Finale der Kölner Pokal-Einzelmeisterschaft im Schach (Dähnepokal) 2012

Finale der Kölner Pokal-Einzelmeisterschaft im Schach (Dähnepokal) 2012

Das Finale der Kölner Pokaleinzelmeisterschaft im Schach gewann am 10. November 2012 Martin Felix Müller vom Klub Kölner Schachfreunde gegen Mario Schwark (Deutz/Kalk). Ausrichter des Finales war zum dritten Male der von türkischstämmigen Schachfreunden gegründete, interkulturelle Kölner Schachverein: Satranç Club 2000. (Mittlerweile beherbergt der Ausrichter Satranç Club über vierzig Mitglieder aus elf Nationen. Der Verein hat auch die interkulturelle Verständigung in seiner Satzung verankert). Als Halbfinalisten und Drittplazierte wurden der erfahrene Thomas Jarszyk und Eneida Perez de Lücke (Nationalspielerin der Dominikanischen Republik), beide Mitglieder des ausrichtenden Vereines Satranç Club 2000, geehrt.

24 Teilnehmer aus 8 Vereinen waren am Start. Erwähnenswert ist, dass laut Information des Kölner Spielleiters Willi Meul erstmals 4 Damen an einem Turnier des Kölner Schachverbandes teilnahmen. Neu in Köln ist auch der Lucky-Loser-Modus, der bereits bei anderen Sportarten und in übergeordneten Verbänden anstelle des KO-Systems bei Pokalwettbewerben eingesetzt wird. Mit Mario Schwark schaffte es auch einer der Lucky Loser in das Finale.

Der Verlauf der Finalpartie: Es wurde mit dem Englischen System (Bremer System, Keres Variante) eröffnet. Martin Müller gewann frühzeitig einen Zentralbauern. Nach einer von ihm eingeleiteten Abtauschkombination baute Müller seinen Vorteil durch die Aktivierung seines Turmes in einem Turm / Läufer gegen Turm / Läufer Endspiel erfolgreich zu einer Gewinnstellung aus. Die Partie wurde im 42. Zug von Schwark aufgegeben.

Durch den Sieg bei der Kölner Pokaleinzelmeisterschaft hat sich Martin Müller dazu qualifiziert, den Kölner Schachverband im nächsten Jahr auf der Ebene des Schachverbandes Mittelrhein zu vertreten.

Der Vorsitzende des Satranç Club 2000, Güven Manay überreichte auch dem Vor-Ort-Vertreter des Spielleiters im Kölner Schachverband, Dirk Langen eine Urkunde zur Ehrung seiner Bemühungen. Eine Rede zum Zwecke des Dankes an den ausrichtenden Verein und zur Beglückwünschung der Sieger hielt auch der anwesende Vorsitzende des Kölner Schachverbandes, Andreas Gerdau.

Der türkische Konsul zu Köln, Mustafa Kemal Basa, stiftete Preise für die Finalisten und Halbfinalisten, sowie Geschenke für die Mitglieder des U12-Jugendteams im Satranç Club 2000. Im Rahmen der Verteilung dieser Preise wurde für einen Moment an den sich am Finaltag zum 74. Male jährenden Ablebens des Begründers der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, gedacht.

Im Anschluss an die Verleihung zur Kölner Pokaleinzelmeisterschaft gab es eine weitere Siegerehrung: Im Sommer richtete der Satranç Club 2000 zusammen mit dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Istanbul und dem Istanbuler Schachverband ein Online-Schachturnier zwischen Köln und Istanbul anlässlich der Weltschacholympiade aus. Die Kölner Teilnehmer, die damals knapp unterlagen, erhielten für Ihre Teilnahme Medaillen. Diese wurden als nette Geste vom Türkischen Schachverband nach dem Wettkamp nach Deutschland versandt. Überreicht wurden sie von Walter Kluth (Vorsitzender Köln-Istanbul-Verein) und Güven Manay (Vorsitzender Satranç Club 2000).

Artikel: Güven Manay (Vorsitzender Satranç Club 2000)

Bilder: Eneida Perez de Lücke, Marlene Jarszyk, Monika Bongartz, Güven Manay

Homepage Satranç Club : www.satranc2000.de

Facebook: Satranç Club: http://de-de.facebook.com/pages/Satranç-Club-2000/197724680274472

Homepage Kölner Schachverband: http://www.koelner-schachverband.de/

Homepage Köln-Istanbul-Verein: http://www.koeln-istanbul.de/

Finalpartie: http://satranc2000.de/_PARTIEN/2012-10-13_KSV-DP-2012_Finale_Partie/ksv_daehnepokal_2012_finale.htm

Schach und Handicap

Am Samstag, den 20. Oktober 2012 fand in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Schwäbisch Hall eine ganz besondere Simultanveranstaltung statt. (Das ist eine Form des Schachspiels, bei der ein Spieler gleichzeitig gegen mehrere Gegner antritt).

Der russische Schachgroßmeister Ernesto Inarkiev 2689 Elo, Nr.65 der Weltrangliste trat in einem Simultan gegen acht Spieler an.

Mit Hilfe des engagierten Vereinsmitglieds und Mitorganisatoren Ufuk Tuncer wurde ein geeignetes Teilnehmerfeld zusammengestellt. Ganz nach dem Motto ‚Schach und Handicap‘ wurden die vorderen Bretter von Spielern mit unterschiedlichsten Behinderungen besetzt.

Besonders erwähnenswert war hier der an Tetraspastik leidende Teilnehmer Antonio Florio, der in seiner Partie enormen Willen und Kampfgeist bewies. Peter Schmidt (Gehbehinderung) und unser Senior Rudolf Wunsch (Diabetiker) rundeten das Feld ab. Die nächsten 2 Bretter wurden durch die wahren Meister des Handicaps, dem Blindsimultanrekordhalter FM Marc Lang und dem mehrfachen Blindmeister Dieter Riegler, besetzt. Erstere spielte selbstverständlicherweise mit verbundenen Augen.

Was wäre aber eine Haller Schachveranstaltung ohne die Teilnahme einer Frau? Mit WIM Judith Fuchs (2290, Leipzig) durfte sich Hall einer besonders hübschen und klugen Olympia- und Nationalspielerin erfreuen. Jungtalent und Teamkollege Nikolas Pogan (Schüler Ufuk Tuncers) und der aus Heidenheim-Sontheim stammende Kevin Walter machten das Teilnehmerfeld komplett.

Nach der Begrüßung von Harald Barg, 2.Vorsitzender des Schachklubs Schwäbisch Hall und

Johannes van Bergen, Geschäftsführer des Haller Energieunternehmens, konnte es endlich losegehen. Turnierleiter und Talkmaster Ufuk Tuncer gab den Startschuss.

Geschickt moderierte er die Veranstaltung mit viel Witz und Esprit, während im 4.Stock GM Boris Avrukh für Gäste kommentierte. Nach einigen Stunden gelang es Blindrekordhalter (blind spielend!) FM Mark Lang unserem russischen Spitzenspieler ein Remis abzutrotzen. Für eine noch größere Überraschung sorgte allerdings der an Tetraspastik leidende Antonio Floria, der sich durch starken Willen und Kampfgeist am Ende über ein Remis freuen durfte.

Der Endstand: 7:1 für Ernesto. Am Ende waren sich alle einige: Eine gelungene Veranstaltung des SK Schwäbisch Hall!

Text: Ufuk Tuncer

3rd October: Day of Intercultural Unity and Tolerance in Chess

Am Tag der Deutschen Einheit veranstaltete der Satranç Club 2000 zum sechsten Mal das Interkulturelle Schnellschachturnier, welches von manchen mittlerweile auch als ‚Interkulti‘ abgekürzt wird. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Interkulturellen Woche der Stadt Köln statt. Diesmal fanden sich 56 Teilnehmer ein, um ein Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit zu setzen, während andere lieber Nagelbomben zünden, provozieren oder Botschaften stürmen. Die Anzahl der Teilnehmer war insofern überraschend, weil man diesmal aus Kapazitätsgründen auf das letzte Quäntchen Turnierwerbung verzichtete und weil es (unbeabsichtigt) auch eine Terminkollision mit einem anderen Schnellschachturnier im Kölner Umfeld gab. Die Anzahl ist dann wiederum doch nicht überraschend, wenn man sich die positive Mundpropaganda zum Turnier bewusst macht. Seit der letzten Ausgabe des Turnieres musste man leider schockiert vernehmen, dass Morde an 8 Türken, einem Griechen und einer deutschen Polizistin von der rechtsextremen terroristischen Vereinigung NSU durchgeführt wurden. Aus diesem Grund legten die Turnierteilnehmer vor Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute für die Opfer ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Güven Manay und den zweiten Vorsitzenden des Kölner Schachverbandes, Oswald Gutt, ging es los. Als Turnierleiter gab Dirk Langen sein Debüt, unterstützt vom erfahrenen Izzet Yilmaz.

Da die Teilnehmerzahl sogar die letztjährige Rekordteilnahme von 51 Teilnehmern übertraf, wurde zusätzlicher Platz geschaffen. Nach der Behebung von EDV-Hürden startete das Turnier. In den ersten Runden gab es an der Spitze durchweg Konstanz, erst kurz vor der Pause kam mit Uli Thiemonds (DWZ 2058, SG Porz) der 4. der Setzliste etwas aus dem Tritt, als er in der 3. Runde gegen Martin Bergemann (DWZ1868, Turm Raesfeld) verlor.

In der Pause wurden deutsch-türkische Gebäckvariationen serviert. Außerdem wurde das Turnier von weiteren, ehemaligen Turnierteilnehmern besucht. Offensichtlich ist das Turnier wohl an diesem Tag der Treffpunkt eines beachtlichen Teils der Kölner Schachszene.

In der 4. Runde spielten die beiden Brühler Alex Peters (DWZ 2123) und Hans-Dieter Müller (DWZ 2051) am 1. Brett Remis und somit ging Martin Schmidt (DWZ 2205, SV Grünfeld) alleine in Führung. Dort konnte er sich jedoch nicht lange halten, da er in der nächsten Runde gegen Alex Peters verlor. Somit gingen die ersten 3 Plätze an Alex Peters, Hans-Dieter Müller und Joachim Hendrix (DWZ 1912, KSK Lasker) über. In der vorletzten Runde schien alles für Hans-Dieter Müller zu laufen, da er Joachim Hendrix besiegen konnte und Alex Peters nicht über ein Remis gegen Uli Thiemonds heraus kam. Aber in der letzten Runde konnte Alex Peters seine Partie gewinnen, während Hans-Dieter Müller sich mit einem Remis gegen Martin Schmidt zufriedengeben musste.

Damit entschied die Feinwertung zwischen den beiden Spielern vom Brühler SK über den Turniersieg. Die war zugunsten von Hans-Dieter Müller, der das Turnier somit vor Alex Peters gewann. Beide kamen auf 6 Punkte. Einen halben Punkt dahinter landete Martin Schmidt auf dem 3. Platz. Er hatte sich nach Feinwertung gegen Michael Werner (DWZ 1978) vom Düsseldorfer SK durchsetzen können.

Bester Jugendlicher wurde Samuel Fieberg von der SG Porz mit 4 Punkten. Der Titel des besten Seniors geht an Oswald Gutt.

Das Wichtigste für die Teilnehmer war aber auch in diesem Jahr die freundschaftliche und weiterhin familiäre Atmosphäre, in der das Turnier stattfand. Auch sonst entwickelt sich das Vereinsleben im Satranç Club 2000 weiter. Es gibt am Samstagnachmittag Schachkurse für Kinder sowie Erwachsene. Und diesmal lässt man gar erstmalig ein U12 – Jugendteam an den Start gehen. Der Dank des Vereines geht an die Schachfreunde aus Brühl und an das Café Signor Verde für die Leihgabe von Schachsets und Tischen. Ein weiterer Dank gilt an die Aktion „Vereint gegen Rechtsextremismus“ des Bundesinnenministeriums, deren Logo wir verwenden dürfen und das uns mit Turnierplakaten unterstützte. Außerdem gilt der Dank den Vereinsmitgliedern und Turnierteilnehmern, von denen sehr viele mit vollem Eifer bei der Turnierorganisation und –durchführung halfen.

Autoren:

Güven Manay (Satranç Club 2000 www.satranc2000.de )

Stephan Philipp ( Fideler Bauer Leverkusen www.schachverein-fideler-bauer.de )

Fotos:

Martin Figge

Çağla Bal

Online-Schachturnier zwischen zwei Auswahlmannschaften der Partnerstädte Köln und Istanbul

Online-Schachturnier zwischen zwei Auswahlmannschaften der Partnerstädte Köln und Istanbul


Liebe Schachfreunde/innen,

Liebe Mitglieder und Freunde/innen des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Istanbul

Der Kölner Interkulturelle Schachverein „Satranc Club 2000 Köln“  und der „Städtepartnerschaftsverein Köln-Istanbul“ veranstalten im Vorfeld der „Schacholympiade – die Mannschaftsweltmeisterschaft der Nationen 2012“, die vom 27. August bis zum 10. September in Istanbul stattfindet, ein

Online-Schachturnier

am Sonntag, dem 12. August 2012

ab 13.00 Uhr

beim Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung (eva), Herbrandstr./Ecke Christianstr. (gegenüber der Gaststätte Herbrands)

Diese Veranstaltung ist ein weiterer Beitrag zur Völkerverständigung, wie sie von beiden Vereinen seit Jahren angestrebt bzw. gelebt wird.

Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen. Es stehen Speisen und Getränke zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Güven Manay                                         Walter Kluth

Eintritt frei für Zuschauer. Anmeldungen bei Möglichkeit erbeten bei Walter Kluth, [email protected]  mit dem Satranç Club 2000 in Kopie, [email protected] Man kann aber auch „spontan“ vorbeikommen. Bitte leiten Sie diese Einladung  auch weiter.

Finale: Schachverband Mittelrhein Pokaleinzelmeisterschaft 2012 (Dähnepokal)

Am Sonntag, den 22. April 2012 wurde das Endspiel im Dähnepokal des Schachverbandes Mittelrhein ausgetragen. Zum ersten Mal durfte der interkulturelle Kölner Schachverein ‚Satranç Club 2000‘ das Finale ausrichten. Dem Schachverband Mittelrhein gehören die Bezirke Aachen, Bonn, Köln, Rhein-Wupper und Rur-Erft an.

Zuvor gab es im Halbfinale folgende Ergebnisse:

Karsten Keller (Langenfeld) – Alexander Johannes (Köln) 0-1

Wolfgang Altenburg (Bonn) – Jürgen Fuhs (Düren) 1-0

Somit lautete das Finale: Wolfgang Altenburg gegen Alexander Johannes.

Der Schachfreund Wolfgang Altenburg ist gleichzeitig auch der Vorsitzende des 13-Mitglieder-Schachvereines SC Empor Maulwurf Bonn. Mit seiner sympathischen und ungezwungenen Art fügte er sich gut in die Turnieratmosphäre im Spiellokal des Satranç Club (City Hotel Köln am Neumarkt) ein.

Nach einer kurzen Verspätung von Alex Johannes im Rahmen der Karenzzeit konnten die ersten Züge gespielt werden. Es wurde die spanischen Eröffnung gespielt. Weiß ist frühzeitig von der bewährten Hauptfortsetzung abgewichen, wodurch sich Schwarz mit d5 befreien konnte und dem Weißen einen schwachen isolierten Zentrumsbauer verpasste. Am Ende kam Alex Johannes mit einem Mehrbauern in das Endspiel.

Dieses, schon nahezu gewonnen geglaubte Endspiel, bei dem sein Gegner obendrein noch einen Doppelbauern hatte, konnte er am Ende doch noch verteidigen und erzielte ein Remis.

Die Regularien sehen für diesen Fall einen Stichkampf vor. Bei Pokalwettbewerben im KO-System gilt bekanntlich das sogenannte Highlander-Prinzip: Es kann am Ende nur einen geben.

Bei dem Stichkampf handelt es sich um zwei Blitzschachpartien à 5 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie. Nach der Auslosung der Farben ging es los. Die Spannung stieg: Die erste Partie konnte Alex Johannes mit weiß leicht für sich entscheiden und beruhigte seine anwesenden Vereinskameraden. Im Rückspiel hätte Wolfgang Altenburg jedoch mit weiß noch die Chance gehabt, die Entscheidung auf eine weitere Blitzpartie hinauszuschieben. Auch hier sollte er jedoch ausgekontert werden. In einer klaren Gewinnstellung für Schwarz wurde selbst ein Remisangebot abgelehnt, obwohl dies bereits zur Vorentscheidung ausgereicht hätte. Der Blitzwettkampf ging mit 2-0 an den Spieler des Satranç Club. Somit darf er den Verein, den Kölner Schachverband und den Schachverband Mittelrhein in der Pokaleinzelmeisterschaft des Schachbundes Nordrhein-Westfalen vertreten.

Wer weiß, woher sein nächster Gegner kommen wird: Aus dem Ruhrgebiet? Aus dem Westfalenland? Aus dem Niederrhein oder dem Münsterland? Es ist freilich noch viel zu früh zu sagen: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, wie es die Fußballfreunde zu sagen pflegen. Auf jeden Fall wünscht man ihm in den nächsten Runden viel Erfolg.

Text und Bilder: Güven Manay

Veranstalter: Satranç Club 2000

Internet: www.satranc.de.vu

Facebook: http://de-de.facebook.com/pages/Satran%C3%A7-Club-2000/197724680274472

der interkulturelle Schachverein „Satranç Club 2000“ darf erstmalig das Finale der Pokaleinzelmeisterschaft im Schachverband Mittelrhein ausrichten

Sehr geehrte Damen und Herren,

der interkulturelle Schachverein „Satranç Club 2000“ darf erstmalig das Finale der Pokaleinzelmeisterschaft im Schachverband Mittelrhein (Dähnepokal) ausrichten.

Das Finale wird am Sonntag, den 22. April 2012 um 11 Uhr stattfinden.  Ort: City Hotel am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln (nähe Neumarkt)

Dem Schachverband Mittelrhein gehören die Bezirke Aachen, Bonn, Köln, Rhein-Wupper und Rur-Erft an.

Alexander Johannes, Mitglied des Final-Gastgebers Satranç Club, hatte sich beim Halbfinale in Langenfeld als Vertreter des Kölner Schachverbandes durch einen Sieg gegen den Titelverteidiger Karsten Keller qualifiziert.

Sein Gegner ist Wolfgang Altenburg vom SC Empor Maulwurf Bonn.

Info von: Güven Manay, Erster Vorsitzender des Satranç Club 2000

Internet: http://www.satranc.de.vu/

Facebook: http://de-de.facebook.com/pages/Satran%C3%A7-Club-2000/197724680274472

Interkulturelles Schach im Drogeriemarkt

Interkulturelles Schach im Drogeriemarkt

Der Kölner Satranç Club bei der DMKassieraktion„Ideen Initiative Zukunft

 

Die Teenagerin eilt während in der Rush Hour in das Geschäft und begibt sich in Richtung der Kosmetikartikel. Gleichzeitig ist Ihre Mutter am Telefon. Plötzlich ist sie überrascht und hält inne:

„Hallo Mama, hier im Drogeriemarkt wird grad Schach gespielt!“

„Ja, hast richtig gehört, hier wird an einem Stand gerade Schach gespielt! Mitten in der Hektik. Krass.“

Die junge Dame schaut, als hätte sie gerade Außerirdische gesehen. Sie bleibt aber stehen und schaut sich interessiert eine gerade aus Demonstrationszwecken gespielte Blitz-Schachpartie, in der die Spieler nur wenige Minuten pro Spieler Zeit haben und dementsprechend schnell ziehen, an. So manchem ging es an jenem Tag ähnlich. Später sollte sie erzählt bekommen, dass es hier gar um mehr als Schach geht und darf einen Flyer mitnehmen. Aber nun von Anfang an:

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsaktion „Ideen Initiative Zukunft“, die der dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam veranstalten, nahmen am Mittwoch, den 29. Februar 2012 viele Bürger bei ca. 1.800 Kassieraktionen in den dm-Märkten teil.

Auch der Schachverein “Satranç Club 2000“, der sich seit 12 Jahren für die interkulturelle Verständigung und Teilhabe einsetzt, durfte hier teilnehmen. Eine halbe Stunde lang, um ca. 18:30 Uhr wurde die Kasse des dm-Marktes an der Gürzenichstraße in Köln dem 2. Vorsitzenden und Kassenwart des Satranç Club, Herrn Izzet Yilmaz, zur Verfügung gestellt. In dieser Zeit wurden ca. 848 Euro eingenommen. Daraufhin wurde dieser Betrag vom DM-Markt aufgerundet und es wurde dem Verein ein symbolischer Scheck von 900 Euro überreicht.

Im Jahre 2010 entschied bereits eine Jury, dass der Satranç Club sich in seinem Rahmen in überdurchschnittlichem Maße an der sozio-kulturellen Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft beteiligt und erhielt im Folgejahr einen Preis als einer der Finalisten dieses Wettbewerbes . Es war für den Verein sehr schön zu erfahren, dass dies nun, bei einer Neuauflage dieser Aktion in anderem Format, erneut der Fall war.

Bereits zur Mittagszeit des 29. Februars haben engagierte Mitglieder des Satranç Club 2000 an einem Informationsstand bis in den Abend hinein auf ihren Verein und dessen Aktivitäten aufmerksam gemacht. So manch ein Berufstätiger hatte sich explizit hierfür freigenommen. Kunden des Drogeriemarktes durften mit Vertretern des Vereines Schach spielen, sich bei Bedarf auch Tipps geben lassen oder einfach mal unverbindlich den Spielern in Aktion zuschauen. Gleichzeit erfuhren die interessierten Kunden und potentiellen Besucher des Vereines, was für einen Beitrag Schach zur gegenseitigen Integration und Teilhabe leisten kann.

Auch und vor allem das Schachspiel eignet sich dazu, dass Menschen hierüber kulturell übergreifend miteinander kommunizieren. Auch gibt es Hinweise darauf, dass das Schachspiel seinen Beitrag leisten kann, bestimmte intellektuelle Fähigkeiten von Kindern (und somit deren Schulnoten) unabhängig von deren kultureller Herkunft und Identität zu verbessern und auch Senioren unter bestimmten Umständen für einen gewissen Zeitraum vor der Alzheimer-Krankheit zu bewahren.

Der Verein bedankt sich herzlich für die gastfreundliche Aufnahme der dm Filialmitarbeiter um Frau Nadine Suckfüll und für die sehr wichtige und begrüßenswerte Initiative von dm und UNESCO.

Im Jahre 2000 von türkischen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet, steht der Verein mit Spielern aus aller Herren Länder für gelebte Integration und Teilhabe und setzt das Motto des Weltschachbundes „Wir sind eine Familie“ konkret in die Tat um. Der Schachverein hat die Absicht der interkulturellen Verständigung seit der Gründung in seiner Satzung verankert.

Der Satranç Club ist offen für Schachfreunde aller Nationen, Spielstärken und Altersklassen und bietet bestimmt auch Ihnen ein familiäres Ambiente.

Samstags ab 15 Uhr im City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln.

Kontakt: [email protected]

Internet: www.satranc.de.vu

Facebook: http://www.facebook.com/pages/Satranç-Club-2000/197724680274472

Fotos: Alex Johannes, Güven Manay, Nadine Suckfüll, Bericht: Güven Manay

 

KSV-Pokaleinzelmeisterschaft 2011/12 (Dähnepokal)

Finale, 12.11.2011

Am Samstag, den 12. November 2011, kam es zum Endspiel des diesjährigen Dähnepokals zwischen Oswald Gutt (Bergische Schachfreunde), der diesen Wettbewerb bereits mehrfach für sich entscheiden konnte, und Alexander Johannes (Satranç Club 2000). Dieses Mal waren erheblich mehr Zuschauer anwesend und der mit Schwarz spielende Lokalmatador konnte sich einer großen moralischen Unterstützung seitens seiner Vereinskameraden erfreuen.

KSV Dähnepokalfinale
KSV Dähnepokalfinale

Pünktlich um 14 Uhr gab Turnierleiter Willi Meul die Partie frei.

Oswald Gutt entschied sich für eine sehr solide Variante, die es Schwarz erlaubte, schnell auszugleichen; nach mehreren Abtäuschen kompensierte der bessere Läufer den weißen Raumvorteil. Doch die Einfachheit der Stellung war trügerisch und langsam gewann Schwarz die Oberhand: Die Eroberung der einzigen offenen Linie führte zu einer anwachsenden Initiative, die Weiß zu einer erheblichen Schwächung seiner Bauernstruktur am Damenflügel veranlasste.

Außerdem musste der Anziehende nach dem Vorstoß des schwarzen h-Bauern bis nach h3 ein ständiges Augenmerk auf die Sicherheit seines Königs richten. Auch weitere Abtäusche erleichterten die weiße Lage nicht, da die schwarze Dame sehr aktiv war und der König des Nachziehenden viel sicherer stand. Folglich lehnte Schwarz ein Remisangebot im 31. Zug trotz knapp werdender Bedenkzeit ab.

Sechs Züge später hatte der schwarze Vorteil entscheidende Dimensionen angenommen, da der Nachziehende (s. Diagramm) mit 37…De1+ 38.Df1 De3+ 39.Kh1 Dxb3 40.Dxh3+ Kg7 41.Dg3 Dxc4 ein gewonnenes Damenendspiel erzwingen konnte. Oswald Gutt wehrte sich nach Kräften und warf alle verbliebenden Reserven gegen den schwarzen Monarchen, doch dieser stand – im Gegensatz zu seinem weißen Kollegen – zu sicher und der schwarze c-Bauer machte das Rennen. Nach 52 Zügen gab Weiß auf.

Nach Beendigung des Finales fand eine kleine, provisorische Siegerehrung statt, bei der beide Spieler eine Urkunde des Satranç Club 2000 erhielten.

Die offizielle Siegerehrung wird auf der nächsten Jahreshauptversammlung des KSV erfolgen. Fazit des diesjährigen Dähnepokals: Licht und Schatten. Positiv war eine Beteiligung, welche in Anbetracht der Jahre 2008 und 2009 sehr erfreulich war; besonders die Teilnahme junger Spieler/innen zeigt, dass die (überfällige!) Jugendarbeit mehrerer Vereine Früchte trägt.

Turnierleitung und Organisation gaben ebenfalls keinen Anlass zur Klage. Negativ waren die mangelnde PR seitens des KSV und vieler Vereine, ein verbesserungsbedürftiger Modus, vermeidbare Terminüberschneidungen und ein sportliches Niveau, das den allgemeinen Leistungsstand des Schachs in Köln – einer deutschen Schach-Hochburg – in keiner Weise widerspiegelt. Eine angeregte Diskussion, wie man Turniere wie den Dähnepokal attraktiver gestalten könnte, hat bereits im Rahmen der offenen Gruppe „Schach in Köln“ auf Facebook stattgefunden; es ist wünschenswert, dass sich mehr Schachfans an derartigen Diskussionen beteiligen und Vorschläge einbringen.

Ergebnisse und Paarungen auf www.koelner-schachverband.de unter dem Reiter „KSVTurniere“

→ „Dähnepokal“.

 

Autor: Alexander Johannes; Bilder: Edgar P. Hennig, Alexander Johannes

Veranstalter: Satranç Club 2000

www.satranc.de.vu

5. Interkulturelles Schnellschachturnier

5. Interkulturelles Schnellschachturnier Satranç Club 2000, 01.11.2011

Unglaublich! Es ist schon 50 Jahre her: Am 30. Oktober 1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkische Republik das Abkommen zur Anwerbung von Arbeitskräften. Um den fünfzigsten Jahrestag dieses Ereignisses zu gedenken, finden und fanden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Für den interkulturellen Schachverein “Satranç Club 2000“ ist das wirklich keine neue Erfahrung, richtete man doch schon vor zehn Jahren eine Veranstaltung zum Gedenken an den vierzigsten Jahrestag aus. Seitdem gingen auch weitere interkulturelle Schachveranstaltungen von diesem Verein aus. Dass der Satranç Club den Gedanken der Interkulturellen Verständigung sogar in seiner Satzung verankert hat, versteht sich von selbst. Diesmal teilte man sich ein gemeinsam entwickeltes Turnierlogo mit dem Partnerverein Wittekinds Knappen, so dass es nun gar eine “Mini-Turnierserie“ gibt.

Im Jahre 2000 von türkischen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet, steht der Verein nun mit Spielern aus aller Herren Länder für gelebte Integration und setzt das Motto des Weltschachbundes „Gens Una Sumus“ (Wir sind eine Familie / Auf Türkisch: Biz bir aileyiz) konkret in die Tat um.

„Seltsamerweise“ handelt es sich bei keinem der Mitglieder (weder jetzt, noch bei den Gründungsmitgliedern) um Obst- und Gemüsehändler; schade, denn so wären doch endlich einmal ein paar Klischees über Menschen mit Migrationshintergrund bestätigt worden. Zumal der gelegentliche Griff zu Obst und Gemüse bestimmt auch für Schachsportler empfehlenswert ist. Auch dem oft diskutierten ‘Sprachproblem‘ wird hier kaum eine Bedeutung beigemessen, denn hier sprechen alle nur eine Sprache: “Schach“. Obendrein ist ein gutes Drittel der Vereinsmitglieder deutscher Herkunft und man würde (genauso wie bei den anderen) keinen einzigen von ihnen jemals missen wollen. Was mag da nur „schiefgelaufen“ sein, dass Stammtischparolen über mangelnde Integrationsfähigkeit unserer Mitmenschen hier keinerlei Gültigkeit haben? Nun ja, da sollten sich vielleicht doch lieber andere Gedanken machen, die jegliches Multikulturelle der Einfachheit halber Mal für nicht umsetzbar erklärt haben. Wir konzentrieren uns im folgenden Bericht doch lieber auf Schach.

Am Dienstag, den 1. November 2011, trug der besagte Satranç Club die fünfte Auflage seines Interkulturellen Schnellschachturniers aus, das mittlerweile ein fester Bestandteil des Kölner Turnierkalenders geworden ist. Erfreulicherweise schlägt dessen Versuch, für interkulturelle Verständigung einzutreten, immer höhere Wellen: Der türkische Generalkonsul für den Kölner Raum, Herr Mustafa Kemal Basa, hatte mehrere zusätzliche Sachpreise gestiftet, darunter einen Silberteller für den Turniersieger. Ferner war der Soziologe Sascha Riedel von der Universität Köln anwesend, um Material für eine Studie über das Thema „Migranten in Deutschland“ zu sammeln.

Dieses Jahr übertraf die Beteiligung die kühnsten Erwartungen des Satranç Club: Spieler / innen aus ganz NRW waren angereist und aufgrund des Andrangs mussten einige Mitglieder des Heimvereins ihre Meldung zurückziehen; mit 51 Teilnehmer/innen wurde ein Rekord aufgestellt. Diesen Andrang vorausahnend, richtete man im Vorfeld noch eine weitere Etage ein und besorgte zusätzliches Spielmaterial inklusive Tische. Wie immer wurde das Turnier im 7-rundigen Schweizer-System mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten ausgetragen, die Turnierleitung oblag Izzet Yilmaz, der seine Aufgabe gewohnt souverän erfüllte. Fünf Preise in Form von Pokalen, Urkunden und Sachpreisen wurden vergeben: 3 für die allgemeine Wertung, sowie ein Senioren- (über 50) und ein Juniorenpreis (unter 18).

Der Vorsitzende des Satranç Club 2000, Güven Manay, hieß kurz nach 13 Uhr in einer knappen Begrüßungsrede alle Teilnehmer/innen willkommen und betonte das lockere, nicht zu verbissene Ambiente, das dieses Turnier immer ausgezeichnet hat. Der ebenfalls anwesende Vater des Vorsitzenden, Erhan Manay, reiste bereits im Jahr nach dem Anwerbeabkommen (1962) aus der Türkei ein und verlieh dem diesjährigen Turniermotto somit auch eine Art Authentizität. Er erzählte an diesem Tag auf Wunsch auch gerne Anekdoten aus der damaligen Zeit.

Es folgte eine Schweigeminute im Gedenken an das Vereinsmitglied Sava Gavrilov, der eine Woche zuvor unerwartet verstorben war. Zwei Tage nach dem Turnier fand die Beerdigung des geschätzten Mitglieds in Anwesenheit von Satranç – Mitgliedern statt.

Schließlich kamen die Schachfiguren zu ihrem Recht und allem angenehmen Ambiente zum Trotz wurde von Runde 1 an auf dem Brett mit vollem Einsatz gekämpft. Letztes Jahr hatte der junge Carlo Pauly aus Köln-Mülheim das Turnier in „Überflieger“-Manier mit 100 % der Punkte für sich entscheiden können, dieses Mal standen alle Entscheidungen bis zur letzten Runde auf des Messers Schneide: Das Teilnehmerfeld war nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ deutlich besser besetzt und ein gutes Dutzend Spieler/innen konnten sich Hoffnungen auf einen Preis machen. Die Abschlusstabelle verdeutlicht, wie eng diese „Kiste“ war.

Runde 1 brachte keine Überraschungen, die Favoriten konnten sich mehr oder weniger ungefährdet durchsetzen:

1 Schunk Thomas Dr. – Meier Franz 1-0

2 Aslan Nesimi – Haskelman Eugen 0-1

3 Peters Alex – Rieger Isabelle ½-½

4 Kronseder Michael – Johannes Alexander 0-1

5 Eising Johannes – Akpinar Abuzer 1-0

6 Azimi Reza – Bub Volker 0-1

7 Krauth Alexander – Felsmann Helmut 1-0

8 Pohl Stefan – Eilers Jochen 0-1

9 Mann Günter – Baltic Fatih 1-0

10 Schütz Samson – Goldenstein Arnd 0-1

11 Perez-Lücke Eneida – Osta Muhammed Enes 1-0

12 Mehner Matthias – Werner Michael 0-1

13 Philipp Stephan – Abbasov Ümid 1-0

14 Osta Ömer – Langen Dirk 0-1

15 Röttgers Roland – Faethe Peter 0-1

16 Selimi Burim – Meinhardt Günter 0-1

17 Reinartz Ulrich – Secen Seref 1-0

18 Segura Cerveto Jose – Natzschka Holger 0-1

19 Knütter Helmut – Bakirci Baris 1-0

20 Kämmerling Ulrich – Runte Dirk ½-½

21 Heider Arno – Simsek Cem 1-0

22 Foth Stefan – Kuhn Helmut 0-1

23 Abbasov Amil – Gosebrink Roland 1-0

24 Zengin Mehmet – Brausewetter Jörg ½-½

25 Jansen Kurt – Münster Kirsten van 0-1

Duraku Sherif – Freilos

Auch in der zweiten Runde gab es kaum unerwartete Punktverluste:

1 Werner Michael – Duraku Sherif 1-0

2 Langen Dirk – Schunk Thomas Dr. 0-1

3 Haskelman Eugen – Mann Günter 1-0

4 Johannes Alexander – Reinartz Ulrich 1-0

5 Meinhardt Günter – Eising Johannes 0-1

6 Bub Volker – Knütter Helmut 1-0

7 Natzschka Holger – Krauth Alexander 0-1

8 Eilers Jochen – Heider Arno ½-½

9 Goldenstein Arnd – Abbasov Amil 1-0

10 Kuhn Helmut – Perez-Lücke Eneida 0-1

11 Faethe Peter – Philipp Stephan 0-1

12 Münster Kirsten van – Peters Alex ½-½

13 Runte Dirk – Zengin Mehmet 1-0

14 Brausewetter Jörg – Kämmerling Ulrich ½-½

15 Rieger Isabelle – Röttgers Roland 0-1

16 Osta Muhammed Enes – Jansen Kurt 0-1

17 Meier Franz – Mehner Matthias 1-0

18 Abbasov Ümid – Aslan Nesimi 0-1

19 Secen Seref – Kronseder Michael 0-1

20 Akpinar Abuzer – Osta Ömer 1-0

21 Bakirci Baris – Azimi Reza 0-1

22 Felsmann Helmut – Selimi Burim 0-1

23 Simsek Cem – Pohl Stefan ½-½

24 Baltic Fatih – Segura Cerveto Jose 1-0

25 Gosebrink Roland – Schütz Samson 0-1

Foth Stefan – Freilos

Ab der dritten Runde begannen die „Schwergewichte“, sich untereinander zu „bekämpfen“, was nicht nur zu Punktverlusten, sondern auch zu einer deutlich höheren Remisquote führte:

1 Schunk Thomas Dr. – Krauth Alexander ½-½

2 Goldenstein Arnd – Haskelman Eugen ½-½

3 Perez-Lücke Eneida – Johannes Alexander 1-0

4 Eising Johannes – Werner Michael ½-½

5 Philipp Stephan – Bub Volker 1-0

6 Heider Arno – Münster Kirsten van 0-1

7 Runte Dirk – Eilers Jochen 0-1

8 Mann Günter – Kronseder Michael 1-0

9 Azimi Reza – Meinhardt Günter 0-1

10 Knütter Helmut – Faethe Peter 0-1

11 Kämmerling Ulrich – Abbasov Amil ½-½

12 Selimi Burim – Kuhn Helmut 1-0

13 Duraku Sherif – Jansen Kurt 0-1

14 Peters Alex – Meier Franz 1-0

15 Aslan Nesimi – Langen Dirk 0-1

16 Reinartz Ulrich – Baltic Fatih 1-0

17 Schütz Samson – Natzschka Holger 0-1

18 Röttgers Roland – Akpinar Abuzer 1-0

19 Brausewetter Jörg – Foth Stefan 0-1

20 Zengin Mehmet – Pohl Stefan 0-1

21 Simsek Cem – Rieger Isabelle 0-1

22 Osta Ömer – Felsmann Helmut 0-1

23 Secen Seref – Osta Muhammed Enes 0-1

24 Mehner Matthias – Segura Cerveto Jose ½-½

25 Bakirci Baris – Abbasov Ümid 0-1

Gosebrink Roland – Freilos

Nach Abschluss dieser Runde um ca. 15 Uhr wurde eine Pause eingelegt, in der sich die Teilnehmer/innen mit türkischen kulinarischen Spezialitäten stärken konnten.

Runde 4 brachte einen alleinigen Spitzenreiter: Indem Stephan Philipp von den „Fidelen Bauern“ aus Leverkusen (h. r.) auch seine Partie gegen die dominikanische Nationalspielerin Eneida Perez-Lücke gewinnen konnte, führte er das Feld mit 4/4 an. Der Topgesetzte, Dr. Thomas Schunk (SF Ford), unterlag Jochen Eilers von den Bergischen Schachfreunden, doch die größte Überraschung war das Remis, das Günter Meinhardt (KKS, DWZ 1669) gegen Alex Peters (Brühl, DWZ 2144) erzielte.

1 Perez-Lücke Eneida – Philipp Stephan 0-1

2 Münster Kirsten van – Goldenstein Arnd 1-0

3 Eilers Jochen – Schunk Thomas Dr. 1-0

4 Haskelman Eugen – Werner Michael 1-0

5 Krauth Alexander – Eising Johannes 1-0

6 Johannes Alexander – Selimi Burim 1-0

7 Faethe Peter – Runte Dirk 1-0

8 Meinhardt Günter – Peters Alex ½-½

9 Bub Volker – Reinartz Ulrich 1-0

10 Jansen Kurt – Röttgers Roland ½-½

11 Natzschka Holger – Mann Günter 0-1

12 Langen Dirk – Foth Stefan 1-0

13 Abbasov Amil – Heider Arno ½-½

14 Rieger Isabelle – Kämmerling Ulrich 1-0

15 Pohl Stefan – Knütter Helmut 0-1

16 Kuhn Helmut – Felsmann Helmut 1-0

17 Osta Muhammed Enes – Aslan Nesimi 0-1

18 Meier Franz – Schütz Samson 1-0

19 Akpinar Abuzer – Duraku Sherif 1-0

20 Baltic Fatih – Brausewetter Jörg 0-1

21 Kronseder Michael – Gosebrink Roland 1-0

22 Abbasov Ümid – Azimi Reza 0-1

23 Mehner Matthias – Simsek Cem 0-1

24 Segura Cerveto Jose – Zengin Mehmet 0-1

25 Osta Ömer – Secen Seref 1-0

Bakirci Baris – Freilos

Nach der fünften Runde hatte niemand mehr eine blütenweiße Weste, die Spitze rückte wieder enger zusammen:

1 Philipp Stephan – Haskelman Eugen 0-1

2 Krauth Alexander – Münster Kirsten van 0-1

3 Johannes Alexander – Eilers Jochen 1-0

4 Langen Dirk – Bub Volker 0-1

5 Faethe Peter – Perez-Lücke Eneida 0-1

6 Mann Günter – Schunk Thomas Dr. ½-½

7 Peters Alex – Röttgers Roland 1-0

8 Eising Johannes – Jansen Kurt 1-0

9 Goldenstein Arnd – Meinhardt Günter 1-0

10 Werner Michael – Rieger Isabelle 1-0

11 Heider Arno – Akpinar Abuzer ½-½

12 Selimi Burim – Brausewetter Jörg 1-0

13 Foth Stefan – Abbasov Amil 1-0

14 Aslan Nesimi – Natzschka Holger 0-1

15 Knütter Helmut – Kronseder Michael 1-0

16 Azimi Reza – Kuhn Helmut 0-1

17 Reinartz Ulrich – Meier Franz ½-½

18 Runte Dirk – Simsek Cem 1-0

19 Kämmerling Ulrich – Pohl Stefan ½-½

20 Felsmann Helmut – Zengin Mehmet 1-0

21 Duraku Sherif – Abbasov Ümid 1-0

22 Baltic Fatih – Osta Ömer 1-0

23 Gosebrink Roland – Osta Muhammed Enes 0-1

24 Schütz Samson – Bakirci Baris 1-0

25 Secen Seref – Mehner Matthias 0-1

Segura Cerveto José – Freilos

Runde 6 schien eine Vorentscheidung zu bringen: Indem der Internationale Meister Eugen Haskelman (SF Ford) auch Kirsten van Münster (KSK Dr. Lasker) bezwingen konnte, setzte er sich mit 5,5/6 an die Spitze:

1 Haskelman Eugen – Münster Kirsten van 1-0

2 Philipp Stephan – Johannes Alexander ½-½

3 Bub Volker – Perez-Lücke Eneida ½-½

4 Werner Michael – Krauth Alexander ½-½

5 Natzschka Holger – Goldenstein Arnd 0-1

6 Eilers Jochen – Peters Alex 0-1

7 Mann Günter – Eising Johannes ½-½

8 Schunk Thomas Dr. – Faethe Peter 1-0

9 Röttgers Roland – Selimi Burim 0-1

10 Kuhn Helmut – Langen Dirk 0-1

11 Foth Stefan – Knütter Helmut ½-½

12 Jansen Kurt – Meinhardt Günter 1-0

13 Meier Franz – Heider Arno 0-1

14 Rieger Isabelle – Reinartz Ulrich 0-1

15 Akpinar Abuzer – Runte Dirk 0-1

16 Pohl Stefan – Aslan Nesimi 1-0

17 Felsmann Helmut – Duraku Sherif 0-1

18 Kronseder Michael – Kämmerling Ulrich 1-0

19 Brausewetter Jörg – Schütz Samson 1-0

20 Abbasov Amil – Baltic Fatih 0-1

21 Osta Muhammed Enes – Azimi Reza 1-0

22 Simsek Cem – Segura Cerveto Jose 1-0

23 Zengin Mehmet – Mehner Matthias 1-0

24 Abbasov Ümid – Gosebrink Roland 0-1

25 Bakirci Baris – Osta Ömer 0-1

Secen Seref – Freilos

Die siebte und letzte Runde entpuppte sich als wahrer Thriller. Indem Alex Peters seine Partie gegen den bis dato souveränen Tabellenführer Eugen Haskelman gewinnen konnte, sorgte er für ein „Fotofinish“. Die Feinwertung musste in der allgemeinen Wertung ebenso entscheiden wie in der Seniorenwertung, in welcher sich Dr. Thomas Schunk und FIDE-Meister Johannes Eising (siebenfacher Deutscher Mannschaftsmeister mit der SG Porz und Solinger SG 1868) ein Kopf an Kopf-Rennen lieferten. Bei den Junioren ging der erst 13-jährige Muhammed Enes Osta (Satranç Club 2000) mit einem halben Punkt Vorsprung auf Isabelle Rieger (Fideler Bauer Leverkusen) in die Runde:

1 Peters Alex – Haskelman Eugen 1-0

2 Münster Kirsten van – Philipp Stephan ½-½

3 Johannes Alexander – Bub Volker 1-0

4 Perez-Lücke Eneida – Goldenstein Arnd 0-1

5 Krauth Alexander – Mann Günter 1-0

6 Schunk Thomas Dr. – Werner Michael 1-0

7 Eising Johannes – Selimi Burim 1-0

8 Langen Dirk – Eilers Jochen ½-½

9 Knütter Helmut – Jansen Kurt ½-½

10 Runte Dirk – Foth Stefan 0-1

11 Heider Arno – Reinartz Ulrich ½-½

12 Faethe Peter – Kronseder Michael 0-1

13 Baltic Fatih – Kuhn Helmut 0-1

14 Pohl Stefan – Natzschka Holger 0-1

15 Brausewetter Jörg – Osta Muhammed Enes 0-1

16 Duraku Sherif – Meier Franz 1-0

17 Meinhardt Günter – Akpinar Abuzer 1-0

18 Röttgers Roland – Simsek Cem 1-0

19 Zengin Mehmet – Rieger Isabelle 0-1

20 Osta Ömer – Aslan Nesimi 0-1

21 Gosebrink Roland – Felsmann Helmut 0-1

22 Schütz Samson – Abbasov Amil 0-1

23 Kämmerling Ulrich – Azimi Reza 1-0

24 Segura Cerveto Jose – Secen Seref 1-0

25 Mehner Matthias – Bakirci Baris 1-0

Abbasov Ümid – Freilos

Nach Abschluss der letzten Runde konnte Izzet Yilmaz nach einigen spannungsgeladenen Minuten das Endergebnis verkünden, welches das engste in der Geschichte des Turniers war:

Tabellenstand nach Runde 7:

Pl. Name Titel IRtg Team Pkte 1 1/2 0 Bhlz SoBe Kat

1 Haskelman Eugen 2201 Ford-SF 5.50 5 1 1 32.00 23.75

2 Johannes Alexander 2124 Satranç 5.50 5 1 1 30.00 23.00

3 Peters Alex 2144 Brühler 5.50 4 3 0 27.50 21.50

4 Goldenstein Arnd 1983 Klub Köl 5.50 5 1 1 27.50 19.75

5 Münster Kirsten van 2109 KSK Dr. 5.00 4 2 1 34.50 23.75

6 Krauth Alexander 2031 Klub Köl 5.00 4 2 1 30.00 20.50

7 Philipp Stephan 1941 Fideler 5.00 4 2 1 29.50 18.75

8 Schunk Thomas Dr. 2238 Ford-SF 5.00 4 2 1 27.00 18.50 S

9 Eising Johannes 2115 SG Porz 5.00 4 2 1 27.00 18.00 S

10 Perez-Lücke Eneida 1979 vereinsl 4.50 4 1 2 31.50 18.75

11 Bub Volker 2094 SC Torna 4.50 4 1 2 29.50 16.75

12 Langen Dirk 1784 Satranç 4.50 4 1 2 26.50 15.00

13 Foth Stefan 0 vereinsl 4.50 3 1 2 26.00 13.50

14 Mann Günter 1773 Bergisch 4.00 3 2 2 31.50 16.00 S

15 Eilers Jochen 2007 Bergisch 4.00 3 2 2 31.00 15.75

16 Werner Michael 1974 Düsseldo 4.00 3 2 2 30.00 14.50

17 Jansen Kurt 1453 Sülz-Kle 4.00 3 2 2 28.50 14.75 S

18 Selimi Burim 0 Satranç 4.00 4 0 3 27.50 13.50

19 Kuhn Helmut 1564 SF Gerre 4.00 4 0 3 25.00 12.00

20 Natzschka Holger 1660 vereinsl 4.00 4 0 3 24.50 10.00

21 Heider Arno 1567 SG Kalke 4.00 2 4 1 23.50 11.75 S

22 Reinartz Ulrich 1667 vereinsl 4.00 3 2 2 23.50 10.25 S

23 Knütter Helmut 1632 Sülz-Kle 4.00 3 2 2 23.00 11.50 S

24 Kronseder Michael 1432 Hürth-Be 4.00 4 0 3 21.50 8.00 S

25 Duraku Sherif 0 Satranç 4.00 3 0 3 21.00 8.75

26 Osta Muhammed Enes 1049 Satranç 4.00 4 0 3 18.50 7.00 J

27 Meinhardt Günter 1669 SF Köln- 3.50 3 1 3 28.50 11.25 S

28 Rieger Isabelle 1442 Fideler 3.50 3 1 3 25.00 10.75 J

29 Röttgers Roland 1736 Fideler 3.50 3 1 3 25.00 10.50

30 Runte Dirk 1576 Fideler 3.50 3 1 3 21.50 9.00

31 Faethe Peter 0 vereinsl 3.00 3 0 4 29.50 11.00 S

32 Aslan Nesimi 1451 Satranç 3.00 3 0 4 24.50 7.50

33 Pohl Stefan 1379 Klub Köl 3.00 2 2 3 23.00 8.25 J

34 Abbasov Amil 1472 Wittekin 3.00 2 2 3 23.00 7.00 J

35 Brausewetter Jörg 1469 vereinsl 3.00 2 2 3 22.50 7.75 S

36 Felsmann Helmut 1407 ISVF Eik 3.00 3 0 4 22.50 6.00

37 Kämmerling Ulrich 0 vereinsl 3.00 1 4 2 22.00 8.25

38 Baltic Fatih 1253 SV Lende 3.00 3 0 4 22.00 7.00 J

39 Meier Franz 1452 Ford-SF 2.50 2 1 4 26.50 6.50 S

40 Akpinar Abuzer 1418 Satranç 2.50 2 1 4 25.00 7.50

41 Simsek Cem 0 Klub Köl 2.50 2 1 4 22.00 6.00 J

42 Zengin Mehmet 0 Satranç 2.50 2 1 4 20.50 6.00

43 Segura Cerveto Jose 0 Satranç 2.50 1 1 4 17.00 2.75

44 Mehner Matthias 918 SF Köln- 2.50 2 1 4 14.50 2.00 S

45 Azimi Reza 1410 Schachuz 2.00 2 0 5 21.00 2.00 S

46 Schütz Samson 1151 Fideler 2.00 2 0 5 20.00 2.00 J

47 Gosebrink Roland 0 vereinsl 2.00 1 0 5 19.00 2.25

48 Abbasov Ümid 759 Wittekin 2.00 1 0 5 17.00 1.25 J

49 Osta Ömer 0 Satranç 2.00 2 0 5 17.00 1.00 J

50 Secen Seref 0 Satranç 1.00 0 0 6 19.00 0.25

51 Bakirci Baris 0 vereinsl 1.00 0 0 6 14.50 0.25 J

Der Turniersieger des Jahres 2008, Eugen Haskelman, gewann also hauchdünn vor dem erfolgreichsten Vertreter des Ausrichters, Alexander Johannes und dem Drittplazierten Alex Peters das Turnier. Dr. Thomas Schunk gewann die Seniorenwertung und der stets gut gelaunte Muhammed Enes Osta wurde zum erfolgreichsten Jugendspieler.

Nach den ganzen schachlichen Aufregungen verlief die Preisverleihung wieder in einer betont entspannten Atmosphäre. Güven Manay und Izzet Yilmaz überreichten nach einem Dankeschön an alle Helfer und Teilnehmer die Pokale, Urkunden und Sachpreise.

 

Der Satranç Club (Satranç ist das türkische Wort für Schach) ist offen für Schachfreunde aller Nationen, Spielstärken und Altersklassen, bietet ein familiäres Ambiente und befindet sich im Kölner Zentrum, dem Neumarkt.

Kontaktieren Sie den Verein gerne unter: [email protected] oder [email protected]. Webseite: www.satranc.de.vu

5. Interkulturelles Schnellschachturnier in Köln

Liebe Schachfreunde,

in der Anlage erhalten Sie den Hinweis auf unser diesjähriges Interkulturelles Turnier am Dienstag, den 1. November 2011 um 13 Uhr im City Hotel Köln am Neumarkt, Clemenstr. 8, 50676 Köln. Im letzten Jahr war der Anlass der europäische Tag der Sprachen. Aufgrund des diesjährige Anlasses (Fünzigster Jahrestag des Zuwanderungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei) wurde ein gemeinsames Turnierlogo mit den Schachfreunden von Wittekinds Knappen e. V. aus Enger entworfen.

5. Interkulturelles Schnellschachturnier in Köln.

Veranstalter: Satranc Club 2000

Diesjähriges Turniermotto: 50 Jahre Zuwanderungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei

Turniermodus: 7 Runden Schweizer-System, Bedenkzeit 15 min., ca. 32 Spieler

Preise: Sachpreise für die drei erstplatzierten Spieler und den besten Jugendlichen bis 18 Jahren + den besten Senior ab 50 Jahre

Zeit: Dienstag, 01. November 2011, 13-18 Uhr (nach Möglichkeit etwas früher eintreffen)

Startgeld: Erwachsene  5  Euro, Jugendliche 2 Euro

Spielort: City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln (Kölner Zentrum) Voranmeldung bitte per Mail bei [email protected] (Namensangabe mit Tel. und Adresse erbeten) oder alternativ tel. unter 0179 942 55 21 bzw. 0179 520 57 41 (Mailbox) Weitere Informationen unter: www.satranc.de.vu

„Kids in die Clubs“: Satranç Club 2000 ist Projektpartner

Im Sinne seines Selbstverständnisses hat der interkulturelle Satranç Club 2000 (www.satranc.de.vu) eine Kooperationsvereinbarung mit dem Sportamt der Stadt – Köln für das Projekt “ Kids in die Clubs“ abgeschlossen. Mit diesem Projekt soll erreicht werden, dass möglichst alle Kinder über die Schule hinaus am Vereins- Sport (und somit natürlich auch am Schachsport) teilnehmen können. Dies gilt insbesondere für die Kinder, denen die finanziellen Mittel für entsprechende Mitgliedsbeiträge nicht zur Verfügung stehen. Der Stadtsportbund setzt in Zusammenarbeit mit Kölner Sportvereinen das städtische Programm dahingehend um, dass Kinder aus Familien, die Inhaber eines gültigen Köln-Passes sind, ein Jahr lang in den Vereinen am Sport teilnehmen können, ohne für den Zeitraum Beitrag zu zahlen zu müssen.


Möchten Sie, dass Ihr Kind bei uns Mitglied wird und ist das Kind Köln Pass InhaberIn? Dann bringen Sie uns eine Kopie des Köln – Pass mit und Sie können mitmachen.

Die Stadt Köln legt die Dauer des Projektes jedes Jahr neu fest und der Etat ist begrenzt. Es gilt das Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ Also schnell samstags ab 16:30 zum Satranç Club 2000 beim City Hotel Köln am Neumarkt (Clemensstr. 8, 50676 Köln) oder ein Mail an: [email protected] oder ein Anruf unter: 01799425521.

Schach zu spielen, kann neben dem reinen Spielspaß auch vieles mehr bringen. Der Nutzen des Schachs geht noch weit darüber hinaus und hat auch in allen anderen Lebenslagen positiven Einfluss auf die Persönlichkeit:

•  Es hilft, schlechte Angewohnheiten zu vermeiden• Es erzeugt Verständnis für die Notwendigkeit planvollen Denkens und Handelns• Es hilft, sich schnelles und richtiges Handeln anzutrainieren und die aktuelle Situation richtig zu interpretieren• Es hat grundsätzlich einen positiven Einfluss auf den Charakter• Es hat auch positiven Einfluss auf das Selbstbewusstsein• Es hilft, die eigenen Stärken und Fähigkeiten besser zu erkennen und als Individuum seine Talente zu entdecken und hieraus resultierend, richtige Entscheidungen für sich selbst zu treffen• Es hilft, sich auf ein Thema besser konzentrieren zu können• Es hilft, in der Schule die Lerninhalte der anderen Fächer besser verstehen zu können. Auch die wissenschaftliche Herangehensweise wird hierdurch gefördert.• Es hilft, eine kritische Herangehensweise zu fördern, anstatt Themen lediglich durch auswendig lernen verstehen zu wollen• Es hilft, die Persönlichkeit in Richtung denkendes, forschendes und anklagendes Wesen weiterzuentwickeln und der Kreativität mehr Spielraum zu lassen• Es zeigt einem auf, dass man Erfolg nur durch eine systematische und disziplinierte Herangehensweise erzielen kann• Es erzeugt mehr Bewusstsein für die Tatsache, dass man oftmals auch eine etwas ’kämpferische Einstellung’ im Leben zeigen muss, um zu seinem Recht zu kommen• Es hilft, bei Misserfolgen nicht sofort aufzugeben und dafür noch mehr zu arbeiten• Es erzeugt ein Faible für erfolgreiche Situationen und lenkt den Menschen in die Richtung, noch mehr Erfolg haben zu wollen• Es hilft, sich sich selber neue Ziele zu setzen und hilft der Förderung der Eigenmotivation• Es trägt dazu bei, dass Schwächen und fehlende Eigenschaften in der eigenen Persönlichkeit sehr schnell zutage treten• Es hilft der Fähigkeit, sich an Regeln zu halten, freundschaftlich spielen zu können, aber auch mal eine Niederlage akzeptieren zu lernen und dem Sieger gratulieren zu können• Es hilft, gute Freundschaften und Bekanntschaften zu knüpfen und das soziale Leben zu bereichern

Alle diese Punkte kann man für sich als persönlichen Nutzen aus dem Schach ziehen, und davon auch außerhalb des ’Schachlebens’ hiervon profitieren. Vor allem für Schüler kann dies von unschätzbarem Vorteil sein.

Sozio-Kulturelle Nachhaltigkeit

Ideen – Iniative – Zukunft : Symbolische Scheckverleihung an den Interkulturellen Schachverein Satranç Club 2000

Für den Schachverein „Satranç Club 2000´“, der an der DM- und UNESCO-Aktion „Ideen Initiative Zukunft“ teilnahm, wurde nun eine offizielle Scheckverleihung durchgeführt. Somit wurde der Verein dafür gewürdigt, das er sich neben dem Schachsport auch für das interkulturelle Thema „Sozio-Kulturelle Nachhaltigkeit“ einsetzt.

Im März fand die symbolische Scheckverleihung statt. Anwesend waren Güven Manay, Christine Westphal und Alexander Johannes, die sich auch bei diesem Thema um den Verein verdient gemacht haben.

Der interkulturelle Klub heißt neue Mitglieder jederzeit gerne willkommen und betont dabei, dass die Nationalität und Spielstärke keinerlei Rolle spielen. Interessierte sind stets Willkommen im sehr zentral gelegenen City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln, vor allem samstags ab 16:30 Uhr.

Vereins-Webseite: www.satranc.de.vu

Bericht und Flyer: Güven Manay, erster Vorsitzender des interkulturellen Satranç Club 2000

Foto: DM-drogerie markt GmbH + Co. KG

Foto1 vlnr.: Alexander Johannes, Christine Westphal, Dascha Menjailenko, Güven Manay

Ideen – Iniative – Zukunft : Interkultureller Schachverein

von links nach rechts_Burim Selimi, Güven Manay, Alexander Johannes (Bild 1)
von links nach rechts_Burim Selimi, Güven Manay, Alexander Johannes (Bild 1)

Die Drogeriemarktkette dm und die Deutsche UNESCO-Kommission möchten mit dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft” Ideen und Projekte fördern, die sich für eine lebenswerte Welt von morgen einsetzen. Die besten Projekte, die von der Jury aus Experten von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission als nachhaltig bewertet wurden, stellen sich in einem dm-Markt vor. Bis zum 26. Januar 2011 bringen sie den Kunden in vielen dm-Märkten ihre Ideen näher. Per Abstimmkarte können die dm-Kunden ihren Favoriten wählen. Die Projekte, die sich vorstellen, erhalten eine Prämie, die sich bei den Abstimmungssiegern der jeweiligen Filialen nochmal erhöht.

Bei dem ebenfalls geförderten Punkt „Sozio-Kulturelle Nachhaltigkeit“ ist gemeint, die eigenen kulturellen Werte zu leben, ohne andere Kulturen gering zu schätzen und soziale Konflikte friedlich zu lösen.

Ca. 1400 Projekte in Deutschland konnte der interkulturelle Schachverein „Satranç Club 2000´“ bereits hinter sich lassen. Der Verein wurde der DM-Filiale an der Josefstr. 12 in Porz zugeteilt und nutzte dort die Gelegenheit, sich vorzustellen. Jeder ist eingeladen, dort bis zum 26. Januar für das Projekt B – Interkulturelle Schachveranstaltung abzustimmen.

Der Vereinsvorsitzende Güven Manay und die Vereinsmitglieder Alexander Johannes und Burim Selimi waren am Samstag, den 15. Januar für eine Vorstellung des Vereines vor Ort. Es wurde das wissenschaftliche Poster „Kulturgeschichte des Schachs“ von Dr. Joe Otim Dramiga ausgehangen, dass die Historie des Schachspiels in Bezug auf die Kulturen erläutert. Außerdem wurden Flyer mit Informationen über den Verein verteilt. An einem Informationsstand wurden Schachpartien zusammen mit DM-Kunden gespielt und analysiert. Interessierte Kunden wurden auf den Verein aufmerksam und möchten den Verein nun auch gerne besuchen.

Was ist nun das Besondere an diesem Verein: Der Schachverein Satranç Club 2000 (Satranç ist das türkische Wort für Schach) wurde vor zehn Jahren von türkischstämmigen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet. Der Verein öffnete sich von Anfang an Spielerinnen und Spielern aus allen Kulturen. Nun spielen dort Deutsche und Türken, Serben und Kosovaren Seite an Seite. Unter den jetzigen und früheren Mitgliedern bzw. Besuchern sind und waren Schachfreunde mit Abstammung aus Ghana, Uganda, Korea, Vietnam, Griechenland, England, USA, Aserbaidschan, Serbien und dem Kosovo. Aber auch der typische “Kölsche Jung“ ist natürlich mit dabei. Der Satranç Club ist einer der wenigen Sportvereine in Deutschland, die das Thema ‚Interkulturelle Verständigung‘ sogar in ihrer Satzung verankert haben.

Der Satranç Club führt einmal jährlich ein Interkulturelles Schachturnier im Rahmen der bundesweit stattfindenden Interkulturellen Woche durch, um auch in diesem Rahmen als Schachverein ein Zeichen zu setzen. Auch das erste Gedenkturnier in Deutschland zu Ehren eines verstorbenen Migranten richtete der Verein aus.

Natürlich sind dem Verein, wie jedem anderen, auch die sportlichen Ziele wichtig, so dass dessen erste Mannschaft vor Jahren in die höchste Kölner Klasse, die Bezirksliga, aufgestiegen ist und auch daran glaubt, dass dies sportlich mittel- bis langfristig immer noch ausbaubar ist, zumal unter den Mitgliedern auch durchaus erfahrene Spieler sind. Im Oktober und November vergangenen Jahres war man auch Ausrichter der Kölner Vorausscheidung zur Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft.

Der interkulturelle Klub heißt neue Mitglieder jederzeit gerne willkommen und betont dabei, dass die Nationalität und Spielstärke keine Rolle spielen. Nett und vor allem ohne allzu viel Vorbehalte gegenüber Menschen
fremder Kulturen sollten die neuen Klubkameraden und Besucher jedoch nach Möglichkeit schon sein. Dabei ist der Verein in keinster Weise politisch aktiv, möchte jedoch in seinem bescheidenen Rahmen
ein kleines Beispiel liefern, wie Kulturen miteinander harmonieren können, und das mit dem Anspruch der Selbstverständlichkeit.

Interessierte sind stets Willkommen im sehr zentral gelegenen City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln, vor allem samstags ab 16 Uhr. Tipp: Mit Sicherheit lässt sich ein Besuch gut mit einem Shopping bei den berühmten Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse verbinden…

Vereins-Webseite: www.satranc.de.vu

Bericht und Flyer: Güven Manay, erster Vorsitzender des interkulturellen Satranç Club 2000
Fotos: Dascha Menjailenko (Mitarbeiterin der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG)

Kölner Dähnepokal-Vorausscheidung erstmalig vom Satranç Club 2000 ausgerichtet und erfolgreich abgeschlossen!

Der ursprünglich von türkischstämmigen Schachfreunden gegründete, multikulturellen Schachverein Satranç Club 2000 hat zum ersten Mal die Ausrichtung der Kölner Vorausscheidung zum Dähnepokal übernommen. Durch diese und andere Aktivitäten zeigt der mittlerweile zu bundesweiter Bekanntheit gelangte Verein, dass er auch gerne ein Stück Verantwortung für die Schach-Allgemeinheit übernimmt und somit seinen kleinen, aber feinen Beitrag zur Integration in seinem bescheidenen Rahmen leistet.

Dieses fünfrundige Turnier begann am 30. Oktober 2010 und hat am Samstag, den 27. November 2010 seinen Sieger gefunden. Es ist Schachfreund Stefan Proba von den Schachfreunden Ford-Köln. Er setzte sich im Finale gegen den Arnd Goldenstein vom Klub Kölner Schachfreunde durch.

Der Ausrichter Satranç Club 2000 gratuliert beiden Finalisten zum erfolgreichen Wettbewerb und bedankt sich auch bei allen Teilnehmern und Helfern für die gelungene Veranstaltung.

Das erhaltene positive Feedback zum Austragungsort und die sehr gute Leitung von Izzet Yilmaz und Edgar Hennig spornt uns weiterhin an.

Bis zum nächsten Mal beim Satranç Club!

Hier die Finalpartie:

http://kaylay.dyndns.org/ksv/fileadmin/Bilder/2010-11/Daehne-Pokal/dgt_chesstheatre.htm

KSV-Dähne-Pokal (Finale) beim Satranç Club 2000

1.d4 Sf6

2.c4 e6

3.Sc3 Lb4

4.g3 0-0

5.Lg2 d6

6.Sf3 Lxc3+

7.bxc3 De7

8.0-0 Sbd7

9.Sd2 e5

10.e4 Sb6

11.a4 a5

12.h3 Le6

13.c5 dxc5

14.dxe5 Sfd7

15.f4 f5

16.Kh2 Tad8

17.De2 Sb8

18.exf5 Lxf5

19.Se4 Le6

20.Df2 Lc4

21.Te1 S6d7

22.Le3 b6

23.Dc2 Tfe8

24.Sg5 Sf8

25.Le4 h6

26.Sf3 Df7

27.f5 Kh8

28.e6 Df6

29.Lf4 Sh7

30.Lxc7 Sg5

31.Sxg5 hxg5

32.Lxd8 Txd8

33.Tad1 Te8

34.Ld5 Lxd5

35.Txd5 Sc6

36.g4 Kh7

37.Dd2 Kh8

38.De3 Kh7

39.Td6 Se7

40.De5 Dxe5+

41.Txe5 Sc8

42.Td7 Kg8

43.Ted5 Kf8

44.Tf7+ Kg8

45.Tdd7 aufgegeben

1-0

Spielort: Satranç Club 2000 im City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln (www.satranc.de.vu)

Bericht: Güven Manay, erster Vorsitzender des Satranç Club 2000

Fotos: Christine Westphal, Mitglied des Satranç Club 2000

Kölner Vorausscheidung zur Pokal-Einzelmeisterschaft im Schach begann am Neumarkt beim Satranç Club 2000

Kurze Eröffnungsansprache von Güven Manay
Kurze Eröffnungsansprache von Güven Manay

Der ursprünglich türkischstämmige, nun interkulturelle Schachverein Satranç Club 2000 (Satranç  ist das türkische Wort für Schach) richtete am 30.10.2010  erstmalig die erste Runde der Kölner Vorausscheidung zur Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft im Schach, den sogenannten Dähnepokal, aus. Der Sieger qualifiziert sich somit für weitere Turniere auf Mittelrhein- und später NRW-Ebene, an deren Ende später der Dähnepokal des Deutschen Schachbundes folgt. Die deutsche Pokaleinzelmeisterschaft hat in dieser Sportart bereits eine Tradition seit  dem Jahre 1948. Die Startrunde des Turnieres wurde von Herrn Izzet Yilmaz geleitet.

Die Blindschachspielerin Nicole Kasumowa vor Ihrer Partie gegen den Turnierältesten Helmut Knütter
Die Blindschachspielerin Nicole Kasumowa vor Ihrer Partie gegen den Turnierältesten Helmut Knütter

Das Turnier wird im K.O.-Modus gespielt. Dies bedeutet, dass eine Niederlage mit dem Ausscheiden aus dem Turnier gleichkommt und ist gleichzeitig auch der Garant für spannende Schachpartien.

Falls jemand zuschauen möchte, die nächsten Runden:

Achtelfinale:, Samstag, 06. November, 13 Uhr
Viertelfinale:, Samstag, 13. November, 13 Uhr
Halbfinale:, Samstag, 20. November, 13 Uhr
Finale: Samstag, 27. November, 13 Uhr

Gute Laune vor der ersten Runde
Gute Laune vor der ersten Runde

Der Satranc Club 2000 ist der am zentralsten gelegene Schachverein in Köln und freut sich über Ihren Besuch beim City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8 in 50676 Köln ( Website des Vereines: www.satranc.de.vu )

Bericht: Güven Manay, 1. Vorsitzender des Kölner Schachvereines „Satranç Club 2000“

Fotos: Christine Westphal

Szene aus dem Turnier
Szene aus dem Turnier

Die gemeldeten Teilnehmer:

Johannes,Alexander (Satranç Club 2000)

Eising,Johannes (Schachgemeinschaft Porz e.V.)

Goldenstein,Arnd (Klub Kölner Schachfreunde e.V. 1967)

Gerdau,Andreas (Schachgemeinschaft Kalker/Deutzer 19/25)

Reichelt,Frank (Ford-Schachfreunde Köln e.V.)

Proba,Stefan (Ford-Schachfreunde Köln e.V.)

Hennig,Edgar (Satranç Club 2000)

Kühn,Matthias

Langen,Dirk (Satranç Club 2000)

Jarszyk,Thomas (Satranç Club 2000)

Knütter,Helmut (Schachklub Sülz-Klettenberg)

Schüers,Christian (Bergische Schachfreunde 1923 Bergisch Gladbach)

Gillar,Frank (Schachklub Sülz-Klettenberg)

Meier,Franz (Ford-Schachfreunde Köln e.V.)

Jansen,Kurt (Schachklub Sülz-Klettenberg)

Aslan,Nesimi (Satranç Club 2000)

Westphal,Gerhard (Ford-Schachfreunde Köln e.V.)

Akpinar,Abuzer (Satranç Club 2000)

Altunsoy,Halis (Satranç Club 2000)

Kasumowa,Nicole (Satranç Club 2000)

Duraku,Sherif (Satranç Club 2000)

Zoeller,Detlev (Satranç Club 2000)

Jarszyk,Emanuel (Satranç Club 2000)

Can,Hasan (Satranç Club 2000)

Mag,Martina (Ford-Schachfreunde Köln e.V.)

Schach verbindet! Schachverein Satranç Club 2000 ein Vorbild für Integration

Es ist keine Frage: Wir befinden uns im Zeitalter des globalen Zusammenwachsens. In einer immer kleiner werdenden Welt wird die Herausforderung für das Zusammenleben zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen immer spannender. Manch hilfsbedürftiger Zeitgenosse fühlt sich dieser interkulturellen Herausforderung hin und wieder nicht mehr gewachsen und meint aufgrund dessen gar, “Deutschland schaffe sich ab“. Nun, wo es dem einen oder dem anderen ins gewünschte Gesamtbild zu passen scheint, dass Migranten eigentlich nur die Wahl haben, Tagelöhner in einer ‚Parallelgesellschaft‘ oder potentielle Straftäter zu werden, werden entgegengesetzte Beispiele gerne mal übersehen oder als Ausnahme abgetan.

Zum Beispiel ist da der Schachverein Satranç Club 2000 (Satranç ist das türkische Wort für Schach), der vor zehn Jahren von türkischstämmigen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet wurde. Der Verein öffnete sich von Anfang an Spielerinnen und Spielern aus allen Kulturen. Nun spielen Deutsche und Türken, Serben und Kosovaren Seite an Seite, um bei diversen Ligen und Wettkämpfen ein möglichst gutes Beispiel für Ihren Satranç Club zu holen. Eine Besonderheit ist, dass es sich um einen der wenigen Sportvereine handelt, die in ihrer Satzung die Förderung des kulturellen Miteinanders explizit aufführen. Andere Schachvereine, vor allem in Nordrhein-Westfalen, beginnen sich dieses Modell bereits zum Vorbild nehmen. Hier werden Migranten aktiv, um Menschen aller Nationen aktiv zur Integration aufzurufen.

Der Satranç Club hat am 26. September 2010 bereits zum vierten Mal zum Interkulturellen Schnellschachturnier im Rahmen der bundesweit stattfindenden Interkulturellen Woche eingeladen. Das Turnier fand diesmal zum zehnjährigen Vereinsjubiläum statt und war diesmal zusätzlich auch eine offizielle EU-Veranstaltung zum gleichzeitig stattfindenden „Europäischen Tag der Sprachen“. Was lag also näher, als diesmal den Slogan „Wir spielen in einer Sprache / Biz ayni dilden oynuyoruz“ zu wählen?

Zur Eröffnungsansprache wurden vom Satranç Club als kleine Geste auch Offizielle des Kölner Schachverbandes eingeladen, welcher die mehrfache Deutsche Meisterin Heike Vogel folgte. Mit 34 Spielern aus diversen Vereinen hatte das Turnier eine recht feine Beteiligung für ein lokales Turnier, und für die geplanten Veranstaltungen in den nächsten Jahren ist eine Steigerung absehbar. Ungeschlagen gewonnen hat erstmalig das aufstrebende Talent Carlo Pauly von den Schachfreunden Köln-Mülheim vor dem aus Hessen angereisten Markus Ecker und dem Spitzenspieler des Satranç Club, Alexander Johannes. Der Seniorenpreis ging an den vereinslosen Spieler Peter Fäthe und der Juniorenpreis an Sophie Schröter von der Schachgemeinschaft Köln-Porz. Der Dank des 1. Vorsitzenden Güven Manay geht auch diesmal an die zahlreichen fleißigen Helfer und Vorbereiter, insbesondere jedoch an den das Turnier souverän leitenden Izzet Yilmaz.

Turniertabelle und Ergebnisse unter:

http://satranc.lima-city.de/unzip_IKW%202010%20Website/IKW%202010%20Website.html

Der Satranç Club freut sich immer über Besucher im sehr zentral gelegenen City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln, vor allem samstags ab 16 Uhr. Tipp: Mit Sicherheit lässt sich ein Besuch gut mit einem Shopping bei den berühmten Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse verbinden…

Bericht: Güven Manay, Erster Vorsitzender des Satranç Club 2000 ( www.satranc.de.vu )

Fotos: Christine Westphal

INTERKULTURELLES SCHACHTURNIER

INTERKULTURELLES SCHACHTURNIER: zehnjähriges Bestehen des SATRANÇ CLUB 2000

Tag/Uhrzeit: Sonntag, 26. September 2010, 13-18 Uhr

Ort: City Hotel Köln am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln (Neumarkt, Kölner Zentrum)

Beschreibung: SATRANÇ TURNUVASI

Viertes Schnellschachturnier des interkulturellen Schachvereines “SATRANÇ CLUB 2000“. Motto des diesjährigen Turnieres ist der vom Europarat bestimmte europäische Tag der Sprachen. Daher der Slogan: “WIR SPIELEN IN EINER SPRACHE – BIZ AYNI DILDEN OYNUYORUZ“

– Turniermodus: 7 Runden Schweizer System, Bedenkzeit 15 Min, ca. 30 Spieler

– Eintreffen am Spielort bis 12:30 Uhr für die aktiven Teilnehmer erbeten

– Preise: Sachpreise für die drei erstplazierten Spieler, außerdem einen Sonderpreis für den besten Jugendlichen bis 18 Jahre und den besten Senior ab 50 Jahren

– Startgeld bzw. Schutzgebühr: 5 € pro Spieler / 2 € pro Jugendlichen bis 18 Jahre, zu entrichten am Turniertag

Anmeldung bitte per Mail bei:

[email protected] (Namensangabe der Spieler mit Tel. und Adresse erbeten) oder alternativ tel. unter 01799425521 bzw. 01795205741

– Weitere Details bei Bedarf unter www.satranc.de.vu .

– Auch wenn man sich eine Begrenzung der Teilnehmerzahl aufgrund der Räumlichkeiten vorbehält: Eintritt frei und offen für alle interessierten Zuschauer, ob mit oder ohne Vorkenntnisse!

Ansprechpartner:

Herr Güven Manay Tel. 01799425521
Herr Izzet Yilmaz Tel. 01795205741
[email protected]
www.satranc.de.vu

Turnierplakat