Behr erschließt türkischen Markt

Behr erschließt mit Kooperation türkischen Markt
Freitag, 30. Juli 2010

Stuttgart (dpa/lsw) – Der Stuttgarter Spezialist für Fahrzeugkühlung, Behr, will mit Hilfe einer Kooperation den türkischen Markt erschließen. Die Behr GmbH & Co. KG gab am Freitag bekannt, sie habe mit dem türkischen Produzenten für Motorkühlung, Kale Oto Radyatör, ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Die Firma mit Sitz in Istanbul werde Kühlungs- und Klimasysteme für Autos und Nutzfahrzeuge in der Türkei vertreiben. Nach Angaben von Behr wurden 2009 rund 870 000 Fahrzeuge in der Türkei produziert; unter den Herstellern seien auch Kunden von Behr. Für die Produktion ist ein durchschnittliches Wachstum von fünf Prozent vorhergesagt.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/

2010/07/30/behr-erschliesst-mit-kooperation-tuerkischen.html

Israelis in Rumänien

2.8.2010
Weltlage
Israelis in Rumänien

von Michael Stürmer

Es ist erst wenige Tage her, da gab es eine lakonische Nachricht aus Rumänien, es hätten dort sieben junge Soldaten der israelischen Luftwaffe den Tod gefunden, als ihre Helikopter abstürzten. Die Israelis schätzten die Meldung nicht. Zieht sie doch die Frage nach sich, was die israelische Luftwaffe im Nato-Staat Rumänien tut? Die kurze Antwort lautet, dass die türkische Regierung die bisher florierenden gemeinsamen Manöver abgesagt hat als Reaktion auf den Zwischenfall vor der Gaza-Küste und die israelische Luftwaffe nun Ersatz braucht.

Die lange Antwort liegt in den strategischen Kräfteverschiebungen im gesamten weiteren Nahen Osten, wo seit der Rückkehr des Ayatollah Khomeini die Hauptbühne der Weltpolitik sich etablierte. Israels Militärs und Politiker konnten bis 1979 darauf zählen, dass der äußere Ring historischer Staaten wie Iran und Türkei ihnen günstiger war als der innere Ring der arabischen Frontstaaten. Es gab Leistung und Gegenleistung, von Ausbildung und Kampfwertsteigerung des Geräts bis zum Gewerbe der Geheimdienste.

1979 schwenkte der Iran auf die andere Seite. 2010 folgte die Türkei, deren Führung, während die Verhandlungen mit der EU ins Nichts gehen, auf Islamismus setzt nach innen wie nach außen und sich in ihren Schmähungen Israels keine Zurückhaltung mehr auferlegt. Der lange Flug der israelischen Maschinen nach Rumänien und das bittere Ende sind eine direkte Konsequenz der neuen Lage.

Israel ist nach wie vor ein belagerter Staat. Wer immer in Tel Aviv und Jerusalem die Verantwortung hat, niemand kann es sich leisten, die Vernichtungsdrohungen des schiitischen Iran und seiner Stellvertretertruppen Hisbollah und Hamas leichtzunehmen. Daher die Anforderung an die Truppe, vor allem die Luftwaffe, Gegendruck aufrechtzuerhalten. Es geht nicht nur darum, Waffenschmuggel in den Libanon und an die Küsten des Roten Meeres zu unterbinden. Es geht vor allem darum, durch die Luftwaffe jene strategische Tiefe zu gewinnen, die auf dem Terrain fehlt.

Solche Operationen umfassen Kampfjets, Aufklärung, Luftbetankung, Transportmaschinen und Helikopter. Bei Luftwaffenoperationen großer Reichweite haben die Chopper besondere Bedeutung: Sie können abgeschossene Piloten suchen und retten, Spezialkräfte in den Einsatz fliegen und in Bodennähe die Feindlage aufklären. Das alles will geübt sein unter allen Wetterbedingungen und in jedem Gelände, namentlich in Gebirgsregionen nicht unähnlich dem Iran. Bis vor einem Jahr liefen solche Übungen über der Türkei und dem offenen Meer ab. Die Israelis brauchen sie indessen als Mittel der Abschreckung wie zur Vorbereitung auf den Ernstfall.
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Der Mittlere Osten ist, wie er ist. Krieg ist in jenen Regionen Mittel der Politik, ebenso wie die Drohung damit. Es gelten brutale Regeln. Fehler werden in Blut abgerechnet.

Quelle: http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8769894/

Israelis-in-Rumaenien.html

Aufruf zur Teilnahme: Muslimische Notballbegleitung

Muslimische Notfallbegleitung: Grundkurs zur Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen

In Zusammenarbeit mit dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland und mit Unterstützung hat die Christlich-Islamische Gesellschaft e.V. – CIG 2009/2010 – den ersten Grundkurs zur Qualifizierung muslimischer Notfallbegleiterinnen und -begleiter in Köln durchgeführt. Aufgrund der großen Nachfrage und der erfolgreichen Durchführung bietet die CIG für Herbst diesen Jahres einen weiteren Kurs in Köln an.

Voraussetzungen:
➢ Sie sind Muslim/Muslime
➢ Mindestens 25 und höchstens 65 Jahre alt
➢ Persönlich geeignet
➢ Bereit zur vollständigen Teilnahme am Kurs
➢ Bereitschaft zur Mitarbeit im örtlichen Notfallseelsorgedienst

Der Kurs ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Nähere Informationen:
Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)
Christlich-Islamische Gesellschaft e.V., Köln
Tel.: 0221 1683 4624, Fax: 0221 1683 4623
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.chrislages.de