Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrter Herr Prof. Haase,

Ich schreiben Ihnen diese Mittelung in einem sehr kranken Zustand als chronisch Kranker mit 100% EUPension, mit der Bitte um dringenden Akteneinsicht und Aufklärung, da wir der Polizei nichts zu sagen haben. Wir waren am 27.03.2013 um 20.05 bei der Humboldt Krankenhaus Psychiatrie für Unser Sohn Mehmet Erdas Jun da er sehr krank war.

 

Ich bevollmächtige Sie unsere Interessen bei der Polizei und Amtsgericht Tiergarten aufgrund der beigefügten Akten wahrzunehmen.

 

wie ich Ihnen telefonisch erläuterte, kamen 3 Polizisten am früh morgen am 06012014 in die Wohnung meiner Frau mit dem beigefügten alt datierten Durchsuchungsbeschluss vom 17.07.2013 (vor ca 6 Monaten) und diese dreei Polizisten waren sehr grob mit bedrohlichem Ton und verhalten. Wir sind alte und chronisch kranke Menschen, wir haben Sie gebeten ohne Schuhe einzutreten sie kamen mit Schuhe gewaltsam rein und schlugen unsere kleinhung(Zwergpincher) mit Fussschlägen mit der Behauptung sie hätte sie angebissen was überhaupt nicht der Fall war.

Sie erinnerten mich an die Zwickauerzelle, und an die Serien-Morde von 8 Türkische Geschäftsleute durch die Rechtsextremisten. Wir fühlten uns bedroht, da Sie ausser den behaupteten gestohlen gemeldeten IPAD alles durchsuchen durchwühlen wollten. Sie waren sehr grob und bedrohlich und störten Sachen in der Wohnung, als ob Sie gar keine Polizei wären, behandelten uns wie vorverurteilten Schuldigen ohne Gerichtsbeschluss!

 

Sie kennen unsere familie und unsere Existenzkampf in Berlin trotz allen Schicksalsschlägen! Ich mache diesen fall Publik damit alle Behörden und deutsche und Weltöffentlichen EU Gerichtshof von den sehr voreingenommenen Polizei Praktiken und Ausländerfeindlichkeit der 3 Polizei Beamten, da sie uns mit meiner Frau in der Wohnung von meiner Frau Stockumerstr.1 13507 Berlin erniedrigten schockierten und vorverurteilten ohne Rücksicht auf Unschuldsvermutung. Wir fürchten um unsere Leben, insbesondere um das Leben unseren psychisch Kranken Sohnes Mehmet Yusuf, geb 04.10.1991.

 

Mein Hauptwohnsitz ist in Wien und ich befinde mich in Wien daher ersuche ich Sie unsere Interessen wahrzunehmen. Wenn wir uns Betrug vorgeworfen wird soll die deutsche Polize und Behörden diesen Schuld nachweisen. Weder mein Sohn noch wir haben der Polizei nicht zu sagen, da wir genug zu tun haben mit unseren chronischen Krankheiten und Schmerzen. All diese Krankheiten verdanken wir als Familie den misshandlungen der deutschen und österreichischen Behörden, deutschen und österreichischen Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit.

 

Wir haben nichts mit der Polizei geldwäsche usw beschuldigungen zu tun da wir um unsere Existenz kämpfen als EU Bürger!

 

Deutsche Polizei soll zunächst einmal lernen nicht eine Zwerg Pinscher Hund (wie eine Ratte)kleinen Hund mit Füssen zu treten und menschliches Benehmen nicht so grob und überheblich zu sein!

 

ICH MACHE UNSER LEIDEN IN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH PUBLIK! WIR HABEN KEINERLEI GELDWÄSCHE ODER BETRUG SCHULDBEWUSSTSEIN DEUTSCHE POLIZISTEN MÜSSEN MENSCHLICH NETT SEIN UND NICHT VORVERURTEILEN ES FEHLT AN AUSBILDUNG UND MENSCHLICHES BENEHMEN, RESPEKT FÜR MENSCHEN WÜRDE UND TIERE!

 

Prof.Dr.Dipl.Wirtsch.Ing. Mehmet Erdas

erdasmehmet@gmail.com

fatih91us@yahoo.de

Türkische Filmwoche Berlin

Liebe Freunde der Türkischen Filmwoche Berlin,

fundamentals-940x360

nach dem erfolgreichen 10jährigen Jubiläum der türkischen Filmwoche Berlin im vergangenen Jahr freuen wir uns wieder gemeinsam mit unseren Zuschauern, Partnern und Unterstützern auf neun Festivaltage voller Entdeckungen, die die neuen Tendenzen des türkischen Kinos uns bieten.

Dass das türkische Kino heute von einer ästhetischen und inhaltlichen Vielfalt geprägt ist, die im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht, steht in direktem Zusammenhang mit dem enorm wachsenden Interesse der Bevölkerung an einheimischen Filmen: laut Angaben des Türkischen Kulturministeriums stieg nicht nur die Gesamtzahl der Kinogänger seit 2006 um 50 Prozent – 2012 bevorzugte knapp die Hälfte aller Zuschauer einen türkischen Film.

Wir möchten dieses Jahr mit unserer Filmauswahl dafür sorgen, dass sie einen Vorgang reflektiert, der gegenwärtig in der Türkei einen Umdenkungsprozess in Gang setzt und diesen massiv antreibt: die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihre Verantwortung gegenüber der Geschichte nehmen auch die Filmemacher an. Sie tragen mit anregenden Filmen ihren Anteil zur Debatte bei, die sie in unterschiedlichsten Genres und Macharten präsentieren: Während „Delikanlım İyi Bak Yıldızlara” die Zuschauer mit dem Umgang der Justiz mit den Protagonisten der 68er Bewegung konfrontiert, macht uns “Taş Mektep” mit einer bewegenden Episode aus Atatürks Befreiungskrieg bekannt. Während “Vor Menekşe” uns an die Toten in Sivas gemahnt, macht “Babamın Sesi” das Massaker in Maraş gegenwärtig.

Bei unserem Bemühen, unserem Publikum möglichst viele Beispiele aus dem aktuellsten türkischen Kino darzubieten, setzten wir uns keineswegs über den Anspruch auf Qualität hinweg: Filme wie „Kelebeğin Rüyası”, “Uzun Hikaye”, “Cennetteki Çöplük” oder “Tepenin Ardı” warten mit Festivalauftritten, Preisen wie auch Kassenerfolgen auf.

Dieses Jahr sind wir besonders stolz darauf, ein kleineres Segment des türkischen Kinos auch dem Potsdamer Publikum zugänglich zu machen: Erstmalig zeigen wir dort fünf Filme zwischen 21.3.-23.3.

Wir wünschen Ihnen spannende und bereichernde Momente.

Das Team der Türkischen Filmwoche Berlin

via Türkische Filmwoche Berlin.

Stellenausschreibung Postdoc

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
Otto-Suhr-Institut
Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (Postdoc)
befristet auf 2,5 Jahre, längstens bis 30.09.2015
E 13 TV-L FU

Aufgabengebiet:
• Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich der Aufgaben der „Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients“
• Entwicklung von Drittmittelprojekten
Einstellungsvoraussetzungen:

Sehr guter politik- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom oder Master) und einschlägige Promotion.

Erwünscht:
• Ausgewiesene Kenntnisse der einschlägigen sozialwissenschaftlichen Regionalforschung mit Schwerpunkt politische Ökonomie und/oder politische Geografie und/oder politische Anthropologie des Staates, Kenntnisse in der Geschlechterforschung,
• einschlägige Aufenthalte, empirische Forschungserfahrung in der Region sowie Methodenkompetenz
• Kenntnis regionaler Sprachen (bevorzugt Arabisch)
• Erfahrung bei der Betreuung von Publikationen und Veranstaltungen
• Erfahrung in der universitären und/oder außeruniversitären Lehre
• Teamfähigkeit, Organisationstalent und Fähigkeit zu selbständiger Arbeit
• sehr gute Englisch- und/oder Französischkenntnisse

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 15.02.2013 unter Angabe der Kennung 1512 zu richten an die
Laura Lelli (Masah)
Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
Freie Universität Berlin
Ihnestr. 22
14195 Berlin
Tel. +49-(0)30-838-56640
Fax +49-(0)30-838-56637, polvoro@zedat.fu-berlin.de

Fachtagung: Alevitentum in Deutschland

Fachtagung: Alevitentum in Deutschland

http://www.kas.de/wf/doc/kas_7299-1442-1-30.pdf?120806144052

Stellungnahme der Türkischen Gemeinde in Deutschland zu den Neonazi-Morden

04.07.2012 13:04 Uhr 2012, Pressemitteilung, Startseite, Startseite: Slider-Dia
Stellungnahme der Türkischen Gemeinde in Deutschland zu den Neonazi-Morden

Auf der heutigen Pressekonferenz erklärte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, folgendes: I. Versagen der Sicherheitsorgane 1) Verfassungsschutzämter führen offensichtlich ein Eigenleben. Die Politik kann sie kaum mehr kontrollieren. Anstatt die Verfassung und die in der Verfassung garantierten Grundrechte (Art. 2 GG: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) zu […]

Auf der heutigen Pressekonferenz erklärte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, folgendes:

I. Versagen der Sicherheitsorgane

1) Verfassungsschutzämter führen offensichtlich ein Eigenleben. Die Politik kann sie kaum mehr kontrollieren. Anstatt die Verfassung und die in der Verfassung garantierten Grundrechte (Art. 2 GG: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) zu schützen, gefährden sie den demokratischen Rechtstaat. Aus diesem Grund muss alles auf den Prüfstand.Ob am Ende die Abschaffung des Amtes stehen kann, ist noch zu prüfen. Ein Neuanfang mit dem Vize-Chef Eisvogel ist nicht möglich.

2) Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter haben ebenfalls versagt. Auch hier müssen die notwendigen politischen Konsequenzen gezogen werden. Der Chef des BKA könnte dem Beispiel des Bundesverfassungsamtes folgen.

3) Militärischer Abschirmdienst muss alle Akten zunächst dem Ausschuss vorlegen. Eine Vertuschung oder Zurückhaltung der Akten muss politische wie strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

II.Versagen der politischen Klasse

1) Die damaligen politisch Verantwortlichen müssen sich auch zu Wort melden und politische Verantwortung übernehmen. Bis jetzt haben sich Otto Schily und Günter Beckstein zu Wort gemeldet. Wolfgang Schäuble, Fritz Behrens und Volker Bouffier müssen sich auch kritischen Fragen stellen. Eine Anhörung weiterer Politiker vor dem Ausschuss wäre ein wichtiges Signal.

2) Es ist unerträglich, dass die Hessischen Behörden die Aufklärung durch Nicht-Herausgabe von Informationen behindern.

3) Das negative Bild von Einwanderern ist auch der diskriminierenden und negativ geführten politischen Debatten zurückzuführen. Hier muss sich insgesamt die politische Klasse in unserem Land kritisch auseinandersetzen.

III. Die Arbeit des Untersuchungsausschusses

1) Der Untersuchungsausschuss hat bis heute eine sehr gute Arbeit geleistet. Unser Dank gilt allen Fraktionen, die hoffentlich für die Aufklärung dieses Skandals beitragen werden.

2) Nichtsdestotrotz wäre es sinnvoll, die Protokolle der (öffentlichen) Sitzungen zeitnah zu veröffentlichen. Der Vorwand, dass die noch einzuladenden Personen ihre Aussagen entsprechend vorbereiten könnten, ist absurd, da die Ausschusssitzungen öffentlich sind und Beobachter alles selber mitschreiben könnten. Eine solche Transparenz ist sehr wichtig, damit die breite Öffentlichkeit die Arbeit besser verfolgen kann.

IV. Juristisches Vorgehen gegen die Ermittlungsbehörden

1) Die Anwälte von Süleyman Tasköprü haben eine Strafanzeige wegen Urkundenunterdrückung gemäß § 274 StGB gegen die in Betracht kommenden Personen im Bundesamt für Verfassungsschutz erstattet.

2) Sie prüfen derzeit, ob das Verhalten des damaligen Innenministers Volker Bouffier wie auch des Mitarbeiters des Landesamtes für Verfassungsschutzes Andreas T. eine strafbare Handlung im Sinne des § 258 a StGB wegen Strafvereitelung im Amt darstellt.

3) Die Türkische Gemeinde in Deutschland wird diese Mordfälle vor entsprechende internationale Institutionen bringen. Hierbei denken wir an den Beauftragten für die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung bei der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), an den UN-Menschenrechtsrat sowie an die Menschenrechtskommission des Europarates.

V. Reaktion der türkischen Bevölkerung

1) Die türkische/türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland ist über diese Vorgänge empört und findet diese Entwicklungen ungeheuerlich. Die Türken erwarten weitere Konsequenzen.

2) Das Vertrauen in die Sicherheitsorgane, insbesondere in den Verfassungsschutz ist auf den Nullpunkt gesunken; der Unmut ist gestiegen.

3) Die Türken sind der Meinung, dass die Sicherheitsorgane nicht in der Lage sind, die körperliche Unversehrtheit der Einwanderer zu schützen.

4) Türken befürchten zu Recht, dass der politischen Kultur in Deutschland ein großer Schaden zugefügt wurde und stimmen dem Ausschussvorsitzenden Sebastian Edathy ausdrücklich zu, dass „die skandalöse Vernichtung einschlägiger Akten nicht dazu geeignet ist, Verschwörungstheorien den Boden zu entziehen“.

VI. Was ist zu tun?

1) Eine offene Debatte über den INSTITUTIONELLEN / STRUKTURELLEN RASSISMUS muss geführt werden.

2) Die Hasskriminalität muss effektiver bekämpft werden.

3) Es muss eine unabhängige Beobachtungstelle zur Überwachung von Rassismus in Deutschland eingerichtet werden.

4) Bei Übergriffen auf Menschen mit Migrationshintergrund und auf Menschen, die dazu zugeordnet werden, müssen zunächst von einem rassistischen Hintergrund ausgegangen werden.

5) Anstatt einer ausgrenzenden Ausländerpolitik muss eine antirassistische Gleichstellungs- und Partizipationspolitik eingeführt werden.

Quelle: http://www.tgd.de/2012/07/04/stellungnahme-der-turkischen-gemeinde-in-deutschland-zu-den-neonazi-morden/

Deutsche Islam Konferenz verabschiedet Erklärung gegen häusliche Gewalt und Zwangsheirat

Internetredaktion des Bundesministeriums des Innern
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Veröffentlicht am 19.04.2012
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Deutsche Islam Konferenz verabschiedet Erklärung gegen häusliche Gewalt und Zwangsheirat
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Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist heute in Berlin zu ihrer alljährlichen Plenarsitzung
zusammengekommen. Im Mittelpunkt steht das Thema „Geschlechtergerechtigkeit als gemeinsamen Wert
leben“. Zur Vorbereitung wurde im vergangenen Jahr die Projektgruppe „Rollenbilder in muslimischen
Milieus“ eingerichtet. Ziel war es dabei, die bewusste Auseinandersetzung mit Rollenbildern unter
Muslimen zu fördern. Eine weitere Projektgruppe hat Vorschläge erarbeitet, um die Chancen von
Musliminnen und Muslimen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Aus aktuellem Anlass wurde am
Rande auch das Thema des radikalen Salafismus problematisiert.
„Ich danke den Mitwirkenden für ihr Engagement und ihre konstruktive Arbeit“, sagte
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich zu Beginn der Veranstaltung. „Die Erklärung gegen
häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung halte ich für ein wichtiges Signal. Erstmalig haben sich
Muslime unterschiedlicher Herkunft und Religiosität in Deutschland gemeinsam mit staatlichen
Vertretern auf einen Text verständigt, der in der Ächtung dieser Praktiken unmissverständlich ist.
Die Erklärung ist somit eine wichtige Grundlage für die künftige praktische Arbeit zur Eindämmung
von häuslicher Gewalt und Zwangsverheiratung.“
Bei seiner Begrüßung sprach der Bundesinnenminister auch die umstrittene Koranbuch-Verteilung durch
radikale Salafisten in deutschen Städten an. „Religion darf nicht für ideologische Machtansprüche
missbraucht werden“, betonte Dr. Friedrich. „Wir sind uns alle einig, dass salafistischer
Extremismus nicht akzeptabel ist und nicht in eine freie Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland
haben, passt. Radikale Salafisten sind unter Muslimen in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Diese
Botschaft geht auch von der Deutschen Islam Konferenz aus.“
Neben der DIK-Erklärung gegen häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung wurden dem Plenum noch
weitere Ergebnisse bzw. Maßnahmen vorgestellt:DIK-Fachtagung „Muslime und Arbeitsmarkt – Vielfalt
fördern, Potenziale besser nutzen“ nebst einer begleitenden PublikationZwischenbericht der
DIK-Arbeitsgruppe „Präventionsarbeit mit Jugendlichen“1. Teil einer Handreichung zu Rollenbildern
und rollenbezogenen Fragestellungen“Erfolgsgeschichten“ – Jugendwettbewerb der Deutschen Islam
Konferenz
Für den letztgenannten Jugendwettbewerb hat Bundesinnenminister Dr. Friedrich den Startschuss auf
der Veranstaltung gegeben. Von heute an bis Ende August dieses Jahres können sich Jugendliche mit
einer Text-, Foto- oder Video-Reportage bewerben, wenn sie sich in ihrer Arbeit mit erfolgreichen
Berufsbiographien von Musliminnen und Muslimen befassen.
Die DIK-Arbeitsgruppe „Präventionsarbeit mit Jugendlichen“ wird sich künftig neben den Themen
islamistischer Extremismus und Antisemitismus insbesondere mit dem Phänomen Muslimfeindlichkeit
beschäftigen. Die Tätigkeit dieser Arbeitsgruppe wird im kommenden Arbeitsjahr im Mittelpunkt der
Deutschen Islam Konferenz stehen.
Mit der DIK-Studie „Islamisches Gemeindeleben in Deutschland“ des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge und des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung, die am 17. April 2012
veröffentlicht wurde, ist ein weiterer Punkt aus dem DIK-Arbeitsprogramm umgesetzt. Erstmals liegen
bundesweit belastbare Daten zu islamischen Gemeinden, Imamen und alevitischen Dedes vor. Die Studie
ergänzt den 2011 veröffentlichten DIK-Leitfaden zur sprachlichen und gesellschaftskundlichen
Fortbildung von islamischen Religionsbediensteten und schließt an die DIK-Studie „Muslimisches
Leben in Deutschland“ aus dem Jahr 2009 an.
Einzelheiten zum Jugendwettbewerb sowie sämtliche neu erstellten Publikationen und Berichte finden
Sie als Downloads auf der DIK-Website.
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/mitMarginalspalte/04/dik.html

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Links:
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http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/ExterneLinks/DE/Themen/Deutsche_Islam_Konferenz/DIK.html

„Wie gelingt Integration vor Ort? – Stadtteile und Stadtteilzentren als Räume der Integrationspolitik“

„Wie gelingt Integration vor Ort? – Stadtteile und Stadtteilzentren als Räume der Integrationspolitik“

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Integration entscheidet sich vor Ort. Wie sie erfolgreich gelingen
kann, erproben Kommunen mit ihren Modellvorhaben im Rahmen des
Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) und richten dabei ihr
Augenmerk auf die Stadtteilebene. Anlässlich des Abschlusses des
ExWoSt-Forschungsfeldes „Integration und Stadtteilpolitik“ und dem
Auftakt des ExWoSt-Forschungsfeldes „Orte der Integration im Quartier“
lädt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur
Fachtagung

„Wie gelingt Integration vor Ort? – Stadtteile und Stadtteilzentren
als Räume der Integrationspolitik“

ein.

Termin: Donnerstag, den 26. April 2012, von 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Presse- und Besucherzentrum des Presse- und
Informationsamtes der Bundesregierung, Berlin

Neuer Anmeldeschluss: 24. April 2012

Einladung und Programm:
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/81612/publicationFile/54242/integration-vor-ort-integrationspolitik-berlin-einladung.pdf

Um sich für die Fachtagung anzumelden, nutzen Sie bitte den
nachfolgenden Link:
https://anmeldung-exwost.de/

Termine des Kulturforum

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde des KulturForum,

 

nach über einem Jahr in Haft sind die türkischen Journalisten Ahmet Sik, Nedim Sener, Sait Cakir und Coskun Musluk am 12. März 2012 freigelassen worden. Ihre Festnahmen Anfang 2011 wegen einer angeblichen Verwicklung in das ultra-nationalistische Netzwerk „Ergenekon“, hatten international für heftige Proteste gesorgt. Die nächste gerichtliche Anhörung im Prozess findet am 18. Juni 2012 statt.

 

In der Türkei befinden sich derzeit über 100 Journalisten in Haft (International Press Institute). Zu ihnen gehört der seit November 2011 in Untersuchungshaft sitzende Verleger und Menschenrechtler Ragip Zarakolu. Von der Verhaftungswelle betroffen sind vor allem kurdische und regierungskritische Publizisten.

 

Unterschriftenkampagne:

https://www.change.org/petitions/prime-minister-of-turkey-release-ragip-deniz-zarakolu-b%C3%BC%C5%9Fra-ersanl%C4%B1-from-prison-immediately

 

In der vergangenen Woche, am 7. März 2012, forderte die Staatsanwaltschaft Istanbul erneut eine lebenslange Haftstrafe für die im Exil lebende Soziologin, Autorin und Menschenrechtlerin Pinar Selek.

 

Selek, die in ihrer Arbeit mit Kurden, Soldaten, Transsexuellen, Prostituierten immer wieder Tabus der türkischen Gesellschaft berührte, wird vorgeworfen, 1998 an einem angeblichen Bombenanschlag beteiligt gewesen zu sein, bei dem sieben Menschen starben. Mehreren Gutachtern zufolge handelte es sich jedoch nicht um eine Bombe, sondern um einen explodierten Gasbehälter. In dem seit über zehn Jahren andauernden Verfahren wurde die erfolgreiche Autorin („Halbierte Hoffnungen“, Orlanda-Verlag 2011) inhaftiert, gefoltert – und mehrfach freigesprochen. Das Berufungsgerichtshof hob jedoch die Freisprüche auf. Das aktuelle Verfahren soll am 1. August 2012 fortgesetzt werden. www.pinarselek.com

 

 Auf die folgenden Termine möchten wir Sie gerne aufmerksam machen:

 

21. März, 18 Uhr 
Eröffnung der Ausstellung „Erinnerungen an eine neue Heimat. Aus dem Leben deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen“
Reinaldinum, Schwanenwall 34, 44135 Dortmund
www.erinnerungen-an-eine-neue-heimat.de

 

„Dil Dile – 2. Türkisches Literaturfestival 2012 in Berlin“, 23.-31.März:

 

23. März, 19:30

Eröffnung des 2. Türkisches Literaturfestival 2012 in Berlin „Dil Dile“
„Die Türkei und die arabische Revolution“

Gespräch mit dem türkischen Journalisten und Verleger Tanil Bora, der türkischen Autorin Pinar Selek und der syrischen Schriftstellerin Samar Yazbek. Moderation: Osman Okkan.

 

25. März, 19 Uhr

Die Autorinnen Oya Baydar und Melek Ulagay, wichtige Vertreterinnen der türkischen 68er-Bewegung, im Gespräch mit Osman Okkan

Roter Salon, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin-Mitte

www.dildile-literaturfestival.com

 

24. März, 18 Uhr

2. Kölner Musikfest Newroz – Nouruz: Frühling der Kulturen

Ev. Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, Köln

 

Mehr Informationen unter www.das-kulturforum.de

 

Mit herzlichen Grüßen aus der Niederichstraße

 

 

Osman Okkan             Dorte Huneke

 

Aktuelle Publikationen:

DVD-Edition „Menschenlandschaften – Sechs Autorenportraits der Türkei“ mit Portraits von Nazim Hikmet, Yasar Kemal, Orhan Pamuk, Elif Safak, Murathan Mungan, Asli Erdogan, von Osman Okkan

Buch „Auf Zeit. Für immer – Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich“, hrsg. von Dorte Huneke, Jeannette Goddar, Kiepenheuer & Witsch Verlag 2011

 

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KulturForum TürkeiDeutschland e.V.
Turkish-German Forum of Culture
TürkiyeAlmanya KültürForumu
Ehrenvorsitz/Hon.Pres.: Günter Grass, Yaşar Kemal

Freundschaftsinitiative GriechenlandTürkei
Greek-Turkish Initiative for Friendship
YunanistanTürkiye Dostluk Girişimi
Ehrenvorsitz/Hon.Pres.: Mikis Theodorakis, Zülfü Livaneli

Niederichstr. 23
50668 Köln
info@das-kulturforum.de

Fon +49 221 120 90 68-0
Fax +49 221 139 29 03
www.das-kulturforum.de

 

Gauck will Integration zu Schwerpunkt machen

Der designierte Bundespräsident besucht Fraktionen
Gauck will Integration zu Schwerpunkt machen
zuletzt aktualisiert: 28.02.2012 – 19:22
Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck will die Bemühungen seines Vorgängers Christian Wulff um eine bessere Integration von Zuwanderern weiterführen. Als Vorbild sieht der Theologe dabei die USA.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bundespraesident/gauck-will-integration-zu-schwerpunkt-machen-1.2733959?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=politik%20-%20newsletter

Gedenktage „20 Jahre Chodschali“

Gedenktage „20 Jahre Chodschali“

Vom 23. Februar bis zum 26. Februar finden in Berlin, im Palais am
Festungsgraben, die Gedenktage „20 Jahre Chodschali“ statt (siehe beigefügtes Programm).
Der 25. Februar wird von EuroKaukAsia e.V. gestaltet. Wir haben unsere
Veranstaltung zwei Themenkreisen gewidmet „Traumata bei Kindern und
Jugendlichen durch Kriegsereignisse“ und „Menschlichkeit braucht
Solidarität“. Neben Gedenken und Mahnung an internationale
Verantwortung sollen auch jene geehrt werden, die in den schwierigen
Anfangsjahren der zweiten Republik Aserbaidschan – entgegen einer
ignoranten Berichterstattung und oft einseitigen Parteinahme –
Solidarität übten und Hilfsaktionen für Flüchtlinge aus Chodschaly und
Kelbadschar organisierten. Diese Menschen haben durch ihren Einsatz
Menschlichkeit gezeigt und können über die Traumata der Kinder von
Chodschaly aus eigener Anschauung berichten.

(…)

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag des Vorstandes Julia Stadtfeld

Zeit: 25. Februar 2012, ab 15 Uhr
Ort: Palais am Festungsgraben 1, 10117 Berlin

Ausführliche Informationen zum Programm der gesamten Veranstaltung und
zu dem Programm des 25. Februars finden Sie im Anhang.

Wie Maria Böhmer Familiensprachen diskreditiert

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Nationaler Aktionsplan Integration
Wie Maria Böhmer Familiensprachen diskreditiert
“Es ist von erheblicher Bedeutung, ob die Umgangssprache in der Familie Deutsch ist.” Mit diesen Worten nahm Staatsministerin Maria Böhmer beim 5. Integrationsgipfel Migranteneltern in die Pflicht. Damit diskreditiert sie aber auch deren Familiensprachen, schreibt Maria Ringler.

(…)

Die UN Kinderrechtskonvention formuliert in Artikel 29 das Recht von Kindern auf ihre Muttersprachen unmissverständlich: „Die Bildung des Kindes muss darauf gerichtet sein … dem Kind Achtung vor seinen Eltern, seiner kulturellen Identität, seiner Sprache und seinen kulturellen Werten, den nationalen Werten des Landes, in dem es lebt, – und gegebenenfalls des Landes, aus dem es stammt, sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln.“
Auch die Bundesregierung sollte sich dem verpflichtet fühlen.

Wie Maria Böhmer Familiensprachen diskreditiert

Akadem. Koordinatorin / Akadem. Koordinator

Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften

Institut für Islamwissenschaft

Research Unit Intellectual History of the Islamicate World

Beschäftigte / Beschäftigter

befristet bis 30.11.2013

E 13 TV-L FU

Aufgabengebiet:

Akadem. Koordinatorin / Akadem. Koordinator;

Ausbau und Pflege der Kommunikationsnetzwerke zu den internen und externen

Partnern;

Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit sowie Konzeption und Organisation von

Veranstaltungen;

Fundraising;

Repräsentation der Research Unit auf Tagungen und Workshops;

konzeptionelle und organisatorische Vorbereitung der Arbeitstreffen;

Geschäftsführung;

Budget- und Personalplanung

Einstellungsvoraussetzungen:

Abgeschlossenes geistes- oder sozialwissenschaftliches Hochschulstudium

(Promotion erwünscht) in Islamwissenschaft oder einem verwandten Fachgebiet

(auch Journalistik)

Erwünscht:

Erfahrungen in Öffentlichkeitsarbeit / Journalismus bzw.

Wissenschaftsmanagement;

ausgeprägte Fähigkeit zur selbständigen und konzeptionellen Arbeit;

Auslandserfahrung und interkulturelle Kompetenz;

Erfahrung in der Organisation von Drittmittelprojekten (Antragstellung,

Budgetplanung, Personalwirtschaft);

Kenntnisse der gängigen Computerprogramme und Präsentationstechniken;

ausgeprägte Leitungs-, Kommunikations- und Teamkompetenz;

 sehr gute Englisch- und gute Französischkenntnisse

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 13.02.2012 zu

richten an die Freie Universität Berlin

Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften

Research Unit Intellectual History of the Islamicate World

Frau Prof. Sabine Schmidtke

Altensteinstr. 40

14195 Berlin (Dahlem)

Kenan Kolat „Ich bekomme immer wieder Hass-Mails“

Bildquelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Bilder-IB/Integrationsbeirat/Portraits-Beirat/portrait-kenan-kolat.jpg?__blob=thumbnail
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Kenan Kolat „Ich bekomme immer wieder Hass-Mails“

„Die Debatte über Integration ist nicht ehrlich.“ Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, über die Neonazi-Morde, einen deutschen Mangel an Sensibilität – und schlaflose Nächte.

(…)
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/kenan-kolat-ich-bekomme-immer-wieder-hass-mails/6095252.html

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Achtung: Bild und Text sind aus unterschiedlichen Quellen.

Konflikte zwischen Kurden und Türken auch in Berlin

Gewalt

Konflikte zwischen Kurden und Türken auch in Berlin

Die Leiterin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, hat vor zunehmenden Spannungen zwischen Kurden und Türken in Berlin gewarnt.

(…)

Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1884644/Konflikte-zwischen-Kurden-und-Tuerken-auch-in-Berlin.html

Integration vor Ort – Herausforderung für die soziale Stadtentwicklungspolitik

13.12.2011  

Integration vor Ort – Herausforderung für die soziale Stadtentwicklungspolitik

Die Integration der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ist eine sich täglich neu stellende Herausforderung, die sich vor allem vor Ort, in den Städten, Kreisen und Gemeinden widerspiegelt. In Großstädten haben schon heute knapp 30 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Aber auch in kleineren Städten und Gemeinden gewinnt Integration an Bedeutung. Dort leben mehr als die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund, auch wenn ihr Anteil an der Bevölkerung dort geringer ist. Die Integration von Zuwanderern ist daher zentrale Aufgabe einer sozialen Stadtentwicklungspolitik. Dass den Kommunen eine besondere Bedeutung für die Integration zukommt, hat bereits der Nationale Integrationsplan der Bundesregierung betont. Eine erfolgreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration aller Bewohnerinnen und Bewohner bleibt maßgeblich für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden.

Deshalb wird sich der Fachkongress im Schwerpunkt mit folgenden Fragen beschäftigen:

Vor welche Herausforderung werden Städte und Gemeinden durch Integrationserfordernisse gestellt?

Wie gelingt Integration vor Ort? Wie kann sie weiter befördert werden?

Wie kann die Stadtentwicklung dazu beitragen?

Dazu werden Praxisbeispiele aus der Arbeit der Kommunen präsentiert. Neben Praktikern der kommunalen Ebene sind auch Vertreterinnen und Vertreter der Bundes-, Landes- und Landkreisebene sowie aus der Wissenschaft und Publizistik als Referentinnen und Referenten vorgesehen.

Veranstalter: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Bundestransferstelle Soziale Stadt
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Veranstaltungsort: Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141
12043  Berlin

Leitung: Ferdos Forudastan (Moderation)

Kosten: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Ansprechpartner: Jessika Sahr-Pluth, Telefon: 030/39001-237
sahr-pluth@difu.de

Weitere Informationen: Programm und weitere Informationen   Anmeldung

 

 

Stellenausschreibung Auswärtiges Amt

Stellenausschreibung Auswärtiges Amt

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Stellenausschreibung Auswärtiges Amt (3
Referenten/innen mit Schwerpunkt Beziehungen zur Arabischen Welt)

 

Wir suchen befristet für 24 Monate zum Einstellungstermin 02.01.2012 oder
später
drei Referentinnen/Referenten mit dem Schwerpunkt „Beziehungen zur
Arabischen Welt“

Der Auswärtige Dienst ist zuständig für die Pflege der Beziehungen zu
anderen Staaten
sowie zu zwischen- und überstaatlichen Organisationen. Er versteht sich als
Dienstleister für
die Bürgerinnen und Bürger, die deutsche Wirtschaft, das deutsche
Kulturleben sowie für
Parlamentarier und Regierungsvertreter aller Ebenen.
Der Einsatz der Referentinnen und Referenten mit dem Schwerpunkt
„Beziehungen zur
Arabischen Welt“ erfolgt für 24 Monate an den Auslandsvertretungen Tunis,
Tripolis und
Riad und umfasst Aufgaben in den Bereichen Politik, Presse, Wirtschaft und
Protokoll.
Wir suchen:
Referentinnen und Referenten, die
· über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium,
vorzugsweise in den
Fachrichtungen Politik, Islamwissenschaften, Regionalwissenschaften
Arabische Welt,
Volkswirtschaft oder Rechtswissenschaften verfügen
· ein hohes Maß an Teamgeist, Organisationsvermögen, Zuverlässigkeit und
Flexibilität
mitbringen
· weltoffene, politisch denkende Menschen sind, die interkulturelle und
soziale Kompetenz
mit großer intellektueller Leistungsfähigkeit verbinden

Wir bieten:
· eine vielseitige und interessante Tätigkeit in einem Team, dessen
Mitglieder gemeinsam
Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig respektieren und für einander
eintreten
· die Möglichkeit zur ständigen Fortbildung, auch in sprachlicher Hinsicht
Ihr künftiges Tätigkeitsfeld beinhaltet u.a.:
· Tätigkeiten in den Bereichen Presse, Politik, Wirtschaft und Protokoll
· Beobachtung und Analyse der aktuellen politischen Entwicklungen in der
arabischsprachigen Welt (u.a. Erstellen von Sachständen,
Gesprächsunterlagen,
Berichten)
· Begleitung und Umsetzung von Projekten im Rahmen der bilateralen
Beziehungen
zwischen Deutschland und den Ländern der Region
· Organisation und Betreuung hochrangiger Delegationsbesuche
Die Vergütung richtet sich nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Bund. Informationen
hierzu finden
Sie auf der Homepage des Bundesministeriums des Innern (www.bmi.bund.de).
Darüber
hinaus werden bei Verwendung im Ausland Auslandsbezüge gewährt.
Wenn Sie folgende weitere Anforderungen erfüllen, würden wir uns über Ihre
Bewerbung
freuen:
· mindestens mit einem Master (oder einem vergleichbaren Abschluss)
abgeschlossenes
wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise in den Fachrichtungen
Politik,
Islamwissenschaften, Regionalwissenschaften Arabische Welt, Volkswirtschaft
oder
Rechtswissenschaften .)
· deutsche Staatsangehörigkeit
· Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau (mündlich und schriftlich)
· sehr gute Englischkenntnisse und gute Arabischkenntnisse
· mindestens dreimonatiger, nicht-touristischer Aufenthalt in der
arabischsprachigen Welt
· gute Kenntnisse aktueller innenpolitischer Entwicklungen in Tunesien,
Libyen bzw.
Saudi-Arabien
· zusätzliche Sprachkenntnisse, insbesondere des Französischen, sind
wünschenswert
· gute IT-Kenntnisse (insbesondere Office-Anwendungen, Internet)
· widerstandsfähige Gesundheit („Tropentauglichkeits“-Untersuchung durch den
Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts)
· erfolgreiches Durchlaufen einer Sicherheitsüberprüfung nach dem
Sicherheitsüberprüfungsgesetz
(SÜG des Bundes)
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung
entsprechend
den gesetzlichen Grundlagen bevorzugt berücksichtigt. Das Auswärtige Amt
gewährleistet
die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

 

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 30. November 2011 ausschließlich über
die Online-
Bewerbungsmaske unter https://service2.diplo.de/stella an das Auswärtige
Amt.

 

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:
· Ausformuliertes Motivationsschreiben mit Angaben zum Werdegang
· Tabellarischer Lebenslauf
· Nachweise Bildungs- und Berufsabschlüsse
· Bei ausländischen Studienabschlüssen: Nachweis über die Gleichwertigkeit
mit
einem deutschen Abschluss durch ein Gutachten der Zentralstelle für
ausländisches Bildungswesen
· Nachweise der Sprachkenntnisse
· Nachweise des nicht-touristischen Auslandsaufenthalts
· Arbeitszeugnisse
· Einverständniserklärung zur Durchführung der erforderlichen
Sicherheitsüberprüfung
· Kopie des Personalausweises oder Reisepasses

Wir bitten um Verständnis, dass wir nur vollständige Bewerbungen
berücksichtigen können.

 

Allgemeine Informationen über das Auswärtige Amt sowie weitere Hinweise für
Bewerberinnen und Bewerber finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amts
unter
http://www.diplo.de.

Hilfsflug in das Erdbebengebiet in der Türkei gestartet

Pressemitteilung
Hilfsflug in das Erdbebengebiet in der Türkei gestartet

Erscheinungsdatum
28.10.2011
Vom Flughafen Berlin-Schönfeld aus ist heute um 15.45 Uhr ein Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes gestartet, der 30 Tonnen Hilfsgüter in das Erdbebengebiet im Südosten der Türkei bringt.

Markus Löning, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, erklärte heute (28.10.) bei der Beladung des Flugzeugs auf dem Flughafen Schönefeld:

„Es gibt in Deutschland viele,die im Südosten der Türkei Verwandte, Familie und Freunde haben. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir da helfen. Viele dieser Menschen frieren jetzt, es hat gestern im Erdbebengebiet bereits Schneeregen gegeben. Die Obdachlosen brauchen jetzt vor allem Schutz vor der Kälte.
Deshalb schicken wir heute die 500 Zelte und 2.500 Decken sowie Zeltheizungen und tun alles, damit die Menschen jetzt gut und sicher über den Winter kommen.
Das Auswärtige Amt hat 360.000 Euro zur Verfügung gestellt. Wir helfen gerne und leisten selbstverständlich gerne auch noch mehr Hilfe, falls unsere türkischen Freunde das wünschen.“
Die Hilfsgüter werden heute durch das Deutsche Rote Kreuz direkt in das Krisengebiet gebracht. Vor Ort können die Zelte dank der Kooperation mit dem Roten Halbmond schnellstmöglich aufgestellt werden.

Das Auswärtige Amt hat 360.000 Euro als humanitäre Soforthilfe für die Erdbebenopfer zur Verfügung gestellt. Damit werden die Güter des heutigen Hilfsflugs, der Transport und die Abwicklung vor Ort vollständig finanziert.

Humanitäre Hilfe

Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de