Berliner Erklärung gegen Thilo Sarrazin

Berliner Erklärung zur Beendigung des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin

Von: Aziz Bozkurt aus Berlin

An: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in Deutschland

Viele Menschen in Berlin, in der gesamten Bundesrepublik und auch im Ausland haben kein Verständnis für das Ergebnis und den Verfahrensablauf des Parteiordnungsverfahrens gegen Genossen Dr. Thilo Sarrazin. Nicht nachvollziehbar erscheint vor allem der Zickzackkurs der Partei. Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich durch diese Haltung verletzt oder enttäuscht fühlen. Wir appellieren an die Genossinnen und Genossen unserer Partei, die sich mit dem Gedanken eines inneren Rückzuges oder gar Austritts tragen: Jetzt gerade nicht! Wir brauchen Euch! Die Partei braucht Euer politisches Rückgrat!

In gemeinsamer Verantwortung für unsere Partei, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, stellen wir fest:

1. Wir sind und bleiben die Partei des sozialen Aufstiegs. Wir geben nicht große Teile der Bevölkerung verloren, sondern ringen um Konzepte für gerechte Teilhabe. Elitärer Dünkel, Ausgrenzung von Gruppen – mit oder ohne Migrationshintergrund –, menschenverachtendes Gerede oder gar rassistischer Habitus haben in unserer Mitte keinen Platz.

2. Wir verteidigen die Meinungsfreiheit aufrecht. Die SPD ist jedoch eine politische Wertevereinigung, die – wie bei jeder anderen Partei – durch ihr Grundwertekorsett einen äußersten Meinungsrahmen vorgibt. „Die gleiche Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik … und unabhängig von … wirtschaftlicher Nützlichkeit.“ Dieser äußerste Wirkungsrahmen ist nicht verhandelbar.

3. Die politische Verantwortung und der Gestaltungsanspruch der SPD enden nicht an irgendeinem Wahltag. Unsere Grundwerte sind nicht beliebig und stehen nicht zur Disposition Einzelner. Nachdem auf allen Parteiebenen Gremienbeschlüsse zum Parteiordnungsverfahren vorlagen war es politisch angezeigt, diese Gremien vor einer Verfahrensbeendigung ohne Sachentscheidung zu befassen.

Begründung: s.o.

Im Namen aller Unterzeichner.

Berlin, 25.04.2011 (aktiv bis 24.10.2011)

http://openpetition.de/petition/online/berliner-erklaerung-zur-beendigung-des-parteiordnungsverfahrens-gegen-dr-thilo-sarrazin

Moscheen-Projekt soll Integration fördern

Macht sich mit seiner Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung für mehr Integration stark: der Gießener Arzt Yasar Bilgin, Gründer der Stiftung
Macht sich mit seiner Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung für mehr Integration stark: der Gießener Arzt Yasar Bilgin, Gründer der Stiftung

Ein Modellprojekt der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung Gießen soll dafür sorgen, dass sich Moscheen in Hessen mit ihren Nachbarn besser vernetzen. Es ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Land gefördert.

Macht sich mit seiner Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung für mehr Integration stark: der Gießener Arzt Yasar Bilgin, Gründer der StiftungMacht sich mit seiner Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung für mehr Integration stark: der Gießener Arzt Yasar Bilgin, Gründer der Stiftung

20. April 2011 2011-04-20 14:48:00

Ein Modellprojekt soll dafür sorgen, dass sich Moscheen in Hessen mit ihren Nachbarn besser vernetzen. „Ich will, dass ein wechselseitiger Öffnungsprozess in Gang kommt, dass Vorurteile abgebaut werden, dass Moscheevertreter ins öffentliche Leben einbezogen werden“, sagte Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) in Gießen bei der Vorstellung des Projekts „Unsere Moschee in der Mitte unserer Stadt“.

Es sei auch angesichts der Diskussion um radikal-islamistische Hassprediger wichtig, Ängste abzubauen. Das gelinge nur, wenn man sich besser kennenlerne. Und es sei wichtig, gemeinsam „Hasspredigern“ die Rote Karte zu zeigen. Die Stadt Frankfurt hatte am Dienstag einen geplanten Auftritt von Islamisten am Mittwochabend verboten.

via Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung: Moscheen-Projekt soll Integration fördern – Hessen – Rhein-Main-Zeitung – FAZ.NET.

Türkei: Istanbul – Weltstadt und Szene-Treff

Beginnen wir diese Geschichte, die am Bosporus spielt, zur Abwechslung einmal in Bonn am Rhein. Dort nämlich sprach vor ungefähr 60 Jahren Bundeskanzler Konrad Adenauer diese gewichtigen Worte: „Auf einer Brücke kann man nicht wohnen.“

Foto: picture-alliance / Rainer Hacken/picture alliance Blick von Galata über das Goldene Horn (Halic), vorne links der Galataturm und Atatürk-Brücke mit Yavuz Sinan Camii (vorne)
Foto: picture-alliance / Rainer Hacken/picture alliance Blick von Galata über das Goldene Horn (Halic), vorne links der Galataturm und Atatürk-Brücke mit Yavuz Sinan Camii (vorne)

Istanbul

Foto: picture-alliance / Rainer Hacken/picture alliance Blick von Galata über das Goldene Horn (Halic), vorne links der Galataturm und Atatürk-Brücke mit Yavuz Sinan Camii (vorne)

Was damals als Absage an ein zwischen Ost und West neutralistisch schwankendes Deutschland gemeint war, gewinnt plötzlich, bei einer Betrachtung Istanbuls, neue Aktualität. Denn oft, vielleicht zu oft, wurde die Stadt flugs und huschig als „Brücke zwischen den Kulturen“ benannt.

via Türkei: Istanbul – Weltstadt und Szene-Treff – Nachrichten Reise – Städtereisen – WELT ONLINE.

Denkmal in der Türkei: Mit der Abrissbirne gegen Versöhnung

Mit der Abrissbirne gegen Versöhnung

Das Urteil des Tayyip Erdogan: Der türkische Ministerpräsident lässt an der armenischen Grenze ein Friedensdenkmal des Künstlers Mehmet Aksoy zerstören, das für die Annäherung zwischen den beiden Völkern steht.

Von Karen Krüger

Der Bildhauer Mehmet Aksoy wollte mit seinem Denkmal eine Geste der Versöhnung schaffen. Der türkische Ministerpräsident ist dagegen.Der Bildhauer Mehmet Aksoy wollte mit seinem Denkmal eine Geste der Versöhnung schaffen. Der türkische Ministerpräsident ist dagegen.

20. April 2011 2011-04-20 10:34:34

Man stelle sich vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel reise durch die deutsche Provinz, sehe im Vorbeifahren ein Denkmal, das ihrem ästhetischem Empfinden missfällt, weshalb sie dann in dem betreffenden Städtchen verkündet: Liebe Freunde, das Ding da auf dem Berg ist ganz und gar unmöglich, das muss sofort verschwinden. Und so passiert’s dann auch: Drei Monate später rollen die Abrissbagger an, und das Denkmal wird dem Erdboden gleichgemacht.

Es ist ein Szenario, das man sich für Deutschland bisher glücklicherweise nicht vorstellen kann. In der Türkei aber ist es Wirklichkeit. Dort wird seit Anfang der Woche im osttürkischen Kars, das sechzig Kilometer vor der armenischen Grenze entfernt liegt, das „Denkmal der Menschlichkeit“ abgetragen – auf persönlichen Wunsch des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan. Der Abriss ist eine Ohrfeige – nicht nur für den Bildhauer Mehmet Aksoy und den türkischen Kunstbetrieb, sondern vor allem für die armenische Diaspora und das Nachbarland Armenien. Denn ihnen und all jenen Armeniern, die in den Jahren 1915 bis 1917 in Anatolien ermordet worden sind, hat der Bildhauer das Mahnmal gewidmet. Als kleine Sensation hatte man die Errichtung, mit der 2008 im Zuge der türkisch-armenischen Annäherung begonnen worden war, gefeiert: In der Türkei ist der Völkermord an den Armeniern bis heute ein Tabu, doch endlich schien Ankara für eine versöhnliche Geste bereit zu sein, auf die Armenier auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten vergeblich gewartet hatten. Doch offensichtlich hat sich die türkische Regierung das nun anders überlegt. Wichtiger als das Verhältnis zum armenischen Nachbarn sind ihr wohl die Wählerstimmen der türkischen Nationalisten. Sie sieht das Mahnmal als Verrat an der Türkei. Der Bitte des armenischen Präsidenten an Ankara, die Abrissentscheidung noch einmal zu überdenken, wurde nicht entsprochen.

via Denkmal in der Türkei: Mit der Abrissbirne gegen Versöhnung – Ausland – Politik – FAZ.NET.

Mehrsprachigkeit ist die Zukunft

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit nunmehr drei Jahren veranstalten der Elternverband Ruhr e.V. und der Lhererverein Ruhr in Kooperation mit verschiedenen Vereinen, Essener Schulen und der RAA das Internationale Kinderfest. Wie auch in den letzten Jahren steht für uns das Miteinander im Vordergrund. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mehrsprachigkeit ist die Zukunft“

Ort und Zeit des 3. Internationalen Kinderfestes:

Samstag, den 14. Mai 2011

13.00 bis 18.00 Uhr

Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf,

Ohmstr 32, 45143 Essen

 

Wir erwarten über 1000 Teilnehmer aus Eltern, Jugendlichen und vor allem natürlich die Grundschulkinder selbst. Die Kinder werden zuvor eingeübte Tänze und Lieder vortragen. Im Rahmen des Festes wird ein Folklore/Tanzwettbewerb organisiert.

 

Falls Sie eine Tanzgruppe haben oder Kinder die singen oder Tanzen und dies gerne aufführen würden wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese zur Veranstaltung mittels beigefügtem Formular oder einfach per email spätestens zum 29.04.2011 bei uns anmelden.

 

Speziell für Folklore/Tanzgruppen verschiedener Nationalitäten wird es zudem einen Wettbewerb geben, bei dem die ersten drei Gruppen durch eine Jury prämiert werden. Die Anzahl der Folkloregruppen wird aufgrund des dichten Programmes auf maximal 6 Gruppen beschränkt. Jede Folklore/Tanzgruppe bekommt einen Startgeld in Höhe von 50€ als Aufwandentschädigung. Die ersten 3 Plätze bekommen zusätzlich noch 100€/75€/50€ für die Gruppenkasse. Teilnehmende Kinder und maximal 2 Begleiter bekommen zusätzlich eine Getränke- und Essensmarke.

 

Weiterhin können vor Ort Stände von Vereinen und sonstigen Organisationen angemietet werden. Kommerzielle Stände (keine Getränke oder Essen, da diese den Organisatoren vorbehalten sind) müssen eine Standmiete von 100€ zahlen. Vereine und sonstige gemeinnützige Organisationen können unentgeltlich Ihre Organisation vorstellen.

 

Wir laden Sie daher recht Herzlich zu unserem dritten gemeinsamen Kinderfest ein und bedanken uns jetzt schon im Namen der Kinder für Ihre Hilfe und hoffen auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

Im Namen des Vorstandes

Elternverband Ruhr e.V.

Dr. A. Sak

Anmeldeformular für die Teilnahme am

INTERNATIONALEN KINDERFEST

Motto: „Mehrsprachigkeit ist die Zukunft“

(14. Mai 2011 ab 13:00 Uhr an der Gesamtschule Bockmühle in Essen)

Name der Gruppe/Organisation/Schule:

Name der Kontaktperson:

Postanschrift:

Tel.:

Fax:

E-Mail:

Nationalität der Gruppe/Organisation:

Anzahl der Teilnehmer:

Alter der Teilnehmer (von – bis):

Programm (Musik, Tänze, Spiele usw):

Dauer des Auftritts:

Benötigte Ausrüstung:

Ansagetext:

(Wichtig für die Moderation!)

Bitte gebt hier an, welche Infos über Euch interessant für die Zuschauer sind.

 

Sonstiges:

 

Bitte um Mitteilung bis spätestens 29.04.2011 per Email oder Post.

Türkische Justiz: Ich möchte keine Marionette der Regierung sein

Aufruhr um den Journalisten Ahmed Şik, Verfasser des Buches „Das Heer des Imams”, nach seiner Verhaftung am 5. März vor dem Gericht in Istanbul
Aufruhr um den Journalisten Ahmed Şik, Verfasser des Buches „Das Heer des Imams”, nach seiner Verhaftung am 5. März vor dem Gericht in Istanbul

Die türkische Justiz wird immer mehr zum Handlanger der Regierung Erdogan. So kriminalisiert sie ein Buch über die Infiltrierung der Polizei durch Islamisten. Eine frühere Oberste Richterin fürchtet: Das Land wird auf radikalislamische Linie gebracht.

Von Emine Ülker Tarhan

11. April 2011 2011-04-11 17:28:06

Das derzeitige Klima in der Türkei gleicht den Verhältnissen in George Orwells Buch „1984“. Denn das Vorgehen unserer Regierung unterscheidet sich nicht im Geringsten davon, wie Big Brother in seinem Angstimperium die Gedankenpolizei in Gang setzt, um Gedanken zu zerstören. Der Polizeistaat steht nicht nur vor unserer Tür, er hämmert mit dem Rammbock dagegen.

Wir wurden Zeugen, wie das noch unveröffentlichte Buch des verhafteten Reporters Ahmed Şik, „Das Heer des Imams“ (über die islamistische Fethullah-Gülen-Bewegung, Anm. d. R.), vernichtet wurde. Jeder, der eine Kopie besaß, wurde für schuldig befunden. Soweit ich weiß, wurde in Europa das letzte Mal ein Buch während des Nationalsozialismus verbrannt. Es scheint, als ob es bei uns wieder dazu kommen könnte. Werden diejenigen, die heute Bücher verbieten, eines Tages unsere Gedanken auslöschen wollen? Die Meinungs- und die Pressefreiheit wird mit Füßen getreten, obwohl diese eigentlich durch internationale Abkommen und die Verfassung geschützt sein sollte.

via Türkische Justiz: Ich möchte keine Marionette der Regierung sein – Hintergründe – Feuilleton – FAZ.NET.

Tayyip Erdogan: Der Imam der Armee

Er galt als Reformer, nun hat sich der Wind gegen den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gedreht: Von „Orwellschen“ Verhältnissen ist die Rede. Aber die Behauptung, in der Türkei könne nichts mehr gegen die Regierung geschrieben werden, ist haltlos.

Von Michael Martens

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan
Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan

Der türkische Ministerpräsident Tayyip ErdoganDer türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan

17. April 2011 2011-04-17 09:11:52

Vor wenigen Jahren noch wurde der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan in Orient und Okzident als Reformer gefeiert. Er könne die Türkei aus der Umklammerung der korrupten kemalistischen Elite befreien, und seine Partei werde das Land in eine Demokratie nach westlichem Muster verwandeln, hieß es. Inzwischen hat sich der Wind gegen Erdogan und die AKP gedreht. Das Klima in der Türkei gleiche den Verhältnissen in Orwells „1984“, behauptete unlängst eine ehemalige Richterin, die sich der Opposition angeschlossen hat. (Siehe Türkische Justiz: Ich möchte keine Marionette der Regierung sein)

Anlass für solche Kritik bot die Verhaftung des Journalisten Ahmet Sik, der in einem noch gar nicht gedruckten, seit seiner Festnahme aber im Internet kursierenden Buch mit dem Arbeitstitel „Die Armee des Imams“ zu beweisen sucht, dass die Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen die türkische Polizei unterwandert habe. Unabhängig von der seltsamerweise kaum erörterten Frage, ob Siks Darstellung zutrifft, ist seine Verhaftung durchaus ein beängstigender Vorgang. Wer das Geschehen aber in das orwellsche Türkeibild einordnet, das Erdogans Gegner dem Ausland aufschwatzen wollen, tappt in eine Falle. Dieses Bild hat mit dem Land genauso wenig zu tun wie das in Rosatönen gehaltene Gemälde von der Türkei als Musterstaat, das die AKP vertreibt.

via Tayyip Erdogan: Der Imam der Armee – Der Kommentar – Politik – FAZ.NET.

Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf

Bulletin: Frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf

Forschungsbericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bulletin_Frauenleben_Endergebnisse

Rede in Straßburg: Erdogan attackiert EU wegen Türkei-Beitritt

Der türkische Premier Erdogan hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Land verletze die Pressefreiheit. Zugleich griff er die Gegner eines EU-Beitritts der Türkei scharf an.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Vorwürfe über eine Einschränkung der Pressefreiheit in seinem Land zurückgewiesen. Zwar seien zurzeit 26 Journalisten inhaftiert, sagte Erdogan am Mittwoch in Straßburg. Sie seien aber nicht wegen ihrer Meinungsäußerungen im Gefängnis, sondern wegen Verbindungen zu terroristischen Organisationen, sagte er auf Fragen von Parlamentariern der 47 Europaratsländer. „Vorwürfe über Zensur und Unterdrückung der Medien entsprechen nicht der Realität.“

Erdogan  Foto: dpa/DPA Erdogan erklärt sich vor Parlamentariern in Straßburg
Erdogan Foto: dpa/DPA Erdogan erklärt sich vor Parlamentariern in Straßburg

 

Derzeit laufen in der Türkei Strafverfahren gegen Dutzende Journalisten. Journalistenorganisationen kritisieren das Vorgehen der Justiz als politisch motiviert. Die inhaftierten Journalisten sollen Verbindungen zu einer ultranationalistischen Geheimgruppe namens „Ergenekon“ gehabt haben. Diese soll den Plan verfolgt haben, die türkische Regierung zu stürzen.

via Rede in Straßburg: Erdogan attackiert EU wegen Türkei-Beitritt – Nachrichten Politik – Ausland – WELT ONLINE.

Bewerbungsfrist für den höheren Auswärtigen Dienst beginnt

Bewerbungsfrist für den höheren Auswärtigen Dienst beginnt
Erscheinungsdatum
13.04.2011

Ab kommenden Montag (18.04.) kann man sich wieder für eine Tätigkeit als Diplomatin oder Diplomat im höheren Auswärtigen Dienst bewerben. Gesucht werden leistungsfähige, politisch denkende Menschen mit hoher sozialer und interkultureller Kompetenz, Interesse an internationaler Politik und Neugier auf fremde Länder und Kulturen. Bewerbungsvoraussetzungen sind unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit und ein mindestens mit einem Master oder einem vergleichbaren Abschluss beendetes wissenschaftliches Studium.
Das Auswärtige Amt stellt jährlich zwischen 35 und 45 Anwärterinnen und Anwärter für den höheren Auswärtigen Dienst ein. Nach dem vierzehnmonatigen Vorbereitungsdienst in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin folgt der erste Posten: zum Beispiel als Pressereferent in Teheran, Referentin für Rechts- und Konsularwesen in Moskau, als Vertreterin des Botschafters in Bamako oder Referent für Klimapolitik in der Zentrale. Die Rotation zwischen In- und Ausland und der regelmäßige Wechsel der Arbeitsgebiete bestimmen das gesamte Berufsleben der Diplomatinnen und Diplomaten.
Nächster Einstellungstermin ist Anfang Mai 2012. Bewerbungen für diesen Termin nimmt das Auswärtige Amt in der Zeit vom 18. April bis 31. Mai 2011 ausschließlich online unter http://www.diplo.de/hoehererdienst an.
Auf dieser Internetseite erhalten Interessentinnen und Interessenten auch Informationen über Bewerbungs- und Einstellungsvoraussetzungen, Berufsbild und Tätigkeiten im höheren Auswärtigen Dienst sowie Details über den Ablauf des Auswahlverfahrens.
Einzelfragen können per E-Mail an [email protected] oder per Telefon an 030-1817-1145 gerichtet werden.

Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de

INFOABEND ÜBER DEN KRIEG IN CÔTE D´IVOIRE (Elfenbeinküste)

INFOABEND ÜBER DEN KRIEG
IN CÔTE D´IVOIRE (Elfenbeinküste)

Die Gemeinschaft der Ivorer in Nord-Rhein Westfalen möchte Sie herzlich zu einer Informationsabend über die politische Lage nach der Präsidentenschaftswahl in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) einladen.

ORT : Komm- Kulturzentrum,
August-Klotz-Strasse 21, 52349 Düren

DATUM : 14. 04. 2011

ZEIT : von 19:00 h bis 21:00 h

Für die Opfer des Krieges haben wir ein Spendekonto errichtet:

– Postbank Frankfurt
– BLZ: 50010060
– Konto: 0012085602
– Inhaber: A.D.I.A. e.V. ( Amicale de la Diaspora Ivoirienne en Allemagne )
50733 Köln

Kontakt:
Carlos Ayé
Tel/Fax: 024 21- 97 22 85
Handy: 0176- 35 18 69 07

Apollinaire Séry
Tel; 0221-78 94 92 07
Handy: 01520- 58 12 888

Almanya – der Film – nun auch in Kerpen

 

Nach dem bundesweiten Start am 10.03.2011 läuft Almanya ab 14.04. auch im Capitol Kino in Kerpen!

Hier sind die Spielzeiten für die Woche vom 14.04 – 20.04:

„Almanya – Willkommen in Deutschland“ (101 min, ab 6 J.)
Tägl. 20.30 Uhr
Do, Sa, Mo & Mi auch 17.45 Uhr

Schauen Sie sich Almanya an, es lohnt sich!
Mitte der Sechzigerjahre kamen Hüseyin Yilmaz und seine Familie aus der Türkei nach Deutschland. Inzwischen ist das fremde Land jedenfalls für die Kinder und Enkel zur Heimat geworden. Nachdem der Patriarch bei einem Essen seine Lieben mit der Nachricht überrascht, ein Haus in der Türkei gekauft zu haben, muss die Sippe mit zum Umbau in die Pampa fahren. Die Reise voller Streitereien und Versöhnung nimmt eine tragische Wendung, aber die Geschichte endet dennoch glücklich und mit fabelhaften Eindrücken!

Die 1. Izmir Biennale



Am 4-11 Mai 2011 findet die 1. Izmir Biennale in Izmir-Türkei statt. Aus 30 Ländern werden 536 Künstlerinnen und Künstler auf der Izmir Biennale ihre Werke zeigen.

Ich werde als Kölner Künstlerin in der Halle 4 auf dem Stand 374 meine Werke ausstellen.

Über eine Vorankündigung und einen Bericht über die Biennale würden wir uns freuen.

 

Degerli Medya Mensuplari,

4-11 Mayis tarihlerinde 30 ülkeden 536 sanatci bu yil birincisi düzenlenen Izmir Bienalinde eserlerini sanatseverlerle bulusturuyor.

Ben de Almanya-Köln’de yasayan bir Türk sanatci olarak 4 No-lu Salon 374-lu Stand’da eserlerimi sergiliyorum.

Ziyaretiniz ve bienalin tanitimina katkiniz bizleri sevindirecektir.

 

Nuray Turan

 

Atelier – Galerie NY TN

Nuray Turan

Bahnstrasse 120

D – 50858 Köln

Tel 02234 – 979 21 93 / 70 00 11

Fax 02234 – 70 00 41

GSM 0178 – 44 68 117

[email protected]

www.nurayturan.de

 

 

 

4 – 11 MAYIS 2011

 

 

I. Uluslararası İzmir Sanat Bienali

 

Hakkında

 

I.Uluslararası İzmir Sanat Bienali organizatörü Seba Sanat Galerisi, Uluslararası İzmir Fuarı 3-4 nolu hollerde Ege Üniversitesi Atatürk Kültür Merkezi Sanat Galerisi’nde, T.C Kültür Bakanlığı Devlet Resim Heykel Müzesi’nde, Büyükşehir Belediyesi Adnan Saygun Kültür Merkezi Sanat Galerisinde 4-11 Mayıs 2011 tarihleri arasında düzenleyecektir. 30 ülkeden 500 sanatçının bienale katılımı kesinleşmiştir İzmir bu etkinlikle Kültür ve Sanat Turiziminde ilk adımları atmış olacaktır.

bienale katılan ülkeler

1. ABD

2. ALMANYA

3. ArJANTİN

4. ARNAVUTLUK

5. AVUSTRALYA

6. aVUSTURYA

7. belÇİKA

8. BrEZİLYA

9. ÇİN

10. DANİMARKA

11. birleşik arap emirlikleri

12. FİNLANDİYA

13. GÜNEY AfrİKa

14. HİNDİSTAN

15. Hollanda

16. İsraİl

17. İSVEÇ

18. İTALYA

19. KANADA

20. MeKSİKA

21. mısır

22. PoRTEKİZ

23. ROMANYA

24. SURİYE

25. Türkiye

26. YUNANİSTAN

27. iran

28. fransa

29. kolombia

30. azerbeycan

31. n0rveç

32. hindistan

 

 

Bu bienal ülkelerin birbirlerini, kültürel özelliklerini, sanattaki yerlerini tanımalarında ve diyaloglarını geliştirmelerinde önemli bir yer tutacaktır. Bienalin en önemli destekçileri, İzmir Valiliği, Kültür ve Turizm Bakanlığı Devlet Resim Heykel Müzesi, İzmir Büyükşehir Belediyesi ve Ege Üniversitesi’dir, ve izmir fuar yönetimidir. Dünyanın her tarafından her yıl artan sayıda sanatçının katılacağına inandığımız Bienal, söz konusu programı son derece başarılı olarak yürütecektir. Bu ilk etkinlikte çeşitli ülkelerden gelen farklı etnik, dilsel ve dini geleneklere sahip çok sayıda sanatçı kendi kültürel değerlerini anlatacakları ortak dili sanat aracılığıyla bulacaklardır. Türkiye’nin doğal güzelliklerini görecek, konukseverliğimizle mutlu olacak ve tarihle buluşacakları etkinliklere katılabileceklerdir.

 

“Sanat dünyanın farklı bölgelerinde yaşayan farklı kültür ve geleneklere sahip insanların birbirlerini daha iyi tanımaları için bir fırsattır. Barış içinde yaşam yolunda verilen çabalarda sanatçıların özel bir rolü vardır. Sanatçılar hem insanlara hem de insanlar için konuşmaktadır. Sanat, cehalet ve nefrete karşı kullanılan bir silahtır ve insanın vicdanını temsil eder. Sanat, yeni kültürler öğrenme, anlama ve barış için yeni kapılar açar.”

 

 

SEBA UĞURTAN

Bienalİzmir Genel Direktörü

 

 

 

Bienal ödüllerini tespit edecek jüri aşağıda yer almaktadır

 

SEÇİCİ KURUL

 

The 1st International İzmir Biennial of Arts will be held in International İzmir Fair halls no:3-4, in Atatürk Cultural Center Art Gallery, in Painting and Sculpture State Museum of Turkish Republic Ministry of Culture, in Art Gallery of Adnan Saygun Cultural Center of Metropolitan Municipality on 4-11 May 2011 by The Seba Art Gallery, the organizator of 1st International İzmir Biennial of Arts. The participation of 400 artists from 33countries have become absolute. With this event, İzmir will have made it’s first steps for Cultural and Art Tourism.

The countries where artists participate from :

1- UNITED STATES OF AMERICA

2- GERMANY

3- ARGENTINA

4- ALBANIA

5- AUSTRALIA

6- AUSTRIA

7- BELGIUM

8- BRAZIL

9- CHINA

10- DENMARK

11- DUBAI

12- FINLAND

13- SOUTH AFRICA

14- INDIA

15- NETHERLANDS

16- ISRAEL

17- SWEDEN

18- ITALY

19- CANADA

20- MEXICO

21- EGYPT

22- PORTUGAL

23- ROMANIA

24- SYRIA

25- TURKEY

26- GREECE

27- iRAN

28- FRANSA

29- KOLOMBİA

30- AZERBEYCAN

31- NORVEÇ

32- PERU

33- FRANSA

34- NORWAY

35- İNDİA

This biennial will take an important place for countries to get to know each others’ cultural properties and position in arts and to improve dialogs. The most important supporters of the program are Governorship of Izmir, Ministry of Culture and Tourism Art and Sculpture Museum, Izmir Metropolitan Municipality and Ege University. The Biennial which we believe that increasing number of artists from all over the world will attend, will successfully carry out the program. In this first organization many artists with different ethnic, linguistic and religious traditions from different countries will have the opportunity to express their cultural values by the common language of art. They will see Turkey’s natural beauties, be pleased with our hospitality and be able to attend the activities to meet history.

 

“Art is an opportunity for people of different cultures and traditions to get to know each other better. Artists have a special role to play in the struggle for peace. Artists speak not only to people but for people. Art is a weapon against ignorance and hatred and a representative of human conscience. Art opens new doors for learning and understanding new cultures and peace.”

 

 

THE JURY

 

1. Professor Berika İPEKBAYRAK – Mersin University Vice Rector, Dean of Faculty of Fine Arts, Head of the Department of Sculpture.

2. Professor Hatice BENGİSU – Balıkesir University Dean of Faculty of Fine Arts.

3. Professor Bekir DENİZ – Akdeniz University Faculty of Literature, Instructor of Department of History of Art.

4. Professor İnci KUYULU ERSÖZ – Ege University Department of History of Art, head of the Department of Western Art and Contemporary Arts.

5. Professor Ahmet İMANÇER – Ege University Associate Dean of Faculty of Communication, head of the main department of photography and graphics.

6. Professor Ulufer TEKER – Yaşar University Faculty of Communication, lecturer in the Department of Visual Arts.

7. Associate Professor Turan ENGİNOĞLU – 9 Eylül University Buca Faculty of Education, head of the Department of Painting.

8. Lecturer Mete SEZGİN – 9 Eylül University Faculty of Education, Instructor of Department of Painting.

9. Associate Professor Şeyma ÜSTÜNER – Marmara University, Department of Ceramics.

10. Ümit GEZGİN Bospheorus – Newspaper of Arts, Editor and Critic.

11. Artist Seba UĞURTAN – Head of the Biennial, Artist, Seba Art Gallery.

Türkisch als 2. Fremdsprache bei Matura geplant

Im Unterrichtsministerium wird an der Einführung von Türkisch als zweite lebende Fremdsprache gearbeitet, in der man auch zur Matura antreten können soll. Dabei gehe es um eine Gleichstellung von Türkisch mit Sprachen wie Französisch, Russisch oder Polnisch, für die es dieses Angebot schon gebe, bestätigte ein Sprecher von Unterrichtsministerin Schmied einen Bericht der Tageszeitung „Presse“.

Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago
Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago

Schule, Prüfung, Matura Türkisch soll gleichgestellt werden mit Sprachen wie Französisch, Russisch und Polnisch. © Imago

Im Ministerium werde derzeit eine Änderung der Lehrpläne vorbereitet, danach stehe auch der Einführung eines an der Uni Graz bereits ausgearbeiteten Lehramtsstudiums für Türkisch „nichts mehr im Wege“. Das geplante Angebot bedeute allerdings nicht, dass türkischsprachige Schüler künftig in allen Fächern in ihrer Muttersprache maturieren können.

Promotion

Voting

Türkisch als Maturafach: Ein guter Vorstoß?

* Ja 31%

* Nein 66%

* weiß nicht 3%

2365 StimmenIhre Stimme wurde gezählt

Aus Sicht der ÖVP steht die Einführung von Türkisch als zweite lebende Fremdsprache unterdessen nicht auf der Agenda. Diese Frage sei derzeit nicht aktuell, so ÖVP-Bildungssprecher Amon im ORF-„Mittagsjournal“. Die FPÖ warnte unterdessen davor, dass durch Türkisch als Maturafach „Parallelgesellschaften geradezu gefördert“ würden. Es sei „mit Sicherheit der falsche Ansatz“, wenn in Österreich lebenden Menschen, die Türkisch nicht mehr lesen und schreiben könnten, die Sprache wieder beizubringen.

via Türkisch als 2. Fremdsprache bei Matura geplant – GMX.