{"id":4481,"date":"2011-07-23T13:12:34","date_gmt":"2011-07-23T10:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishforum.com.tr\/de\/content\/?p=4481"},"modified":"2023-04-02T12:57:03","modified_gmt":"2023-04-02T09:57:03","slug":"neueste-studie-des-zentrums-fur-turkeistudien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/07\/23\/neueste-studie-des-zentrums-fur-turkeistudien\/","title":{"rendered":"Neueste Studie des Zentrums f\u00fcr T\u00fcrkeistudien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4482\" title=\"Studie widerlegt Vorurteile \u00fcber T\u00fcrken\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Studie-widerlegt-Vorurteile-&uuml;ber-T&uuml;rken.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Kollegen.<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>T\u00fcrkischst\u00e4mmige Menschen beteiligen sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben. Es gibt keine bewusste Segregation. Die 11. Mehrthemenbefragung des Zentrums f\u00fcr T\u00fcrkeistudien widerlegt zahlreiche Vorurteile.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Mehrzahl der Menschen t\u00fcrkischer Herkunft beteiligt sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen \u2013 von bewusster Segregation kann nicht die Rede sein.\u201c Mit diesen Worten fasste Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) am Dienstag die 11. Mehrthemenbefragung der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) zusammen.<\/p>\n<p>\u201eB\u00fcrgerschaftliches Engagement tr\u00e4gt sehr viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und baut Vorurteile auf beiden Seiten ab\u201c, hob auch Prof. Dr. Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung, hervor.<\/p>\n<p><strong>Keine Segregation<\/strong> So haben laut Studie 95 Prozent der t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Migranten Kontakte zu Deutschen, 40 Prozent haben enge freundschaftliche Beziehungen. Auf eigenen Wunsch ohne Kontakte sind nur 2 Prozent. Au\u00dferdem beteiligen sich 54 Prozent der Menschen t\u00fcrkischer Herkunft aktiv am gesellschaftlichen Leben, 13 Prozent engagieren sich durch freiwillige Aufgaben und \u00fcbernehmen Verantwortung durch ein b\u00fcrgerschaftliches Amt.<\/p>\n<p>T\u00fcrkischst\u00e4mmige sind laut Studie insbesondere in den Bereichen Religion (26 Prozent) und Sport (23 Prozent) aktiv. Lebensbereiche wie Freizeit, Schule\/Kindergarten und Jugend\/Bildungsarbeit liegen jeweils bei 11 Prozent. Die gesellschaftliche Beteiligung findet mehrheitlich nicht in einem ausschlie\u00dflich t\u00fcrkischen Kontext statt: 46 Prozent der Migranten sind sowohl in deutschen als auch t\u00fcrkischen oder internationalen Gruppen t\u00e4tig, 17 Prozent nur in deutschen Organisationen.<\/p>\n<p><strong>Sarrazins B\u00e4rendienst<\/strong> Wie sehr die von Thilo Sarrazin angesto\u00dfene Debatte die Integrationsbem\u00fchungen erschwert hat, versucht die Studie anhand der Zunahme der Diskriminierungswahrnehmung im letzten Jahr zu belegen. \u201eUns zeigt dies umso mehr, dass Integration sachliche Zusammenarbeit braucht, aber auch Emotion, um das Gef\u00fchl der Zusammengeh\u00f6rigkeit zu wecken\u201c, unterstreicht Prof. Uslucan abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrliche Mehrthemenbefragung t\u00fcrkeist\u00e4mmiger Zuwanderer in Nordrhein-Westfalen, die die ZfTI im Auftrag des nordrhein-westf\u00e4lischen Arbeitsministeriums durchf\u00fchrt, ist ein Langzeitprojekt der Landesregierung. Sie wird seit 1999 durchgef\u00fchrt und erlaubt es, Entwicklungen \u00fcber die Zeit zu erkennen, nicht nur Momentaufnahmen. Die Studie soll aufzeigen, wo aus Sicht der jeweils 1.000 repr\u00e4sentativ Befragten Integrationserfolge zu verzeichnen sind, wo Defizite liegen und welche Einstellungen und Meinungen in der Gruppe herrschen. <em>(hs)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Ergebnisse der elften Mehrthemenbefragung k\u00f6nnen von der Homepage der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung unter der (PDF) Datei \u00a0heruntergeladen werden.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>S\u00fcleyman Ko\u015far<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorsitzende des T\u00fcrkischen Elternvereins<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gladbeck und Umgebung e. V.<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorstandsmitglied des Landesintegrationsrates NRW<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8212;&gt; <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Kollegen. T\u00fcrkischst\u00e4mmige Menschen beteiligen sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben. Es gibt keine bewusste Segregation. Die 11. 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