser über die Heinrich Strunkstr 140 oder Mercatorstr zu erreichen)
Wir erwarten etwa 3-4 Tausend Teilnehmer (Eltern, Jugendliche, Kinder). Die Kinder werden zuvor eingeübte Tänze und Lieder vortragen. Im Rahmen des Festes wird ein Tanzwettbewerb in 2 Kategorien organisiert.
1.Tanzgruppen der Grundschulen
2.Folkloregruppen der Immigrantenvereine.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurde zudem ein Lesewettbewerb in Deutsch/Türkisch organisiert. Hierzu wurrden zunächst die Schulbesten in den verschiedenen Grundschulen bestimmt. Die Endausscheidung fand am 16 März 2013) statt. Siegerehrung ist dann am 27. April 2013 während des Kinderfestes. Ziel dieser Veranstaltungen ist die Förderung des gemeinsamen Lernens und Spielens.
Wir laden Sie recht Herzlich zu unserem dritten gemeinsamen Kinderfest ein und bedanken uns jetzt schon im Namen der Kinder für Ihre Hilfe und hoffen auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.
Ihr Kommen hat bereits angekündigt:
1. Die Generalkonsulin der Republik Türkei, Frau Sule ÖZKAYA
(Für Ihre besondere Unterstützung des Festes danken wir der Generalkonsulin)
2. Der Landtagsabgeordnete der CDU und Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Thomas Kufen
3. Die Landtagsabgeordnete der CDU Serap Güler
4. Bekanntlich werden noch weitere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft dem Fest beiwohnen
EINE BESONDERHEIT IN DIESEM JAHR:
Wir werden 99 Luftballons mit Wünschen von Kindern für den Weltfrieden aufsteigen lassen.
Dr. A. Sak
Im Namen des Vorstandes
Elternverband Ruhr e.V.

UN rügen Deutschland wegen Sarrazin

von Fatina Keilani
Ach hör mir auf! Nicht nur zum Thema Integrationspolitik hatte Thilo Sarrazin etwas beizusteuern. Vor zehn Jahren ärgerte sich der damalige Berliner Finanzsenator und… – FOTO: DPA
Türken und Araber unterwandern uns durch eine hohe Geburtenzahl und sind weitgehend nutzlos – diese Ansichten Thilo Sarrazins, die er 2009 sinngemäß äußerte, ließ der Staat als Meinungsäußerung durchgehen. Zu Unrecht, findet nun der Antirassismus-Ausschuss der UN – und setzt Deutschland ein Ultimatum.
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Deutschland ist vom Antirassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen gerügt worden, weil es Thilo Sarrazin dessen umstrittene Äußerungen zu Türken und Arabern hat durchgehen lassen. Was von der hiesigen Staatsanwaltschaft als Ausdruck freier Meinungsäußerung gewertet worden war, ist auf der völkerrechtlichen Ebene als Rassismus eingestuft worden. Das Unterlassen strafrechtlicher Ermittlungen stelle einen Verstoß gegen das UN-Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung dar, so der Ausschuss.
Beim Türkischen Bund Berlin-Brandenburg (TBB), auf dessen Initiative hin dies geschah, freute man sich am Mittwoch zwar über den Erfolg, will aber offiziell erst am Donnerstag bei einem eigens anberaumten Termin etwas sagen.
Welche Folgerungen aus dieser Rüge zu ziehen seien und welche Gesetze vielleicht geändert werden müssten, das werde sich nun zeigen, sagte ein TBB-Mitarbeiter.
Der UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD) hat Deutschland 90 Tage Zeit gegeben, zur Frage Stellung zu nehmen, mit welchen Maßnahmen die Entscheidung umgesetzt werden solle. Außerdem muss die Meinung des Ausschusses publik gemacht werden.
Der Ausschuss stellte fest, es reiche nicht aus, Rassendiskriminierung auf dem Papier für rechtswidrig zu erklären. Der Staat müsse dies auch effektiv durchsetzen. Er sei verpflichtet, die Bevölkerung vor Aufstachelung zum Rassenhass zu schützen. Wer vom Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch mache, der stehe in der Pflicht, keine rassistischen Ideen zu verbreiten. Die Bundesregierung reagierte zunächst zurückhaltend. „Die Stellungnahme des Ausschusses liegt dem Bundesjustizministerium vor und wird geprüft“, hieß es dazu.
via Rassismus-Vorwürfe: UN rügen Deutschland wegen Sarrazin – Berlin – Tagesspiegel.

Ermittler urteilen vorschnell
Kolat: Brände werden verniedlicht

Nach dem Brand in dem Kölner Wohnhaus wird mit Blumen der Opfer gedacht.(Foto: dapd)
Nach Feuern in Häusern mit türkischen Bewohnern kritisiert der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kolat, die Sicherheitsbehörden. Diese würden rechtsradikale Hintergründe von vornherein ausschließen. Kolat fordert, dass es genau andersherum sein müsste. Davor warnt allerdings CDU-Außenpolitiker Polenz.
Ermittlungen nach Kölner Feuer
Behörden weisen Vorwürfe zurück
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, verlangt mit Blick auf den jüngsten Brand in einem von Türken bewohnten Haus, in solchen Fällen künftig grundsätzlich von einem rechtsradikalen Motiv auszugehen. „Bisher haben die Sicherheitsbehörden einen rechtsradikalen Hintergrund bei solchen Ereignissen gleich von vornherein ausgeschlossen“, sagte Kolat dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dagegen gingen die Behörden in England „automatisch von einem rassistischen Anschlag aus, um dann zu schauen, ob doch etwas anderes dahintersteckt“.
In Deutschland sei dies umgekehrt, kritisierte Kolat. „Bei uns wird erst mal verniedlicht.“ Bei einem Brand in einem überwiegend von Türken bewohnten Haus in Köln-Höhenberg waren am Samstag zwei Menschen getötet und 26 weitere verletzt worden. Das türkische Außenministerium sprach von „einem Anstieg derartiger Brandfälle in Deutschland“, der Sorge bereite. Die Kölner Ermittler bekräftigten am Dienstag, die Nachforschungen erstreckten sich in alle Richtungen; ein politisches Motiv einer möglichen Brandstiftung wird demnach nicht ausgeschlossen.
Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz warnte allerdings im Fall des Brands in Köln davor, vorschnell von einem Verbrechen auszugehen. „Es gibt in Deutschland jährlich 200.000 gemeldete Brände, bei denen circa 600 Menschen ums Leben kommen. Diese traurige Statistik sollte man im Kopf haben, statt bei jedem Brand gleich Brandstiftung zu vermuten“, sagte Polenz den „Ruhr Nachrichten“. Außerdem gehöre Brandstiftung zu den Delikten, bei denen in Deutschland die Aufklärungsquote besonders hoch sei.
Kolat kritisierte zugleich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Politik sei angesichts der wachsenden Ängste vieler Türken „gut beraten, wenn sie auch mal bestimmte positive Gesten zeigen würde“, sagte er dem Blatt. Er habe Merkel geschrieben und vorgeschlagen: „Lassen Sie uns gemeinsam nach Backnang gehen, wo eine türkischstämmige Frau und ihre sieben Kinder umkamen, und dort mit den Familien sprechen.“ Merkel habe dies abgelehnt. „Es wäre aus menschlicher Perspektive ein gutes Zeichen gewesen, auch wenn es gar kein rassistischer Anschlag war“, sagte Kolat.
Quelle: n-tv.de , AFP/dpa
via Ermittler urteilen vorschnell: Kolat: Brände werden verniedlicht – n-tv.de.

dpaIn diesem von Türken bewohnten Haus kamen bei einem Feuer zwei Menschen ums Leben
In Köln sind zwei Menschen beim Brand eines von Türken bewohnten Hauses ums Leben gekommen. Der Vizepremier der Türkei greift die deutschen Behörden nun massiv an. Er fragt sich, warum immer nur in Wohnhäuser von Türken Brände ausbrächen.
Nach dem Tod von zwei Menschen bei dem Brand eines von Türken bewohnten Hauses in Köln hat die türkische Regierung den Umgang der deutschen Behörden mit mutmaßlichen Brandstiftungen kritisiert. In Fällen wie diesen seien die deutschen Behörden stets schnell mit der Beschwichtigung zur Hand, dass es sich nicht um einen rechtsextremistischen Anschlag gehandelt habe, sagte Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag nach türkischen Medienberichten vom Montag. Er frage sich aber, warum immer nur in Wohnhäusern von Türken in der Bundesrepublik Brände ausbrächen.
Bereits nach dem Hausbrand im baden-württembergischen Backnang, bei dem im März eine türkischstämmige Frau und ihre sieben Kinder starben, war in der Türkei der Verdacht eines Anschlags aufgekommen. Dabei wurden Vergleiche mit den rechtsextremen Brandanschlägen von Solingen und Mölln angestellt, bei denen in den 1990er Jahren mehrere Türken getötet worden waren.
Übereilte Reaktionen „fünf Minuten nach dem Feuer“?
Mit Blick auf Hinweise auf technische Gründe für die jüngsten Hausbrände sagte Bozdag, es stelle sich die Frage, warum es nur in von Türken bewohnten Häusern defekte Stecker gebe. Die deutschen Behörden machten sich lächerlich, wenn sie „fünf Minuten nach einem Feuer“ die Erklärung verbreiteten, der betreffende Brand habe nichts mit Neonazis zu tun, sagte Bozdag, der in der türkischen Regierung für die Belange der rund vier Millionen Auslandstürken zuständig ist.
Der Vizepremier betonte, auch bei der Mordserie der rechtsextremen Gruppe NSU hätten die deutschen Behörden die Täter jahrelang lediglich in den Familien der Opfer gesucht, nur um später festzustellen, dass die Morde das Werk von Neonazis waren. Deshalb sollten die deutschen Ermittler bei Hausbränden stets auch die Möglichkeit eines rechtsradikalen Hintergrunds im Auge behalten. Nach Angaben der Behörden waren bei den Bränden in Köln und Backnang keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden worden.
via Türkeis Vizepremier attackiert Deutschland: Bozdag: Warum brennen immer nur türkische Häuser? – Deutschland – FOCUS Online Mobile – Nachrichten.

Wohnhausbrand in Köln: Türkei kritisiert deutsche Behörden
Zwei Menschen starben, viele Opfer türkischer Herkunft wurden bei einem Brand am Samstagabend in Köln verletzt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Der türkische Vizepremier misstraut allerdings Verlautbarungen von deutschen Behörden.
dapd
Brandort in Köln: Warum gibt es immer nur in von Türken bewohnten Häusern defekte Stecker?
Hamburg – Nach dem Tod von zwei Menschen bei dem Brand eines von Türken bewohnten Hauses in Köln hat die türkische Regierung den Umgang der deutschen Behörden mit mutmaßlichen Brandstiftungen kritisiert. In Fällen wie diesen seien die deutschen Behörden stets schnell mit der Beschwichtigung zur Hand, dass es sich nicht um einen rechtsextremistischen Anschlag gehandelt habe, sagte Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag nach türkischen Medienberichten vom Montag. Er frage sich aber, warum immer nur in Wohnhäusern von Türken in der Bundesrepublik Brände ausbrächen.
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Das Feuer war am Samstagabend in dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Höhenberg ausgebrochen. Bei dem Brand starben ein 30-jähriger Mann und eine junge Frau. 13 Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Ostersonntag mitteilte. Im Eingangsbereich des Hauses fanden die Ermittler Reste eines Kinderwagens. Dort könnte der Brand nach ersten Erkenntnissen entstanden sein. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen wurde bisher kein Brandbeschleuniger gefunden. Unter den verletzten Opfern seien viele Menschen mit türkischen Wurzeln.
Die deutschen Behörden machten sich lächerlich, wenn sie „fünf Minuten nach einem Feuer“ die Erklärung verbreiteten, der betreffende Brand habe nichts mit Neonazis zu tun, sagte Bozdag, der in der türkischen Regierung für die Belange der rund vier Millionen Auslandstürken zuständig ist. Die Polizei hatte allerdings nach dem Brand erklärt, man ermittle „in alle Richtungen“.
Bereits nach dem Hausbrand im baden-württembergischen Backnang, bei dem im März eine türkischstämmige Frau und ihre sieben Kinder starben, war in der Türkei der Verdacht eines Anschlags aufgekommen. Dabei wurden Vergleiche mit den rechtsextremen Brandanschlägen von Solingen und Mölln angestellt, bei denen in den neunziger Jahren mehrere Türken getötet worden waren. Mit Blick auf Hinweise auf technische Gründe für die jüngsten Hausbrände sagte Bozdag, es stelle sich die Frage, warum es nur in von Türken bewohnten Häusern defekte Stecker gebe.
Der Vizepremier betonte, auch bei der Mordserie der rechtsextremen Gruppe NSU hätten die deutschen Behörden die Täter jahrelang lediglich in den Familien der Opfer gesucht, nur um später festzustellen, dass die Morde das Werk von Neonazis waren. Deshalb sollten die deutschen Ermittler bei Hausbränden stets auch die Möglichkeit eines rechtsradikalen Hintergrunds im Auge behalten.
cai/AFP/dpa
via Wohnhausbrand in Köln: Türkei kritisiert deutsche Behörden – SPIEGEL ONLINE.


Arapçadan Almancaya ilk Kur’an’ın 1840 yılında Krefeld’de çevrildiğini biliyor muydunuz?
(Kaynak: Union der türkisch-Islamischen Vereine in Krefeld tarafından bastırılan „İslam in Krefeld“ isimli kitaptan alınmıştır.)

Sehr geehrte Damen und Herren,
am Samstag den 16.03.2013 hatten der Elternverband Ruhr und der Lehrerverein Ruhr, mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 200 Personen (Kinder, Eltern, Lehrer) davon mehr als 40 Grundschulkinder aus 22 Grundschulen (aus Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Mülheim) die Endausscheidung des 5.Bilingualen Lesewettbewerbes (deutsch-türkisch) der 3. und 4. Klassen durchgeführt. Ein Kameramann von Ihnen war vor Ort und hat 2,5 Stunden lang (12.30 bis 15.00 Uhr) Aufnahmen gemacht und uns mitgeteilt, daß der Mitschnitt am Montag ausgestrahlt wird. Zur unserer Enttäuschung wurden die Mitschnitte aber nicht gesendet.
Stattdessen wurde „Der Fuchs im Garten“ oder „Die Toilettenaktion“ einer Schule gesendet. Hier kommt der Verdacht einer bewussten Diskriminierung auf, wenn es um positive Meldungen bezüglich Migranten geht. Der Salafist, der in einem Schützenverein Mitglied war, ist Ihnen aber einer Berichterstattung Wert.
Welche Kriterien benutzt die Redaktion, wenn es um die Entscheidung einer Sendezeitvergabe geht? Wir, die Mitglieder des Eltern- und Lehrervereins sind zutiefst von dieser Art der Pressezensur bzw. einer offensichtlichen Diskriminierung enttäuscht. Wir werden diesen Sachverhalt auch öffentlich zur Diskussion bringen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Ali Sak
Vorsitzender Elternverband Ruhr e.V. (EVR)

Stellenausschreibung im Projekt „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte NRW“


Baden-Württemberg: Sieben Kinder sterben bei Großbrand in Backnang
Bei einem Großbrand im baden-württembergischen Backnang sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach mitten in der Nacht aus. Überlebende konnten sich auf einen Balkon retten.
Foto: DPA
Backnang – Bei einem Feuer in der Innenstadt von Backnang nahe Stuttgart sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Nachdem zunächst sechs tote Kinder gefunden worden waren, entdeckten die Einsatzkräfte bei den Sucharbeiten noch eine siebte Kinderleiche.
Die Toten seien im ersten Obergeschoss des Gebäudekomplexes gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. In der Wohnung war den Angaben zufolge gegen 4.30 Uhr das Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen vom ersten Obergeschoss schnell auf die höhere Etage über.
Vier Personen retteten sich laut Polizei über eine Art Balkon und wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. In dem Gebäudekomplex befand sich früher eine Lederwarenfabrik. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die miteinander verbunden sind. 13 Menschen seien in den beiden hauptsächlich betroffenen Wohnungen gemeldet gewesen.
Der Sachschaden soll mindestens im sechsstelligen Bereich liegen. Die Brandursache ist noch unklar. Zeugenaussagen zufolge käme unter Umständen ein Ofen als Brandursache in Frage. Hinweise auf Brandstiftung gebe es nicht.
Die Feuerwehr hatte Unterstützung auch aus umliegenden Städten angefordert. Im Untergeschoss der Anlage mussten zwei Gaststätten evakuiert werden, die bei Ausbruch des Feuers noch gut besucht waren. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist auch ein Deutsch-Türkischer Kulturverein untergebracht. Ein Sachverständiger soll die Brandstelle nach Absprache mit einem Statiker begutachten, um den genauen Hergang des Unglücks zu klären.
Die Todesopfer haben laut Polizei einen türkischen Migrationshintergrund. Die türkische Botschaft in Berlin kündigte an, Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu werde noch am Sonntag zum Unglücksort reisen.
hut/dpa/AFP/Reuters
via Acht Tote bei Großbrand in Backnang – SPIEGEL ONLINE.

Liebe Freunde der Türkischen Filmwoche Berlin,
nach dem erfolgreichen 10jährigen Jubiläum der türkischen Filmwoche Berlin im vergangenen Jahr freuen wir uns wieder gemeinsam mit unseren Zuschauern, Partnern und Unterstützern auf neun Festivaltage voller Entdeckungen, die die neuen Tendenzen des türkischen Kinos uns bieten.
Dass das türkische Kino heute von einer ästhetischen und inhaltlichen Vielfalt geprägt ist, die im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht, steht in direktem Zusammenhang mit dem enorm wachsenden Interesse der Bevölkerung an einheimischen Filmen: laut Angaben des Türkischen Kulturministeriums stieg nicht nur die Gesamtzahl der Kinogänger seit 2006 um 50 Prozent – 2012 bevorzugte knapp die Hälfte aller Zuschauer einen türkischen Film.
Wir möchten dieses Jahr mit unserer Filmauswahl dafür sorgen, dass sie einen Vorgang reflektiert, der gegenwärtig in der Türkei einen Umdenkungsprozess in Gang setzt und diesen massiv antreibt: die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihre Verantwortung gegenüber der Geschichte nehmen auch die Filmemacher an. Sie tragen mit anregenden Filmen ihren Anteil zur Debatte bei, die sie in unterschiedlichsten Genres und Macharten präsentieren: Während „Delikanlım İyi Bak Yıldızlara” die Zuschauer mit dem Umgang der Justiz mit den Protagonisten der 68er Bewegung konfrontiert, macht uns “Taş Mektep” mit einer bewegenden Episode aus Atatürks Befreiungskrieg bekannt. Während “Vor Menekşe” uns an die Toten in Sivas gemahnt, macht “Babamın Sesi” das Massaker in Maraş gegenwärtig.
Bei unserem Bemühen, unserem Publikum möglichst viele Beispiele aus dem aktuellsten türkischen Kino darzubieten, setzten wir uns keineswegs über den Anspruch auf Qualität hinweg: Filme wie „Kelebeğin Rüyası”, “Uzun Hikaye”, “Cennetteki Çöplük” oder “Tepenin Ardı” warten mit Festivalauftritten, Preisen wie auch Kassenerfolgen auf.
Dieses Jahr sind wir besonders stolz darauf, ein kleineres Segment des türkischen Kinos auch dem Potsdamer Publikum zugänglich zu machen: Erstmalig zeigen wir dort fünf Filme zwischen 21.3.-23.3.
Wir wünschen Ihnen spannende und bereichernde Momente.
Das Team der Türkischen Filmwoche Berlin
via Türkische Filmwoche Berlin.

Merkel darf nicht weiter zu Menschenrechtsverletzungen in der Türkei schweigen
Presseerklärung
„Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Rahmen ihrer Reise in die Türkei gefordert, die katastrophale Menschenrechtslage in der Türkei deutlich zur Sprache zu bringen. Es kann nicht sein, dass zugunsten wirtschaftlicher Beziehungen die Bundesregierung weiterhin schweigt zum Vorgehen der AKP-Justiz gegen Künstler, Schriftsteller, Journalisten und Gewerkschafter wie den Komponisten Fazil Say und die Schriftstellerin Pinar Selek“, so Sevim Dagdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Vizevorsitzende der Deutsch-Türkischen-Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages anlässlich der zweitägigen Türkeireise von Bundeskanzlerin Merkel am kommenden Sonntag. Dagdelen, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Linksfraktion, weiter:
„Die AKP ist nach zehn Jahren Regierungszeit dabei, einen autoritär-islamistischen Unterdrückungsstaat zu etablieren, in dem die Verfolgung Andersdenkender auch durch eine von der AKP-kontrollierten Justiz an der Tagesordnung ist. Der Prozess gegen den Komponisten Fazil Say steht hier genauso exemplarisch für tausende anderer Verfahren gegen Regierungskritiker in der Türkei wie die Verurteilung der Schriftstellerin Pinar Selek zu einer lebenslangen Haftstrafe.
Über hundert Journalisten und tausende politische Gefangene sitzen in türkischen Gefängnissen. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen sprechen inzwischen von der Türkei als weltweit größtem Gefängnis für Journalisten. Die Presse- und Meinungsfreiheit werden mit Füssen getreten. Solange sich die Situation für politisch Andersdenkende und Oppositionelle in der Türkei nicht entscheidend verbessert, ist die Bundesregierung gefordert, die Kooperation mit den türkischen Sicherheits- und Justizbehörden einzufrieren.
Statt weiterhin auf Rüstungsexporte und militärische Zusammenarbeit mit der Türkei zu setzen, sollte die Bundesregierung die zivilen und sozialen deutsch-türkischen Beziehungen stärken.
Ein Anfang kann die längst überfällige Abschaffung der unrechtmäßigen und europarechtswidrigen Praxis der Visumpflicht für Türken sein.“
via Merkel darf nicht weiter zu Menschenrechtsverletzungen in der Türkei schweigen (Sevim Dagdelen, MdB).

Funkhaus Europa präsentiert
Apfelstrudel trifft Baklava
Die Deutsch-Türkische Comedy- und Kulturnacht in deutscher Sprache
Gloria Theater, Apostelnstrasse 11, 50667 Köln
Donnerstag 21. Februar 2013
Einlass 19 Uhr, Showbeginn 20 Uhr
Stand Up Comedian ÖZGÜR CEBE
Wenn der Islam NICHT zu Deutschland gehört, Ostwestfalen aber schon, wohin gehört dann ein in Bielefeld geborener Rheinländer mit türkischen Wurzeln? Ein Spagat, den Özgür Cebe jeden Tag praktizieren muss. Das tut weh. Da hilft nur eins: sich locker machen. Mit Selbstironie und pointierter Beobachtung entwaffnet Cebe alle Scharfmacher durch pure Gelassenheit. Wie man sich mit Humor integrieren kann, davon kann Özgür Cebe ein Lied singen. Und tut dies auch. Das neue abendfüllende Soloprogramm ist endlich fertig: Özgür Cebe ist „Der bewegte Muselmann“. Neben zahlreichen Auftritten als Schauspieler im Fernsehen (Alarm für Cobra 11, Was guckst Du?!, Lindenstraße etc.) hat Özgür Cebe seinen Focus auf das Kabarett gelegt und ist als Panelmitglied in dem WDR Format „Baustelle Deutschland“ zu sehen.
Live Band ZEITLOS
Man nehme drei talentierte Musiker, eine Prise Kreativität und viel Leidenschaft – und was kommt dabei heraus? „Zeitlos“. Mit diesem Wort lässt sich die Musik der ebenso benannten Stuttgarter Band wohl am b esten beschreiben. Was zufällig in einem Freibad begann, verbreitete sich über die Fußgängerzonen und Bühnen Deutschlands bis in die Herzen der Fans. Doch zurück zu den Anfängen: Es schien Zufall zu sein, dass sich Francesco und Volkan an einem schönen
Sommertag im Freibad trafen und schnell die gemeinsame Liebe zur Musik entdeckten. Schnell entstand der Wunsch, diese Leidenschaft gemeinsam auszuleben. Nach einigen gemeinsamen Jam Sessions vervollständigte Drummer Koray die Band. Unter dem Namen „Zeitlos“ sowie zunächst mit einigen neu aufgesetzten Coversongs ausgestattet und schließlich mit eigenen Liedern im Gepäck, taten sie ihre ersten Schritte als Band auf den Straßen Stuttgarts. Die Fangemeinde wuchs exponentiell und schnell entwickelten sich Zeitlos zu einer festen Größe in der Musikszene der Stadt und über deren Grenzen hinaus. Dieser Erfolg bescherte der Band 2009 den Sieg des Internationalen Straßenmusikfestivals in Ludwigsburg . Doch das reicht den drei Jungs noch lange nicht – die Straßen sind ihr Proberaum, die Charts ihr erklärtes Ziel. Wie die Zeitlos(e) – Erfolgsstory weitergeht, liegt jedoch in den Händen der Fans. Ihre Leidenschaft ist es das Publikum in jedem Refrain zu einem Chor zu verführen und Spuren zu hinterlassen! Sowohl Deutschlyrik-Liebhaber, als auch Musik-Feinschmecker kommen voll auf ihre Kosten!
TICKETS
Vorverkauf 19 €*
Abendkasse 24 €*
Es gilt freie Platzwahl.
*zzgl. Ticketgebühren
VORVERKAUFSSTELLEN
Gloria Café, Theaterkasse am Rudolfplatz, Hansaring, Neumarkt, Opernpassage, Wiener Platz, Kaufhof, Kölnarena Ticketshop, Am Dom und Online unter www.koelnticket.de telefonisch erreichbar unter Tel. 0221 – 2801
Mehr Infos unter www.apfelstrudeltrifftbaklava.de
Die Presse über Apfelstrudel trifft Baklava:
Vielen Dank an unseren Medienpartner Funkhaus Europa
und www.alem.de
via (1) Apfelstrudel trifft Baklava @ Gloria Theater Köln 21.02.2013.