{"id":3632,"date":"2011-04-29T09:36:06","date_gmt":"2011-04-29T06:36:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishforum.com.tr\/de\/content\/?p=3632"},"modified":"2023-04-02T12:50:55","modified_gmt":"2023-04-02T09:50:55","slug":"informationsmanagement-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2011\/04\/29\/informationsmanagement-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Informationsmanagement der Zukunft"},"content":{"rendered":"<h1>\n<\/h1>\n<h2>Informationsmanagement der\u00a0Zukunft<\/h2>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht in Sicherheitspolitik, Afghanistan, Informationsmanagement, Innere Sicherheit, Strategie, \u00c4u\u00dfere Sicherheit von analyticsdotcom am 20\/04\/2011<\/p>\n<h3>Nicht nur f\u00fcr Milit\u00e4rs geeignet<\/h3>\n<p><em>\u201eIch kann also sagen: Kenne deinen Feind und dich selber, dann wirst du in hundert Schlachten nicht einmal besiegt werden. Kennst du den Feind nicht, wohl aber dich selbst, dann steht es auf der Kippe. Wei\u00dft du nichts \u00fcber deinen Feind und nichts \u00fcber dich selbst, dann sei sicher, dass du jede Schlacht verlierst.\u201c<\/em> So der chinesische General und Milit\u00e4rstratege Sun Tzu (500 v. Chr.) in seinem Werk \u201eDie Kunst des Krieges\u201c. Heute ist das Werk aktueller denn je, denn Sun Tzu beschreibt hier mit einfachen Worten das Thema \u201eInformations\u00fcberlegenheit\u201c.<\/p>\n<p>Informations\u00fcberflutung und interessanterweise auch Informationsmangel an Stelle von intelligentem Informationsmanagement beherrschen heutzutage oftmals kurz-, mittel-, und langfristige Entscheidungen. Man glaubt, vermutet und sch\u00e4tzt und f\u00e4llt auf dieser Basis Entscheidungen. Oder auch nicht, weil man sich vielleicht eine Blamage ersparen m\u00f6chte auf Grund mangelnder Informationen. Oder Fakten werden geleugnet bzw. ignoriert. Anstatt Wissen herrscht eher Unwissen und Unsicherheit vor \u2013 nicht immer, aber sehr oft. Zuk\u00fcnftig werden nicht unbedingt gro\u00dfe oder staatliche Organisationen die \u201eInformations\u00fcberlegenheit\u201c haben, sondern schnelle, schlanke, selbst-lernende und unb\u00fcrokratische Organisationen, die sich diszipliniert intern einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess verbunden f\u00fchlen \u2013 einer Art \u201einterner Corporate Identity\u201c. Eine Organisation, die dazu nicht die Bef\u00e4higung hat oder zuk\u00fcnftig entwickelt, wird nicht \u00fcberleben.<\/p>\n<p><strong>Vernetzte Operationsf\u00fchrung ist intelligentes Informationsmanagement<\/strong><\/p>\n<p>Jeder der schon einmal die Gelegenheit hatte eine bunt bebilderte Darstellung von zuk\u00fcnftiger \u201eVernetzter Operationsf\u00fchrung\u201c (NetOpF\u00fc), im englischen Sprachraum mit \u201eNetwork Centric Warefare\u201c (NCW) bezeichnet, in Ruhe zu betrachten und sich die beabsichtigten oder zuk\u00fcnftigen Informationsbeziehungen zwischen ganz unterschiedlichen Sensoren und Effektoren \u2013 vom Satelliten, bis zur Fregatte, vom Handheld Device des Sp\u00e4htrupps bis zu einer Feuerleitzentrale oder zu einem Kampfhubschrauber zu betrachten, wei\u00df um die technische Komplexit\u00e4t des Daten- und Informationsaustausches.<\/p>\n<p>Wenn man solche technischen Darstellungen, die nicht selten eher zur Verwirrung als zur Kl\u00e4rung beitragen, jedoch von einer n\u00e4chst h\u00f6heren Abstrahierungsebene betrachtet, wird deutlich, dass eine rein milit\u00e4rische Betrachtung von Informationen, Informationsfl\u00fcssen bzw. einer Operationsf\u00fchrung zum Scheitern verurteilt ist, wenn nicht auch andere Dinge und Informationen ber\u00fccksichtigt werden, die in ein Gesamtbild einflie\u00dfen m\u00fcssen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dies gilt nicht nur f\u00fcr milit\u00e4rische Operationen, sondern grunds\u00e4tzlich f\u00fcr alle Entscheidungen, deren Auswirkung einen etwas gr\u00f6\u00dferen Bedeutungskreis umfasst, sei es national oder international.<\/p>\n<p>Dabei ist nicht nur die intelligente Informationssammlung von Bedeutung, sondern nicht minder die intelligente Informationsaufbereitung in der Form, dass auf der jeweiligen Entscheiderebene bzw. Bedarfstr\u00e4gerebene m\u00f6glichst nur die Information sichtbar ist, die tats\u00e4chlich auch ben\u00f6tigt wird. Alles andere w\u00fcrde entweder zu einer Informations\u00fcberflutung oder zu einer Minderinformation f\u00fchren, die f\u00fcr den jeweiligen, ebenengerechten Bedarfstr\u00e4ger nur einen eingeschr\u00e4nkten oder sogar keinen Nutzen bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Abschreckendes Informationsmanagement: Afghanistan<\/strong><\/p>\n<p>Der aktuelle Krieg in Afghanistan dauert mittlerweile 10 Jahre. Afghanistan hat seit ungef\u00e4hr 1978 \u2013 also seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren \u2013 ganz unterschiedliche bewaffnete Konflikte erlebt. Analysen \u00fcber ein ganzheitliches Informationsmanagement der Koalitionskr\u00e4fte in dem aktuellen Konflikt haben gravierende Defizite offen gelegt. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise:<\/p>\n<ul>\n<li>mangelhafte      Informationsfl\u00fcsse sowohl innerhalb der Koalitionskr\u00e4fte und      Sicherheitsorgane sowie zwischen den \u00fcber 40 Koalitionskr\u00e4ften<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>mangelhafte      Informationsfl\u00fcsse von ziviler Seite, wie beispielsweise NGOs, Entwicklungshilfeorganisationen,      UN-Mitarbeitern und anderen zivilen Akteuren<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkenntnis      \u00fcber die wirtschaftliche Lage in den diversen Regionen<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkenntnis      \u00fcber soziale Strukturen, religi\u00f6se F\u00fchrer vor Ort, Clan-Strukturen      und\u00a0 sonstige Machtverh\u00e4ltnisse<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkenntnis      \u00fcber lokale \u00d6konomie und Landbesitzer<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkenntnis      \u00fcber Drogenhandel<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkentnis      \u00fcber Finanzfl\u00fcsse, regional als auch weltweit<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unkenntnis      \u00fcber Entwicklungsprojekte in der Vergangenheit oder \u00fcber geplante\u00a0      Entwicklungsprojekte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es war nicht immer so, dass diese Informationen \u00fcberhaupt nicht vorhanden waren. In vielen F\u00e4llen waren die Informationen schon \u201eirgendwo\u201c vorhanden, jedoch nicht sinnvoll zusammengef\u00fcgt zu einem gemeinsamen Lagebild. Die milit\u00e4rische Seite interessierte sich zun\u00e4chst nicht f\u00fcr \u201ezivile\u201c Informationen und die zivile Seite wie NGOs erhielt \u2013 in den Natur der Sache liegend \u2013 kaum oder keine Hinweise von milit\u00e4rischer Seite, wobei der letztgenannte Punkt noch mit Verst\u00e4ndnis verbunden ist, was gebotene Vertraulichkeit bzw. Geheimhaltung anbelangt.<\/p>\n<p>Ob das Verkn\u00fcpfen und Verbinden diverser Informationsquellen und Informationsnetze der beteiligten Player in Afghanistan in dem teilweise schon aktiven AFGHAN MISSION NETWORK (AMN) die Erwartungshaltung sowohl der milit\u00e4rischen Seite als auch der politischen (zivilen) Seite f\u00fcr ein weitgehend durchg\u00e4ngiges und umfassendes Lagebild erf\u00fcllen wird bleibt abzuwarten. Nur Eines ist bereits heute sicher: Das AMN wurde nicht ins Leben gerufen, um zivile Organisationen beim Informationsmanagement unterst\u00fctzen, sondern um f\u00fcr die beteiligten Streitkr\u00e4fte und Sicherheitsorgane ein Informationsnetzwerk aufzubauen \u2013 mit all den Problemen unterschiedlicher Vertraulichkeitseinstufungen.<\/p>\n<p>Mit dieser Feststellung ist ein Lagebild \u00fcber ein Land oder \u00fcber eine Region nur eingeschr\u00e4nkt nutzbar, was ja durchaus verst\u00e4ndlich sein kann, was bestimmte Vertraulichkeiten anbelangt, hilft aber nicht wirklich weiter, was beispielsweise entwicklungspolitische Entscheidungen oder sonstige Informationsbed\u00fcrfnisse Dritter anbelangt. Als Grundlage f\u00fcr eine vernetzte Operationsf\u00fchrung bzw. f\u00fcr das Informationsmanagement im milit\u00e4rischen Sinne mag es hilfreich und unterst\u00fctzend sein. F\u00fcr einen allumfassenden Ansatz, f\u00fcr einen sogenannten \u201ecomprehensive approach\u201c ist dies jedoch viel zu kurz gedacht.<\/p>\n<p>Nachfolgend sollen einige zuk\u00fcnftige Entwicklungen modernen Informationsmanagements skizziert werden. Informationsmanagement wird sich zuk\u00fcnftig weder regional beschr\u00e4nken, noch sich auf bestimmte Arten von Informationen reduzieren. Es ist auch nicht erforderlich die Informationen und deren Verwendung in eine Art schwarz-wei\u00df-Raster zwangsl\u00e4ufig zivilen oder milit\u00e4rischen Bed\u00fcrfnissen zuzuordnen. Zuk\u00fcnftiges vernetztes milit\u00e4risches Informationsmanagement, innen- und au\u00dfenpolitische Entscheidungen bis hinein in die Regionalpolitik, nationale oder internationale, wirtschaftliche Bedarfstr\u00e4ger werden sich mit diesen zuk\u00fcnftigen Entwicklungen des Informationsmanagements auseinandersetzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Informationsmanagement 2020<\/strong><\/p>\n<p>Angesicht des weltweit immer mehr ansteigenden Bedarfes qualifizierter und verifizierter Informationen und Daten sind folgende 10 Trends im Informationsmanagement erkennbar:<\/p>\n<p>(1) Immer mehr Daten und Informationen werden geo-codiert und zeit-codiert, um diese dann m\u00f6glichst pr\u00e4zise Lokationen sowie zeitlichen Abl\u00e4ufen weltweit zuordnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>(2) Daten und Informationen werden zuk\u00fcnftig immer st\u00e4rker nach gewissen, internationalen Normen strukturiert gespeichert werden.<\/p>\n<p>(3) Die Kopplung der Informationen an geografische Informationssysteme wird immer st\u00e4rker erfolgen.<\/p>\n<p>(4) Deutlich \u00fcber 90% aller Daten und Informationen werden sogenannte \u201eoffene Informationen\u201c sein, die origin\u00e4r an anderer Stelle bereits vorhanden sind, und nicht selten in sogenannter \u201enicht-strukturierter Form\u201c vorliegen.<\/p>\n<p>(5) Gro\u00dfe Datamining-Server werden diese Daten und Informationen hosten. Dies kann aus Sicherheitsgr\u00fcnden und Gr\u00fcnden der Verf\u00fcgbarkeit auch in sogenannten \u201eClouds\u201c, also auf geographisch nahezu beliebig verteilten Servern erfolgen.<\/p>\n<p>(6) Mathematische Analyseverfahren in Kopplung mit geografischen Informationssystemen werden immer st\u00e4rker eingesetzt werden, um regionale, \u00fcberregionale oder globale Entwicklungen vorauszusagen (Trendvorhersage). Diese kann beliebige soziale oder \u00f6konomische Entwicklungen umfassen, wie auch die Entwicklung, wie z.B. von Kriminalit\u00e4t von einer internationalen L\u00e4nderebene bis hinunter auf einzelne Stadtteile oder Stra\u00dfenz\u00fcge, ganz nach Anforderung des Bedarfstr\u00e4gers. Die Entwicklung von m\u00f6glichen internationalen L\u00e4nderrisiken (Kriege, B\u00fcrgerkriege, Unruhen etc.) und das damit verbundene kontinuierliche Monitoring und sich entwickelnder \u201eHot Spots\u201c wird weiterhin an Bedeutung gewinnen f\u00fcr Wirtschaft und Politik.<\/p>\n<p>(7) Nahezu beliebige Abfrage- und Korrelationsm\u00f6glichkeiten von strukturierten Daten werden fr\u00fchzeitig wirtschaftliche und politische Entwicklungen geografisch sichtbar machen, die bisher nur Wenigen zur Kenntnis gelangten.<\/p>\n<p>(8) \u00dcber Standard Webbrowser werden ein Teil dieser strukturierten Informationen der \u00d6ffentlichkeit unentgeltlich \u00fcber das Internet verf\u00fcgbar sein. Ein wesentlicher Teil wird als Bezahlsystem in unterschiedlichen Modulen zivilen und milit\u00e4rischen Bedarfstr\u00e4gern zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Ein neuer Milliarden-Markt des weltweiten Informationsmanagements entsteht, deren Erschlie\u00dfung f\u00fcr einzelne Bedarfstr\u00e4ger aus Ressourcen- und Datenpflegegr\u00fcnden kaum zu leisten ist.<\/p>\n<p>(9) Viele Daten und Informationen werden zuk\u00fcnftig \u00fcber mobile Systeme, wie z.B. Smartphones, iPod, Mobiltelefone, Netbooks oder Tablets in Near-Realtime in die Informationsmanagementsysteme mit GPS-Daten geocodiert eingespielt werden. Nur Sekunden sp\u00e4ter sind die Informationen f\u00fcr den oder die Bedarfstr\u00e4ger sichtbar \u2013 weltweit.<\/p>\n<p>(10) Es wird z\u00fcnftig Tausende von angestellten oder auch selbst\u00e4ndigen \u201eLocation Finder\u201c oder \u201eInformation Finder\u201c weltweit geben, die \u00fcber geeignete \u201etrusted procedures\u201c Daten und Informationen in die Informationsmanagementsysteme einspielen, Texte, Bilder und sonstige Informationen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage pro Jahr.<\/p>\n<p>Informationsmanagement wird sich zuk\u00fcnftig zu einer ganz anderen Qualit\u00e4t entwickeln, sowohl f\u00fcr wirtschaftlich-unternehmerische, politische und milit\u00e4rische Belange. Wer intelligentes Informationsmanagement zu nutzen wei\u00df, wird \u00fcberlegen sein. Wer es nicht zu nutzen wei\u00df, wird auf der Verliererseite stehen. Die einleitenden Worte Sun Tzu\u2019s haben eine Bedeutung erlangt, die er als Milit\u00e4rstratege vor \u00fcber 2500 Jahren kaum h\u00e4tte absch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00a9 Ralf R. Zielonka<br \/>\nBonn, 20. April 2011<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><\/h1>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Informationsmanagement der\u00a0Zukunft Ver\u00f6ffentlicht in Sicherheitspolitik, Afghanistan, Informationsmanagement, Innere Sicherheit, Strategie, \u00c4u\u00dfere Sicherheit von analyticsdotcom am 20\/04\/2011 Nicht nur f\u00fcr Milit\u00e4rs geeignet \u201eIch kann also sagen: Kenne deinen Feind und dich selber, dann wirst du in hundert Schlachten nicht einmal besiegt werden. Kennst du den Feind nicht, wohl aber dich selbst, dann steht es auf der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":492,"featured_media":157885,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[473,513,10,477,321,199,475,211],"tags":[1086,1090,1087,1091,1088,1085,1089],"class_list":["post-3632","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-asien-und-pazifik","category-deutschland-eu","category-eu","category-europa","category-featured-stories","category-militar","category-naher-und-mittlerer-osten-und-afrika","category-nato","tag-afghanistan","tag-ausere-sicherheit","tag-informationsmanagement","tag-informationsmanagement-der-zukunft","tag-innere-sicherheit","tag-sicherheitspolitik","tag-strategie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/users\/492"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3632\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media\/157885"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}