Kategorie: EU

  • Integrationsbarometer 2011: „Migrationsland 2011“

    Integrationsbarometer 2011: „Migrationsland 2011“

    Integrationsbarometer 2011: „Migrationsland 2011“

    Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat das Integrationsbarometer 2011 unter dem Titel „Migrationsland 2011“ herausgegeben. Die Kernaussagen finden Sie auf den Seiten 19 – 25.

    Datei erhältlich unter:

     

     

  • Neuer Film über Dersim und Links von Hasan Dewran

    Neuer Film über Dersim und Links von Hasan Dewran

    Neuer Film über Dersim und Links von Hasan Dewran
    
    Es gibt einen neuen Film über Dersim von Christian Zimmermann (2.
    Vorsitzender des „Förderverein Dersim e.V.“), dessen Kurzfassung unter dem
    Link  im Internet zu sehen ist (Spiritus rector:
    Yasar Kaya, Vorsitzender der „Föderation der Dersim Gemeinden in Europa e.V.
    “, der FDG).
    
    
    Links von Hasan Dewran:
    
    www.youtube.com/watch?v=iO62fWefcIA
    
    www.youtube.com/watch?v=xgINTvY5q2A
    
    
    
  • Baha Güngör: „Ayatollah“ Baha bestach für’n Parkplatz

    Baha Güngör: „Ayatollah“ Baha bestach für’n Parkplatz

    „Ayatollah“ Baha bestach für’n Parkplatz

    Im September 1984 wagte ich den Schritt in berufliche Selbständigkeit und zog nach Istanbul um. Die Stadt, in der ich 1950 geboren und die ich 1961 verlassen hatte, wurde zu meinem neuen „Arbeitsplatz“ im Dienst der WAZ und mehrerer Zeitungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Doch ich kam als „Fremder“ zurück und hatte noch viel zu lernen in der Bosporus-Metropole, die damals noch unter Kriegsrecht stand.
    

    Als einen der ersten führenden Journalisten steuerte ich Nezih Demirkent an. Der vor zehn Jahren verstorbene Herausgeber der Wirtschaftszeitung „Dünya“ nahm sich meiner an und schickte mich als Übergangslösung bis zum Aufbau eines eigenen Korrespondentenbüros zur Nachrichtenagentur Türk Haberler Ajansi. Dort sollte ich als „Gastjournalist“ aus Almanya den Quellen nahe sein. Die Redaktionsleitung setzte mich an einen alten Schreibtisch in der Telefonzentrale. Es war noch eine Telefonzentrale, wie wir sie aus den Schwarz-Weiß-Filmen kennen. „Das Fräulein vom Amt“ hatte sechs Leitungen zu beherrschen – und vor allem die Stöpsel in die richtigen Löcher stecken, damit die Anrufer auch mit den richtigen Gesprächspartnern sprechen konnten.

    Angst vor dem „Kuckuck“
    

    Vereinbart wurde, dass ich die Telefon- und Telexleitungen der Agentur benutzen durfte. Die Kosten für Telex und Telefon nach Essen zur WAZ-Zentrale erstatte ich zum Monatsende in bar. Doch es ging der Agentur finanziell sehr schlecht. Aus Angst davor, dass der „Kuckuck“ zuschlägt, nahm ich vor Reisen oder an Wochenenden meine Schreibmaschine sowie meine wichtigsten Bücher in einem Koffer mit nach Hause und brachte sie montags wieder mit.

    Kollegen wurden zu Serienkillern von Mäusen

    Ich fütterte hin und wieder die Tauben mit Sesamkringeln, wenn ich warten musste, bis eine Telefonleitung zur Verfügung stand oder die Telexleitung frei war. Die Krümel diesseits des Fensters zum Innenhof fielen auf den Boden oder ich vergaß auch schon mal die Sesamkringel auf dem Tisch. So durfte ich mich auch nicht wundern, wenn mitunter morgens erst einmal die Mäuse vor allem die jungen Kolleginnen kreischend aus meiner Nähe wegliefen und die jungen Kollegen zu Serienkillern Istanbuler Mäuse wurden.

    Gespräche beim Barbier waren
    stets gut für neue Ideen

    
    Arbeiten unter Militärzensur

    Auch Istanbul war damals für mich ein „Niemandsland“. Es herrschte noch Kriegsrecht, obwohl seit den ersten Parlamentswahlen im Anschluss an die dreijährige Militärherrschaft bereits zehn Monate vergangen waren. Immer wieder kamen die jungen Kolleginnen und Kollegen mit Informationen zu mir, die sie wegen der Militärzensur nicht verwerten durften. Ich aber durfte das und war als „deutscher Journalist“ im Vorteil.
    
    Journalistische Inspiration beim Barbier
    
    In den ersten Wochen lernte ich, wo der nächste Barbier war, bei dem ich mich gerne rasieren ließ. Es waren herrliche Gespräche – vor allem über Fußball, Politik und Menschen, die den Übergang von einem geschlossenen Wirtschaftssystem in ein offenes verkraften mussten. Alles, was verboten war, der Besitz von Devisen oder ausländischen Zigaretten zum Beispiel, war erlaubt. Der türkische Tee schmeckte gut und die sich zu den Gesprächen gesellenden Kunden aus der Umgebung waren interessante Informationsquellen und inspirierten zu guten Reportagen und Berichten.

    

    Beim „Tavla“lernte ich „türkische Verhaltensweisen“

    Keine Chance als „Deutscher“

    Auch beim Backgammonspiel lernte ich im historischen Presseviertel Cagaloglu viel dazu. Was sagt man wann? Wie ärgert und verunsichert man seinen Gegenspieler? Welche Kraftausdrücke sind erlaubt und welche nicht? Beim Essen mit Kollegen und Kolleginnen mittags in einfachen Restaurants lernte ich so langsam, mich wieder wie ein Türke zu verhalten. Denn mit deutschen Herangehensweisen hatte ich keine Chance.

    „Ayatollah“ wegen Alkoholverzicht

    Unter dem Dach des Gebäudes des Istanbuler Journalistenverbandes befand sich ein einfaches Restaurant. Fast jeden Abend habe ich dort gewartet, bis die Stoßzeit vorbei und die Straßen zu meiner Wohnung in Yesilyurt etwa 20 Kilometer vom Zentrum entfernt erträglich frei geworden waren. Doch den Raki habe ich immer wieder abgelehnt, um nicht alkoholisiert nach Hause fahren zu müssen. Ich trank Ayran und aß dazu geröstete Kichererbsen (Leblebi). Mit der Zeit wurde ich von der Kollegengemeinde immer öfter als „Ayatollah“ begrüßt, wenn ich das Restaurant betrat, weil ich nichts trank.
    

    Plaudern mit Kollegen vor Heimfahrt ohne Alkohol

    

    Ärger mit Verkehrshütchen
    Doch hatte ich ein ganz großes Problem mit meinem Auto. Immer wenn ich in das belebte Gebiet kam, war die Parkplatznot enorm. Sehr oft musste ich etwa einen Kilometer weiter an der Hagia Sophia parken, was vor allem bei schlechtem Wetter oder Zeitknappheit ärgerlich war. Vor den Gebäuden waren an den Bürgersteigen unzählige Verkehrshütchen, die von den Polizisten bei bestimmten Leuten mitgenommen wurden, damit diese parken konnten.
    Zeitungstrick verhalf zum Parkplatz
    Eines morgens war mir das zu dumm geworden, dass bei mir der Polizist nie ein Hütchen zur Seite nahm. Ständig sagte er mir, dass in der Straße das Parken verboten sei. Ich kam in mein Büro und fragte in die Runde, warum das so sei.
    „Hast du dem Polizisten etwas Geld gegeben oder angeboten?“ fragte ein Kollege.
    „Nein, so etwas mache ich nicht. Ich will keine Polizisten bestechen!“ sagte ich beharrlich.
    „Du bist einfach zu deutsch, hier bist du in Istanbul. Ohne eine Zuwendung wirst du nie wie wir parken können.“
    „Wie macht man das denn?“
    „Nun, du fragst ihn einfach, was er so haben will. Einmal im Monat steckst du das Geld in einen Umschlag und diesen versteckst du in einer Zeitung. Wenn du ihm dann sagst, du hättest eine neue Zeitung für ihn, wird er die Zeitung nehmen und dann hast du auch kein Parkplatzproblem mehr.“
    Jeder Polizist ist anders
    Da hatte ich wieder etwas dazu gelernt. Als ich ein paar Monate später in mein eigenes Büro etwa 300 Meter bergab gegenüber dem Sitz des Provinzgouverneurs zog, wusste ich schon, wie ich mit dem dort zuständigen Polizisten umgehen musste, um stets einen Parkplatz zu ergattern. Nur wechselten die Polizisten immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Einer wollte die „Zeitung“, andere wiederum Zigaretten, Whisky oder Schuhe.
    Nur einer, den ich nie vergessen werde, war ganz ehrlich: „Ich will von dir kein Geld.“
    „Wie aber kann ich mich dankbar zeigen?“
    „Ganz einfach. Wenn es regnet oder wenn es kalt ist, komme ich einfach in dein Büro, lehne meinen Rücken an deine Heizung und du bestellst mir ein paar Gläser Tee.“
    
    Ich musste meine Geburtsstadt
    neu entdecken und sie studieren

    

    Europäisierung verringerte Bestechlichkeit
    In den 90er Jahren hat sich viel verändert in der Türkei. Die Bestechlichkeit von einfachen Verkehrspolizisten wurde gezielt bekämpft. Inzwischen hatten sie auch neue Uniformen und verhielten sich immer europäischer. Einmal wurde ich auf einer Landstraße nahe Denizli wegen Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten. Unter einem Baum, dessen Schatten die Hitze etwas erträglicher machte, wollte ich den beiden Polizisten Geld geben, damit sie mich schnell weiterfahren lassen und auf ein teureres Verwarnungsgeld verzichteten: „Wir wollen in die EU. So was gibt es nicht mehr.“
    „Ja, wenn ich aber die Strafe zahle, habe kein Bargeld mehr.“
    „Lassen Sie einfach die Papiere hier, fahren sie in die nächste Stadt mit einem Bankautomaten.“
    „Wenn ich aber von ihren Kollegen angehalten werde und keine Papiere habe, was dann?“
    „Dann sagen sie ihnen, was passiert ist, und sie werden uns schon per Funk finden und nachfragen. Machen sie sich keine Sorgen.“
    „Ach, ich habe noch deutsche Mark. Kann ich die Strafe in D-Mark bezahlen?“
    „Nein, wir wollen türkisches Geld. Da hinten ist eine Tankstelle. Die wechseln bestimmt.“
    Ich hatte keine Chance. Die Europäisierung der Türkei hatte enorme Fortschritte gemacht. Zumindest konnte sich kein Autofahrer mehr wie früher sicher sein, mit ein paar Kröten Bestechung der Strafe zu entkommen. Das ist auch gut so!
    Quelle:
  • Kinostart der Terroristenkomödie „Four Lions“

    Kinostart der Terroristenkomödie „Four Lions“

    Kinostart der Terroristenkomödie „Four Lions“: Der Terrorist ist ein Scheinriese

    Die, die von der diffusen Terrorangst ihrer Mitmenschen profitieren, werden diesen Film ablehnen. Der Rest darf lachen – über eine britische Terrorzelle und über sich selbst. Denn das ist nötig, sagt Regisseur Chris Morris. Von Sophie Albers

     

    Quelle:

    Bildquelle/-Text: Lachen erlaubt: „Four Lions“ und die Tragikomik des Terrors© Capelight

  • Einladung: „In Zukunft Frieden – Feinde von gestern, Partner von morgen“

    Einladung: „In Zukunft Frieden – Feinde von gestern, Partner von morgen“

    Einladungsschreiben PV Köln-Bethlehem

     

    Einladung

     

    zur Podiumsdiksussion

    der Deutschen Initiative für den Nahen Osten unter dem Titel

    „In Zukunft Frieden –
    Feinde von gestern, Partner von morgen“

    am 8. Mai 2011 um 19:00 Uhr in der Residenz am Dom

    Anmeldungen bis zum 06. Mai 2011

    bei

    Heinz-Rudolf Hönings
    – Geschäftsführer –

    = = = = = = = = = = = = = = = =

    Verein zur Förderung
    der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem
    Heinz-Rudolf Hönings
    Gasstraße 60
    42657 Solingen
    (0212) 247 48 61
    (0170) 200 62 14
    [email protected]

  • Berliner Erklärung gegen Thilo Sarrazin

    Berliner Erklärung gegen Thilo Sarrazin

    Berliner Erklärung zur Beendigung des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin

    Von: Aziz Bozkurt aus Berlin

    An: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in Deutschland

    Viele Menschen in Berlin, in der gesamten Bundesrepublik und auch im Ausland haben kein Verständnis für das Ergebnis und den Verfahrensablauf des Parteiordnungsverfahrens gegen Genossen Dr. Thilo Sarrazin. Nicht nachvollziehbar erscheint vor allem der Zickzackkurs der Partei. Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich durch diese Haltung verletzt oder enttäuscht fühlen. Wir appellieren an die Genossinnen und Genossen unserer Partei, die sich mit dem Gedanken eines inneren Rückzuges oder gar Austritts tragen: Jetzt gerade nicht! Wir brauchen Euch! Die Partei braucht Euer politisches Rückgrat!

    In gemeinsamer Verantwortung für unsere Partei, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, stellen wir fest:

    1. Wir sind und bleiben die Partei des sozialen Aufstiegs. Wir geben nicht große Teile der Bevölkerung verloren, sondern ringen um Konzepte für gerechte Teilhabe. Elitärer Dünkel, Ausgrenzung von Gruppen – mit oder ohne Migrationshintergrund –, menschenverachtendes Gerede oder gar rassistischer Habitus haben in unserer Mitte keinen Platz.

    2. Wir verteidigen die Meinungsfreiheit aufrecht. Die SPD ist jedoch eine politische Wertevereinigung, die – wie bei jeder anderen Partei – durch ihr Grundwertekorsett einen äußersten Meinungsrahmen vorgibt. „Die gleiche Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik … und unabhängig von … wirtschaftlicher Nützlichkeit.“ Dieser äußerste Wirkungsrahmen ist nicht verhandelbar.

    3. Die politische Verantwortung und der Gestaltungsanspruch der SPD enden nicht an irgendeinem Wahltag. Unsere Grundwerte sind nicht beliebig und stehen nicht zur Disposition Einzelner. Nachdem auf allen Parteiebenen Gremienbeschlüsse zum Parteiordnungsverfahren vorlagen war es politisch angezeigt, diese Gremien vor einer Verfahrensbeendigung ohne Sachentscheidung zu befassen.

    Begründung: s.o.

    Im Namen aller Unterzeichner.

    Berlin, 25.04.2011 (aktiv bis 24.10.2011)

  • Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf

    Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf

    Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf

    Forschungsbericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

    Bulletin_Frauenleben_Endergebnisse

  • Einladung: Integrationsforum West am 14. Mai 2011 in Gelsenkirchen

    Einladung: Integrationsforum West am 14. Mai 2011 in Gelsenkirchen

    Integrationsforum West am 14. Mai 2011 in Gelsenkirchen

    Forum West (1)

  • Rede in Straßburg: Erdogan attackiert EU wegen Türkei-Beitritt

    Rede in Straßburg: Erdogan attackiert EU wegen Türkei-Beitritt

    Der türkische Premier Erdogan hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Land verletze die Pressefreiheit. Zugleich griff er die Gegner eines EU-Beitritts der Türkei scharf an.

    Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Vorwürfe über eine Einschränkung der Pressefreiheit in seinem Land zurückgewiesen. Zwar seien zurzeit 26 Journalisten inhaftiert, sagte Erdogan am Mittwoch in Straßburg. Sie seien aber nicht wegen ihrer Meinungsäußerungen im Gefängnis, sondern wegen Verbindungen zu terroristischen Organisationen, sagte er auf Fragen von Parlamentariern der 47 Europaratsländer. „Vorwürfe über Zensur und Unterdrückung der Medien entsprechen nicht der Realität.“

    Erdogan  Foto: dpa/DPA Erdogan erklärt sich vor Parlamentariern in Straßburg
    Erdogan Foto: dpa/DPA Erdogan erklärt sich vor Parlamentariern in Straßburg

     

    Derzeit laufen in der Türkei Strafverfahren gegen Dutzende Journalisten. Journalistenorganisationen kritisieren das Vorgehen der Justiz als politisch motiviert. Die inhaftierten Journalisten sollen Verbindungen zu einer ultranationalistischen Geheimgruppe namens „Ergenekon“ gehabt haben. Diese soll den Plan verfolgt haben, die türkische Regierung zu stürzen.

    via Rede in Straßburg: Erdogan attackiert EU wegen Türkei-Beitritt – Nachrichten Politik – Ausland – WELT ONLINE.

  • Zensus 2011: 400 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte gesucht

    Zensus 2011: 400 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte gesucht

    Zensus 2011: 400 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte gesucht

     

    Stellenausschreibung_Erhebungsbeauftragte

  • Theater-Einladung in Düren: Stefanie integriert die Öztürks

    Theater-Einladung in Düren: Stefanie integriert die Öztürks

    Theater-Einladung in Düren: Stefanie integriert die Öztürks

  • Kerpen: Ihre Meinung zur Integration ist gefragt

    Kerpen: Ihre Meinung zur Integration ist gefragt

    Meinungsumfrage zur Integration, Ausländer, Hochhausviertel  in Kerpen:

  • Bewerbungsfrist für den höheren Auswärtigen Dienst beginnt

    Bewerbungsfrist für den höheren Auswärtigen Dienst beginnt

    Bewerbungsfrist für den höheren Auswärtigen Dienst beginnt
    Erscheinungsdatum
    13.04.2011

    Ab kommenden Montag (18.04.) kann man sich wieder für eine Tätigkeit als Diplomatin oder Diplomat im höheren Auswärtigen Dienst bewerben. Gesucht werden leistungsfähige, politisch denkende Menschen mit hoher sozialer und interkultureller Kompetenz, Interesse an internationaler Politik und Neugier auf fremde Länder und Kulturen. Bewerbungsvoraussetzungen sind unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit und ein mindestens mit einem Master oder einem vergleichbaren Abschluss beendetes wissenschaftliches Studium.
    Das Auswärtige Amt stellt jährlich zwischen 35 und 45 Anwärterinnen und Anwärter für den höheren Auswärtigen Dienst ein. Nach dem vierzehnmonatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin folgt der erste Posten: zum Beispiel als Pressereferent in Teheran, Referentin für Rechts- und Konsularwesen in Moskau, als Vertreterin des Botschafters in Bamako oder Referent für Klimapolitik in der Zentrale. Die Rotation zwischen In- und Ausland und der regelmäßige Wechsel der Arbeitsgebiete bestimmen das gesamte Berufsleben der Diplomatinnen und Diplomaten.
    Nächster Einstellungstermin ist Anfang Mai 2012. Bewerbungen für diesen Termin nimmt das Auswärtige Amt in der Zeit vom 18. April bis 31. Mai 2011 ausschließlich online unter an.
    Auf dieser Internetseite erhalten Interessentinnen und Interessenten auch Informationen über Bewerbungs- und Einstellungsvoraussetzungen, Berufsbild und Tätigkeiten im höheren Auswärtigen Dienst sowie Details über den Ablauf des Auswahlverfahrens.
    Einzelfragen können per E-Mail an [email protected] oder per Telefon an 030-1817-1145 gerichtet werden.

    Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de

  • INFOABEND ÜBER DEN KRIEG  IN CÔTE D´IVOIRE  (Elfenbeinküste)

    INFOABEND ÜBER DEN KRIEG IN CÔTE D´IVOIRE (Elfenbeinküste)

    INFOABEND ÜBER DEN KRIEG
    IN CÔTE D´IVOIRE (Elfenbeinküste)

    Die Gemeinschaft der Ivorer in Nord-Rhein Westfalen möchte Sie herzlich zu einer Informationsabend über die politische Lage nach der Präsidentenschaftswahl in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) einladen.

    ORT : Komm- Kulturzentrum,
    August-Klotz-Strasse 21, 52349 Düren

    DATUM : 14. 04. 2011

    ZEIT : von 19:00 h bis 21:00 h

    Für die Opfer des Krieges haben wir ein Spendekonto errichtet:

    – Postbank Frankfurt
    – BLZ: 50010060
    – Konto: 0012085602
    – Inhaber: A.D.I.A. e.V. ( Amicale de la Diaspora Ivoirienne en Allemagne )
    50733 Köln

    Kontakt:
    Carlos Ayé
    Tel/Fax: 024 21- 97 22 85
    Handy: 0176- 35 18 69 07

    Apollinaire Séry
    Tel; 0221-78 94 92 07
    Handy: 01520- 58 12 888

  • Almanya – der Film – nun auch in Kerpen

    Almanya – der Film – nun auch in Kerpen

     

    Nach dem bundesweiten Start am 10.03.2011 läuft Almanya ab 14.04. auch im Capitol Kino in Kerpen!

    Hier sind die Spielzeiten für die Woche vom 14.04 – 20.04:

    „Almanya – Willkommen in Deutschland“ (101 min, ab 6 J.)
    Tägl. 20.30 Uhr
    Do, Sa, Mo & Mi auch 17.45 Uhr

    Schauen Sie sich Almanya an, es lohnt sich!
    Mitte der Sechzigerjahre kamen Hüseyin Yilmaz und seine Familie aus der Türkei nach Deutschland. Inzwischen ist das fremde Land jedenfalls für die Kinder und Enkel zur Heimat geworden. Nachdem der Patriarch bei einem Essen seine Lieben mit der Nachricht überrascht, ein Haus in der Türkei gekauft zu haben, muss die Sippe mit zum Umbau in die Pampa fahren. Die Reise voller Streitereien und Versöhnung nimmt eine tragische Wendung, aber die Geschichte endet dennoch glücklich und mit fabelhaften Eindrücken!

  • Türkisch als 2. Fremdsprache bei Matura geplant

    Türkisch als 2. Fremdsprache bei Matura geplant

    Im Unterrichtsministerium wird an der Einführung von Türkisch als zweite lebende Fremdsprache gearbeitet, in der man auch zur Matura antreten können soll. Dabei gehe es um eine Gleichstellung von Türkisch mit Sprachen wie Französisch, Russisch oder Polnisch, für die es dieses Angebot schon gebe, bestätigte ein Sprecher von Unterrichtsministerin Schmied einen Bericht der Tageszeitung „Presse“.

    Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago
    Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago

    Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago

    Im Ministerium werde derzeit eine Änderung der Lehrpläne vorbereitet, danach stehe auch der Einführung eines an der Uni Graz bereits ausgearbeiteten Lehramtsstudiums für Türkisch „nichts mehr im Wege“. Das geplante Angebot bedeute allerdings nicht, dass türkischsprachige Schüler künftig in allen Fächern in ihrer Muttersprache maturieren können.

    Promotion

    Voting

    Türkisch als Maturafach: Ein guter Vorstoß?

    * Ja 31%

    * Nein 66%

    * weiß nicht 3%

    2365 StimmenIhre Stimme wurde gezählt

    Aus Sicht der ÖVP steht die Einführung von Türkisch als zweite lebende Fremdsprache unterdessen nicht auf der Agenda. Diese Frage sei derzeit nicht aktuell, so ÖVP-Bildungssprecher Amon im ORF-„Mittagsjournal“. Die FPÖ warnte unterdessen davor, dass durch Türkisch als Maturafach „Parallelgesellschaften geradezu gefördert“ würden. Es sei „mit Sicherheit der falsche Ansatz“, wenn in Österreich lebenden Menschen, die Türkisch nicht mehr lesen und schreiben könnten, die Sprache wieder beizubringen.

    via Türkisch als 2. Fremdsprache bei Matura geplant – GMX.

  • Presseinformation: Die nächste Generation entwickelt ihre Ideen für das Zusammenleben in Deutschland

    Presseinformation: Die nächste Generation entwickelt ihre Ideen für das Zusammenleben in Deutschland

    Presseinformation

    01.04.2011

    Die nächste Generation entwickelt ihre Ideen für das Zusammenleben in Deutschland

    Berlin/Gütersloh Mit dem Projekt Generation Zukunft laden die Bertelsmann Stiftung und das Bundesministerium des Innern junge Menschen ein, gemeinsam Ideen über das zukünftige Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft zu entwickeln. Alle 20- bis 30-Jährigen mit und ohne Migrationshintergrund können sich auf einem Online-Portal um die Teilnahme an der Veranstaltung „Junges Forum“ am 15. und 16. September 2011 in Berlin bewerben. Hier sollen die Vorschläge Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich präsentiert werden. Im Vorlauf zu diesem Termin diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ideen online miteinander.

    Die Initiative wendet sich an  junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30, da bei ihnen Vielfalt schon Alltag ist. In dieser Generation hat in Deutschland durchschnittlich jeder vierte einen Migrationshintergrund, während das bei den Älteren nur auf etwa jeden fünften zutrifft In größeren Städten sind es bereits 40 bis 50 Prozent der jungen Menschen, die selbst und deren Vater oder Mutter im Ausland geboren wurden. Ziel des „Jungen Forums“ ist es, Ideen zu entwickeln, wie wir in Deutschland zu einer „Wir-Gesellschaft“ kommen. Im Fokus der Diskussionen stehen Themen, die mit Vielfalt und Zuwanderung verbunden sind: Aufstiegschancen, Bildung, Arbeitsmarkt. Wohnen und Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und die Zukunft der Demokratie.

    Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung erklärt dazu:  „Die Zukunft zählt, nicht die Herkunft. Die Vorstellungen der jungen Generation, für die der Migrationshintergrund eine immer geringere Bedeutung hat, sind wichtige Impulse für die gesellschaftliche Debatte über das Thema Integration.“

    Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich betont: „Unsere Gesellschaft gestalten wir alle zusammen. Das „Junge Forum“ bietet einer Generation Anerkennung und Gehör, die viel beizutragen hat, aber noch zu wenig gehört wird. Die Veranstaltung ist mir daher wichtig, und nun können sich die jungen Menschen einbringen und das Forum mit guten Ideen füllen.“

    Die Online Plattform ist ab dem 1.April unter: www.unsere-generation-zukunft.de zu erreichen.

    Ansprechpartner: Ulrich Kober, Bertelsmann Stiftung, Tel.: 05241- 81 81428  Email:[email protected]

     

  • „Junge Forum – Generation Zukunft“

    „Junge Forum – Generation Zukunft“

     

    Hintergrundinformation

    „Junge Forum – Generation Zukunft“

    Das „Junge Forum – Generation Zukunft“ will einen Impuls für den Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland geben. Das Forum ist eine Veranstaltung am 15.-16. September 2011 in Berlin, auf der engagierte junge Menschen (20-30 Jahre) – mit und ohne Migrationshintergrund – über die gemeinsame Zukunft in Deutschland diskutieren können und in Workshops gemeinsame Empfehlungen erarbeiten sollen. Zentrale Themen sind: Soziale Gerechtigkeit, Aufstiegschancen, Wandel von Demokratie, Religionszugehörigkeit, Arbeitsmarkt und Bildung. Am Ende des kreativen Austausches werden die Empfehlungen dem Bundesinnenminister als Denkanstoß übergeben.

    Diese Initiative wird von der Bertelsmann Stiftung und dem Bundesministerium des Innern partnerschaftlich getragen.

    Auf der Internetseite www.unsere-generation-zukunft.de haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung eine Plattform, auf der sie ihre Ideen im Vorfeld online diskutieren können. Die Diskussion findet in einem geschützten Forumsbereich statt und soll die inhaltlichen Grundlagen für die Veranstaltung in Berlin liefern.

    Teilnehmen kann jeder, der die Zukunft Deutschlands am Herzen liegt und das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft positiv gestalten möchte. Voraussetzung für die Teilnahme sind: Alter zwischen 20 und 30, Wohnsitz in Deutschland, Interesse für die gesellschaftliche Integration, der Wunsch, einen konstruktiven Beitrag zur Integrationsdebatte in Deutschland zu leisten und die zeitliche Verfügbarkeit am 15. und 16.09.2011, um an der Veranstaltung in Berlin teilnehmen.

    Zum Ablauf:

    • Bewerbung der Interessenten (01.04.11 – 31.05.11)

    Interessierte junge Menschen können sich vom 1. April 2011 bis 31. Mai 2011 online bewerben. Dafür müssen alle Pflichtfelder der Bewerbung ausgefüllt werden. Wichtig ist eine anregende Idee zur Integration, zum Leben in Vielfalt und der gemeinsamen Zukunft in Deutschland. Hilfreich ist auch eine kurze Begründung zur Motivation für die Teilnahme.

    • Auswahl der Teilnehmer (01.06.11 – 30.06.11)

    Bis zum 30. Juni entscheiden Vertreter aus Bertelsmann Stiftung und dem Bundesministerium des Innern, wer an der geschlossenen Online-Diskussionsrunde auf der Plattform zur Integration und an der Konferenz in Berlin teilnimmt.

    Alle Bewerber werden per E-Mail am 1. Juli über das Ergebnis des Verfahrens informiert. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten Zugangsdaten für die Online-Diskussion vom 2. Juli bis zum 7. August auf der Plattform sowie eine Einladung zur Konferenz nach Berlin.

    • Online-Diskussion (01.07.11 – 05.08.11)

    Im Rahmen der Online-Diskussion haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, bis zu drei Ideen einzustellen und diese argumentativ zu vertiefen. Sie können auch die Ideen Anderer kommentieren und sich mit ihnen auszutauschen.

    Mit der Diskussion im Online-Forum „Generation Zukunft“ soll einen konstruktiver Beitrag zur deutschen Integrationsdebatte geleistet werden, um langfristig den sozialen Zusammenhalt zu stärken sowie faire Chancen auf Teilhabe aller an der Gesellschaft zu ermöglichen. Am Ende entstehen Netzwerke, aus denen Impulse zum eigenen Engagement und zur politischen Partizipation hervorgehen können. Die Online-Diskussion sowie die Konferenz sind so konzipiert, dass möglichst viele Ideen zur Integration aus dem Teilnehmerkreis generiert werden. Die Konferenz dient dazu, Ideen aus der Online-Diskussion zu verfeinern und zuzuspitzen. Zum Schluss stimmen die Teilnehmer über die Empfehlungen an Politik und Gesellschaft ab. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und veröffentlicht. Das schafft eine größtmögliche Transparenz.

    • Zusammenfassung der Online-Debatte (bis Anfang September)

    Anfang September erhalten alle Teilnehmer per E-Mail eine Zusammenfassung der Online-Diskussion. In ihr werden Kernaussagen der Diskussion herausgegriffen und verschiedene Diskussionsfäden thematisch gegliedert. Eine Zusammenfassung durch die Initiatoren wird auch auf der Webseite veröffentlicht.

    • Die Konferenz „Junges Forum“ in Berlin (15. – 16.09.11)

    Am 15. und 16. September 2011, basierend auf dem Ergebnis der Online-Diskussion, arbeiten auf der Konferenz in Berlin die Teilnehmer weiter an ihren Thesen zur Integration und zur gemeinsamen Zukunft in Deutschland. Am Ende der Konferenz entsteht ein gemeinsames Papier mit Empfehlungen, das am 16. September 2011 dem Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, überreicht wird.

    Die Kosten für die Anreise (Deutsche Bahn 2. Klasse innerhalb Deutschlands), Unterkunft vor Ort (maximal 2 Übernachtungen) und Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung in Berlin übernehmen die Bertelsmann Stiftung und Bundesministerium des Innern.

     

     

  • Man spricht (auch) Türkisch

    Man spricht (auch) Türkisch

    Man spricht (auch) Türkisch

     

    03.04.2011 | 18:26 |  (Die Presse)

     

    Zweisprachig. In einer Hamburger Schule werden Volksschüler ab der ersten Klasse auf Deutsch und auf Türkisch unterrichtet. Ihre Leistungen können sich sehen lassen.

    (…)

     

    Quelle:

     

  • Ist Mehrsprachigkeit ein Beitrag zur Integration oder Segregation?

    Ist Mehrsprachigkeit ein Beitrag zur Integration oder Segregation?

    Mehrsprachigkeit

     

    Das Thema der Mehrsprachigkeit erregt die politischen Gemüter. Viele gebürtig deutsche Bürger verbinden damit eher die Vorstellung einer Segregation, wenn bspw. die türkische Sprache in Kindergarten und an Schulen zusätzlich unterrichtet werden sollte.

     

    Ist Mehrsprachigkeit ein Beitrag zur Integration oder Segregation?

    Was verstehen Sie unter Mehrsprachgigkeit? Und was denken Sie darüber?

     

    Schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Ihre Meinung.

    Turkish-Forum Moderation