{"id":3722,"date":"2011-05-04T19:42:42","date_gmt":"2011-05-04T16:42:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishforum.com.tr\/de\/content\/?p=3722"},"modified":"2014-01-01T23:02:45","modified_gmt":"2014-01-01T21:02:45","slug":"gul-die-turkei-bietet-viele-chancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/05\/04\/gul-die-turkei-bietet-viele-chancen\/","title":{"rendered":"G\u00fcl: &#8222;Die T\u00fcrkei bietet viele Chancen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6sterreich w\u00fcrde vom EU-Beitritt des Landes kr\u00e4ftig profitieren, wirbt der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident beim Staatsbesuch in Wien.<\/strong><\/p>\n<p>Letztes Update am 03.05.2011, 17:45<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3724\" title=\"gul\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gul1.jpg\" alt=\"\" width=\"632\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gul1.jpg 632w, https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gul1-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/p>\n<p>Staatsbesuch Pr\u00e4sidentenriege: WKO-Chef Leitl (li.), die Staatschefs G\u00fcl und Fischer.<\/p>\n<p>&#8222;Die Beziehungen mit der T\u00fcrkei ins Lot bringen&#8220;<\/p>\n<p>Soll die T\u00fcrkei in die EU? Die umstrittene Aufnahme des Landes in die Gemeinschaft dominierte den zweiten Tag des Staatsbesuchs von Abdullah G\u00fcl in \u00d6sterreich. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident warb vor Unternehmern und Politikern mit dem wirtschaftlichen Potenzial seines Landes: &#8222;Uns ist wichtig, dass EU-Verhandlungen nicht behindert werden&#8220;, betonte G\u00fcl. Er wisse, dass die Unterst\u00fctzung des \u00f6sterreichischen Volkes f\u00fcr einen EU-Beitritt nicht sehr stark sei. &#8222;Aber man muss die Menschen in \u00d6sterreich st\u00e4rker informieren, wie Wirtschaft und Volk vom EU-Beitritt der T\u00fcrkei profitieren k\u00f6nnten.&#8220;<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Bundespr\u00e4sident Heinz Fischer pl\u00e4dierte f\u00fcr eine intensivere Debatte: Die EU habe beschlossen, mit dem Land \u00fcber den Beitritt zu verhandeln. &#8222;Das hei\u00dft aber auch, Verhandlungen zu f\u00fchren.&#8220; Nur dann k\u00f6nne man eine Entscheidung treffen. Der Besuch sei &#8222;Ansto\u00df f\u00fcr den Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen.&#8220;<\/p>\n<p>Rund 270 Unternehmen aus \u00d6sterreich und der T\u00fcrkei nutzten die M\u00f6glichkeit zur Kontaktaufnahme: &#8222;Wir konnten unsere T\u00fcrkei-Ums\u00e4tze in den letzten drei Jahren jeweils verdoppeln&#8220;, freute sich etwa Herbert H\u00fcbl, Exportleiter beim Brandmelder-Produzenten Schrack Seconet. &#8222;Aber es w\u00e4re f\u00fcr uns einfacher, wenn das Land in der EU w\u00e4re.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir w\u00fcrden mit weniger B\u00fcrokratie k\u00e4mpfen&#8220;, glaubt Stefan Pfeifer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der voestalpine Krems Finaltechnik. Er versuchte, Partner f\u00fcr die Errichtung von Hochregallagern in der T\u00fcrkei zu gewinnen. &#8222;Denn der t\u00fcrkische Markt ist f\u00fcr uns sehr interessant.&#8220;<\/p>\n<p>* \u00bb Hintergrund: G\u00fcl: &#8222;T\u00fcrken haben Br\u00fcckenfunktion&#8220;<\/p>\n<p>Zollunion<\/p>\n<p>Bereits jetzt ist die T\u00fcrkei mit der EU in einer Zollunion, auch in der europ\u00e4ischen Wirtschaftskammer ist die T\u00fcrkei bereits vertreten. Deren Ehrenpr\u00e4sident, Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl, freut sich \u00fcber die zunehmend intensiveren Handelsbeziehungen: &#8222;\u00d6sterreich hat 2010 die Nr. 1-Position bei den Investoren eingenommen.&#8220; Die gr\u00f6\u00dften Investitionen kamen von der OMV und vom Verbund. Die heimischen T\u00fcrkei-Exporte stiegen nach der Krise 2009 im Vorjahr wieder um 40 Prozent auf \u00fcber eine Milliarde Euro.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Entwicklungspotenzial der T\u00fcrkei liegt in der Bev\u00f6lkerungsstruktur. 26 Prozent der T\u00fcrken sind unter 15 Jahre alt. \u00d6sterreich profitiert vom aktuellen Boom. Das t\u00fcrkische Wirtschaftswachstum erreichte im Vorjahr 7,5 Prozent, heuer wird ein Wachstum von f\u00fcnf Prozent erwartet.<\/p>\n<p>&#8222;Die T\u00fcrkei bietet viele Chancen&#8220;, lud G\u00fcl daher Investoren ein. So will das Land bis 2020 bis zu 120 Milliarden Euro in den Energiesektor investieren. G\u00fcl betonte, das Land w\u00e4re heute ein anderes als noch vor zehn Jahren. Und er verwies auf die starke Dynamik: &#8222;2020 wird die T\u00fcrkei zu den zehn gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt geh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>via G\u00fcl: &#8222;Die T\u00fcrkei bietet viele Chancen&#8220; | kurier.at.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreich w\u00fcrde vom EU-Beitritt des Landes kr\u00e4ftig profitieren, wirbt der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident beim Staatsbesuch in Wien. Letztes Update am 03.05.2011, 17:45 Staatsbesuch Pr\u00e4sidentenriege: WKO-Chef Leitl (li.), die Staatschefs G\u00fcl und Fischer. &#8222;Die Beziehungen mit der T\u00fcrkei ins Lot bringen&#8220; Soll die T\u00fcrkei in die EU? 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