{"id":6303,"date":"2013-02-19T12:10:20","date_gmt":"2013-02-19T10:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/?p=6303"},"modified":"2014-01-01T23:41:43","modified_gmt":"2014-01-01T21:41:43","slug":"eine-chance-fur-die-nordzyprioten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2013\/02\/19\/eine-chance-fur-die-nordzyprioten\/","title":{"rendered":"eine Chance f\u00fcr die Nordzyprioten!"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong>Wiener Zeitung<\/strong><b><br \/>\n<\/b><br \/>\nK\u00fcfi Seydali<br \/>\n17.02.2013<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p><strong>Bitte um eine Chance f\u00fcr die Nordzyprioten!<\/strong><br \/>\nMan redet und agiert so wie es gibt nur Griechen auf Zypern. Siehe Hintergrundfoto (griechische Fanne, wo bleibt die zypriotische Fanne?).<\/p>\n<p>Die griechisch-zypriotische F\u00fchrung muss endlich aufh\u00f6ren, sich als supermacht aufzuspielen und einsehen, dass sie schon genug Leid \u00fcber die Bev\u00f6lkerung Zyperns, t\u00fcrkische wie griechische, gebracht haben.<br \/>\nMit die Rakettenkauf (SS300) haben sie 640 Millionen Dollar ($) verspielt!<\/p>\n<figure id=\"attachment_6304\" aria-describedby=\"caption-attachment-6304\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6304\" alt=\"dw\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/01181248_400.jpg\" width=\"330\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/01181248_400.jpg 330w, https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/01181248_400-300x222.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6304\" class=\"wp-caption-text\">dw<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stichwahl entscheidet \u00fcber Pr\u00e4sidenten in Zypern<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nikosia. Die B\u00fcrger im griechischen Teil Zypern entscheiden in einer Stichwahl am kommenden Sonntag \u00fcber ihren neuen Pr\u00e4sidenten. In der ersten Runde konnte sich der konservative Politiker Nikos Anastasiades zwar klar mit 45,46 Prozent der Stimmen gegen seine Mitbewerber durchsetzen. F\u00fcr einen Erfolg gleich in der ersten Runde fehlte ihm am Sonntag jedoch die notwendige absolute Mehrheit. Sein Gegenkandidat im zweiten Durchgang wird der linke Politiker Stavris Malas sein, der nach Angaben des Innenministeriums in Nikosia mit 26,91 Prozent zweiter wurde. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 83,14 Prozent (2008: 89,62 Prozent).<br \/>\n&#8222;Das heutige Ergebnis ist ein Sieg der Kr\u00e4fte, die wollen, dass Zypern eine neue Seite aufschl\u00e4gt&#8220;, sagte der 66-j\u00e4hrige Anwalt Anastasiades vor jubelnden Anh\u00e4ngern. Seinen Wahlsieg in der ersten Rund interpretierte er als ein starkes Mandat, die drittgr\u00f6\u00dfte Mittelmeerinsel wieder auf Europakurs zu bringen. &#8222;Ich habe heute ein starkes Mandat f\u00fcr eine europ\u00e4ische Orientierung (Zyperns) erhalten&#8220;, sagte er.<br \/>\nDer zweitplatzierte Malas wurde haupts\u00e4chlich von der kommunistischen AKEL-Partei unterst\u00fctzt. Beobachter in Nikosia sprachen mit Blick auf den zweiten Durchgang deshalb von einem klassischen Rechts-Links-Duell. Beide Seiten lieb\u00e4ugeln jetzt mit dem Drittplatzierten Vertreter der politischen Mitte, Giorgos Lillikas, der am Sonntag 24,93 Prozent der Stimmen erhielt.<br \/>\nMalas: &#8222;Diesen Kampf werden wir gewinnen&#8220;<br \/>\nMalas gratulierte Anastasiades zum Erfolg in der ersten Runde. Zugleich rief er Lillikas Anh\u00e4nger auf, in der zweiten Runde f\u00fcr ihn zu stimmen. &#8222;Diesen Kampf werden wir gewinnen&#8220;, sagte der 55-J\u00e4hrige Mediziner unter dem Jubel seiner Anh\u00e4nger in Nikosia und bedankte sich bei der Kommunistischen Partei und anderen linken Kr\u00e4ften f\u00fcr die Unterst\u00fctzung. &#8222;Es lebe, das progressive zyprische Volk&#8220;, rief er Hunderten Anh\u00e4ngern der kommunistischen Partei AKEL zu. Malas lehnt Privatisierungen staatlicher Unternehmen und eine Verschlankung des Staates ab.<br \/>\nDie Stichwahl findet am 24. Februar statt. Der zypriotische Pr\u00e4sident bestimmt und f\u00fchrt die Regierung. Der neue Staatschef soll die hochverschuldete, pleitebedrohte Inselrepublik durch die schwerste Finanzkrise der j\u00fcngeren Geschichte f\u00fchren und vor dem Bankrott bewahren. Zypern braucht nach offiziellen Angaben dringend 17,5 Milliarden Euro &#8211; das entspricht der j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung des geteilten Inselstaates &#8211; um seine Banken und die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Nur noch bis Ende M\u00e4rz ist nach offiziellen Angaben Geld in den Staatskassen. Die vergleichsweise \u00fcberdimensionierten Banken in Zypern waren nach dem Schuldenschnitt f\u00fcr Griechenland in Not geraten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiener Zeitung K\u00fcfi Seydali 17.02.2013 Bitte um eine Chance f\u00fcr die Nordzyprioten! Man redet und agiert so wie es gibt nur Griechen auf Zypern. Siehe Hintergrundfoto (griechische Fanne, wo bleibt die zypriotische Fanne?). 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