Die Türkei ist mit Superonline erstmals in der Weltliga der Glasfasernetze vertreten

ISTANBUL, March 9, 2011 /PRNewswire/ — Turkcell , das führende Kommunikations- und Technologie-Unternehmen der Türkei, freut sich bekannt geben zu können, dass ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft und führende Internetanbieterin Superonline rasch den Aufstieg in die Liga der Glasfaseranschlüsse für Haushalte geschafft hat. Superonline hat den wichtigsten Beitrag dazu geleistet, die Türkei auf Platz 8 der G20-Länder bei der Internetpräsenz mit Glasfaser zu bringen. Dies geht aus dem neuesten Bericht des International Fiber-to-the-Home (FTTH) Council hervor.

Das International Fiber-to-the-Home (FTTH) Council, eine der angesehensten gemeinnützigen Gesellschaften der Welt, wies der Türkei den 8. Platz unter den G20-Ländern hinsichtlich der Präsenz von Glasfaserverbindungen zu. Der Bericht führt aus: „Superonline, der führende Betreiber mobiler Dienste und ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Turkcell, brachte die Türkei in dem globalen Ranking auf Platz 8 unter den G20-Staaten.“

General Manager von Superonline Murat Erkan: „Engagement für den Fortschritt in der Türkei“

Der General Manager von Superonline Murat Erkan erklärte: „Das Unternehmen ist stolz auf seinen Beitrag zu der erstmaligen Aufnahme der Türkei in diese Liste, auf der nur acht der G20-Länder vertreten sind. Der innovative Telekommunikationsbetreiber Superonline hat seine eigene IP-Infrastruktur entwickelt, ist in 73 Städten aktiv und verfügt über mehr als 22.500 km Netz. Superonline bietet den Bewohnern von acht grossen Städten in der Türkei eine Internetgeschwindigkeit von 100 Mbps. Damit endet das Zeitalter der Kupferleitung und beginnt die Ära des Glasfaserkabels.“

Superonline erzielte 2010 ein gutes Finanzergebnis. Die Einnahmen stiegen um 33% auf 335 Mio. TRY. 2010 hat Superonline Geschäftsgelegenheiten über das RNC-Projekt auch im Ausland verfolgt, in dessen Rahmen die grösste Glasfaserinfrastruktur der Region errichtet wurde, die den Nahen Osten über die Türkei mit der Welt verbindet.

ÜBER das FTTH COUNCIL:

Das FTTH Council wurde 2001 zunächst als eine Organisation gegründet, der nur Telekommunikations- und Technologie-Unternehmen beitreten konnten. Derzeit ist es eine gemeinnützige Gesellschaft, die verschiedene Organisationen von Stadtverwaltungen bis zu Dienstleistern vereinigt. Die Mission des International FTTH Council besteht darin, ein Bewusstsein für das Konzept des Glasfaseranschlusses für den Haushalt und dessen Beitrag zur Lebensqualität zu erzeugen.

Informationen: http://www.ftthcouncil.org.

ÜBER SUPERONLINE

Das innovative Telekommunikationsunternehmen Superonline ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Turkcell Group. Superonline investiert laufend in eine Glasfaserinfrastruktur der neuen Generation, um sich eine eigene Infrastruktur zu schaffen. Superonline ist der erste und einzige Telecom-Betreiber, der Bewohnern ein 100 Mbps-Internet bietet. Superonline versorgt Personen und Unternehmen mit Internetzugängen, Telefondiensten der neuen Generation, umfassenden Telecom-Lösungen für Unternehmen, Sprach- und Datendiensten en gros, Dienstleistungen für Datenzentralen und weitere Telekommunikationsdienstleistungen, mit denen Werte geschaffen werden. Erfahren Sie mehr: http://www.superonline.net.

ÜBER TURKCELL

Bei der Turkcell handelt es sich um das führende Kommunikations- und Technologie-Unternehmen in der Türkei. Das Unternehmen hat 33,5 Millionen Abonnenten und 2010 einen Marktanteil von ca. 54% (Quelle: Bekanntmachungen des Betreibers). Die Turkcell ist ein regional führendes Unternehmen. Sie ist mit ca. 60,4 Millionen Abonnenten Marktführer in fünf der neun Länder, in denen sie 2010 aktiv war. Die Turkcell erzielte 2010 9 Mrd. TRY (6 Mrd. $) Nettoeinnahmen. Ihr Gesamtvermögen betrug 15,1 Mrd. TRY (9,8 Mrd. $). Die Turkcell erreicht 82% der türkischen Bevölkerung über ihr 3G-Netz und 99,07% der Bevölkerung über ihr durch die 2G-Technologie unterstütztes Netz. Die Turkcell war einer der ersten der globalen Betreiber, die HSDPA+ einführten, um mit HSPA-Multi-Carrier-Lösungen eine Geschwindigkeit von 42,2 Mbps zu erreichen. Die Turkcell ist seit Juli 2000 an der NYSE und der ISE notiert. Sie ist das einzige an der NYSE notierte Unternehmen der Türkei. 51,00% der Aktien werden von der Turkcell Holding gehalten, 0,05% von der Cukurova Holding, 13,07 % von der Sonera Holding und 1,19 % von anderen. 34,69% befinden sich in Streubesitz. Erfahren Sie mehr: http://www.turkcell.com.tr.

Wenden Sie sich für weitere Informationen bitte an Turkcell Nihat Narin, Investor and International Media Relations, Tel.: +90-212-313-1244, E-Mail: [email protected], [email protected], http://www.turkcell.com.tr

„So schnell wie möglich Deutsch lernen“

Mittwoch 09.03.2011, 11:04 · von FOCUS-Online-Autorin Sandra Zistl

Concorde Die beiden Schwestern Yasemine (Regie) und Nesrin (Drehbuch) Samdereli
Concorde Die beiden Schwestern Yasemine (Regie) und Nesrin (Drehbuch) Samdereli

Gemeinsam mit ihrer Schwester Nesrin hat Yasemine Samdereli die Komödie „Almanya“ gedreht. Im FOCUS-Online-Interview spricht sie über politische Statements zwischen den Zeilen und Kunstgriffe à la Chaplin.

Ende der Sechzigerjahre kommt Hüseyin Yilmaz als 1 000 001. Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland, um das Wirtschaftswunder zu unterstützen. Viel Jahre später – die Familie Yilmaz lebt bereits in der dritten Generation in Deutschland – erlebt der sechsjährige Cenk in der Schule eine erniedrigende Situation: Weder die Deutschen noch die türkischen Klassenkameraden wollen ihn im Team haben. Als er an diesem Tag nach Hause kommt, erzählt ihm seine Cousine, wie es dazu kam, dass seine Familie in „Almanya“ lebt. Die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli haben daraus eine zauberhafte Komödie gemacht, die am 10. März in die Kinos kommt.

FOCUS Online: Sie erzählen in „Almanya“ die Geschichte einer türkischen Gastarbeiterfamilie in vielen heiteren Episoden. Inwieweit ist Ihr Film autobiografisch?

Yasemine Samdereli: Der Film hat autobiografische Züge aus dem Leben unserer Familie, ist aber eine fiktive Geschichte. Tatsächlich vorgefallen ist zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte: Wir haben unsere Mutter als kleine Mädchen genötigt, Weihnachten zu feiern und sie hatte keine Ahnung, was es alles zu beachten gibt.

via „Almanya“-Regisseurin Yasemine Samdereli: „So schnell wie möglich Deutsch lernen“ – „Almanya“-Regisseurin Yasemine Samdereli – FOCUS Online.

Einladung zum Nevruz-Newroz

Nevruz-Newroz

Newroz, oder auch Nevruz geschrieben, ist ein besonderer „Tag“, der von vielen Völkern in Zentralasien, Kaukasus und im Nahen und Mittleren Osten gefeiert wird. Dieser Tag ist der 21. März eines jeden Jahres. Für die Völker steht dieser Tag symbolisch für „das Neue“ und „das Schöne“.
Die Völker begrüßen an diesem Tag den Beginn des Frühlings und andere beginnen damit ein neues Jahr.

Feiern Sie mit uns den Tag des Frühlingsbeginns am Sonntag, den 20.3.2011, um 12.00 Uhr beim Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinsitut in Hausen e.V. (http://www.alevibektasikulturenstitusu.de/)

Zeit: Sonntag, 20.3.2011
Beginn: um 12.00 Uhr
Ort: Malberg 1, 53547 Hausen (Wied)

Für Interessierte gibt es auch Informationen und Erklärungen zu diesem Tag.

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Forschungsinsitut für Wirtschaft, Politik und Bildung (IFWPB) e.V. (www.ifwpb.eu) und mittels der Förderung der Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (http://www.sue-nrw.de/) durchgeführt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Freikarten fürs Kino in Düren

EinladungKinoabend

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Freitag, den 11. März 2011, 20.00 Uhr wird im Comet-Cinema in Düren der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ gezeigt. Als Dank für Ihren Einsatz im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens im Kreis Düren lädt der Landrat des Kreises Düren 200 Aktive zu einem Filmabend ein. Siehe angehängtes Anschreiben des Landrates. Die Karten können Sie im Sekretariat der Stabsstelle Migration erhalten – solange der Vorrat reicht!

Bitte beachten Sie, dass die Kreisverwaltung am Rosenmontag geschlossen ist und auch heute, am Freitag, die Stabsstelle nur bis 13.00 Uhr besetzt ist. Hier ein Link zum Trailer des Films: http://www.kino-vorschau.com/trailer/almanya . Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.

Bitte geben Sie die Information auch an andere Engagierte in der Integrationsarbeit weiter.

Dieser Filmabend wird möglich durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Düren.

Mit freundlichen Grüßen
Sybille Haußmann
Kreisverwaltung Düren

Leiterin der Stabsstelle für Migrationsangelegenheiten
Bismarckstr. 16 52351 Düren
Raum A 62, Tel.: 02421-22-2148 (Sekretariat) Mail: [email protected]

Wirtschaftsmacht Türkei

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat in Istanbul am Samsun-Abend teilgenommen. In seiner Rede sagte Erdogan, an der Zukunft der Türkei werde gearbeitet, alle Teile des Landes seien in eine Baustelle verwandelt worden, die Probleme der Infrastruktur seien zum größten Teil gelöst worden. Ferner sagte Erdogan, die Türkei sei ein respektabler Staat geworden, sie habe sich von Platz 26 in der Weltwirtschaft auf Platz 17 hochgearbeitet. Im Jahre 2023, zum 100. Gründungsjahr der Republik werde die Türkei unter die ersten zehn Wirtschaften der Welt aufsteigen.

 

„Manche Europäer verstehen die neue Türkei nicht“

Autor: Boris Kálnoky| 06.03.2011

„Manche Europäer verstehen die neue Türkei nicht“

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu spricht mit der „Welt am Sonntag“ über die EU und die Türkei. Er fordert: Europa muss Selbstkritik üben.

Davutoglu  Foto: picture-alliance/ dpa/dpa Ahmet Davutoglu ist Außenminister der Türkei
Davutoglu Foto: picture-alliance/ dpa/dpa Ahmet Davutoglu ist Außenminister der Türkei

Ahmet Davutoglu gilt nicht nur dem Amt nach als einer der führenden Köpfe in der türkischen Regierung, die seit acht Jahren von der islamischen AK-Partei gestellt wird. Der 52-jährige Politikwissenschaftler mit erfolgreicher Unikarriere gilt als Vertreter einer Denkschule, die bisweilen als „Neo-Osmanismus“ bezeichnet wird und die Beziehungen zu den nahöstlichen Nachbarn der Türkei im Gebiet des untergegangenen osmanischen Reiches in den Mittelpunkt rückt.

Welt am Sonntag: Herr Minister, mein Beileid zum Tod von Necmettin Erbakan, dem Gründer des politischen Islam in der Türkei, den Sie kürzlich zu Grabe trugen. Wie schätzen Sie sein politisches Erbe ein? Er war ja der politische Ziehvater des heutigen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und von Staatspräsident Abdullah Gül.

Ahmet Davutoglu: Er hat mit seinen verschiedenen Parteien seit 1970, die der Reihe nach vom Militär verboten wurden, und mit seiner Milli-Görüs-Bewegung eine bedeutende Rolle bei der demokratischen Transformation der Türkei gespielt. Eine weitere Dimension war seine Synthese von Modernität und Tradition und sein wirtschaftliches Entwicklungsmodell, das auf Industrialisierung beruhte. Also ja, er hat aus verschiedenen Perspektiven zu dieser Transformation beigetragen.

via Ahmet Davutoglu: „Manche Europäer verstehen die neue Türkei nicht“ – Nachrichten Politik – Ausland – WELT ONLINE.

Muslim-Verbände kritisieren neuen Innenminister

Der Vorsitzende des deutschen Islamrats, Ali Kizilkaya, sagte der „Bild“-Zeitung, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) habe die Islamkonferenz, für die er zuständig ist, als Schau-Veranstaltung in Verruf gebracht. „Die Kanzlerin muss klarstellen, ob Muslime dazugehören oder nicht“, forderte er.

Kolat: Friedrich soll Goethe lesen

Der Chef der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, sagte, man wolle auch mit dem neuen Innenminister Dialog und Lösungen. Aber: „Wenn der Innenminister den Streit sucht, wird er ihn bekommen.“ Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Donnerstag hatte Friedrich gesagt, die in der Bundesrepublik lebenden Menschen islamischen Glaubens gehörten zu Deutschland. „Aber dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.“

 

„Unser „Integrationsminister“ möge zum Beispiel den „West-Östlichen Divan“ unseres bibelfesten Nationaldichters (Johann) Wolfgang Goethe lesen, um zu verstehen, dass er mit seiner Aussage falsch liegt“, sagte Aiman Mazyek, Präsident des Zentralrats der Muslime in Deutschland. In dieser Gedichtsammlung hatte Goethe sich mit dem Orient und dem Islam befasst.

via Muslim-Verbände kritisieren neuen Innenminister – heute.de Nachrichten.

Zweisprachigkeit ist ein Gewinn – egal wie

Türkisch Zweisprachigkeit ist ein Gewinn – egal wie

Ob türkische Kinder in Deutschland erst Türkisch oder Deutsch lernen, hängt von den Eltern ab. Wichtiger ist: Sie sollen beide Sprachen richtig lernen. Ein Kommentar

Stellen Sie sich vor, Sie halten Ihr soeben geborenes Baby im Arm und sprechen es auf Chinesisch an – könnte ja besser sein für seine berufliche Zukunft. Wie absurd würde sich das für Sie anfühlen. Wie viel Distanz würden Sie aufbauen, obwohl doch gerade nur Nähe und Gefühl zählen.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte in seiner Rede in Düsseldorf unter anderem gesagt, türkische Eltern sollten ihren Kindern erst Türkisch beibringen, bevor sie das Deutsche fördern. Empört hat zum Beispiel die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer daraufhin gesagt, die Sprache des Landes, in dem man auf Dauer bleibt, müsse Vorrang haben.

Was auch immer Erdogan sonst noch bezweckt, er hat den türkischstämmigen Deutschen jedenfalls nicht empfohlen, in Deutschland nicht heimisch zu werden, wie es der Europa-Politiker Martin Schulz von der SPD unterstellt. Im Gegenteil: Er fordert sie auf, Deutsch zu lernen und sich zu integrieren, dabei aber ihre Muttersprache und Ursprungskultur nicht zu verleugnen. Das ist nicht sonderlich empörungswürdig, sondern ganz gesund. Denn alles andere wäre widersinnig für die Bindung zwischen Eltern und Kind – und auch für das Selbstbewusstsein der Heranwachsenden.

via Türkisch: Zweisprachigkeit ist ein Gewinn – egal wie | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

Streit um Geld für Integration

Mülheim. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski fordert mehr Geld für Integrationsprogramme. NRWs Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin, winkt ab: Es könne nur darum gehen, bereits bestehende Programme fortzusetzen.

Es gibt viele Programme für Muslime. Foto: Knut Vahlensieck
Es gibt viele Programme für Muslime. Foto: Knut Vahlensieck

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski fordert mehr Geld für Integrationsprogramme. NRWs Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin, winkt ab: Es könne nur darum gehen, bereits bestehende Programme fortzusetzen.

Das Thema Integration ist spätestens seit dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin ein erhitztes. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski forderte bei einer Diskussionsrunde in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim weniger Aufgeregtheit. „Dass es Parallelgesellschaften gibt – welch’ Überraschung.“ Diese seien aber nicht nur in Deutschland zugegen, sondern auch in anderen Ländern. In San Francisco in den USA gebe es beispielsweise auch ein China Town. Das werde jedoch nicht als Problem gesehen.

via Migranten: Streit um Geld für Integration – Nachrichten – DerWesten.

Medienkampagne soll Integration von Einwanderern verbessern

Berlin (dapd-bln). Eine neue Medienkampagne soll in Berlin die Integration von Einwanderern verbessern. In der deutschen Hauptstadt lebten derzeit Menschen aus 190 Ländern, sagte ein Sprecher der Wirtschaftsförderer Berlin Partner GmbH am Mittwoch vor Journalisten. Die neue Aktion „be Berlinternational“ mache die Multikulturalität Berlins zum Thema.

Für die Aktion sollen die Berliner auf der Kampagnenwebsite sei.berlin.de Beiträge einreichen, wie sie Internationalität in ihrer Stadt erleben. Davon sollen den Angaben zufolge 140 Beiträge ausgewählt werden, deren Autoren im Mai auf zwei Großplakaten an der Staatsoper Unter den Linden abgebildet werden sollen. Das Budget für die Kampagne umfasse für das laufende Jahr 230.000 Euro, sagte der Sprecher.

via Medienkampagne soll Integration von Einwanderern verbessern.

DTG-Einladung: „Die Frauen im türkischen Exil“

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e. V. Bonn
Die Synagogen-Gemeinde Bonn

laden ein zu einem Vortrag von

Regine Erichsen:

„Die Frauen im türkischen Exil
und ihr Beitrag zur türkischen Hochschulreform“

am Mittwoch, 16. März 2011, 19.30 Uhr, im Vortragssaal der Synagogen-Gemeinde, Tempelstraße 2—4

(da es an der Synagoge keine Parkplätze gibt, empfiehlt sich die Benutzung der U-Bahn Linien 16,63,66 bis zur Haltestelle „Museum König“.

Deutsche und österreichische Wissenschaftlerinnen, Ärztinnen, Technikerinnen und Künstlerinnen emigrierten in den dreißiger und vierziger Jahren aus Gründen rassistischer und politischer Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die Türkei. Dort fanden sie nicht nur Zuflucht, sondern sie erfüllten in einem groß angelegten Projekt der türkischen Wissenschaftsreform ab 1933 eine besondere Vermittlerfunktion und bildeten ein unverzichtbares Element der Wissenschaftsemigration in die Türkei. Es waren vor allem junge Akademikerinnen und Technikerinnen, die im türkischen Exil die entsprechende Pionierarbeit im Aufbau moderner Forschung und Lehre geleistet haben. Für einige Frauen bedeutete die Emigration dabei den Abbruch der wissenschaftlichen Karriere daheim oder zumindest eine Veränderung ihres beruflichen Profils. Für andere war die Türkei eine erfahrungsreiche Zwischenstation ihrer dann in den USA fortgesetzten Laufbahn. Wie auch immer der individuelle Emigrationsweg verlief – die Beteiligung am Projekt der türkischen Bildungs- und Wissenschaftsreform gab diesen Frauen die Chance zur positiven Ausgestaltung ihres Emigrationsschicksals. Die Referentin wird diesen breiten, in der Exilforschung bisher vernachlässigten Themenkreis mit der Schilderung einzelner, zum Teil auch sehr bewegender Biographien aufhellen.

Regine Erichsen verbrachte einen Teil ihrer Jugend in der Türkei und besuchte einige Jahre das Alman Lisesi in İstanbul. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften an der Bonner Universität widmete sie sich der modernen sozialwissenschaftlichen Türkei-Forschung. Aus einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zur deutsch-türkischen Wissenschaftsgeschichte und der „Medizin-Emigration“ in die Türkei nach 1933 gingen zahlreiche Publikationen hervor. Eine Liste stellt Frau Erichsen Interessenten Zuhörern gern zur Verfügung. Ihren am 24. Juni 2008 bei der DTG und der Synagogen-Gemeinde gehaltenen Vortrag „Zur Wirkungsgeschichte der deutschsprachigen akademischen Emigration nach 1933“ findet sich auf der DTG-Homepage www.dtgbonn.de, die wir ohnehin Ihrer Beachtung empfehlen.

Hinweis: Wegen der leider noch notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wird um pünktliches Erscheinen gebeten. Bitte bringen Sie keine großen Taschen mit.

Erdogan: „Erfolgreiche Integration – nur mit uns“

MATTHIAS BEERMANN STELLTE DIE FRAGEN – zuletzt aktualisiert: 26.02.2011 – 09:20

(RP) Im Vorfeld einer Rede vor Tausenden Landsleuten am Sonntag in Düsseldorf kritisiert der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die deutsche Integrationspolitik. Von der Bundeskanzlerin verlangt er, die Ablehnung eines türkischen EU-Beitritts aufzugeben. Die Türkei sei als Vermittler zur islamischen Welt wichtiger denn je.

Bisher habe man in Deutschland „die Ansichten der zuständigen Behörden in der Türkei“ in diesen Fragen nicht ausreichend berücksichtigt, sagte Erdogan im Interview mit unserer Redaktion. Zugleich wandte er sich erneut scharf gegen eine Assimilation von türkischen Zuwanderern. Das Interview.

Herr Ministerpräsident, Sie kommen am Sonntag nach Düsseldorf, um dort eine Rede vor Tausenden Landsleuten zu halten. Sehen Sie sich auch als Ministerpräsident der Türken, die in Deutschland leben?

Erdogan: Selbstverständlich, wo sie sich auf der Welt auch befinden, ich bin der Ministerpräsident aller Staatsbürger der Republik Türkei.

via Interview mit türkischem Ministerpräsidenten: Erdogan: „Erfolgreiche Integration – nur mit uns“ | RP ONLINE.