{"id":4424,"date":"2011-07-20T14:18:49","date_gmt":"2011-07-20T11:18:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishforum.com.tr\/de\/content\/?p=4424"},"modified":"2023-04-02T12:57:02","modified_gmt":"2023-04-02T09:57:02","slug":"integrationsminister-schneider-turkeistammige-zeigen-gesellschaftliches-engagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/07\/20\/integrationsminister-schneider-turkeistammige-zeigen-gesellschaftliches-engagement\/","title":{"rendered":"Integrationsminister Schneider: \u201eT\u00fcrkeist\u00e4mmige zeigen gesellschaftliches Engagement\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4437\" title=\"integration\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/integration.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"90\" \/><\/p>\n<p>Quelle: <\/p>\n<p><strong>Integrationsminister Schneider: \u201eT\u00fcrkeist\u00e4mmige zeigen gesellschaftliches Engagement\u201c<\/strong><br \/>\n11. Mehrthemenbefragung der t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Bev\u00f6lkerung in Nordrhein-Westfalen<br \/>\nD\u00fcsseldorf, 19.07.2011<br \/>\nDas Ministerium f\u00fcr Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:<br \/>\n\u201eDie Mehrzahl der Menschen t\u00fcrkischer Herkunft beteiligt sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen \u2013 von bewusster Segregation kann nicht die Rede sein. Das stimmt positiv und dieses Ergebnis deckt sich mit unserer Untersuchung zum Islam in Nordrhein-Westfalen\u201c, sagte Integrationsminister Guntram Schneider heute (19.07.2011) zur Ver\u00f6ffentlichung der 11. Mehrthemenbefragung der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung.<br \/>\n&#8222;B\u00fcrgerschaftliches Engagement tr\u00e4gt sehr viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und baut Vorurteile auf beiden Seiten ab\u201c, hob auch Prof. Dr. Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung, hervor.<br \/>\n\u201e95 Prozent der t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Migranten haben Kontakte zu Deutschen, 40 Prozent haben enge freundschaftliche Beziehungen. Auf eigenen Wunsch ohne Kontakte sind nur 2 Prozent, das zeigt, dass von bewusster Segregation nur in Ausnahmef\u00e4llen gesprochen werden kann\u201c, sagte Schneider.<br \/>\nDie Studie befasst sich mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement t\u00fcrkeist\u00e4mmiger Migranten in Nordrhein-Westfalen. 54 Prozent der Menschen t\u00fcrkischer Herkunft beteiligen sich aktiv am gesellschaftlichen Leben, 13 Prozent engagieren sich durch freiwillige Aufgaben und \u00fcbernehmen Verantwortung durch ein b\u00fcrgerschaftliches Amt.<br \/>\nDer Bereich, in dem sich mit 26 Prozent die meisten t\u00fcrkeist\u00e4mmigen Migranten beteiligen, ist die Religion. Fast ebenso viele (23 Prozent) beteiligen sich im Bereich Sport. Lebensbereiche wie Freizeit, Schule\/Kindergarten und Jugend\/Bildungsarbeit liegen jeweils bei 11 Prozent. Die gesellschaftliche Beteiligung findet mehrheitlich nicht in einem ausschlie\u00dflich t\u00fcrkischen Kontext statt: 46 Prozent der Migranten sind sowohl in deutschen, als auch t\u00fcrkischen oder internationalen Gruppen t\u00e4tig, 17 Prozent nur in deutschen Organisationen.<br \/>\nSowohl Beteiligung als auch Engagement findet dann im eigenetnischen Kontext statt, wenn es keine Alternative gibt wie im Bereich Religion, wenn es um die Pflege der Herkunftskultur oder um migrationsspezifische Problemlagen (im sozialen Bereich) geht. Dreht sich das Engagement um herkunftsunabh\u00e4ngige Probleme oder Interessen, wird \u00fcberwiegend ein Kontext gew\u00e4hlt, in dem Migranten und Nichtmigranten zusammen arbeiten.\u201c<br \/>\nWie sehr die Sarrazin-Debatte die Integrationsbem\u00fchungen erschwert hat, zeigt aber auch die von der Studie best\u00e4tigte aktuelle Zunahme der Diskriminierungswahrnehmung im letzten Jahr. \u201eUns zeigt dies umso mehr, dass Integration sachliche Zusammenarbeit braucht, aber auch Emotion um das Gef\u00fchl der Zusammengeh\u00f6rigkeit zu wecken\u201c, unterstreicht auch Prof. Uslucan.<br \/>\nDie j\u00e4hrliche Mehrthemenbefragung t\u00fcrkeist\u00e4mmiger Zuwanderer in Nordrhein-Westfalen, die die Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung im Auftrag des Ministeriums f\u00fcr Arbeit, Integration und Soziales durchf\u00fchrt, stellt ein wichtiges Langzeitprojekt der Landesregierung zur Integration dar. Sie wird seit 1999 durchgef\u00fchrt und erlaubt es, Entwicklungen \u00fcber die Zeit zu erkennen, nicht nur Momentaufnahmen. Die Studie soll aufzeigen, wo aus Sicht der jeweils 1.000 repr\u00e4sentativ Befragten Integrationserfolge zu verzeichnen sind, wo Defizite liegen und welche Einstellungen und Meinungen in der Gruppe herrschen.<br \/>\nDie Ergebnisse der elften Mehrthemenbefragung k\u00f6nnen von der Homepage der Stiftung Zentrum f\u00fcr T\u00fcrkeistudien und Integrationsforschung unter  heruntergeladen werden.<br \/>\nFaktenblatt \u201eT\u00fcrkische und t\u00fcrkeist\u00e4mmige Zuwanderinnen und Zuwanderer Stand 17.7.2011<br \/>\nStudie \u201eMuslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Integrationsminister Schneider: \u201eT\u00fcrkeist\u00e4mmige zeigen gesellschaftliches Engagement\u201c 11. 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