Konflikte zwischen Kurden und Türken auch in Berlin

Gewalt

Konflikte zwischen Kurden und Türken auch in Berlin

Die Leiterin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, hat vor zunehmenden Spannungen zwischen Kurden und Türken in Berlin gewarnt.

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Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1884644/Konflikte-zwischen-Kurden-und-Tuerken-auch-in-Berlin.html

Tagung zur Türkei

Tagung zur Türkei

 

Die Evangelische Akademie im Rheinland veranstaltet in Kooperation mit Dr. Hıdır Çelik vom 9.-10. März 2012 eine Tagung zur Türkei in Bonn-Bad Godesberg.

Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit sich die Türkei in den letzten Jahren unter der AKP verändert hat.

Jörgen Erik Klußmann M.A./Diplomkommunikationswirt

Studienleiter für Europa-, Entwicklungs- und Friedenspolitik, Integration & Migration, Christlich-Islamischer Dialog

Studies Director Europe, Development and Peace Policy, Integration & Migration, Dialogue between Christians & Muslims

Evangelische Akademie im Rheinland – Protestant Academy in Rhineland

Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn-Bad Godesberg
http://www.ev-akademie-rheinland.de

Tel +49 228 95 23 204
Fax +49 228 95 23 250
[email protected]

Sekretariat: Thorgit Stephan
Tel. +49 228 9523 205
thorgit.stephan[at]akademie.ekir.de

Programmentwurf

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
1. Regionalveranstaltung am 3. Februar 2012, Bonn

Mit der Veranstaltung, die im Rahmen des Projektes „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung – Beiträge der kommunalen Migrantenvertretungen“ stattfindet, möchte der Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen die Sensibilisierung der Kommunen vorantreiben und dazu beitragen, dass der Migrantenanteil in der Verwaltung angemessen erhöht wird.

Frau Staatssekretärin Zülfiye Kaykın wird die Landesinitiative vorstellen und die Perspektive aus der Sicht der Landesregierung erörtern.

Des Weiteren werden die Städte Bonn und Köln ihre Konzepte vorstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dadurch Anregungen erhalten, wie sie in ihrer Kommune das Thema „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ aufgreifen.

Der Landesintegrationsrat wird seine Vorschläge für eine konkrete Umsetzung in den Kommunen vorstellen.

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BiBB-Report 16/11

BiBB-Report 16/11

Quelle: http://www.bibb.de/dokumente/pdf/BIBBreport_16_11_final_de.pdf

 

 

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Artikel dazu von Süleyman Kosar:

Die Suche nach einer Ausbildungsstelle ist für junge Migranten ist schwierig.
Türken und Araber sind besonders betroffen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Dass die Suche nach einer Ausbildungsstelle für Jugendliche aus Familien mit einer Migrationsgeschichte viel schwieriger ist als für Jugendliche ohne Migrationshintergrund, ist bekannt; dass es aber auch innerhalb der Gruppe der jungen Migranten noch einmal große Unterschiede je nach ihrer Herkunftsregion gibt, zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). So ist es insbesondere für Jugendliche, deren Familien aus der Türkei oder arabischen Staaten stammen, deutlich schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden, als für Jugendliche anderer Herkunftsregionen – auch wenn sie über die gleichen Schulabschlüsse verfügen.
Diese Ergebnisse decken sich mit den Auswertungen der Studie „Muslimisches Leben in NRW“ des nordrhein-westfälischen Arbeits- und Integrationsministeriums. Danach sind Muslime, von denen die meisten aus der Türkei oder aus dem arabischen Raum stammen, umso häufiger auf staatliche Transferleistungen angewiesen, je höher ihr Bildungsabschluss ist. So beziehen 17,8 % aller Muslime ohne Schulabschluss Transferleistungen. Muslime mit Hauptschulabschluss weisen eine Quote von 13,9 % auf und Muslime mit mittlerer Reife nur noch 9,3 %. Bei Abiturienten hingegen liegt diese Quote bei über 20 %.
Die Untersuchung des BIBB beruht auf der Befragung ausbildungsreifer Jugendlicher, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet waren. Sie zeigt, dass sich bei Bewerbern mit türkisch-arabischem Hintergrund kein Vorteil eines mittleren Schulabschlusses erkennen lässt. Die Übergangsquoten in eine betriebliche Ausbildung sind mit 20 % ebenso niedrig wie bei maximal einem Hauptschulabschluss. Selbst wenn diese Jugendlichen eine (Fach-)Hochschulreife vorweisen können, bleiben ihre Aussichten gering (26 %).
Migranten seltener in Vorstellungsgesprächen
Bei Bewerbern südeuropäischer Herkunft ist dies anders: Während auch ihnen mit einem Hauptschulabschluss nur vergleichsweise selten der Übergang gelingt (22 %), steigt ihre Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem mittleren Schulabschluss bereits beträchtlich an (40 %). Besitzen sie die (Fach-)Hochschulreife, so ist die Einmündungsquote mit 59 % sogar die höchste von allen Vergleichsgruppen – einschließlich der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.
Die gemeldeten Bewerber mit südeuropäischer Herkunft besitzen mit 48 % am häufigsten maximal einen Hauptschulabschluss. Bei türkisch-arabischer Herkunft sind es 45 %, bei osteuropäischer 43 %. Ohne Migrationshintergrund beträgt der Anteil lediglich 33 %. Bewerber mit türkisch-arabischem Hintergrund weisen relativ häufig einen mittleren Schulabschluss (45 %) auf, aber nur selten die (Fach-)Hochschulreife (7 %). Bei südeuropäischer Herkunft erreichen die entsprechenden Anteile 38 % und 10 %, bei osteuropäischer Herkunft 42 % und 13 % (ohne Migrationshintergrund 51 % und 14 %).
Junge Migranten werden bei der Ausbildungsplatzsuche zudem seltener zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Während sich mehr als drei Fünftel der Bewerber ohne Migrationshintergrund persönlich in Betrieben vorstellen können, trifft dies nur auf die Hälfte der jungen Migranten zu. Noch niedriger liegt der Anteil bei Jugendlichen mit türkisch-arabischem Hintergrund (46 %).

Schöne Grüße
Süleyman Koşar

„Wenn man alle Gesetze studieren sollte,
so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.“
Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

Zweiter Integrationsindikatorenbericht

Zweiter Integrationsindikatorenbericht

 

Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2012/01/2012-01-12-integrationsbericht.pdf?__blob=publicationFile

 

 

Stipendienausschreibung:“Islamische Handschriftenkultur“

Stipendienausschreibung: Internationale Sommerschule „Islamische Handschriftenkultur“, Universitätsbibliothek Leipzig, 23.-30. September 2012

Im Rahmen der jährlichen Alfried Krupp-Kurse für Handschriftenkultur findet an der Universitätsbibliothek Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig eine einwöchige Sommerschule zur islamischen Handschriftenkultur statt.

Dank der Förderung durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung können dafür 15
Stipendien für fortgeschrittene Studierende und für Doktoranden verliehen werden. Innerhalb einer Woche werden die Teilnehmer von renommierten Experten in zentrale Bereiche der Erfassung und Erforschung islamischer Handschriften eingeführt. Ergänzend führen sie Übungen am Beispiel von zumeist arabischen Handschriften aus den reichhaltigen Beständen der Universitätsbibliothek Leipzig durch. Die Kurssprache ist Deutsch und teilweise Englisch.

Die Lehreinheiten und Übungen werden von folgenden Experten betreut: Prof. Dr. Jan Just Witkam (Prof. em. Univ. Leiden), Dr. Helga Rebhan (Bayerische Staatsbibliothek), Dr. Rosemarie Quiring-Zoche (Katalogisierung der Orientalischen Handschriften Deutschlands KOHD).

Ziel ist es, dass die Stipendiaten am Ende des einwöchigen Kurses selbständig eine Beschreibung einer ausgewählten Handschrift erarbeitet haben. Das Programm umfasst theoretische und/oder praktische Einheiten u.a. zu folgenden Themen: Islamische Buchkultur – Beschreibstoffe und Einbände – Paläographie – Textlayout und Illumination – Kolophone – Sekundäreinträge – Katalogisierung, Datenbanken und Sammlungen. Die Fahrt- und Übernachtungskosten werden erstattet.

Bewerbungsschluss 15. März 2012. Bewerben können sich graduierte Studierende und Doktoranden, die gute Arabischkenntnisse sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse besitzen. In überzeugenden Fällen können auch BA-Studierende ab dem 5. Semester zugelassen werden. Bitte richten Sie Bewerbung und mögliche Rückfragen an Prof. Dr. Verena Klemm, Orientalisches Institut der Universität Leipzig,
[email protected]

http://www.orient.uni-leipzig.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/user_upload/dateien-aktuelles/2012/Ausschreibung_Sommerschule.pdf&t=1326462124&hash=06ed2c5832adeebb31c44ed258e92f0d525de18a.

STIPENDIEN AN MIGRANTINNEN in RheinMainGebiet

 

STIPENDIEN AN MIGRANTINNEN in RheinMainGebiet

Crespo Foundation vergibt Stipendien an Migrantinnen
Die Crespo Foundation vergibt für das kommende Schuljahr 2012 / 2013 weitere
Stipendien an junge Frauen und Müttern mit Migrationshintergrund, die einen
adäquaten Schulabschluss in Frankfurt und Umgebung nachholen möchten!
Seit 2006 vergibt die Crespo Foundation Bildungsstipendien an motivierte
Migrantinnen. Ab Januar 2012 können sich erneut Frauen aus dem
Rhein¬-Main¬-Gebiet im Alter von 18 bis 35 Jahren bewerben, die auf dem zweiten
Bildungsweg einen Schulabschluss (Haupt¬, Real ¬oder Abitur) nachholen möchten.
Was das Stipendium bietet:
– Übernahme von Schulgeldern
– Persönliche Beratung, Berufs¬und Lebensplanung
– Übernahme von Fahrtkosten
– Bei Bedarf Übernahme der Kinderbetreuungskosten bis zu einem Betrag von 150,¬-
€ monatlich
– Individuelles Bildungsgeld in Höhe von max. 100,- ¬€ pro Monat für Nachhilfe,
Weiterbildung, Bücher, etc.
– Regelmäßige Gruppenveranstaltungen und Weiterbildungsmöglichkeiten
– Unterstützung beim Übergang in eine Ausbildung
Vorrausetzungen für eine Bewerbung:
– Sie sind besonders motiviert sich weiter zu qualifizieren
– Sie haben einen Migrationshintergrund
– Sie sind zwischen 18 und 35 Jahre alt
– Sie verfügen über gute Deutschkenntnisse
– Sie leben im Rhein-Main-Gebiet
– Sie streben einen Haupt-, Realschulabschluss oder das (Fach-)Abitur an
– Aus finanziellen oder familiären Gründen konnten Sie bislang keinen
Schulabschluss erlangen
– Frauen mit Kindern werden bevorzugt.
Wer entschlossen ist, sich mit einen qualifizierten Schulabschluss in
Deutschland neue berufliche Perspektiven zu eröffnen, kann sich ab sofort mit
einem Motivationsschreiben, einem Lebenslauf mit Bild und Zeugnissen bewerben
bei der:
Crespo Foundation – z.Hd. Cora Stein
Haus am Dom – Domplatz 3 – 60311 Frankfurt
Kontakt: Cora Stein, Tel.: 069 – 27 10 79 514 – EMail [email protected]

http://www.crespo-foundation.de/

saba_bewerbungsbogen
http://p107059.typo3server.info/fileadmin/upload/pdf/saba/saba_bewerbungsbogen.pdf

Aktionsbündnis Gegen Rassismus

Degerli arkadaslar,

„Aktionsbündnis Gegen Rassismus“

13.01.2011 de düzenlenmesini öngördügümüz toplantiyi dernegimizde yapilan tadilat geregi ayni saat ve yerde 20.01.2012 ertelememiz gerekiyor.

Ikinci toplantiya koordinasyon kurulundaki arkadaslarin katilmasi önemle rica olunur. Diger arkadaslar da elbette katilabilir. Cevrenizdeki dernek ve kuruluslara da haberdar ederseniz sevinirim. Malum ne kadar genis cevreye ulasabilirsek o kadar etkili oluruz kanaatindeyim. Özellikle dini kuruluslara (DITIB, ATIB, Milli Görüs gibi ) ulasmamiz gerektigini düsünüyorum. Dava hepimizin davasidir kanaatindeyim.

Koordinasyon Kurulu yeni katilacak kuruluslardan alacagimiz kisilerle 20-30 kisilik bir sayiya artirilacaktir. Sayinin daha fazla olmasi ileriki calismalarin verimliligini düsürecegi varsayimiyla sinirli olmasi daha uygundur.

Gündem önerisi:
1. Giris ve kisa tanitim
2. Tanisma
3. Kisa vadeli yapilmasi gerekenler
4. Uzun vadeli yapilmasi gerekenler
5. Ilgili calisma gruplarinin olusturulmasi
6. Yeni toplanti zamani ve yer tespiti
7. Kapanis

Ekte duyuru afisi bulunmaktadir.

Saygilarimla
Dr. Ali Sak
01722153163 (aksam saat 18.00 den sonra)

Förderprogramm der Stiftung MITARBEIT: Integration junger Migrantinnen und Migranten

Integration junger Migrantinnen und Migranten

Die Stiftung MITARBEIT führt das Programm „Integration junger Migranten“
der Robert Bosch Stiftung durch. Seit 2005 fördert die Robert Bosch
Stiftung mit dem Programm überzeugende Projektideen zur Integration
junger Menschen. Bisher gingen über 2500 Anträge ein. Insgesamt wurden
bisher rd. 1,63 Mio. Euro bereitgestellt.
Förderanträge können noch bis zum 15. Januar 2012 eingereicht werden.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen:
http://www.mitarbeit.de/integrationmigranten.html

Planungsbüro Stadt-Kinder sucht ab März 2012 eine(n) Quartiersmanager(in) m/w

stellenausschreibung-quartiersmanagement-2012-01-04

Das Planungsbüro Stadt-Kinder
sucht ab März 2012 eine(n)

Quartiersmanager(in) m/w

im Umfang von zunächst 25 Stunden/Woche.

Das Planungsbüro Stadt-Kinder Dortmund ist in den Arbeitsfeldern
Quartiersmanagement und kinderfreundliche Stadtplanung aktiv. Im Bereich
Quartiersmanagement bearbeitet das Büro laufende Projekte in
Stadtgebieten in den Förderprogrammen Stadtumbau West und Soziale Stadt
NRW in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens.

Bewerbungsfrist: 20. Januar 2012
Weitere Informationen:
http://www.sozialestadt.de/gebiete/dokumente/stellenausschreibung-quartiersmanagement-2012-01-04.pdf

150 Jahre deutschsprachige Evangelische Gemeinde in Istanbul

150 Jahre deutschsprachige Evangelische Gemeinde in Istanbul
Die deutschsprachige Gemeinde an der evangelischen Kreuzkirche in Istanbul feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass besuchte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, die Festgemeinde. Er traf außerdem den Ökumenischen Patriarch, Bartholomäus I.
Schneider rief die türkische Regierung auf, das im Sommer diesen Jahres erlassene Restitutionsdekret zügig umzusetzen. Darin ist die Rückgabe von enteignetem Besitz an christliche und jüdische Gemeinden in der Türkei vorgesehen. „Nach wie vor sind die Besitzrechte an Kirchengebäuden und Grundstücken, auch für unsere deutschsprachige evangelische Gemeinde in Istanbul, rechtlich ungesichert“, erklärte er.
06.12.2011

www.christenundmuslime.de

„Die muslimischen Länder waren vor der Moderne säkular – Scharia hat im Islam verschiedene Bedeutungen“

Prof. Dr. Rüdiger Lohlker (Islamwissenschaftler, Institut für Orientalistik, Universität Wien):“Die muslimischen Länder waren vor der Moderne säkular – Scharia hat im Islam verschiedene Bedeutungen“, Wiener Zeitung 26.12.2011, www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/422124_Die-muslimischen-Laender-waren-vor-der-Moderne-saekular.html