{"id":4924,"date":"2011-11-14T17:30:48","date_gmt":"2011-11-14T15:30:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/?p=4924"},"modified":"2014-01-01T23:25:02","modified_gmt":"2014-01-01T21:25:02","slug":"ataturk-tanzte-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/11\/14\/ataturk-tanzte-voran\/","title":{"rendered":"Atat\u00fcrk tanzte voran"},"content":{"rendered":"<h3>Den roten Fez vom Kopf<\/h3>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4925\" title=\"titel\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/titel.jpg\" alt=\"\" width=\"312\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/titel.jpg 312w, https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/titel-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px\" \/>Die T\u00fcrken beten wieder. In Ankaras Hethiter-Altstadt und auf der Galatabr\u00fccke an Istanbuls Goldenem Horn sieht man modern gekleidete Frauen mit schleierverh\u00fclltem Antlitz. Allah ist in aller Munde, seit die Regierung die vor 26 Jahren von Kemal Atat\u00fcrk so straff gezogenen antireligi\u00f6sen Z\u00fcgel lockerte. Mit der wieder zugelassenen politischen Opposition erwachte auch das religi\u00f6se Leben zu neuer Bl\u00fcte.<\/p>\n<p>In der Gro\u00dfstadt am Bosporus sind die Moscheen \u00fcberf\u00fcllt. Schon mehrere Stunden vor Beginn des Gebets str\u00f6men die Gl\u00e4ubigen in die majest\u00e4tische Suleiman-Moschee, dr\u00e4ngen sich schwitzend durch den schweren T\u00fcrvorhang, ziehen ihre Schuhe aus und lassen sich in der k\u00fchlen und d\u00e4mmerigen Atmosph\u00e4re des gewaltigen Gotteshauses nieder.<\/p>\n<p>Man sieht alte t\u00fcrkische Volkstrachten neben New Look, reiche B\u00fcrger und andere mit zerrissenen Socken oder barf\u00fc\u00dfig. Ein Polizist in Uniform zieht ehrf\u00fcrchtig seine Stiefel aus. Seine Pistole l\u00e4\u00dft er umgeschnallt.<\/p>\n<p>Die Regierung in Ankara duldet das alles mit westlich infizierter Toleranz, wenn sie auch auf vereinzelte wagemutige Fez-Tr\u00e4ger in den Stra\u00dfen noch scharfe Polizeijagd machen l\u00e4\u00dft. Diese traditionelle Kopfbedeckung der vorkemalistischen T\u00fcrkei ist und bleibt verboten.<\/p>\n<p>Aber auch die Religion soll ihre fr\u00fchere alles beherrschende Rolle im Staate nicht wieder zur\u00fcckerhalten. &#8222;Wir werden die Uhr nicht um ein Vierteljahrhundert zur\u00fcckstellen lassen&#8220;, erkl\u00e4rt man offiziell in Ankara, &#8222;aber eine gewisse religi\u00f6se Bet\u00e4tigung ist ein gutes Mittel gegen die kommunistische. Infiltration, das wir nicht untersch\u00e4tzen d\u00fcrfen&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Sprengstoff ringsum.<\/strong> Immerhin: mindestens ebenso gute Schutzmittel gegen die kommunistische Gefahr sieht Ankara in Panzern, Kanonen und Artilleriemunition. Die werden nun schon seit Jahresfrist Tag f\u00fcr Tag an den Kais des Goldenen Horns aus US-Frachtern an Land gebracht.<\/p>\n<p>Jahr um Jahr steht der Mehmetschik, der t\u00fcrkische Landser, Gewehr bei Fu\u00df. Von den Dardanellen bis zum Sandschak von Alexandrette. Seit in Europa der Krieg ausbrach, unterh\u00e4lt die T\u00fcrkei eine Armee von 650000 Mann.<\/p>\n<p>Als auf dem Balkan endlich die Waffen ruhten hatte sich viel gef\u00e4hrlicher russischer Sprengstoff rings um die T\u00fcrkei angesammelt: um die Grenzprovinzen von Kars, Ardahan und Artwin, um die Dardanellen und um die immer wieder vorgeschobene Armenierfrage.<\/p>\n<p>Als der Arm des t\u00fcrkischen Soldaten zu erm\u00fcden drohte, der Finanzminister sich die Haare raufte und der Generalstab feststellte, da\u00df alle Wacht ohne moderne Waffen unn\u00fctz sei, gab Pr\u00e4sident Truman die bew\u00e4hrte Dollar-Spritze. Der Truman-Doktrin f\u00fcr das \u00f6stliche Mittelmeer folgte ein 100-Millionen-Dollar-Kredit.<\/p>\n<p><strong>Tango statt Bauchtanz.<\/strong> In den ersten Jahren nach dem Weltkrieg Nr. 1 rissen Kemal Pascha und seine Anh\u00e4nger den Konservativen den roten Fez vom Kopf. Es gab damals in der T\u00fcrkei Huth\u00e4ndler, die mit westeurop\u00e4ischen Kopfbedeckungen aller Art Million\u00e4r wurden.<\/p>\n<p>Mit Riesenschritten betrieb Kemal, den man inzwischen Atat\u00fcrk, &#8222;den Vater der T\u00fcrken&#8220; nannte, den Anschlu\u00df seines Landes an das westeurop\u00e4ische Vorbild. Nach dem Fez der M\u00e4nner fiel der Schleier der Frauen. Es folgten die Parteien. Bis auf die Volkspartei, die fortan den starken Arm des kemalistischen Regimes darstellte.<\/p>\n<p>Die Harems wurden geschlossen, der traditionelle t\u00fcrkische Bauchtanz durch Fox und Tango ersetzt. Mustafa Kemal &#8211; auch hier Schrittmacher &#8211; tanzte auf einem Galafest seinen G\u00e4sten voran.<\/p>\n<p><strong>Bevor es zu sp\u00e4t war.<\/strong> Im k\u00fchlen Halbdunkel der Bazare &#8211; in Istanbul dr\u00e4ngen sich auf einer Fl\u00e4che von einem Quadratkilometer fast dreieinhalbtausend solcher echt orientalischer Verkaufsl\u00e4den zusammen &#8211; werden von Jahr zu Jahr weniger Gesch\u00e4fte gemacht. Daf\u00fcr erhielt die Industrie einen kr\u00e4ftigen Impuls. Zwischen den Kriegen war Deutschland eine wesentliche St\u00fctze im Aufbau der t\u00fcrkischen Volkswirtschaft.<\/p>\n<p>Kemal Pascha verstaatlichte die wichtigsten Schl\u00fcsselpositionen: Eisenbahn und Schwerindustrie, H\u00e4fen, Flotte und Kraftwerke. Arabische Schriftzeichen und osmanisches Recht verschwanden. Aus schweizerischen, italienischen und deutschen Gesetzb\u00fcchern wurden moderne t\u00fcrkische Paragraphen zusammengestellt.<\/p>\n<p>Das traditionsumwobene Konstantinopel verlor bald seinen hauptst\u00e4dtischen Rang. Mitten hinein in die kleinasiatische Hochebene setzte Kemal sein neues politisches Zentrum Ankara. Deutsche Architekten halfen ihm. 170000 Menschen leben jetzt hier, von W\u00fcste umgeben. In modernen und sachlichen Bauten, die zu der jahrtausendealten Hethiter-Baukultur in der Altstadt in grellem Kontrast stehen.<\/p>\n<p>Trotz verschiedener Widerst\u00e4nde waren die T\u00fcrken w\u00e4hrend der anderthalb Jahrzehnte Atat\u00fcrk-Regierung mit ihrem Staatsvater zufrieden. Die Welt nahm damal noch keinen Ansto\u00df daran, da\u00df er Diktator war. Der &#8222;Ghazi&#8220;, der Erneuerer, starb am 10. November 1938. Bevor es zu sp\u00e4t war.<\/p>\n<p><strong>Neue Opposition.<\/strong> Die T\u00fcrken sind Fatalisten. Mit Politik besch\u00e4ftigt sich nur ein kleiner Teil des 20-Millionen-Volkes. Siebzig Prozent k\u00f6nnen &#8211; die Regierung gibt es zu &#8211; weder lesen noch schreiben. Eine Volksschule in jedem t\u00fcrkischen Dorf und die Verankerung einer wahren Demokratie &#8211; das sind die Ziele des jetzigen Staatspr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Als in den drei\u00dfiger Jahren Atat\u00fcrks politische Ma\u00dfnahmen \u00fcberst\u00fcrzt und br\u00fcsk kamen, war zumindest eine Scheinopposition im Parlament notwendig. Atat\u00fcrks Freund Fethi bildete eine Liberale Partei, die aber trotz oder gerade wegen eines beachtlichen Wahlerfolges &#8211; sie erhielt 25 Prozent aller Stimmen &#8211; nach vier Monaten sang- und klanglos wieder verschwand.<\/p>\n<p>Aehnliche Ursachen f\u00fchrten zur Schaffung der jetzigen Opposition: die durch den Krieg gesch\u00e4digte Wirtschaft, die hohen Wehrausgaben und schlie\u00dflich das immer gr\u00f6\u00dfer werdende Staatsdefizit. Staatspr\u00e4sident Ismet In\u00f6n\u00fc,*) Freund und Waffenkamerad Kemals und anderthalb Jahrzehnte dessen Ministerpr\u00e4sident, lie\u00df Ende 1945 den fr\u00fcheren Ministerpr\u00e4sidenten Celal Bayar eine Demokratische Partei gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die entwickelte sich inzwischen zu einer kleinen, aber Energie und R\u00fcckgrat sowie jugendlichen Schwung zeigenden Opposition. Istanbul ist ihre Hochburg. Schon aus Lokalpatriotismus w\u00e4hlt die Mehrheit der 800000 Istanbuler gegen den Empork\u00f6mmling Ankara.<\/p>\n<p>Letzten Herbst entstand eine dritte Partei unter dem alten Marschall Fevzi Cadmak, der ebenfalls opponiert. Von 456 Parlamentssitzen haben die beiden Oppositionsgruppen 66 inne.<\/p>\n<p><strong>Angleichung nach Westen.<\/strong> Zwei Regierungen fielen hintereinander \u00fcber das hohe Staatsdefizit, das schlie\u00dflich 250 Millionen t\u00fcrkische Pfund erreichte. Dem neuen Ministerpr\u00e4sidenten Shemsettin Gunaltays, einem ultrakonservativen Theologen, gelang die Entspannung der Lage, vor allem innerhalb der Regierungspartei selbst.<\/p>\n<p>Das Budget wurde revidiert, Luxus- und neue Einkommensteuer zur\u00fcckgezogen. Schlie\u00dflich h\u00e4tten sich die Politiker damit nur selbst getroffen. Die Luxusl\u00e4den an der Grande Rue im Istanbuler Europ\u00e4erviertel Pera werden nicht leiden. Eher die 20000 Besitzer funkelnagelneuer Ford und Studebaker, denn der Treibstoff wird erheblich st\u00e4rker besteuert.<\/p>\n<p>R\u00fcckgewinnung der Sympathie der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber den Regierungsstellen, Kampf gegen die Beamten-Korruption und Ausrottung des wiederaufflammenden Moslem-Fanatismus sind neben neuen Wahl- und Presse-Gesetzen die Ma\u00dfnahmen der Regierung. &#8222;Zur Angleichung<\/p>\n<p>der T\u00fcrkei an die Grunds\u00e4tze westlicher Demokratien.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wie einst Liman Sanders.<\/strong> Im Mai 1947 kam der amerikanische General Lunsford E. Oliver mit einer stetig wachsenden Milit\u00e4rkommission in Ankara an. Zwei Monate sp\u00e4ter waren die Vorarbeiten f\u00fcr die Verwendung des 100-Millionen-Dollar-Kredits beendet.<\/p>\n<p>F\u00fcnf gro\u00dfe &#8222;strategische Flugpl\u00e4tze&#8220; und zwei Autostra\u00dfen quer durch Kleinasien bis zu den Milit\u00e4r- und Handelszentren Adana und Erzerum werden angelegt. Die H\u00e4fen, vor allem Izmir &#8211; das fr\u00fchere Smyrna &#8211; , werden ausgebaut.<\/p>\n<p>Ausr\u00fcstung und Schulung von Armee und Luftflotte gehen langsam vonstatten F\u00fcnf Jahre sind f\u00fcr die Motorisierung vorgesehen. Die US-Ausbilder sind eifrig am Werk.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrken bringen dem Missionschef, General McBride, und seiner Arbeit eine \u00e4hnliche Sympathie entgegen wie einst dem Deutschen Liman Sanders. Wenn die US-Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;Franklin D. Roosevelt&#8220; oder &#8222;Midway&#8220; mit Kreuzern und Zerst\u00f6rern durch die Dardanellen nach Istanbul fahren, empf\u00e4ngt sie eine Begeisterung wie vor 35 Jahren die &#8222;Goeben&#8220; und &#8222;Breslau&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Mit Moskau nichts im Sinn.<\/strong> Mitte M\u00e4rz kam Sowjetbotschafter Lawritschew ins t\u00fcrkische Au\u00dfenamt und verlangte Aufkl\u00e4rung \u00fcber die t\u00fcrkische Haltung zur westlichen Allianzpolitik. Au\u00dfenminister Nejmeddin Sadak &#8211; er behielt sein Portefeuille durch eine ganze Reihe von Kabinetten &#8211; war gerade aus London und Paris zur\u00fcck und erwog eine Reise nach Washington. Seine Antwort vor der Gro\u00dfen Nationalversammlung spiegelte die Meinung der T\u00fcrken zum Streit der Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei bedauert, nicht auch am Atlantik zu liegen. In Athen, Rom und Kairo wird viel vom Mittelmeerpakt geredet. Aber die T\u00fcrken waren immer schon Realpolitiker. Sie wissen, da\u00df hinter einer derartigen Kombination wenig wirkliche Macht steht.<\/p>\n<p>Um so mehr betont Ankara seine hohe Meinung von Amerikas St\u00e4rke. Auch die alte Allianz mit England tritt wieder mehr in den Vordergrund. Deren Verpflichtung konnte man sich im letzten Krieg bis kurz vor Toresschlu\u00df geschickt entziehen.<\/p>\n<p>Mit Moskau hat man seit Atat\u00fcrks Tod nichts mehr im Sinn. Kommunismus gilt als Hochverrat. Alle Forderungen des Kreml, die Meerengen-Herrschaft gemeinsam auszu\u00fcben, betrachtet Ankara als Anfang vom Ende der eigenen Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Seit Montreux (1936) haben die Russen freies Durchfahrtsrecht f\u00fcr Handelsschiffe F\u00fcr die in Italien \u00fcbernommenen Kriegsschiffe brauchten sie Erlaubnis. Im Kriegsfall kann die T\u00fcrkei die T\u00fcr zum Schwarzen Meer zumachen. Jedenfalls hat sie das schwarz auf wei\u00df.<\/p>\n<p><strong>In Atat\u00fcrks Geist.<\/strong> Noch geht der Bauer in Anatolien hinter h\u00f6lzernem Pflug. Seine primitiven Ochsenkarren haben h\u00f6lzerne Scheibenr\u00e4der wie vor Tausenden von Jahren. So kann kaum ein Drittel des Landes der Ern\u00e4hrung nutzbar gemacht werden. Man denkt mit Sehnsucht an Traktoren, Kunstd\u00fcnger und Silos. Denn auch die T\u00fcrkei ist Marshallplan-Kunde. Wenn auch einer der kleinsten.<\/p>\n<p>Deutschland und das Land zwischen Bosporus und Ararat sind alte Handelspartner. Nach vierj\u00e4hriger Pause wurde zum Jahresbeginn ein neuer Handelsvertrag unterschrieben. 6000 Tonnen t\u00fcrkischer Baumwolle landeten bereits in Bizonen-Fabriken. Tabak, H\u00e4ute und \u00d6lsaaten sind unterwegs. In Ankara und Istanbul kann man wieder deutsche Elektro-Artikel und Motoren kaufen. Maschinen und Chemikalien werden folgen.<\/p>\n<p>Auch seit Schallplatten, Flugzeuge und Coca-Cola aus den USA kommen, haben Bayer-Kreuz und Kruppmaschinen ihren alten Ruf bewahrt. Sie alle helfen reformieren und st\u00e4rken die t\u00fcrkische Selbst\u00e4ndigkeit. Ganz in Atat\u00fcrks Geist.<\/p>\n<\/div>\n<p>*) Ismet Paschas heutiger Name In\u00f6n\u00fc erinnert an seinen Sieg \u00fcber die Griechen bei der anatolischen Stadt In\u00f6n\u00fc.<\/p>\n<div><\/div>\n<p><strong>DER SPIEGEL\u00a034\/1949<\/strong><br \/>\nAlle Rechte vorbehalten<br \/>\nVervielf\u00e4ltigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH &amp; Co. KG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den roten Fez vom Kopf Die T\u00fcrken beten wieder. In Ankaras Hethiter-Altstadt und auf der Galatabr\u00fccke an Istanbuls Goldenem Horn sieht man modern gekleidete Frauen mit schleierverh\u00fclltem Antlitz. Allah ist in aller Munde, seit die Regierung die vor 26 Jahren von Kemal Atat\u00fcrk so straff gezogenen antireligi\u00f6sen Z\u00fcgel lockerte. Mit der wieder zugelassenen politischen Opposition [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":83,"featured_media":4925,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[322,15],"tags":[1481],"class_list":["post-4924","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-editors-picks","category-turkei","tag-ataturk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/users\/83"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4924"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4924\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}