Enjoy Difference. Start Tolerance – beim Tolerance Day am 8. April 2011

Wir machen Fernreisen, essen Speisen aus verschiedensten Ländern, praktizieren Yoga, Tai Chi und richten unsere Wohnungen nach Feng Shui ein. In Sekundenschnelle vernetzen wir uns via Facebook oder anderen sozialen Netzwerken mit Menschen aus der ganzen Welt. Aber wie tolerant gehen wir mit fremden Weltanschauungen, Bräuchen und Meinungen um? Wie vorurteilslos begegnen wir Migranten, die in unserem Land leben? Und wo liegen die Grenzen des Tolerierbaren?

Nichts trennt mehr als Unwissenheit

ProSieben versucht mit Hilfe von Beiträgen, Dokumentationen und dem Spielfilm „Die Welle“ die Zuschauer am 8. April – dem Tolerance Day – neugierig zu machen und sich auf die Vielfalt ihres Umfelds postiv einzulassen.

Auch du kannst dich für Toleranz starkmachen – und zwar im Band der Toleranz: Verbinde dich mit einem kurzen Klick über den Teilnahmebutton mit deinem Facebook-Konto und schon bist du dabei. Die virtuelle Menschenkette wird automatisch um dein Facebook Profilfoto erweitert.

Wolltest du der Welt schon immer etwas sagen? Dann lade ein Video oder Bild zum Thema „Toleranz“ ins Band hoch! Dein Beitrag bereichert unser Band.

Tolerance Day – Programminhalte

Programminhalte am Tolerance Day

Damit du über unser Programm am 8. April 2011 – dem ProSieben Tolerance Day – bestens informiert bist und keinen Beitrag verpasst, findest du hier eine Übersicht aller Sendungen und Spielfilme, die an diesem Tag bei ProSieben laufen.

taff – 17.00 Uhr

Selbstversuch Burka: Eine Testperson wechselt für einen Tag ihre Identität: Mit einem Kopftuch läuft eine Deutsche durch Berlin und begibt sich in verschiedene Situationen. Wie reagieren die Menschen in der U-Bahn, im Coffee-Shop und in der Edelboutique auf die vermeintlich muslimische Mitbürgerin? Und wie geht es ihr dabei? taff begleitet die Testperson mit versteckter Kamera.

Galileo – 19.10 Uhr

Galileo macht den Einbürgerungstest und lässt Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund Fragen aus dem offiziellen deutschen Einbürgerungstest beantworte.

Die Simpsons – 18.10 Uhr

Migrations- und Kirchentoleranz Folge:
„Volksabstimmung in Springfield“ und  „Der Vater, der Sohn und der heilige Gaststar“

„Die Welle“ – 20.15 Uhr

Die Welle ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Darin führt ein Lehrer, gespielt von Jürgen Vogel seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vor, wie autoritäre gesellschaftliche Strukturen entstehen. Er lässt die Schüler an einer von Disziplin und Gemeinschaftsgeist geprägten Bewegung namens Die Welle mitwirken, deren Anführer er selbst ist.

Der große Toleranz-Test – 22.10 Uhr

ProSieben startet ein Experiment zum Thema Toleranz und soziales Miteinander und filmt alles mit versteckter Kamera: Zwei Menschen – ein erkennbarer Migrant (Murat Topal) und ein Deutscher – erleben exakt ein- und dieselben Situationen: Sie bewerben sich als WG-Bewohner, Blinddaten ein Mädchen, wollen per Anhalter in die Stadt mitgenommen werden.

Süffige Säfte: Rebsorten aus der Türkei

Von Nina C. Zimmermann, dpa

Die Narince-Traube wird unter anderem in Zentralanatolien angebaut - sie ergibt einen frischen Weißwein. (Bild: WOT/dpa/tmn)
Die Narince-Traube wird unter anderem in Zentralanatolien angebaut - sie ergibt einen frischen Weißwein. (Bild: WOT/dpa/tmn)

Düsseldorf (dpa/tmn) – Emir, Narince oder Öküzgözü: Das sind nicht anatolische Vornamen, sondern ausschließlich in der Türkei heimische Rebsorten. Das Land stellt seine edlen Tropfen auf der Internationalen Fachmesse ProWein in Düsseldorf vor.

Die Türkei präsentiert sich auf der ProWein (27. bis 29. März) als Nation mit großer Weinbautradition – die den meisten Menschen aus Mitteleuropa aber allenfalls im Urlaub begegnet sein dürfte. «Die Qualität hat sich in den vergangenen Jahren enorm gesteigert», urteilt der Master-Sommelier Hendrik Thoma. «Jetzt ist man dort dabei, unverwechselbare Weine zu machen.»

Die Türkei ist dem Produzentenverband Wines of Turkey zufolge hinter Spanien, Italien und Frankreich das viertgrößte Weinbauland. Die türkische Bevölkerung trinkt allerdings eher wenig Wein: Knapp ein Liter pro Jahr und pro Kopf sind es gerade mal. Außerdem werden aus den Trauben nur rund 250 000 Hektoliter Wein gewonnen – der weitaus größere Rest wird als Tafeltraube und Rosine vermarktet. Zum Vergleich: Deutschland produziert in guten Jahren durchschnittlich neun Millionen Hektoliter Wein, so das Deutsche Weininstitut.

Schon im vierten Jahrtausend vor Christus hat es kultivierte Rebflächen in Anatolien und an der Küste des Kaspischen Meeres gegeben, erläutert der türkische Produzentenverband. Mehr als 1000 autochthone, also lokale Rebsorten seien bekannt. Doch durch die Islamisierung des Landes und das damit verbundene Alkoholverbot musste der Weinbau im achten Jahrhundert Einschnitte hinnehmen. Erst unter dem als Weinliebhaber bekannten Gründervater der türkischen Republik, Kemal Atatürk, begann die Zeit des modernen Weinbaus.

Heute wird jede fünfte im Land produzierte Flasche nach Deutschland importiert. «Die Türkei ist ein Weinland mit großer Historie – auch wenn man sie neu interpretieren muss», sagt Thoma. «Auch für mich sind das ganz neue Eindrücke.»

Emir zum Beispiel ist eine autochthone Sorte, die nach Angaben des Produzentenverbandes vor allem in Zentralanatolien angebaut wird, wo sie schroffe Winter ertragen muss. Neben trockenen Weißweinen gewinnt man aus ihr auch gern Schaumweine. Ihr Rebsaft habe «ein reifes Birnenaroma» und sei nicht zu säurebetont, sagt Thoma. Eine «wunderschöne, frische Prägung» findet er in Weinen aus der weißen Narince-Traube, denen er ein Mandarinen-Bouquet zuschreibt.

Schon den Hethitern im Jahr 2000 vor Christus bekannt war die heute noch angebaute Rebsorte Kalecik Karasi. Sie ist eine der am meisten verbreiteten Rebsorten und wird vorwiegend in Zentral- und Westanatolien angebaut, erläutert der Produzentenverband. Hendrik Thoma beschreibt den daraus gewonnenen hellen Rotwein als floral und «ein bisschen süffig». Er erinnere an Pinot noir. «Kalecik Karasi passt für mich extrem gut zur türkischen Küche.»

Zu seiner türkischen Lieblingsrebsorte kürt der Sommelier die großtraubige, sehr fleischige und saftige Öküzgözü. Der Name bedeutet übersetzt «Ochsenauge». Der daraus erzeugte Wein sei nicht schwer, sondern lebe von der Frucht. «Er erinnert mich an Zinfandel aus Kalifornien oder Primitivo aus Apulien», sagt Thoma. «Nichts für Feiglinge» sei dagegen die vornehmlich in Ostanatolien angebaute Sorte Bogazkere. Aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts handele es sich dabei um einen sehr kraftvollen, würzigen und tiefen «Halskratzer». Weil das manchem doch zu viel ist, würden Bogazkere und Öküzgözü oft als «Blend» angeboten.

via Allgemeine Zeitung – Süffige Säfte: Rebsorten aus der Türkei.

Gülen-Bewegung in der Türkei: Die unheimliche Macht des Imam – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Gülen-Bewegung in der Türkei

Die unheimliche Macht des Imam

Von Jürgen Gottschlich, Istanbul

AP

Der islamistische Prediger Fethullah Gülen gilt als einer der mächtigsten Männer der Türkei. Seine Anhänger scheinen weite Teile der Ordnungsmacht im Land unterwandert zu haben, Kritiker werden aus dem Weg geräumt. Jetzt wurden zwei Journalisten verhaftet – doch deren Umfeld weiß sich zu wehren.

Die Gülen-Bewegung, auch Armee des Imam genannt, betreibt in der Türkei viele Schulen. Eine davon ist das Fatih-College in Istanbul, wo 640 Schüler unterrichtet werden.
Die Gülen-Bewegung, auch Armee des Imam genannt, betreibt in der Türkei viele Schulen. Eine davon ist das Fatih-College in Istanbul, wo 640 Schüler unterrichtet werden.

Fikret Ilkiz ist eine elegante Erscheinung. Graumeliertes Haar, schmale Gesichtszüge, ein teures Sakko rundet das Äußere ab. Er redet kurz, aber mit einer Präzision, die etwas Schneidendes hat. Fikret Ilkiz ist Anwalt, und sein Auftreten erinnert ein wenig an Otto Schily, als dieser in den siebziger Jahren Gudrun Ensslin verteidigte.

Ilkiz vertritt den derzeit bekanntesten Untersuchungshäftling der Türkei, den renommierten Journalisten und Autor Ahmet Sik. Sik wurde am 3. März festgenommen, zeitgleich mit seinem Kollegen Nedim Sener. Beide arbeiten bei einer Zeitung aus dem Dogan Konzern, Sik bei der linksliberalen „Radikal“, Sener bei dem intellektuellen Traditionsblatt „Milliyet“. Berühmt geworden sind beide aber eher durch ihre Bücher.

Durch ihre Enthüllungen wurden sie zu Ikonen des investigativen Journalismus der Türkei, vielfach ausgezeichnet im In- und Ausland. Entsprechend groß war der Schock, als beide im Morgengrauen des 3. März in ihren Privatwohnungen verhaftet wurden. Die Polizei stellte die Räume auf den Kopf, beschlagnahmte Computer, CDs und die gesamten Archive.

„Jeder weiß, dass der Vorwurf absurd ist“

Doch schon bald verwandelte der Schock sich in helle Empörung, als bekannt wurde, was den beiden vorgeworfen wird: Sie sollen Mitglieder der ultranationalistischen Untergrundorganisation Ergenekon sein. Das Netzwerk von Militärs und Hardcore-Kemalisten soll 2003 und in den folgenden Jahren durch Terror und Desinformation den Sturz der islamisch geprägten Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan betrieben haben.

„Jeder weiß, dass dieser Vorwurf gegen die beiden Journalisten absurd ist“, stellte Ilkiz am Wochenende bei einem Treffen von Freunden von Sik und Sener mit ausländischen Journalisten fest. „Ihre Arbeit spricht für sich.“ Tatsächlich gehörte Ahmet Sik 2007 zu jenen Redakteuren des Wochenmagazins „Nokta“, die als erste eine große Enthüllungsgeschichte über Putschpläne der Armee publizierten. Als Beweis legte „Nokta“ Auszüge aus geheimen Tagebüchern eines hochrangigen Admirals vor, in dem das Vorhaben skizziert wurde. Das Tagebuch ist heute Bestandteil der Anklage im Ergenekon-Prozess – und ausgerechnet der Journalist, der es enthüllte, soll nun Teil des Netzwerks sein.

So absurd die Vorwürfe gegen Ahmet Sik und Nedim Sener sind, sie markieren doch einen Einschnitt im sogenannten Demokratisierungsprozess der seit 2002 regierenden AKP-Regierung unter Erdogan. Die ersten Jahre der neuen Regierung, in denen auch die erfolgreiche Annäherung an die EU stattfand, waren geprägt durch eine permanente Auseinandersetzung mit dem bis dahin übermächtigen Militär.

In dieser Zeit standen Journalisten wie Ahmet Sik und Nedim Sener auch auf der Seite der AKP, wenn sie über Menschenrechtsverletzungen des Militärs und der Geheimdienste berichteten. Nachdem das Militär durch den gemeinsamen Einsatz der demokratischen Kräfte zurückgedrängt worden war und die AKP ihre Macht in den Institutionen gesichert hat, wird investigativer Journalismus plötzlich lästig, wenn nicht sogar – wie jetzt, zwei Monate vor entscheidenden Parlamentswahlen – bedrohlich.

via Gülen-Bewegung in der Türkei: Die unheimliche Macht des Imam – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Türkei: Atomkraft versus Ehelosigkeit

Die Türkei plant den Bau gleich mehrerer Akw. Um die Sicherheit der türkischen Atomkraft zu unterstreichen, griff Minister Yildiz zu einem Vergleich, der Äpfeln und Birnen alle Ehre macht.

Unsere türkischen Freunde haben es auch nicht leicht. Nicht nur, dass sie in die EU wollen, die EU sie aber nicht will. Sie haben auch noch einen Minister, der dem Stefan Mappus aus Baden-Württemberg nicht unähnlich ist. Also dem alten Mappus, der neue Mappus weiß ja nun auch nicht mehr, was er öffentlich über diese Kernkraft denken soll. Der türkische Mappus weiß es, der türkische Mappus heißt Taner Yildiz und ist Energieminister. Man kann sagen, dass das, was Taner Yildiz gerade von sich gegeben hat elmalar la armutlar i kiyaslamak war. Wir in unserer deutschen Leitkultur sagen zu diesem Vorgang „Äpfel mit Birnen vergleichen“. Also Dinge in einen Zusammenhang bringen, der gar nicht wahr, nicht existent, nicht stimmig ist.

Zum Beispiel ist es fraglich, ob ein brav leer gegessener Teller wirklich gutes Wetter am folgenden Tag garantiert. Oder früher, als es noch Wehrdienst gab und die Leute den potenziellen Wehrdienstverweigerern mit der Behauptung kamen, dass der Militärdienst noch niemandem geschadet hat. Was nun definitiv nicht den Statistiken diverser Kriege entspricht.

Aber zurück zu Herrn Yildiz. Die Türkei plant den Bau gleich mehrerer Akw. Ein möglicher Partner für den Bau eines der Werke ist die Firma Tepco, die gerade mit Altpapier und Sägespänen das atomare Leck in Fukushima stopft. Und nun hat Yildiz gesagt, dass Atomkraft sehr sicher sei. Die in der Türkei geplanten Werke seien sogar modern und erdbebenfest. Vielleicht sollten unsere türkischen Freunde schon mal anfangen, die „Hürriyet“ aufzubewahren, die türkische Boulevardzeitung, mit der sich im Bedarfsfall sicher prima atomare Löcher stopfen lassen.

Um die Sicherheit der türkischen Atomkraft zu unterstreichen, griff Minister Yildiz zu einem Vergleich, also zu elmalar und armutlar. Im Grunde, so Yildiz, sei die Ehelosigkeit viel gefährlicher als Atomkraft. Er kann diese überraschende Erkenntnis auch statistisch untermauern. Laut soziologischer Studien aus den USA würden unverheiratete Menschen im Schnitt sechs Jahre früher als verheiratete sterben. Wohingegen die Atomkraft das Leben statistisch gesehen nur um 0,03 Tage verkürze. Demnach ist also eine friedliche Nutzung des ledigen Status einfach nicht beherrschbar, weil sie in Lotterleben münden kann, in unkühlbare Haltlosigkeit mit all den damit verbundenen Risiken und dem frühen Ableben. Dann doch lieber der Atomtod, quod erat demonstrandum.

via Türkei: Atomkraft versus Ehelosigkeit – Meinung – Tagesspiegel.

Presseinformation: Die nächste Generation entwickelt ihre Ideen für das Zusammenleben in Deutschland

Presseinformation

01.04.2011

Die nächste Generation entwickelt ihre Ideen für das Zusammenleben in Deutschland

Berlin/Gütersloh Mit dem Projekt Generation Zukunft laden die Bertelsmann Stiftung und das Bundesministerium des Innern junge Menschen ein, gemeinsam Ideen über das zukünftige Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft zu entwickeln. Alle 20- bis 30-Jährigen mit und ohne Migrationshintergrund können sich auf einem Online-Portal um die Teilnahme an der Veranstaltung „Junges Forum“ am 15. und 16. September 2011 in Berlin bewerben. Hier sollen die Vorschläge Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich präsentiert werden. Im Vorlauf zu diesem Termin diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ideen online miteinander.

Die Initiative wendet sich an  junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30, da bei ihnen Vielfalt schon Alltag ist. In dieser Generation hat in Deutschland durchschnittlich jeder vierte einen Migrationshintergrund, während das bei den Älteren nur auf etwa jeden fünften zutrifft In größeren Städten sind es bereits 40 bis 50 Prozent der jungen Menschen, die selbst und deren Vater oder Mutter im Ausland geboren wurden. Ziel des „Jungen Forums“ ist es, Ideen zu entwickeln, wie wir in Deutschland zu einer „Wir-Gesellschaft“ kommen. Im Fokus der Diskussionen stehen Themen, die mit Vielfalt und Zuwanderung verbunden sind: Aufstiegschancen, Bildung, Arbeitsmarkt. Wohnen und Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und die Zukunft der Demokratie.

Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung erklärt dazu:  „Die Zukunft zählt, nicht die Herkunft. Die Vorstellungen der jungen Generation, für die der Migrationshintergrund eine immer geringere Bedeutung hat, sind wichtige Impulse für die gesellschaftliche Debatte über das Thema Integration.“

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich betont: „Unsere Gesellschaft gestalten wir alle zusammen. Das „Junge Forum“ bietet einer Generation Anerkennung und Gehör, die viel beizutragen hat, aber noch zu wenig gehört wird. Die Veranstaltung ist mir daher wichtig, und nun können sich die jungen Menschen einbringen und das Forum mit guten Ideen füllen.“

Die Online Plattform ist ab dem 1.April unter: www.unsere-generation-zukunft.de zu erreichen.

Ansprechpartner: Ulrich Kober, Bertelsmann Stiftung, Tel.: 05241- 81 81428  Email:[email protected]

 

„Junge Forum – Generation Zukunft“

 

Hintergrundinformation

„Junge Forum – Generation Zukunft“

Das „Junge Forum – Generation Zukunft“ will einen Impuls für den Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland geben. Das Forum ist eine Veranstaltung am 15.-16. September 2011 in Berlin, auf der engagierte junge Menschen (20-30 Jahre) – mit und ohne Migrationshintergrund – über die gemeinsame Zukunft in Deutschland diskutieren können und in Workshops gemeinsame Empfehlungen erarbeiten sollen. Zentrale Themen sind: Soziale Gerechtigkeit, Aufstiegschancen, Wandel von Demokratie, Religionszugehörigkeit, Arbeitsmarkt und Bildung. Am Ende des kreativen Austausches werden die Empfehlungen dem Bundesinnenminister als Denkanstoß übergeben.

Diese Initiative wird von der Bertelsmann Stiftung und dem Bundesministerium des Innern partnerschaftlich getragen.

Auf der Internetseite www.unsere-generation-zukunft.de haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung eine Plattform, auf der sie ihre Ideen im Vorfeld online diskutieren können. Die Diskussion findet in einem geschützten Forumsbereich statt und soll die inhaltlichen Grundlagen für die Veranstaltung in Berlin liefern.

Teilnehmen kann jeder, der die Zukunft Deutschlands am Herzen liegt und das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft positiv gestalten möchte. Voraussetzung für die Teilnahme sind: Alter zwischen 20 und 30, Wohnsitz in Deutschland, Interesse für die gesellschaftliche Integration, der Wunsch, einen konstruktiven Beitrag zur Integrationsdebatte in Deutschland zu leisten und die zeitliche Verfügbarkeit am 15. und 16.09.2011, um an der Veranstaltung in Berlin teilnehmen.

Zum Ablauf:

  • Bewerbung der Interessenten (01.04.11 – 31.05.11)

Interessierte junge Menschen können sich vom 1. April 2011 bis 31. Mai 2011 online bewerben. Dafür müssen alle Pflichtfelder der Bewerbung ausgefüllt werden. Wichtig ist eine anregende Idee zur Integration, zum Leben in Vielfalt und der gemeinsamen Zukunft in Deutschland. Hilfreich ist auch eine kurze Begründung zur Motivation für die Teilnahme.

  • Auswahl der Teilnehmer (01.06.11 – 30.06.11)

Bis zum 30. Juni entscheiden Vertreter aus Bertelsmann Stiftung und dem Bundesministerium des Innern, wer an der geschlossenen Online-Diskussionsrunde auf der Plattform zur Integration und an der Konferenz in Berlin teilnimmt.

Alle Bewerber werden per E-Mail am 1. Juli über das Ergebnis des Verfahrens informiert. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten Zugangsdaten für die Online-Diskussion vom 2. Juli bis zum 7. August auf der Plattform sowie eine Einladung zur Konferenz nach Berlin.

  • Online-Diskussion (01.07.11 – 05.08.11)

Im Rahmen der Online-Diskussion haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, bis zu drei Ideen einzustellen und diese argumentativ zu vertiefen. Sie können auch die Ideen Anderer kommentieren und sich mit ihnen auszutauschen.

Mit der Diskussion im Online-Forum „Generation Zukunft“ soll einen konstruktiver Beitrag zur deutschen Integrationsdebatte geleistet werden, um langfristig den sozialen Zusammenhalt zu stärken sowie faire Chancen auf Teilhabe aller an der Gesellschaft zu ermöglichen. Am Ende entstehen Netzwerke, aus denen Impulse zum eigenen Engagement und zur politischen Partizipation hervorgehen können. Die Online-Diskussion sowie die Konferenz sind so konzipiert, dass möglichst viele Ideen zur Integration aus dem Teilnehmerkreis generiert werden. Die Konferenz dient dazu, Ideen aus der Online-Diskussion zu verfeinern und zuzuspitzen. Zum Schluss stimmen die Teilnehmer über die Empfehlungen an Politik und Gesellschaft ab. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und veröffentlicht. Das schafft eine größtmögliche Transparenz.

  • Zusammenfassung der Online-Debatte (bis Anfang September)

Anfang September erhalten alle Teilnehmer per E-Mail eine Zusammenfassung der Online-Diskussion. In ihr werden Kernaussagen der Diskussion herausgegriffen und verschiedene Diskussionsfäden thematisch gegliedert. Eine Zusammenfassung durch die Initiatoren wird auch auf der Webseite veröffentlicht.

  • Die Konferenz „Junges Forum“ in Berlin (15. – 16.09.11)

Am 15. und 16. September 2011, basierend auf dem Ergebnis der Online-Diskussion, arbeiten auf der Konferenz in Berlin die Teilnehmer weiter an ihren Thesen zur Integration und zur gemeinsamen Zukunft in Deutschland. Am Ende der Konferenz entsteht ein gemeinsames Papier mit Empfehlungen, das am 16. September 2011 dem Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, überreicht wird.

Die Kosten für die Anreise (Deutsche Bahn 2. Klasse innerhalb Deutschlands), Unterkunft vor Ort (maximal 2 Übernachtungen) und Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung in Berlin übernehmen die Bertelsmann Stiftung und Bundesministerium des Innern.

 

 

Bürgerjournalismus

Graswurzel-Journalismus (von „grassroot“, auch partizipativer Journalismus oder Bürger-Journalismus) ist eine Form des Journalismus, bei der Bürger durch eigene Medien am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können. Die neuen Publikationsmöglichkeiten im Internet, besonders Weblogs, haben zur Verbreitung des Graswurzel-Journalismus beigetragen.

Definition

Eine Definition für partizipativen Journalismus von Shayne Bowman und Chris Willis lautet übersetzt:

„Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“
The act of a citizen, or group of citizens, playing an active role in the process of collecting, reporting, analyzing and disseminating news and information. The intent of this participation is to provide independent, reliable, accurate, wide-ranging and relevant information that a democracy requires.

Geschichte

Der Begriff Graswurzel-Journalismus lehnt sich an Graswurzelbewegung an und stammt aus dem Bereich der anglo-amerikanischen Publizistik. Im deutschsprachigen Raum war seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts das Konzept der Gegenöffentlichkeit verbreitet. Das partizipative Element betont der norwegische Friedensforscher Johan Galtung, der ein Konzept für einen friedensfördernden Journalismus entwickelt hat.

Wikipedia

Register – (Turkish Forum Bürgerjournalist)

Türkei holt 300 Schwerverletzte aus Libyen ab

Bengasi (dpa) – Die Türkei bringt 300 Schwerverletzte aus der belagerten libyschen Stadt Misurata und der Rebellenhochburg Bengasi zur Behandlung ins Ausland. Türkische Regierungsbeamte und Helfer des Roten Halbmondes holten die Opfer der Kämpfe am Sonntag mit der Seefähre «Ankara» ab. Sie sollten noch am späten Abend die 40 Stunden dauernde Überfahrt nach Izmir beginnen, wie ein türkischer Diplomat im Hafen von Bengasi sagte.

Jubelnde Libyer erwarteten die türkische Seefähre und die Verletzten aus Misurata im Hafen von Bengasi. «Misurata wird jeden Tag mit Granaten beschossen. Die Stadt wird seit 40 Tagen belagert. Was passiert, ist wirklich eine Katastrophe», sagte eine Sprecherin der Aufständischen. Zahlreiche Häuser seien in Brand gesetzt worden. Frauen und Männern würden misshandelt.

English: http://www.turkishforum.com.tr/en/content/2011/04/04/libya-turkish-ship-rescues-injured-from-misrata/

 

Man spricht (auch) Türkisch

Man spricht (auch) Türkisch

 

03.04.2011 | 18:26 |  (Die Presse)

 

Zweisprachig. In einer Hamburger Schule werden Volksschüler ab der ersten Klasse auf Deutsch und auf Türkisch unterrichtet. Ihre Leistungen können sich sehen lassen.

(…)

 

Quelle: http://diepresse.com/home/bildung/schule/pflichtschulen/647265/print.do

 

Ist Mehrsprachigkeit ein Beitrag zur Integration oder Segregation?

Mehrsprachigkeit

 

Das Thema der Mehrsprachigkeit erregt die politischen Gemüter. Viele gebürtig deutsche Bürger verbinden damit eher die Vorstellung einer Segregation, wenn bspw. die türkische Sprache in Kindergarten und an Schulen zusätzlich unterrichtet werden sollte.

 

Ist Mehrsprachigkeit ein Beitrag zur Integration oder Segregation?

Was verstehen Sie unter Mehrsprachgigkeit? Und was denken Sie darüber?

 

Schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Ihre Meinung.

Turkish-Forum Moderation

 

 

 

 

 

 

Bilinguales Lesewettbewerb (deutsch/türkisch)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freunde und Förderer,

am Samstag den 09.04.2011 veranstalten der Elternverband Ruhr (EVR) und der Lehrerverein Ruhr (LVR) ein stadtweiten bilinguales Lesewettbewerb (deutsch/türkisch) für die 3. und 4. Klassen. An diesem Lesewettbewerb nehmen zum einen die Schulbesten aus den 11 Grundschulen, die sich an der bilingualen Leseförderung FörBiLes beteiligen und zum anderen die Schulbesten aus anderen Grundschulen aus Essen, Mülheim und Duisburg an denen Mitglieder des LVR unterrichten teil. Ziel des Lesewettbwerbes welches dieses jahr zusammen mit dem FörBiLes Projekt koordiniert durchgeführt wird, ist es Grundschulkindern Spass am Lesen zu vermitteln und den Familien eine Lesesozialisation zu stärken. Zu diesem Lesewettbewerb sind Sie recht herzlich eingeladen.

Ort: Unterdorfstr 19a, 45143 Essen (AWO Gebäude im Hinterhof)

Zeit: 09.04.2011 ab 12.00 Uhr

Vorläufiges Programm:

(kann sich geringfügüg ändern)

12.00 Uhr

Begrüssung der Gäste durch

Frau Anette Hotoglu (Stellv Vorsitzende EVR)

Kadir Akyazi (Vorsitzender LVR)

Berrin Kapyapar (Stellv. Leiterin RAA)

Grussworte:

OB Stadt Essen (angefragt)

Schulamt Stadt Essen (angefragt)

Türkisches Generalkonsulat (vetreten durch den Konsul Herrn Ahmet Davaz)

Musikalische Einlage (Klarinette, Nehrin Kurtov)

 

12.30 Uhr

1. Runde Lesung in Deutsch Klassen 4

 

14.00 Uhr

2. Runde Lesung in Türkisch Klassen 4

 

Pause: 15.00 bis 15.30

 

15.30 Uhr

1. Runde Lesung in Deutsch Klassen 3

17.00 Uhr

2. Runde Lesung in Türkisch Klassen 3

Ende: Gegen 18.00

 

Mitglieder der Jury:

Herr Celal Aydemir (Stellv Vorsitzender EVR und LVR, Lehrer für MSU Türkisch/Islamkunde in Gelsnekirchen)

Herr Ahmet Özcan (Vorsitzender der Föderation der Lehrervereine in Deutschland, Lehrer für Türkisch als Fremdsprache in Duisburg)

Frau Gülseren Ekiz (Klassenlehrerin Grundschule in Köln)

Herr Bahattin Gemici (Schriftsteller, Dichter, Lehrer für MSU Türkisch in Herten)

Frau Sevinc Ekinci (Betriebswirtin Essen)

Frau Cansu Agarmis (Pädagogin Essen)

 

Ersatzmitglieder der Jury:

Dr. Ali Sak (Vorsitzender EVR, Naturwissenschaftler Essen)

Frau Berrin Kapyapar (Germanistin, Lehrerin, RAA)

Frau Berrin Uyar (Turkistin, Fachbereich Turkistik Universität Duisburg-Essen)

 

Mit freundlichen Grüssen

Dr. A. Sak

Deutsch-türkische Beziehungen 1890 – 1914 und die Rolle Enver Paschas

Hakan Gökpinar

600 Jahre nach seiner Gründung war das Osmanische Reich am Ausgang des 18. Jahrhunderts kaum mehr als der Schatten seiner selbst. Über den „kranken Mann am Bosporus“ spottete Russlands Zar Nikolaus I. und gemeinsam mit England und Frankreich betrieb er dessen Ausbeutung. Im deutschen Kaiser Wilhelm II. fand Sultan Abdülhamid II. allerdings einen treuen Gönner und Beschützer. Auf türkischer Seite wurde Jungtürke Enver Pascha zum wichtigsten Bindeglied deutsch-türkischer Freundschaft. Nach der Entmachtung der Sultane festigte er als Militärattaché in Berlin die Bündnis-Beziehungen. Preußische Offiziere und deutsche Waffen sollten dem zerfallenden Reich neue Kraft verleihen. Auch nach seinem Aufstieg zum Kriegsminister blieb er dem inoffiziellen Bündnis treu, das die Spannungen der europäischen Großmächte am Abend des Ersten Weltkrieges weiter verschärfte.

Hakan Gökpinar bemüht sich nach einem Jahrhundert der Legendenbildung um eine zeitgemäße Beurteilung der Rolle Enver Paschas in den deutsch-osmanischen Beziehungen. Wie bildete sich Envers positive Haltung gegenüber Deutschland heraus? Steckte eine Liebesaffäre in Berlin dahinter? Wie realistisch waren seine Pläne zur Rettung der osmanischen Territorien? Und: Hat Deutschland Enver Pascha einseitig ausgenutzt oder war dabei, die Türkei zu germanisieren

Sozio-Kulturelle Nachhaltigkeit

Ideen – Iniative – Zukunft : Symbolische Scheckverleihung an den Interkulturellen Schachverein Satranç Club 2000

Für den Schachverein „Satranç Club 2000´“, der an der DM- und UNESCO-Aktion „Ideen Initiative Zukunft“ teilnahm, wurde nun eine offizielle Scheckverleihung durchgeführt. Somit wurde der Verein dafür gewürdigt, das er sich neben dem Schachsport auch für das interkulturelle Thema „Sozio-Kulturelle Nachhaltigkeit“ einsetzt.

Im März fand die symbolische Scheckverleihung statt. Anwesend waren Güven Manay, Christine Westphal und Alexander Johannes, die sich auch bei diesem Thema um den Verein verdient gemacht haben.

Der interkulturelle Klub heißt neue Mitglieder jederzeit gerne willkommen und betont dabei, dass die Nationalität und Spielstärke keinerlei Rolle spielen. Interessierte sind stets Willkommen im sehr zentral gelegenen City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln, vor allem samstags ab 16:30 Uhr.

Vereins-Webseite: www.satranc.de.vu

Bericht und Flyer: Güven Manay, erster Vorsitzender des interkulturellen Satranç Club 2000

Foto: DM-drogerie markt GmbH + Co. KG

Foto1 vlnr.: Alexander Johannes, Christine Westphal, Dascha Menjailenko, Güven Manay

Landtag NRW findet einstimmig: Der Islam ist ein Teil Deutschlands

Entschließungsantrag Islam Teil Deutschlands uNRWs

Nach einer Unterrichtung der Landesregierung über die Ergebnisse der Studie „Muslimisches Leben in NRW“ und einer in Teilen kontroversen Plenardebatte fand gestern der nordrhein-westfälische Landtag einstimmig: Der Islam ist ein Teil Deutschlands!

 

Bildungs- und Teilhabepaket startet – Frist für rückwirkende Beantragung läuft!

Datum: 29.03.2011
Bildungs- und Teilhabepaket startet
Anträge auf Leistungen können bei Jobcentern, Kommunen und
Familienkassen gestellt werden – Frist für rückwirkende Beantragung
läuft!

 

Alle Informationen auch unter www.bildungspaket.bmas.de.

Das Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket ist am heutigen Dienstag,
29. März 2011, im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Das ist der
offizielle Startschuss für bessere Chancen von bedürftigen Kindern in
Deutschland. Ab jetzt kann beispielsweise im Rahmen der Grundsicherung
für Arbeitsuchende die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an
Angeboten wie Nachhilfe, Musikschule, Sport, Mittagessen in Hort und
Schule oder Klassenausflügen beantragt werden – auch rückwirkend für die
Zeit ab Januar 2011.

Zuständig und Träger der Leistung im Bereich der Grundsicherung für
Arbeitsuchende (also bei Beziehern von Arbeitslosengeld II und
Sozialgeld) sind die Kreise und kreisfreien Städte, deren Aufgaben in
der Regel im Jobcenter wahrgenommen werden.

Für den Antrag auf Leistungen im Bereich der Grundsicherung für
Arbeitsuchende für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis zum 31. März 2011
läuft ab heute eine wichtige Frist: All die, die Leistungen für
Bildung und Teilhabe nachträglich rückwirkend beantragen möchten, haben
dafür einen Monat (also bis zum 30. April 2011) Zeit.

Für Familien, die Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag
erhalten, sind die Jobcenter nicht zuständig. Die Kreise oder
kreisfreien Städte (erreichbar zum Beispiel im Rathaus, im Bürgeramt
oder in der Kreisverwaltung) nennen diesen Familien den richtigen
Ansprechpartner und klären Einzelheiten.

Von Familien, die Wohngeld oder den Kinderzuschlag beziehen, nimmt die
Familienkasse übergangsweise bis zum 31. Mai 2011 die Anträge entgegen.
Um Leistungen rückwirkend erstattet bekommen zu können, reicht es für
diese Familien zunächst, einen Antrag zu stellen.

Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld,
Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben
grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf folgende Leistungen:

Mehraufwendungen für Mittagessen in Kita, Schule und Hort: Einen
Zuschuss für das gemeinsame Mittag-essen gibt es dann, wenn Schule, Hort
oder Kita ein entsprechendes Angebot bereit-halten. Der verbleibende
Eigenanteil der Eltern liegt bei einem Euro pro Tag.
Lernförderung: Bedürftige Schülerinnen und Schüler können Lernförderung
in Anspruch nehmen, wenn nur dadurch das Lernziel erreicht werden kann.
Voraussetzung ist, dass die Schule den Bedarf bestätigt und keine
vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.
Kultur, Sport, Mitmachen: Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit
nicht ausgeschlossen sein, sondern bei Sport, Spiel und Kultur
mitmachen. Deswegen wird zum Beispiel der Beitrag für den Sportverein
oder für die Musikschule in Höhe von monatlich bis zu 10 Euro
übernommen.
Schulbedarf und Ausflüge: Damit bedürftige Kinder mit den nötigen
Lernmaterialien ausgestattet sind, wird den Familien zweimal im
Schuljahr ein Zuschuss gezahlt: zu Beginn des Schuljahres 70 Euro und
jeweils im Februar darauf 30 Euro * insgesamt 100 Euro. Zudem kommt
jetzt auch die Kostenübernahme eintägiger Ausflüge in Schulen und Kitas
in Betracht. Mehrtägige Klassenfahrten werden wie bisher erstattet.
Schülerbeförderung: Insbesondere wer eine weiterführende Schule
besucht, hat oft einen weiten Schulweg. Sind die Beförderungskosten
erforderlich, können sie nicht aus dem eigenen Budget bestritten werden
und werden sie nicht anderweitig abgedeckt, werden diese Ausgaben
erstattet.
Das Abrechnungsverfahren soll so unkompliziert wie möglich gehalten
werden. Die Kommune übernimmt die Kosten; sie kann z.B. einen Gutschein
für die Leistungsberechtigten ausstellen oder das Geld, z.B. den
Mitgliedsbeitrag für den Verein, an die Anbieter (Partner) überweisen.
Die konkrete Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets kann im Detail
von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein.

Zwar liegt die Trägerschaft und Umsetzung des Bildungspakets in der
Verantwortung der Kreise und kreisfreien Städte. Aber der Bund
unterstützt sie und auch die Länder bei Bedarf. Kinder dürfen beim
Mitmachen und Dabeisein nicht länger außen vor bleiben, nur weil die
Eltern Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder andere
Sozialleistungen erhalten.

Kreisverwaltung Düren
Stabsstelle für Migrationsangelegenheiten
RAA
Raum 63 (HausA)
Bismarckstr. 16
52351Düren

Tel.: 0049-2421-22-2150
Fax: 0049-2421-22-2586
Handy: 0160-97265026
Email: [email protected]
www.kreis-dueren.de
www.integra-netz.de

7. Round-Table Recht der TD-IHK, Die Europäische Aktiengesellschaft Societas Europaea (SE) im Vergleich zu anderen Rechtsformen, 14. April 2011

 

7. Round-Table_Recht

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unseres „Round-Table Recht“ möchten wir Sie am 14. April 2011 zu Gast bei TD-IHK Mitglied Foratis AG zum Thema „Die Europäische Aktiengesellschaft Societas Europaea (SE) im Vergleich zu anderen Rechtsformen“ informieren.

Erfahren Sie mehr über die Besonderheiten der SE und Ihren Unterschieden zur deutschen AG sowie zu anderen Rechtsformen. Immer mehr Konzerne und Mittelständler entdecken die SE als Rechtsform. Auf dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, näheres zu den Hintergründen und eventuellen Bedenken zu erfahren.

Details zum Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in der Anlage.
Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihre TD-IHK

Mit freundlichen Grüßen/Saygılarımla
Nalan Öztürk
Stellv. Geschäftsführerin/Genel Sekreter Yardımcısı
Leiterin Round-Table Recht/Round-Table Hukuk Yöneticisi

Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer Unternehmerverband e.V
Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasi
Opladener Str. 8
50679 Köln
Tel: +49 221 5402200
Fax: +49 221 5402201
[email protected]
www.td-ihk.de

Fachtagung Dimensionen des Antisemitismus, 29. Mai 2011 in Köln

Einladung zur

Fachtagung Dimensionen des Antisemitismus, 29. Mai 2011 in Köln

1_tagung-koeln29.5.2011_flyer_web

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten Sie herzlich zu einer Fachtagung zum Thema

 

Dimensionen des Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft

–            Pädagogische Interventionen/Theoretische Reflexionen

 

am 29. Mai 2011 im VHS-Forum am Neumarkt in Köln einladen.

 

Die Kooperationsveranstaltung richtet sich insbesondere an

Mitarbeitende von Bildungsstätten und an LehrerInnen. Auf der

Tagung werden Fachleute aus Wissenschaft sowie schulischer und

außerschulischer Praxis über das Thema informieren, Fragen

beantworten und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldungen erbitten wir an unseren Kooperationspartner, der

Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

e.V.

[email protected] oder unter Tel: 0221 / 61 72 84

 

Weitere Informationen und Konditionen entnehmen Sie bitte dem

beigefügten Flyer.

 

 

 

 

Petition für Visumsfreiheit für türkische Touristen

Petition für Visumsfreiheit für türkische Touristen


Text der Petition
Visums-Freiheit für Türkische Touristen: Türkische Touristen sollten ohne Visum nach Deutschland reisen dürfen.
Begründung
Sowohl das Verwaltungsgericht München wie auch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sagen klar und deutlich:“ Türkische Touristen brauchen keinen Visum“.
Trotzdem hat die Bundesrepublik Deutschland es nicht geschafft, das Visum abzuschaffen. Schlimmer noch, sie ignoriert diese Tatsachen.

Verwaltungsgericht München entschied:
Türkische Touristen dürfen für einen Aufenthaltszeitraum von bis zu drei Monaten ohne Visum und Aufenthaltserlaubnis in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Das entschied das Verwaltungsgericht München am Mittwoch (Az. M 23 K 10.1983).

Ich denke das ist ein klares Signal und sollte dem entsprechend endlich geltend gemacht werden dürfen.

Schon vorher entschied daß Europäische Gerichtshof (EuGH), am 19.02.2009 in der Rechtssache C 228/06, das türkische Touristen ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen. Doch warum auch immer hat die Bundesregierung bis heute darüber geschwiegen und die entscheide der Gerichte nicht zur Kenntnis genommen.

Daher sollte nun endlich mal darüber entschieden werden, damit türkische Bürger endlich Klarheit haben darüber, ob sie nun ohne Visum einreisen dürfen oder nicht.

Mustafa Çelebi

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=16662