{"id":2828,"date":"2010-12-03T13:39:13","date_gmt":"2010-12-03T11:39:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.turkishforum.com.tr\/de\/content\/?p=2828"},"modified":"2014-01-01T22:48:47","modified_gmt":"2014-01-01T20:48:47","slug":"istanbul-boom-am-rande-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/2010\/12\/03\/istanbul-boom-am-rande-europas\/","title":{"rendered":"Istanbul: Boom am Rande Europas"},"content":{"rendered":"<p>von Dirk-Hinrich Heilmann und Gerd H\u00f6hler<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung ist von 1993 bis 2007 um ein F\u00fcnftel gewachsen, auch dank eines Zuzugs aus Ostanatolien. Die Folgen der Asienkrise hat die Stadt ebenso weggesteckt wie das schwere Erdbeben des Jahres 1999.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2830\" aria-describedby=\"caption-attachment-2830\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2830\" title=\"Istanbul: Die Stadt am Bosporus floriert. Quelle: Reuters\" src=\"https:\/\/www.turkishnews.com\/de\/content\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/stadt_istanbul.jpg\" alt=\"Istanbul: Die Stadt am Bosporus floriert. 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Die T\u00fcrkei hat sich in beide Richtungen ge\u00f6ffnet &#8211; der Handel mit der arabischen Welt und mit Russland ist in den vergangenen Jahren noch st\u00e4rker gewachsen als der mit der Europ\u00e4ischen Union. Rund die H\u00e4lfte der t\u00fcrkischen Exporte stammen aus der Metropole Istanbul und deren Umland. Die Region ist f\u00fcr 27 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes verantwortlich.<\/p>\n<p>Istanbul ist vor allem ein Dienstleistungszentrum mit Finanzwirtschaft, Medien und Handels- und Logistikfirmen. Unter den Industriebranchen ragen Nutzfahrzeuge, Textilien und Nahrungsmittel hervor. Auch als Touristenziel gewinnt die geschichtstr\u00e4chtige Metropole, die dieses Jahr eine der europ\u00e4ischen Kulturhauptst\u00e4dte ist, an Beliebtheit. Bei Besuchern aus Europa und der Golfregion steht sie als &#8222;Partystadt&#8220; hoch im Kurs.<\/p>\n<p>Auch wenn die Stadt von ihrer Drehkreuzfunktion profitiert, so ruhen die Hoffnungen f\u00fcr eine Fortsetzung des Booms zu gro\u00dfen Teilen auf dem florierenden Binnenmarkt. Die t\u00fcrkische Wirtschaft ist im ersten Halbjahr um elf Prozent gewachsen. Die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung ist j\u00fcnger als 30 und ihre Kaufkraft hat sich von 2002 bis 2008 verdreifacht. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, liegt die T\u00fcrkei weltweit bereits auf Rang 15 &#8211; vor allem dank des Booms am Bosporus. Die Bars und Basars sind dort entsprechend voll. Ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen &#8211; also drehen sich auch die Baukr\u00e4ne \u00fcber der Stadt weiter.<\/p>\n<p>Istanbul: Boom am Rande Europas &#8211; Politik &#8211; International &#8211; Handelsblatt.com.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Dirk-Hinrich Heilmann und Gerd H\u00f6hler Die Bev\u00f6lkerung ist von 1993 bis 2007 um ein F\u00fcnftel gewachsen, auch dank eines Zuzugs aus Ostanatolien. Die Folgen der Asienkrise hat die Stadt ebenso weggesteckt wie das schwere Erdbeben des Jahres 1999. Istanbul ist heute jung, chic und konsumfreudig. 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