{"id":5040,"date":"2011-12-08T11:57:17","date_gmt":"2011-12-08T09:57:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/?p=5040"},"modified":"2023-04-02T12:47:23","modified_gmt":"2023-04-02T09:47:23","slug":"istanbul-rattert-schnattert-und-schnurrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/12\/08\/istanbul-rattert-schnattert-und-schnurrt\/","title":{"rendered":"Istanbul rattert, schnattert und schnurrt"},"content":{"rendered":"<div id=\"artikelHeader\">\n<h1>Istanbul rattert, schnattert und schnurrt<\/h1>\n<h6>06. Dezember 2011 16:51<\/h6>\n<\/div>\n<div id=\"artikelLeft\">\n<ul>\n<li id=\"m1_1322872911440\">vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;433\n<div>\n<p>Immer was los: Durchschnittlich 27 Jahre alt sind die T\u00fcrken und durchaus shoppingwillig, wie hier auf der Istiklal Caddesi, der ber\u00fchmten Istanbuler Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und Ausgehmeile, deutlich zu sehen ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li id=\"m2_1322872911508\"><img decoding=\"async\" title=\"Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2011\/12\/05\/1322875629551.jpg\" alt=\"Artikelbild: Anreise: Fl\u00fcge von Wien nach Istanbul gibt es mehrmals t\u00e4glich bei \nwww.turkishairlines.com oder www.austrian.com. Der Internationale \nFlughafen Istanbul Ataturk ist rund 25 Kilometer vom Zentrum entfernt, \nmit Stau muss gerechnet werden. F\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel \nbraucht man Jetons, die an Automaten erh\u00e4ltlich sind. Bei einem l\u00e4ngeren\n Aufenthalt empfiehlt sich der Kauf eines Akbil, das ist eine aufladbare\n Chipkarte, die wie ein kleiner Dosen\u00f6ffner aussieht. Man h\u00e4lt ihn am \nZugang an die daf\u00fcr vorgesehene Stelle an der Sperre, und kann \ndurchgehen. Oder man nimmt eines der gelben Taksis mit Taxometer. - Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" \/>vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;488\n<div>\n<p><strong>Anreise:<\/strong> Fl\u00fcge von Wien nach Istanbul gibt es mehrmals t\u00e4glich bei  www.turkishairlines.com oder www.austrian.com. Der Internationale Flughafen Istanbul Ataturk ist rund 25 Kilometer vom Zentrum entfernt, mit Stau muss gerechnet werden. F\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel braucht man Jetons, die an Automaten erh\u00e4ltlich sind. Bei einem l\u00e4ngeren Aufenthalt empfiehlt sich der Kauf eines Akbil, das ist eine aufladbare Chipkarte, die wie ein kleiner Dosen\u00f6ffner aussieht. Man h\u00e4lt ihn am Zugang an die daf\u00fcr vorgesehene Stelle an der Sperre, und kann durchgehen. Oder man nimmt eines der gelben Taksis mit Taxometer.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<hr \/>\n<\/li>\n<li id=\"m3_1322872911536\"><img decoding=\"async\" title=\"Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2011\/12\/05\/1322875629625.jpg\" alt=\"Artikelbild: Unterkunft:\n Das 1975 er\u00f6ffnete The Marmara Taksim befindet sich am Taksim Platz in \nzentraler Lage. Vom Panoramarestaurant des 5-Sterne-Hauses im 19. \nStockwerk aus hat man einen fantastischen Blick \u00fcber den Bosporus und \nauf die Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt. Im neugestalteten Tuti \nRestaurant kocht der Niederl\u00e4nder Rudolf Van Nunen moderne t\u00fcrkische \nK\u00fcche mit internationalem Einschlag und Zutaten aus allen Regionen der \nT\u00fcrkei. Im Mai 2011 wurde ein neues Designkonzept von Dan Kwan \/ \nChristian Allart umgesetzt, das auf kr\u00e4ftige Farben und Zitate \norientalischer Motive setzt. - Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" \/>vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;488\n<div>\n<p><strong>Unterkunft:<\/strong> Das 1975 er\u00f6ffnete The Marmara Taksim befindet sich am Taksim Platz in zentraler Lage. Vom Panoramarestaurant des 5-Sterne-Hauses im 19. Stockwerk aus hat man einen fantastischen Blick \u00fcber den Bosporus und auf die Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt. Im neugestalteten Tuti Restaurant kocht der Niederl\u00e4nder Rudolf Van Nunen moderne t\u00fcrkische K\u00fcche mit internationalem Einschlag und Zutaten aus allen Regionen der T\u00fcrkei. Im Mai 2011 wurde ein neues Designkonzept von Dan Kwan \/ Christian Allart umgesetzt, das auf kr\u00e4ftige Farben und Zitate orientalischer Motive setzt.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li id=\"m4_1322872911564\"><img decoding=\"async\" title=\"Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" src=\"http:\/\/images.derstandard.at\/t\/12\/2011\/12\/05\/1322875629699.jpg\" alt=\"Artikelbild: Der \u00fcberdachte Gro\u00dfe Basar wurde 1461 von Sultan Mehmet II., dem \nEroberer Konstantinopels, erbaut. Es gibt \u00fcber 3000 Gesch\u00e4fte, 64 \nStra\u00dfen und 22 Eingangstore. Die Galatabr\u00fccke verbindet die \nAltstadt im Viertel Sultanahmet mit dem Ausgehviertel Beyoglu. Hier \nbefindet sich auch das Hamam. - Foto: Derya Aydin\/wikipedia.org\" \/>vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;431\n<div>\n<p>Der \u00fcberdachte Gro\u00dfe Basar wurde 1461 von Sultan Mehmet II., dem Eroberer Konstantinopels, erbaut. Es gibt \u00fcber 3000 Gesch\u00e4fte, 64 Stra\u00dfen und 22 Eingangstore. Die Galatabr\u00fccke verbindet die Altstadt im Viertel Sultanahmet mit dem Ausgehviertel Beyoglu. Hier befindet sich auch das Hamam.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div>\n<h2>Mindestens 13 Millionen Menschen leben in Istanbul, Europas gr\u00f6\u00dfter Metropole. Ein Besuch in der Stadt am Bosporus, die niemals schl\u00e4ft<\/h2>\n<p>Burak Somer ist kein besonders gut angezogener Mann. An diesem sp\u00e4therbstlich k\u00fchlen Tag tr\u00e4gt er ausgelatschte No-Name-Turnschuhe, Cordhose und einen Anorak, der auch schon in die Jahre gekommen ist. Um so erstaunlicher mutet es an, dass der 45-j\u00e4hrige T\u00fcrke hauptberuflich nichts anderes tut als andere Leute beim Einkaufen beraten. &#8222;Shoppingguide&#8220; wird das neudeutsch genannt, greift in diesem Fall aber viel zu kurz.<\/p>\n<ul id=\"mzt\">\n<li>MEHR ZUM THEMA<\/li>\n<li>Euro:mPAY24 &#8211; Die Online-Zahlungsl\u00f6sung<\/li>\n<li>Zentrum:G\u00fcnstig reisen ab \u20ac 9,-! 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Betuchte Brauteltern der t\u00fcrkischen Oberschicht z\u00f6gen auch heute noch gern einen Professionisten zurate, wenn es darum ginge, die auch bei uns sprichw\u00f6rtlich gewordenen &#8222;Sieben Sachen&#8220; f\u00fcr die Mitgift auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Auch im Islam gibt es ein Zinsverbot, &#8222;ein Dirham an Zinsen, den man wissentlich nimmt, ist schlimmer als sechsunddrei\u00dfig unz\u00fcchtige Handlungen&#8220;, sagt schon der Gesandte Allahs. So wurde bei der Eheschlie\u00dfung traditionell in wertbest\u00e4ndige Sachen investiert, die bei Bedarf schnell ver\u00e4u\u00dfert werden konnten: Teppiche, bestickte Stoffe, Gold, Silber, Porzellan, Schmuck und Antiquit\u00e4ten. All das gibt es in Istanbul auch heute noch im Gro\u00dfen Basar und wird neben den Touristen auch von den Einheimischen dort gekauft. &#8222;Man muss halt wissen wo&#8220;, sagt Burak, &#8222;in den meisten der \u00fcber 3000 Gesch\u00e4ften gibt es nur Ramsch.&#8220;<\/p>\n<p>Und bringt die Einkaufsw\u00fctigen prompt in eines jener 25 Gesch\u00e4fte, die seiner Meinung nach Qualit\u00e4t zu bieten haben. Das englische Shoppingmagazin Time Out war auch schon da und hat die bunten Kelims mit den modernen Mustern f\u00fcr gut befunden, wie einer Kopie des Blattes in der Auslage zu entnehmen ist.<\/p>\n<p><strong>20-Millionen-Moloch<\/strong><\/p>\n<p>Feilschen ist ein sportliches Muss, und wer eine Reduktion von 50 Prozent verhandelt hat, glaubt, ein gutes Gesch\u00e4ft gemacht zu haben und ist doch der Gelackmeierte. Das macht aber nichts, denn der Ton bleibt immer freundlich und auch wer nichts kauft, wird nicht bedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Istanbul ist hipp, und nicht erst seit seiner fragw\u00fcrdigen Adelung als Kulturhauptstadt 2010 sp\u00e4hen die Trendscouts in die angesagten Viertel am Bosporus. Schlendert man aus dem Bazar und l\u00e4sst die traditionellen Spitzensehensw\u00fcrdigkeiten wie Hagia Sophia, Blaue Moschee und Topkapi Palast getrost rechts liegen, kommt man an die Galatabr\u00fccke &#8211; und wird erstmals mit dem weitaus weniger beschaulichen Gesicht der Stadt konfrontiert.<\/p>\n<p>Versuchen Ortsunkundige erst, die mehrspurige Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren, werden sie schnell eines Besseren belehrt. Der gesch\u00e4tzte 20-Millionen-Einwohner-Moloch (offiziell sind es 13 Millionen) zeigt einem, was es hei\u00dft, aus der Provinz zu kommen. Hier herrscht 23 Stunden t\u00e4glich Rushhour, die unz\u00e4hligen gelben &#8222;Taksis&#8220; sind die Platzhirsche, die ihre Position souver\u00e4n behaupten, die Garnituren der einzigen modernen Stra\u00dfenbahnlinie bimmeln kl\u00e4glich, kurz, hier ist f\u00fcr den Unge\u00fcbten kein Durchkommen und auch in der endlich gefundenen Unterf\u00fchrung brummt ihm der Sch\u00e4del vor lauter schnatterndem und blinkendem Plastikspielzeug, das hier feilgeboten wird.<\/p>\n<p>Endlich ist die Br\u00fccke \u00fcberquert (ja, die Fischer stehen noch da, dicht an dicht, wie es auf tausenden Fotos zu sehen ist), und die andere, ebenfalls europ\u00e4ische Seite des Goldenen Horns ist erreicht. Hier startet bereits seit 1875 der &#8222;T\u00fcnel&#8220;, eine unterirdisch verlaufende Standseilbahn, die einst als Fortsetzung des Orientexpress ins Europ\u00e4er-Viertel gebaut wurde und immerhin die zweit\u00e4lteste &#8222;U-Bahn&#8220; der Welt ist.<\/p>\n<p>Dort, wo die Bahn 61 Meter weiter oben endet, im angesagten Ausgehviertel Beyoglu, steppt der Bobo. Rund um den Galata-Turm, einst Zentrum der genuesischen Handelsniederlassung, reiht sich heute eine schicke Designerbou-tique an die andere und man trinkt &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; fair gehandelten Kaffee. Neben der veganen Salatbar gibt es aber auch die traditionellen D\u00f6nerbuden, wo man um praktisch kein Geld einen schnellen Imbiss einnimmt und dazu einen Chai kippt.<\/p>\n<p>Biegt man von da erst in die elegante Istiklal Caddesi, Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und Haupteinkaufsstra\u00dfe, ein, versteht man, warum die T\u00fcrkei derzeit stolze 10,2 Prozent Wirtschaftswachstum verzeichnet. Die Stra\u00dfe ist schwarz vor Menschen, die flanieren, plaudern, sehen, gesehen werden und &#8211; nicht zu vergessen &#8211; auch kaufen. In den prachtvollen Jugenstil- geb\u00e4uden, die die Stra\u00dfe s\u00e4umen, sind nat\u00fcrlich auch schon die gro\u00dfen, internationalen Ketten eingezogen, die die neue Mittelschicht hier mit Begeisterung annimmt wie anderswo auch.<\/p>\n<p>Daneben gibt es aber noch die alten Passagen, die daran erinnern, dass f\u00fcr die &#8222;Cit\u00e9 de Pera&#8220; auch Paris als Vorbild stand. In den Seitenstra\u00dfen finden sich Vintage- und Antiquit\u00e4tengesch\u00e4fte, Plattenl\u00e4den, Galerien und ein fantastisch gut sortierter Comichandel. Das alles wuselt, wimmelt und strahlt eine derartige Aufbruchsstimmung aus, dass man sich an das New York der Jahrhundertwende erinnert f\u00fchlte, wenn man es denn erlebt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Und alles, alles strebt dem Taksim zu, dem h\u00f6chstgelegenen Platz, an dem in alten Zeiten das Wasser verteilt wurde und jetzt die Menschenmassen, die von hier aus in die Stadt str\u00f6men. &#8222;Drei Millionen Menschen \u00fcberqueren jeden Tag diesen Platz&#8220;, erz\u00e4hlt Ata Eremsoy, General Manager des noblen The Marmara Taksim, das seit den 1970er-Jahren auf eben diesem Platz thront. Die Entstehungszeit merkt man dem 5-Sterne-Haus dank steter Renovierung nicht an, der Blick aus dem Panoramarestaurant ist seit 30 Jahren unver\u00e4ndert spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>Ebenfalls einen 360-Grad-Blick hat man aus der angesagten Bar 360Istanbul, die wohl nur im Sommer ihre s\u00e4mtlichen Reize ungebremst ausspielen kann. Im Dezember hat es ja auch am Bosporus nur um die zehn Grad, was das Genie\u00dfen der Dachterrasse n\u00e4chtens doch etwas einschr\u00e4nkt. Das Jungvolk l\u00e4sst sich davon aber nicht abhalten, ist unver\u00e4ndert gutaussehend, international und ausgehwillig bis in die Hucken. Das kann schon einmal dazu f\u00fchren, dass v\u00f6llig Unbekannte aus einem innerst\u00e4dtischen Stiegenhaus heraus abgefangen und zu einem t\u00fcrkischen Polterabend eingeladen werden. Mit Trinken, Tanzen und Hennatattoos f\u00fcr die besonders Verwegenen. Torkelt man dann um gef\u00fchlte drei Uhr morgens wieder auf die Istiklal Caddesi, ist hier noch immer so viel los wie auf der Wiener Mariahilfer Stra\u00dfe an einem Einkaufssamstag vor Weihnachten. Das Volk schl\u00e4ft nicht. Schade eigentlich, dass die T\u00fcrken jetzt nicht mehr zur EU wollen.<\/p>\n<p>Zeit zum Ausn\u00fcchtern: Im Galatasaray Hamami wird einem der Kopf gewaschen wie zu Sultans Zeiten, streng geschlechtergetrennt nat\u00fcrlich. Auch wenn der prachtvolle Bau durch ein Entr\u00e9e aus den 1960er-Jahren arg verunstaltet ist, sollte sich die Besucherin nicht abschrecken lassen. Drinnen ruht man stilvoll unter einer Kuppel auf einem Marmorpodest und wird von alten Waschweibern geschrubbt und geseift bis man zufrieden schnurrt. (Tanja Paar\/DER STANDARD\/Printausgabe\/03.12.2011)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Istanbul rattert, schnattert und schnurrt 06. Dezember 2011 16:51 vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;433 Immer was los: Durchschnittlich 27 Jahre alt sind die T\u00fcrken und durchaus shoppingwillig, wie hier auf der Istiklal Caddesi, der ber\u00fchmten Istanbuler Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und Ausgehmeile, deutlich zu sehen ist. vergr\u00f6\u00dfern 650&#215;488 Anreise: Fl\u00fcge von Wien nach Istanbul gibt es mehrmals t\u00e4glich bei www.turkishairlines.com oder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":83,"featured_media":5041,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,766,15],"tags":[8],"class_list":["post-5040","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagesordnung","category-tourismus","category-turkei","tag-istanbul"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/users\/83"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}