Türkische Filmwoche Berlin

Liebe Freunde der Türkischen Filmwoche Berlin,

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nach dem erfolgreichen 10jährigen Jubiläum der türkischen Filmwoche Berlin im vergangenen Jahr freuen wir uns wieder gemeinsam mit unseren Zuschauern, Partnern und Unterstützern auf neun Festivaltage voller Entdeckungen, die die neuen Tendenzen des türkischen Kinos uns bieten.

Dass das türkische Kino heute von einer ästhetischen und inhaltlichen Vielfalt geprägt ist, die im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht, steht in direktem Zusammenhang mit dem enorm wachsenden Interesse der Bevölkerung an einheimischen Filmen: laut Angaben des Türkischen Kulturministeriums stieg nicht nur die Gesamtzahl der Kinogänger seit 2006 um 50 Prozent – 2012 bevorzugte knapp die Hälfte aller Zuschauer einen türkischen Film.

Wir möchten dieses Jahr mit unserer Filmauswahl dafür sorgen, dass sie einen Vorgang reflektiert, der gegenwärtig in der Türkei einen Umdenkungsprozess in Gang setzt und diesen massiv antreibt: die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihre Verantwortung gegenüber der Geschichte nehmen auch die Filmemacher an. Sie tragen mit anregenden Filmen ihren Anteil zur Debatte bei, die sie in unterschiedlichsten Genres und Macharten präsentieren: Während „Delikanlım İyi Bak Yıldızlara” die Zuschauer mit dem Umgang der Justiz mit den Protagonisten der 68er Bewegung konfrontiert, macht uns “Taş Mektep” mit einer bewegenden Episode aus Atatürks Befreiungskrieg bekannt. Während “Vor Menekşe” uns an die Toten in Sivas gemahnt, macht “Babamın Sesi” das Massaker in Maraş gegenwärtig.

Bei unserem Bemühen, unserem Publikum möglichst viele Beispiele aus dem aktuellsten türkischen Kino darzubieten, setzten wir uns keineswegs über den Anspruch auf Qualität hinweg: Filme wie „Kelebeğin Rüyası”, “Uzun Hikaye”, “Cennetteki Çöplük” oder “Tepenin Ardı” warten mit Festivalauftritten, Preisen wie auch Kassenerfolgen auf.

Dieses Jahr sind wir besonders stolz darauf, ein kleineres Segment des türkischen Kinos auch dem Potsdamer Publikum zugänglich zu machen: Erstmalig zeigen wir dort fünf Filme zwischen 21.3.-23.3.

Wir wünschen Ihnen spannende und bereichernde Momente.

Das Team der Türkischen Filmwoche Berlin

via Türkische Filmwoche Berlin.

Filmfestival Türkei/Deutschland, Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde des KulturForum,

wir möchten Sie gerne auf die folgenden Termine in Nürnberg, Ankara, Nettetal, Köln, Istanbul, Berlin und Wuppertal aufmerksam machen:

+++ 17.-27. März, Filmfestival Türkei/Deutschland, Nürnberg +++

Den Ehrenpreis des Festivals erhält in diesem Jahr Fatih Akin.

Im Rahmen des 16. Nürnberger Filmfestivals wird am 27. März die Filmreihe “Menschenlandschaften. Sechs Autorenportraits der Türkei” (WDR 2010) von Osman Okkan gezeigt.

Die Filmreihe umfasst Portraits der Autoren Nazim Hikmet, Yasar Kemal, Orhan Pamuk, Elif Safak, Murathan Mungan und Asli Erdogan.

Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erscheint eine Langfassung der Filme im Sommer 2011 als DVD-Edition.

Mehr unter: www.fftd.net

+++ 17.-22. März, Internationales Filmfestival, Ankara +++

Im Rahmen des 22. Internationalen Filmfestivals in Ankara wird am 21. und 27. März die preisgekrönte Dokumentation “Mordakte Hrant Dink. Armenier in der Türkei” (WDR/ARTE 2009) von Osman Okkan und Simone Sitte gezeigt.

Mehr unter: www.filmfestankara.org.tr

+++ 18. März, 19 Uhr, Rathaus Nettetal (Niederrhein) +++

Eröffnung der zweisprachigen Wanderausstellung „Erinnerungen an eine neue Heimat. Aus dem Leben deutscher Istanbulerinnen und türkischer Berlinerinnen“ im Rathaus Nettetal (bis 15. April).

Am 13. April um 19 Uhr findet ein Podiumsgespräch zum Thema „Sind Frauen die besseren Migranten?“ statt, mit Claudia Etges, Antonia Kotzampassi, Helma Josten u.a., moderiert von Dorte Huneke, Ort: Galerie im Rathaus, 1. Etage, Doerkesplatz 11, 41334 Nettetal

Die Ausstellung ist ein Projekt des KulturForum TürkeiDeutschland unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und Teil der Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung der Kulturen.

Mehr unter: www.das-kulturforum.de/?id=863 und www.erinnerungen-an-eine-neue-heimat.de

+++ 22. März, 20 Uhr, Comedia, Roter Saal, Vondelstraße 4–8, Köln-Südstadt +++

Im Rahmen der diesjährigen lit.COLOGNE (bis 26. März) stellt der bekannte türkische Künstler und Politiker Zülfü Livaneli seine autobiografische Erzählung “Roman meines Lebens” vor. Auf Deutsch vorgetragen von Mario Adorf. Moderation: Osman Okkan (ausverkauft)

Mehr unter: www.litcologne.de

+++ 26. März, 20:30 Uhr, WDR, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz, Köln-Innenstadt +++

Im Rahmen der diesjährigen lit.COLOGNE (bis 26. März) stellt der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk seinen Roman “Cevdet und seine Söhne” vor. Deutsche Übersetzung und auf Deutsch vorgetragen von Recai Hallac. Moderation: Hubert Spiegel (ausverkauft)

Mehr unter: www.litcologne.de

+++ 28. März, Istanbul +++

Nächster Verhandlungstag im Mordprozess Hrant Dink.

+++ 31. März, 20 Uhr, Roter Salon, Volksbühne Berlin +++

Filmvorführung: „Menschenlandschaften. Sechs Autorenportraits der Türkei“ (WDR 2010) von Osman Okkan im Rahmen des Türkischen Literaturfestivals DilDile in Berlin.

Mehr unter: www.das-kulturforum.de/?id=1000

+++ 2. April, 18 Uhr, Immanuelskirche, Sternstr. 73, Wuppertal-Oberbarmen +++
Uraufführung: „…wie eine Taube“ Oratorium für den ermordeten Journalisten Hrant Dink für Chor, Sprecher/in, Duduk, Baglama, Violine, Violoncello und Klavier nach Worten von Hrant und Rakel Dink, Bibel, Koran und west-östlicher Dichtung, Musik: Ulrich Klan sowie „Die Austreibung der Menschheit“ für Chor und Duduk nach dem Augenzeugen-Gedicht von Armin T. Wegner. Musik: David Haladjian. In deutscher, türkischer und armenischer Sprache.

Im Rahmen ihres Passionskonzertes veranstaltet von der Kantorei Barmen-Gemarke in Kooperation mit der Armin T. Wegner Gesellschaft. Karten-Vorverkauf: 0202/453660 oder 0202 / 592157

Mehr unter: www.armin-t-wegner.de

Mehr Informationen wie immer unter: www.das-kulturforum.de

Wir freuen uns, Sie bei diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen aus der Niederichstraße

Ihr KulturForum-Team

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