Kategorie: Regional

  • Stellenausschreibung Postdoc

    Stellenausschreibung Postdoc

    Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
    Otto-Suhr-Institut
    Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
    Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (Postdoc)
befristet auf 2,5 Jahre, längstens bis 30.09.2015
    E 13 TV-L FU

    Aufgabengebiet:
    • Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich der Aufgaben der „Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients“
    • Entwicklung von Drittmittelprojekten
    Einstellungsvoraussetzungen:

    Sehr guter politik- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom oder Master) und einschlägige Promotion.

    Erwünscht:
    • Ausgewiesene Kenntnisse der einschlägigen sozialwissenschaftlichen Regionalforschung mit Schwerpunkt politische Ökonomie und/oder politische Geografie und/oder politische Anthropologie des Staates, Kenntnisse in der Geschlechterforschung,
    • einschlägige Aufenthalte, empirische Forschungserfahrung in der Region sowie Methodenkompetenz
    • Kenntnis regionaler Sprachen (bevorzugt Arabisch)
    • Erfahrung bei der Betreuung von Publikationen und Veranstaltungen
    • Erfahrung in der universitären und/oder außeruniversitären Lehre
    • Teamfähigkeit, Organisationstalent und Fähigkeit zu selbständiger Arbeit
    • sehr gute Englisch- und/oder Französischkenntnisse

    Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 15.02.2013 unter Angabe der Kennung 1512 zu richten an die
    Laura Lelli (Masah)
Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
    Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
    Freie Universität Berlin
Ihnestr. 22
14195 Berlin
Tel. +49-(0)30-838-56640
Fax +49-(0)30-838-56637, [email protected]

  • Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind

    Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind

    Der SPD Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel hat erklärt, dass sie hinter der doppelten Staatsbürgerschaft stehen und diese Regelung durchsetzen werden, wenn sie nach den Bundestagswahlen die regierende Partei werden sollten.

    gabriel

    Auf der deutsch-türkischen Nacht, die unter der Leitung des Bundestagskandidaten Macit Karaahmetoğlu von der “Die SPD und wir“-Gruppe veranstaltet wurde, äußerte sich Sigmar Gabriel brisant über das Thema ”doppelte Staatsbürgerschaft“.

    Er unterstrich, dass die SPD eine Partei ist, die mehr die menschlichen und emotionalen Seiten anspricht und: „Migranten kommen nach Deutschland und wir laden sie ein deutsche Staatsbürger zu werden. Doch den Türken schreiben wir Regeln vor. Wir fordern sie auf ihre türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Wir haben kein Recht dazu. Es ist nicht richtig von Menschen unmenschliches zu verlangen. Wir sagen: Vergesse deine Vergangenheit, komm her und bau dir eine Zukunft auf. Niemand hat das Recht von einem anderen zu verlangen, dass er seine Vergangenheit, seine Vorfahren zu vergessen habe.“

    Sigmar Gabriel, der mit Macit Karaahmetoğlu und dem bekannten türkischen Sänger Rafet El Roman zu der Veranstaltung in der Stuttgarter Bosch-Arena kam, wurde von den türkischen und deutschen SPD-Anhängern mit großem Interesse empfangen.

    Macit Karaahmetoğlu moderierte eine Diskussionsrunde, an der auch Türker Arı, der türkische Generalkonsul in Stuttgart, teilnahm. Sigmar Gabriel beantwortete die Fragen und signalisierte, dass türkischstämmige Politiker in der Zukunft mehr Verantwortung auf der politischen Ebene übernehmen sollen. Gabriel: „Es ist nicht richtig Türken sinnlose Ministerien wie Integrationsministerien anzuvertrauen. Türken passen ernsthafte Ministerien wie das Finanz-, Wirtschafts- oder Justizministerium. So kann man der deutschen Öffentlichkeit eine sinnvollere Botschaft vermitteln.“

    via Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind. | SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung..

  • DTG: Dr. Savas Genc: Die Türkei und der Arabische Frühling

    DTG: Dr. Savas Genc: Die Türkei und der Arabische Frühling

    DTG: Dr. Savas Genc: Die Türkei und der Arabische Frühling

    DTG_Dr Savas Genc

  • Aktuelle Stellenausschreibungen z.B.  Ausbildungsstelle im Bereich der Bürokommunikation

    Aktuelle Stellenausschreibungen z.B. Ausbildungsstelle im Bereich der Bürokommunikation

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zufällig, durch die unten stehende Pressemitteilung des Ministers für
    Arbeit, Integration und Soziales bin ich auf die Stellenbörse der
    Landesregierung gestoßen. Dort ist noch eine Ausbildungsstelle für 2013
    im Bereich Bürokommunikation ausgeschrieben:

    Darüber hinaus gibt es dort eine Stellenbörse, wo vom Koch bis zum
    Ministerialbeamten alle möglichen Stellenausschreibungen zu finden sind:

    Unten stehend noch die Pressemitteilung zum Pilotprojekt des Anonymen
    Bewerbungsverfahrens.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sybille Haußmann

    Minister Schneider: Mehr als 20 Prozent Menschen mit
    Migrationshintergrund eingestellt
    Pilotprojekt zur anonymisierten Bewerbung im Landesdienst

    Düsseldorf, 15.01.2013

    Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes
    Nordrhein-Westfalen teilt mit:

    Integrationsminister Guntram Schneider hat dem Kabinett den Bericht zum
    Abschluss des bundesweit ersten Pilotprojekts zur anonymisierten
    Bewerbung im Landesdienst vorgelegt. *Ich bin hochzufrieden, denn im
    Rahmen des Projekts haben wir mehr als 20 Prozent Menschen mit
    Zuwanderungsgeschichte eingestellt. Das entspricht beinahe dem
    Migrantenanteil in unserer Landesbevölkerung*, sagte der Minister
    heute (15. Januar 2013).

    Der Bericht komme zu dem Ergebnis, dass anonymisierte
    Bewerbungsverfahren in der Regel gut umzusetzen sind und dem Grundsatz
    der Bestenauslese ebenso Rechung tragen wie herkömmliche Verfahren, so
    der Minister. Allerdings sei die Anonymisierung nicht für alle
    Stellenbesetzungen gleichermaßen geeignet; besonders erfolgversprechend
    sei sie beispielsweise bei standardisierten Verfahren wie im
    Ausbildungsbereich. *Die Landesregierung prüft nun, für welche konkreten
    Einstellungsbereiche anonymisierte Bewerbungen als Standardverfahren
    geeignet sind*, sagte Schneider.

    Durch das anonymisierte Verfahren können auch Migrantinnen und
    Migranten zu einer Bewerbung ermutigt werden, die wegen ihres
    ausländisch klingenden Namens bereits schlechte Erfahrungen gemacht
    haben oder eine Diskriminierung befürchten, so der Minister weiter. *Aus
    Untersuchungen wissen wir, dass Menschen mit nicht-deutschem Namen
    deutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als eine
    Frau Müller oder ein Herr Meier.* Hinzu komme der positive Effekt,
    dass das anonymisierte Bewerbungsverfahren in den beteiligten Behörden
    Diskussionen zur interkulturellen Öffnung anstoße und die Sensibilität
    für dieses Thema steigere.

    An dem Pilotprojekt haben sich acht Landesministerien mit insgesamt 97
    ausgeschriebenen Stellen beteiligt, auf die sich 1.256 Personen beworben
    haben. 89 Stellen konnten im Lauf der Pilotphase (1. Januar 2011 bis 30.
    Juni 2012) besetzt werden, beispielsweise in der Justiz, im Schuldienst,
    Städtebauwesen, Arbeitsschutz, Gesundheitswesen und in der Sozialarbeit.
    Nach den Ergebnissen einer nachgehenden Befragung, an der sich 414 der
    Bewerberinnen und Bewerber beteiligt haben, entsprach der Anteil der
    Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund mit 21,7 Prozent
    nahezu dem Migrantenanteil in der Gesamtbevölkerung (22,8 Prozent im
    Jahr 2011); 20,8 Prozent der im Rahmen des Pilotprojekts eingestellten
    Personen hatten einen Migrationshintergrund. Derzeit beträgt der
    Migrantenanteil in den Landesministerien zwölf Prozent.

    Das Pilotprojekt *Anonymisierte Bewerbungen* ist ein Baustein der
    Landesinitiative *Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen
    Dienst * Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung*, die im
    Dezember 2010 unter Federführung des Integrationsministeriums gestartet
    worden ist.

    Kreisverwaltung Düren
    Kommunales Integrationszentrum
    Raum 423 (Haus C)
    Bismarckstr. 16
    52351Düren

    Tel.: 0049-2421-22-1433
    Handy: 0160-97265026
    Email: [email protected]

  • Stellenausschreibung

    Stellenausschreibung

    Stellenausschreibung

    Der Kreis Düren (rd. 270.000 Einwohner) ist mit seinen 15
    kreisangehörigen Städten und Gemeinden geprägt durch seine
    verkehrsgünstige Lage und landschaftliche Vielfalt. Zahlreiche
    Bildungsmöglichkeiten sowie Freizeit-, Kultur- und Erholungsangebote
    machen ihn zu einem attraktiven Wohngebiet mit ansprechender
    Lebensqualität. Sitz der Kreisverwaltung ist die Kreisstadt Düren mit
    rd. 90.000 Einwohnern. Die Kreisverwaltung Düren mit ihren mehr als
    1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht als modernes
    Dienstleistungsunternehmen den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat
    zur Seite. Die Beratung und Unterstützung von jungen Menschen und
    Familien stellen insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr
    wichtige Aufgaben der Kreisverwaltung Düren dar. Zum nächstmöglichen
    Zeitpunkt ist im Jugendamt folgende Stelle unbefristet zu besetzen:

    Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter
    im Allgemeinen Sozialen Dienst

    Aufgabenbereich:

    Zu den Aufgaben gehört die Fallverantwortlichkeit für einen eigenen
    Bezirk. Wesentliche Aufgaben sind:
    die Beratung von Eltern und Kindern in erzieherischen Fragen
    die Durchführung von Hilfeplanverfahren bei Hilfen zur Erziehung
    Trennungs- und Scheidungsberatung
    die Mitwirkung in familiengerichtlichen und
    vormundschaftsgerichtlichen Verfahren
    Zugangsvoraussetzungen:

    Fachhochschulstudium mit dem Abschluss als
    Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge
    (Diplom oder Bachelor)

    Anforderungsprofil:

    hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität
    soziale Kompetenz, gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
    Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
    Fach- und Beratungskompetenz
    umfassende Kenntnisse der einschlägigen gesetzlichen Grundlagen sind
    wünschenswert
    Führerschein und PKW erforderlich
    Es handelt sich um eine Stelle mit einem Umfang von 39 bzw. 41 Stunden
    wöchentlich. Die Bezahlung richtet sich nach Besoldungsgruppe A 10 BBesG
    bzw. Entgeltgruppe S 14 SED. Voraussetzungen für eine Eingruppierung in
    die Entgeltgruppe S 14 SED sind eine mindestens einjährige
    Berufserfahrung im Allgemeinen Sozialen Dienst und die
    eigenverantwortliche Durchführung von Verfahren nach * 1666 BGB –
    „Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“. Sofern diese
    Voraussetzungen noch nicht erfüllt werden, erfolgt eine Bezahlung nach
    Entgeltgruppe S 11 SED.

    Die Kreisverwaltung Düren hat sich die berufliche Förderung von Frauen
    zum Ziel gesetzt. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.
    Gleiches gilt für schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber. Ebenfalls
    sind Bewerberinnen und Bewerber mit Zuwanderungsgeschichte ausdrücklich
    erwünscht.

    Die Besetzung der Stelle ist grundsätzlich auch im Rahmen des
    Job-Sharings als Teilzeitbeschäftigung möglich.

    Für Vorabinformationen stehen Ihnen der Leiter des Jugendamtes, Herr
    Gregor Dürbaum, Tel.: 02421 / 22-1101 ([email protected]) oder Frau
    Sonja Dahmen, Tel.: 02421 / 22-2485 ([email protected]) -Amt für
    zentrale Verwaltungsaufgaben, Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) –
    gerne zur Verfügung. Weitere Informationen über den Kreis Düren
    entnehmen Sie aus der Internetpräsentation: www.kreis-dueren.de

    Sofern Sie sich durch diese Ausschreibung angesprochen fühlen, senden
    Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 10.02.2013
    an den Landrat des Kreises Düren, Amt für zentrale Verwaltungsaufgaben,
    Einheitlicher Ansprechpartner (EAP), 52348 Düren.

  • Workshop für Eingewanderte mit ausländischen Qualifikationen

    Workshop für Eingewanderte mit ausländischen Qualifikationen

    Flyer Zukunft gemeinsam gestalten 1-13

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es findet noch einmal ein Workshop für Eingewanderte mit hohen und
    mittleren ausländischen Qualifikationen statt.
    Er geht über zwei Tage am 28.2. und 1.3.2013. Ziel ist es, dass die
    Teilnehmer/innen ihre Potentiale erkennen und noch ein paar neue Ideen
    bekommen, wie sie sich hier auf dem Arbeitsmarkt präsentieren können.
    Neben Gruppenarbeit und dem Anlegen einer persönlichen Potentialmappe
    stehen am zweiten Tag verschiedene Beraterinnen und Berater zur
    Verfügung um bei den weiteren Schritten zu helfen.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte angehängtem Faltblatt.

    Bitte geben Sie diese Information auch an Interessierte weiter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sybille Haußmann

    Kreisverwaltung Düren
    Stabsstelle für Migrationsangelegenheiten/RAA
    Raum 423 (Haus C)
    Bismarckstr. 16
    52351Düren

    Tel.: 0049-2421-22-1433
    Handy: 0160-97265026
    Email: [email protected]

  • Praxisbegleitende Jugendleiterschulung für junge Leute mit afrikanischen Wurzeln

    Praxisbegleitende Jugendleiterschulung für junge Leute mit afrikanischen Wurzeln

     

    Juleica 1

    Praxisbegleitende Jugendleiterschulung für junge Leute mit afrikanischen Wurzeln

  • Diplom-SozialarbeiterIn/Diplom-SozialpädagogIn/Diplom-PsychologIn

    Diplom-SozialarbeiterIn/Diplom-SozialpädagogIn/Diplom-PsychologIn

    Stellenbeschreibung

    Stellenangebot für :
    Diplom-SozialarbeiterIn/Diplom-SozialpädagogIn/Diplom-PsychologIn

    Die *Opferberatung Rheinland* (OBR) sucht für den 1.3.2013 (oder
    früher) als Ergänzung des Beratungsteam eine(n) MitarbeiterIn für die aufsuchende Arbeit und
    Beratung von Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt.

    Zielgruppe des Beratungsangebotes
    sind unmittelbar Betroffene, deren Angehörige und soziales Umfeld sowie ZeugInnen der
    Gewalttaten. Das Einsatzgebiet umfasst die Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln.
    Der Stellenumfang beträgt zunächst 20 Wochenstunden.

    Eine Stundenaufstockung ist zu einem
    späteren Zeitpunkt vorgesehen. Die Vergütung erfolgt nach Haustarif und
    ist angelehnt an TV-L 11.

    Der Arbeitsort ist Aachen.
    Aufgabenschwerpunkte der Tätigkeit:
    · Proaktive und aufsuchende Beratung und Unterstützung von Betroffenen
    · Betreuung und Begleitung in psychosozialen und rechtlichen
    Fragestellungen
    · Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Opferarbeit,
    zivilgesellschaftlichen Initiativen und
    Behörden
    Voraussetzungen:
    · Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaften,
    Psychologie oder
    vergleichbare Qualifikationen
    · Beratungserfahrungen und/oder Erfahrungen in der Arbeit mit Gruppen
    potenziell
    Betroffener
    · Kommunikative/interkulturelle Kompetenzen im Umgang mit den
    unterschiedlichen
    Zielgruppen
    · Teamgeist und Kooperationsbereitschaft, Fähigkeit, selbstständig und
    eigenverantwortlich
    zu arbeiten
    · Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
    · Flexibilität, Engagement und Belastbarkeit

    Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist
    der 31.1.2013.

    Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an folgende
    Adresse:

    Pädagogisches Zentrum Aachen e. V.
    Frau Aden-Ugbomah
    Mariahilfstr. 16
    52062 Aachen
    [email protected]

  • 2. Kongress für Migrantinnen und ihre Organisationen in Deutschland

    2. Kongress für Migrantinnen und ihre Organisationen in Deutschland

    Zusammen erreichen wir mehr! Vielfalt leben!
    Chancengleichheit am Arbeitsmarkt –Vernetzung mit Frauenorganisationen

    9.-10.3.2013 in Frankfurt am Main

     

    zweiter-kongress-mso-save-the-date

    Weitere Informationen

  • Die Türkei hat ihre Chance auf Macht verspielt

    Die Türkei hat ihre Chance auf Macht verspielt

    Bei der Krise im Gazastreifen spielte die Türkei die Rolle eines passiven Zuschauers. Die Strippen zogen andere, Ägyptens Präsident Mursi etwa. Der Grund liegt in einem schweren Fehler Erdogans. Von Boris Kálnoky

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    Foto: REUTERS Der türkische Premier Erdogan konnte in der Lösung der Gaza-Krise keine prominente Rolle spielen

    Weiterführende Links
    • Syrien-Konflikt: Erdogan will Kommando über deutsche Soldaten
    • Bitte an die Nato: Die Patriots und Erdogans rhetorischer Aktionismus
    • Nahost: Türkisches Doppelspiel in der Gaza-Krise
    • Nahost-Konflikt: Die seltsame Stille der Türkei in der Gaza-Krise
    Themen
    • Recep Tayyip Erdogan
    • Nahost-Konflikt
    • Israel
    • Mohammed Mursi

    Kurz vor Beginn der Gaza-Krise war von einem sehr baldigen Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Gazastreifen die Rede gewesen. Er ist es gewohnt, als Bannerträger der muslimischen Welt gefeiert zu werden. Besonders in Gaza. Schon seit Jahren versucht er, dies mit einem Besuch in dem schmalen Mittelmeerstreifen in politisches Kapital umzumünzen.

    Doch davon ist nun nichts mehr zu hören. Erdogan ist in Gaza nicht mehr der eine und einzige Retter der Entrechteten, als der er vor der Krise gesehen wurde. Im Gegenteil: Die Türkei war im Konflikt auf die passive Rolle eines Zuschauers reduziert.

    Lediglich Außenminister Ahmet Davutoglu reiste nach Gaza, aber nicht als wichtiger diplomatischer Akteur wie etwa der ägyptische Ministerpräsident Hescham Kandil, sondern als einer unter vielen in einer Delegation der Arabischen Liga. Zwar hatte er dort nichts von Belang zu sagen, aber er schaffte es trotzdem in die Schlagzeilen, mit professionell medialisierten Tränen neben der Leiche eines Palästinensers. Sogar die türkische Presse reagierte befremdet. Man könne nur hoffen, dass Davutoglu am Grab eines gefallenen Israelis genauso geweint hätte, schrieb der angesehene Kommentator Murat Yetkin.

    Davutoglus Tränen hätten auch dem Tod seiner Außenpolitik gelten können. Sie wurde neo-osmanisch genannt, wogegen er sich immer verwahrte. Was er selbst seinen eigenen Botschaftern eintrichterte, war eine Politik der „Maximierung des globalen Einflusses der Türkei“.

    Im Gaza-Konflikt aber wurde der Einfluss der Türkei reduziert, nicht maximiert. Erdogan und Davutoglu gebärdeten sich vor den Kulissen verbal ganz so, als hätten sie Bedeutung, aber sie hatten hinter den Kulissen keine. Erdogan und Davutoglu sagten: Wir können Hamas jederzeit stoppen, wenn gewisse Garantien gegeben werden. Hamas aber erwähnte die Türkei nie. Hamas sagte: Nur Ägypten hat das Recht, einen Waffenstillstand zu verkünden.

    Reduziert auf Drohgebärden

    Erdogan wurde in den vergangenen Jahren oft als „neuer Kalif“ gefeiert, aber des Kalifen neue Kleider erwiesen sich in diesem Konflikt als unsichtbar, zumindest für jene, die sehen können. Zwar erschien er in Kairo, aber der Besuch war schon lange vorher geplant gewesen zur Unterzeichnung einer Reihe von Wirtschaftsabkommen. Die Strippen zogen andere. Die Türkei war eigentlich überflüssig.

    Ein Grund für die neue Bedeutungslosigkeit war der wohl schwerste außenpolitische Fehler des Gespanns Erdogan/Davutoglu: der Abbruch aller Beziehungen mit Israel im Jahr 2010. Die Türkei beraubte sich damit jeglicher Kanäle, um im Fall einer internationalen Krise – wie jetzt – irgendeinen diplomatischen Einfluss nehmen zu können. Ankara war reduziert auf Drohgebärden – aber es besitzt kein Drohpotenzial mehr, weil es mit dem Abbruch der Beziehungen bereits ausgeschöpft hat.

    Er erschien größer, als er war

    Diese diplomatische Selbstkastrierung rächt sich nun. Aber noch etwas anderes wird offenbar. Ein Grund dafür, dass die Türkei noch vor zwei Jahren wirklich zum Wortführer der islamischen Welt aufzusteigen schien, war, dass es keine anderen glaubwürdigen Stimmen gab. Vor dem „Arabischen Frühling“ gab es nur den Iran mit seiner Weltuntergangssehnsucht sowie diverse undemokratische, prowestliche, aber bei der Bevölkerung verhasste arabische Diktaturen. Und dazwischen nur die neue, islamisch-konservative, erfolgreiche, moderne und einigermaßen demokratische Türkei.

    Erdogan stieß mit Wucht und Selbstbewusstsein in dieses Legitimitätsvakuum der muslimischen Welt vor – nur deswegen erschien er plötzlich so groß. Größer, als er war. Groß im Vergleich zu Nichts. Und nun stellt sich heraus: Es waren vor allem große Worte. Was aber zählt, ist reale Macht.

    Hamas bezieht seine Waffen und viel Geld aus dem Iran. Gaza ist für seine Versorgung auf Ägypten angewiesen. Von der Türkei kommt indirekt ein wenig Geld aus Spenden der radikal muslimischen „Hilfsorganisation“ IHH, die vor zwei Jahren auch den blutigen Zwischenfall mit der „Hilfsflotte“ für Gaza inszenierte, wobei neun militante Türken nach gewalttätiger Gegenwehr von israelischen Kommandos erschossen wurden. Aber viel mehr ist da nicht.

    Und so ist es verständlich, dass die Türkei in Gaza Einfluss einbüßt, wenn nun eine demokratisch legitimerte und den Akteuren in Nahost gegenüber freundlicher eingestellte ägyptische Führung das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Ägyptens Präsident Mohammed Mursi beschritt den goldenen Mittelweg zwischen verbaler und – mit dem Besuch seines Regierungschefs Kandil in Gaza – auch sichtbarer Unterstützung der Hamas, unter Wahrung seiner internationalen Glaubwürdigkeit. Dabei stellte er nie die vertraglichen Verpflichtungen seines Landes gegenüber Israel infrage, sondern beschränkte seinen Protest darauf, seinen Botschafter aus Israel zurück zu beordern.

    Globaler Einfluss sieht anders aus

    Das war ernsthafte, ernst zu nehmende Politik. Im Gegensatz dazu Erdogan: Wie um seine plötzliche Belanglosigkeit zu kompensieren, drängte er daheim in Istanbul (statt auf hektischen und diplomatisch gewichtigen Nahost-Reisen) mit fast hysterisch schrillen Formulierungen in die Medien, um überhaupt noch sichtbar zu bleiben.

    Damit reduzierte er den Einfluss seines Landes weiter, statt ihn zu maximieren. Israel sei ein terroristischer Staat, und seine Handlungen seien terroristische Akte, sagte er. Das brachte ihm einen öffentlichen Rüffel aus Washington ein: Seine Rhetorik sei „nicht hilfreich“, ließ die amerikanische Regierung offiziell wissen. Globaler Einfluss sieht anders aus.

    Aber Erdogan setzte noch einen drauf: Israel betreibe in Gaza „ethnische Säuberungen“ sagte der Mann, der dem wegen Völkermordes angeklagten sudanesischen Diktator Omar al-Baschir einst bescheinigt hatte, er könne nichts Böses tun, weil er ein Muslim sei.

    Diesen neuerlichen Ausbruch, den Erdogan auch noch blumig ausgemalt hatte – die Türken müssten mit ihren „Händen“ gegen die ethnische Säuberung kämpfen und notfalls „dafür sterben“ – quittierte auch Berlin mit deutlichen Vokalen: „Indiskutabel“ sei das, sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière, „in der Sache und Tonlage völlig daneben“, das müsse man „öffentlich verurteilen“.

    Die Strategie ist ausgereizt

    Die überraschendste Folge des Gaza-Konflikts betrifft somit die Stellung der Türkei im Nahen Osten. Zum einen stimmt es, dass sie Vorbild war und ist für viele der neuen islamischen Reformer. Das ist Einfluss. Aber einer, der sich selbst abschafft, indem neue, freiere Führungen und Führer wie Mohammed Mursi das tun werden, was die Türkei versucht: Ihren eigenen Einfluss auszuweiten. Die Türkei führte nur, solange es keine anderen Führer gab. Damit ist die gesamte Politik eines „neo-osmanischen“ Einflusses der Türkei an seine Grenze gestoßen.

    Erdogan und Davutoglu sollten das bedenken – sie werden bald Hilfe brauchen bei neuen Krisen in Syrien, in der Kurdenfrage und im Irak. Ein etwas bescheideneres Auftreten wäre da hilfreich. Zuallererst vielleicht, indem sie im Verhältnis zu Israel wieder auf Dialog setzen.

    Der Bruch mit Israel vor zwei Jahren hatte nur einen Zweck: Die muslimische Welt zu beeindrucken und zu deren Bannerträger aufzusteigen. Das brachte eine Zeitlang politischen und wirtschaftlichen Nutzen. Aber diese Strategie ist ausgereizt.

  • Mächtige Gülenisten werden Erdogan gefährlich

    Mächtige Gülenisten werden Erdogan gefährlich

    Milli Görüs und die Gülen-Bewegung streiten beide für eine türkisch-islamische Weltmacht, bekämpfen sich aber gegenseitig. Die Gülenisten könnten am Ende gar Premier Erdogan entmachten. Von Boris Kálnoky

    Foto: AFP Der Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, arbeitet daran, die Gülenisten zu schwächen

    Weiterführende Links
    • Sexismus: „Vagina-Streit“ entzweit das türkische Parlament
    • Istanbul: Erdogans Moschee-Plan erzürnt die Säkularisten
    • Türkei: Erdogan träumt von einem neuen Reich der Osmanen
    • Erdogan-Besuch: Ein türkischer EU-Beitritt ist kein Geschenk
    Themen
    • Abdullah Gül
    • Recep Tayyip Erdogan
    • Islam

    Jahrelang prägte ein erbitterter Machtkampf die türkische Politik: Die islamisch geprägte AKP-Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und die neuen muslimischen Wirtschaftseliten wollten die politische Macht des Militärs und der mit ihm verbündeten „alten“ Eliten brechen.

    Diese Schlacht ist gewonnen. Aber nun streiten die Sieger untereinander um die Vorherrschaft. Ein neuer Machtkampf findet statt – diesmal zwischen islamischen Gruppen.

    Bewegung kritisierte Gaza-Hilfsflotte

    Das erste Scharmützel ereignete sich 2010, nach dem Zwischenfall der sogenannten Hilfsflotte für Gaza, bei der neun militante Türken von israelischen Kommandos erschossen wurden. Diese Aktion war von der islamischen Milli-Görüs-Bewegung organisiert und von der Regierung bewusst geduldet worden.

    Erdogan selbst und ein guter Teil seiner Umgebung entsprangen ursprünglich der Milli Görüs – deren Gründer, der inzwischen verstorbene Necmettin Erbakan, war Erdogans politischer Ziehvater. Die Hilfsflotten-Episode schien die politische Schlagkraft der Milli Görüs zu unterstreichen.

    Das missfiel einer anderen großen reformislamischen Gruppe, der Gülen-Bewegung, benannt nach dem in Amerika lebenden Prediger Fetullah Gülen. Er sagte dem „Wall Street Journal“ damals: Die Autoritäten zu missachten, sei „nicht fruchtbar“. Die Organisatoren der Aktion hätten eine einvernehmliche Lösung mit Israel suchen müssen.

    AKP förderte beide Bewegungen

    Milli Görüs und die Gülen-Bewegung sind dem Anspruch nach modernisierende Reformströmungen des Islam. Milli Görüs setzt auf eine Islamisierung der Wirtschaft von den Graswurzeln an, um dadurch eine Islamisierung von Politik und Gesellschaft herbeizuführen.

    Die Gülenisten setzen mehr auf Bildung, betreiben Schulen, Universitäten und Wohnheime. Ziel ist ein „Marsch durch die Institutionen“ dieser neuen, von ihr geprägten Jugend, um die Schalthebel der Gesellschaft zu besetzen.

    Beide Strömungen träumen von einer türkisch-islamischen Weltmacht. Beide Bewegungen wurden von der AKP gefördert – und die AKP von ihnen – und all das trug zum Erfolg des modernen politischen Islams in der Türkei bei.

    Erdogan schießt gegen die Gülenisten

    Nun hängt aber der Haussegen schief. Noch ist nicht ganz klar, warum.

    Klar ist aber, dass Erdogan gegen die Gülenisten schießt, und sie gegen ihn. Erdogan entließ kürzlich eine Reihe führender Bürokraten, die als Gülenisten galten – aber manche wurden danach von Gül in neuer Funktion eingestellt, beispielsweise der frühere Zentralbankpräsident Durmus Yilmas als Berater.

    So richtig ernst wurde es aber, als Erdogan bekannt gab, 2013 oder 2014 die sogenannten Dershanes schließen zu wollen, „egal wessen Interessen dadurch geschädigt werden“. Die Dershanes sind hochprofitable Nachhilfezentren für Schüler; viele werden von der Gülen-Bewegung betrieben.

    In der Praxis funktioniert es oft so, dass die oft schlecht bezahlten Lehrer der Schulen ihren Schülern dringend nahelegen, bei ihnen selbst nachmittags in den teuren Dershanes Nachhilfestunden zu nehmen, sonst würden sie die Prüfungen nicht bestehen. Diese Institutionen sind eine üppig sprudelnde Geldquelle.

    „Ihr dürft nie aufhören zu marschieren“

    Gülen konterte mit einer selten scharfen Widerstands-Aufforderung an seine Anhänger.

    In einer Video-Botschaft sagte er: „Wenn sie eure Häuser schließen, öffnet Wohnheime. Wenn sie eure Wohnheime schließen, öffnet neue Häuser. Wenn sie eure Schulen schließen, gründet eine Universität. Wenn sie eure Universität schließen, gründet zehn neue Schulen. Ihr dürft nie aufhören zu marschieren.“

    Dieser „lange Marsch“, analog zu jenem Mao Tse-tungs oder auch der europäischen 68er-Idee des „Marsch durch die Institutionen“, erinnerte an eine andere höchst umstrittene Video-Botschaft Gülens, zu früheren Zeiten, eine Kampfansage an das damals herrschende Militär.

    Der Anführer floh in die USA

    Umstritten deswegen, weil er und seine Anhänger sagen, dass das Video gefälscht wurde; das angeblich harmlose Original ist freilich bislang nicht aufgetaucht.

    In der von Gülen bestrittenen Version sagt er seinen persönlich anwesenden Anhängern: „Ihr müsst euch in den Arterien des Systems bewegen, ohne dass jemand eure Anwesenheit bemerkt, bis ihr alle Machtzentren erreicht habt. … Ihr müsst warten, bis ihr alle Macht im Staat habt, bis ihr die ganze Macht der verfassungsmäßigen Institutionen der Türkei auf eurer Seite habt.“

    Das Video endet mit der Aufforderung, das, was er gerade gesagt hat, geheim zu halten. Gülen wurde deswegen angeklagt – und floh nach Amerika, wo er bis heute geblieben ist – aber wurde am Ende vom Vorwurf einer „Infiltration des Militärs“ freigesprochen.

    Gülen-Anhänger haben viel Macht

    Dass aber seine Anhänger mittlerweile sehr wohl beträchtlichen Einfluss haben, zeigte sich im Rahmen der sogenannten Ergenekon-Prozesse: Massenverfahren gegen Hunderte von Kemalisten und Militärs, denen vorgeworfen wurde, die AKP und Erdogan stürzen zu wollen.

    Die Vorwürfe waren und sind eine Mischung aus Realität und Aberwitz, der entscheidende Aspekt ist jedoch, dass die Gülen-Medien und eventuell Gülen-freundliche Elemente in der Justiz eine treibende Kraft waren: Über Indiskretionen der Staatsanwälte und eifrige Vorverurteilungen prägten Medien wie „Zaman“ die Debatte – und drohten gar jenen, die die Verfahren wegen ihrer rechtsstaatlichen Mängel kritisierten, sie seien selbst Ergenekon-Anhänger.

    Parallel dazu wurden mehrere Autoren angeklagt und inhaftiert, die investigativ Bücher über den vermeintlichen Einfluss der Gülenisten im Sicherheitsapparat geschrieben hatten. Gülen selbst verurteilte das, es ändert aber nichts daran dass es offenbar Seilschaften im Justiz- und Sicherheitsapparat gibt, die sich als seine Anhänger betrachten.

    Hängt Erdogans Wahlerfolg von Gülen ab?

    Das alles war, was die politischen Interessen betrifft, weitgehend deckungsgleich mit jenen Erdogans. Aber es kam offenbar ein Punkt, an dem er zu der Auffassung gelangt sein mag, dass die Gülenisten weiter gingen, als er gehen wollte – und dass er nicht die Macht hatte, sie zu stoppen. Er kritisierte die Verhaftung des einstigen Generalstabschefs Ilker Basbug und die lange Dauer der Verfahren.

    Dass er nun aber wirtschaftliche Interessen der Gülenisten angreift und prominente Gülen-Anhänger feuert, wirft Fragen auf: Sind sie ihm zu mächtig geworden, ein Staat im Staat? Eigentlich braucht er dringend ihre Unterstützung, er will sich 2014 zum Präsidenten wählen lassen.

    „Wenn Gülen dazu aufruft, gegen Erdogan zu stimmen, verliert Erdogan die Wahl“, sagt ein deutscher Gülen-Vertreter. Oder versucht Erdogan, die Gülenisten zu schwächen, weil sie sich bereits gegen ihn entschieden haben?

    Präsident fällt durch Kritik an AKP auf

    Denn es fällt auf, dass Gülen-Medien immer öfter Erdogan kritisieren, nie aber Staatspräsident Abdullah Gül. Erdogan will dessen Posten, und dazu ein neues präsidiales Regierungssystem, denn als Ministerpräsident kann er nicht wiedergewählt werden.

    Was aber ist, wenn Gül den Platz nicht freimacht? Er kann sich rechtlich gesehen zur Wiederwahl stellen. Lange Zeit galt diese Option als undenkbar, Erdogan als zu mächtig, Gül als innerhalb der AKP zu schwach und loyal.

    Er will die Partei nicht spalten. Aber seit Kurzem stellt er sich systematisch gegen Erdogan und treibt diesen zu erzürnten Reaktionen. Wo Erdogan die EU geißelt, lobt Gül sie und fordert eine Umkehr der AKP hin zu Europa. Wo Erdogan harte Positionen gegen Kurdenpolitiker vertritt, setzt Gül auf Kompromiss. Er umwirbt die Opposition und wird von ihr gelobt.

    Das Ergebnis: In Umfragen liegt er vor Erdogan, wenn es um die Präsidentschaft geht. Im islamischen Lager würden die meisten Erdogan wählen, aber mit Unterstützung der Opposition könnte Gül siegen. Und mit Hilfe der Gülenisten.

  • Karl Kübel Preis 2013 – jetzt bewerben

    Karl Kübel Preis 2013 – jetzt bewerben

    
    
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    
    die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie aus dem hessischen
    Bensheim hat die bundesweite Ausschreibung des Karl Kübel Preises 2013
    zum Thema Inklusion/ Migration gestartet. Er trägt den Titel "Macht uns
    stark! - Familien kommen an" und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro
    der höchst dotierte Preis für soziales Engagement in Deutschland.
    
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    In mehr als zwei Millionen Familien in Deutschland bringt mindestens
    ein Elternteil eigene Migrationserfahrung mit. Sie benötigen
    Unterstützung und Aufklärung bei der Orientierung und Ankunft in der
    neuen Gesellschaft. Die Karl Kübel Stiftung sucht Projekte, die die
    selbstverständliche Teilhabe aller Familien, mit und ohne
    Migrationserfahrung, vorbildlich fördern, Barrieren abbauen und die
    Kompetenzen der Menschen in den Fokus nehmen.
    
    Im Anhang finden Sie mehr Informationen zum Preis und Preisthema. Unter
    www.karlkuebelpreis.de<http://www.karlkuebelpreis.de> finden Sie die
    Ausschreibung, weitere Infos und die Online-Bewerbungsmöglichkeit.
    
    Wir bitten Sie, die Ausschreibung weiterzugeben oder z. B. auf Ihrer
    Homepage zu publizieren oder sich mit Ihrem eigenen Projekt, wenn es
    thematisch passen sollte, selbst zu bewerben. Vielleicht kennen Sie aber
    auch ein Projekt, das genau diese Arbeit leistet und die Kriterien
    erfüllt.
    
    Vielen herzlichen Dank, freundliche Grüße und eine schöne
    Weihnachtszeit
    
    Juliane Lehmann
    
    Referentin Öffentlichkeitsarbeit
    Inland und Kommunikation
    
    --
    Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie >>> 40 Jahre weltweit <<<
    Darmstädter Straße 100, D 64625 Bensheim
    Telefon +49 (6251) 7005 62 | Fax +49 (6251) 7005 8862
    Email [email protected]<mailto:[email protected]> |
    kkstiftung.de/40Jahre
    
    Vorstand: Michael J. Böhmer, Daniela Kobelt Neuhaus, Ralf Tepel |
    Stiftungsrat (Vorsitzender): Matthias Wilkes
    Stiftungsaufsicht: Regierungspräsidium Darmstadt, Az: 25d 04/11-(1)-23
    | UStId: DE 151 755 625
  • Stellenanzeige für Hamm und Essen

    Stellenanzeige für Hamm und Essen

    Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. (BFW) ist eine Tochtergesellschaft des größten Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes der bauindustriellen Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen (www.berufsbildung-bau.de, www.grosses-anpacken.de).
    In unseren Bildungszentren in Essen, Hamm und Kerpen sind ca. 150 Mitarbeiter/innen beschäftigt, Geschäftsleitung, Buchhaltung und zentrale Dienste befinden sich in Düsseldorf.

    Zur Verstärkung unseres Teams in Essen und in Hamm suchen wir zum Januar 2013 je
    einen/eine

    Projektmitarbeiter/in (20 Wochenstd.)

    Ihre Aufgaben:
    • Umsetzung eines Projekts zur Berufsorientierung und Vermittlung in Ausbildung von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund
    • Kontaktaufbau und –pflege zu aus der Türkei stammenden Gemeinden/Organisationen
    • Organisation von Maßnahmen zur Nachwuchswerbung in den Bildungsstandorten der Bauindustrie in Essen bzw. Hamm

    Ihr Profil:
    • Sie verfügen über einen Studienabschluss und Berufserfahrung, gerne im Bereich Ausbildung, Ausbildungsvorbereitung, Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund
    • Sie sind kommunikationsstark, haben Organisationstalent und hohe Eigeninitiative
    • Sie verfügen über Zugang zu aus der Türkei stammenden Gemeinden in Essen/Hamm
    • Sie besitzen gute Türkischkenntnisse in Wort und Schrift
    • Sie verfügen über umfassende EDV-Kenntnisse (WORD, EXCEL, PowerPoint etc.)

    Bei Interesse an dieser anspruchsvollen, vielseitigen und innovativen Tätigkeit in einem attraktiven Umfeld senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bevorzugt per E-Mail einschließlich Lichtbild und Gehaltsvorstellungen an

    Persönlich / vertraulich
    Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V.
    – Geschäftsführung –
    Uhlandstr. 56, 40237 Düsseldorf
    E-Mail: [email protected]

    Weitere telefonische Auskünfte erhalten Sie unter 0211 – 6703 -245 (Frau Agather).

     

  • USA verschärfen Gold-Streit mit der Türkei

    USA verschärfen Gold-Streit mit der Türkei

    Öltanker im Bosporus: Die Türkei bezieht große Teile ihres Öl- und Gasbedarfs aus dem Iran.

    ISTANBUL – Washington und Ankara befinden sich auf einem Kollisionskurs. Grund dafür sind die steigenden Goldverkäufe aus der Türkei in den Iran. Der US-Kongress und das Finanzministerium fordern, dass dieser Handel eingestellt wird. Sie glauben, dass Teheran im Gegenzug für das Gold Erdgas exportiert und so die Sanktionen des Westens umgeht.

    Am Freitag beschloss der US-Senat eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran, die vor allem auf den Schiffsbau und den Seehandel des Landes zielen. Auch die Ausfuhr von Edelmetallen wie Gold in den Iran wäre dabei verboten. Die Sanktionen dürften schon bald auch vom Repräsentantenhaus abgesegnet werden. Im Sommer hatte Präsident Barack Obama das Finanzministerium bereits dazu ermächtigt, Sanktionen gegen ausländische Unternehmen oder Individuen zu erheben, die Teheran dabei helfen, an US-Dollar oder Edelmetalle zu gelangen.

    Am Freitag veröffentlichte Daten zeigen, dass die Goldexporte der Türkei im Oktober auf einem hohen Niveau blieben. Das deute darauf hin, dass Ankara mit dem Metall weiterhin für Gas aus dem Iran bezahlt und die Sanktionen umgeht. Wie aus zahlen der türkischen Statistikbehörden vorgeht, stiegen die Goldexporte im Oktober auf 1,2 Milliarden US-Dollar – 14 Mal so viel wie im Vorjahr. Damit liegt die Gesamtsumme im laufenden Jahr bei dem rekordwert von 12 Milliarden Dollar. 2011 waren es insgesamt nur 1,2 Milliarden.

    via USA verschärfen Gold-Streit mit der Türkei – Wallstreetjournal.de.

    Weiter :

  • Türkisch an Ahlener Gymnasium erlaubt

    Türkisch an Ahlener Gymnasium erlaubt

    Am städtischen Gymnasium in Ahlen dürfen Schüler in den Pausen weiter Türkisch sprechen. Die Bezirksregierung hat klargestellt, dass die Schule das Türkisch-Sprechen nicht verbieten kann. Das Gymnasium will jetzt einen umstrittenen Elternbrief dazu teilweise zurücknehmen. In dem Brief hatte unter anderem gestanden, dass Schüler, die in den Pausen oder beim Mittagessen Türkisch sprechen, mit einem Schulverweis rechnen müssen.

    via Nachrichten – Studio Münster – WDR.de.

  • Landesweite Aufregung um Sprach(Türkisch)verbot in Ahlen

    Landesweite Aufregung um Sprach(Türkisch)verbot in Ahlen

    Liebe Freunde und Förderer des EVR,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Seit einer Woche berichtet die Lokalpresse in Ahlen, der WDR als auch die überregionalen Türkischen Zeitungen über ein Sprach(Türkisch)verbot an einem Ahlener Gymnasium. Mittlerweile hat sich auch das Ministerium in der Sache eingeschaltet. Es geht darum, daß eine Klassenlehrerin in einem Elternbrief das Sprechen von einer anderen Sprache als Deutsch verboten und bei Zuwiderhandlung mit diversen Disziplinarverfahren gedroht hat (das Schreiben wollen wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen; deren Inhalt können Sie aber teilweise aus den beigefügten Links zu den Berichten entnehmen. Kurzer Auszug: „Bitte rnachen Sie
    Ihrem Kind klar, dass in der Schule sowohl im Unterricht als auch in den Pausen ausschließlich Deutsch gesprochen darf. Ansonsten können auch für Schüler die gegen diese Regel verstoßen, die oben angeführten Maßnahmen ergriffen werden. Darüber hinaus bitte ich Sie, sich mit mir in Verbindung zu setzen wenn Sie von sprachlichen Ausgrenzungen erfahren, damit wir als Lehrer handeln können. Denn gerade diese Ereignisse ereignen sich wenn kein Lehrer anwesend ist. Selbstverständlich können die Kinder auch direkt mich oder Frau …….. ansprechen oder uns ,,unauffällig“ einen Zettel ins Fach legen lassen.“

    Mittlerweile hat sich auch das Ministerum eingeschaltet. Hier ist die Sachlage klar. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung hatte mit einem Anwortschreiben vom 26 März 2012 an den Elternverband Ruhr eine Stellung abgegeben (siehe Anhang). Kurzer Auszug: „Deutsch ist Unterrichtssprache und nicht Schulsprache. Es gibt keine Deutschpflicht außerhalb des Unterrichtes, auch nicht auf dem Schulgelände.“

    Die Föderation der Türkischen Elternvereine in NRW begleitet den Fall in Ahlen, steht mit Rat und Tat dem örtllichen Elternverein zur Seite. Es bezweckt zudem eine landesweite Sensibilisierungkampagne in Sachen „Förderung der Mehrsprachigkeit.“

    Mit freundlichen Grüssen
    Dr. A. Sak
    Vors. Elternverband Ruhr
    Stellv. Landesvorsitzender der Föderation der Türkischen Elternvereine in NRW

    WDR

    Münsterländische Volkszeitung

    Ahlener zeitung

    Ahlener Zeitung (10-12-2012)

    Türkische Presse

  • 61-jährige Türkin : Nach 30 Jahren zu Integrationskurs verpflichtet

    61-jährige Türkin : Nach 30 Jahren zu Integrationskurs verpflichtet

    Nach 30 Jahren zu Integrationskurs verpflichtet

    Einer Türkin, die schon seit 30 Jahren in Deutschland lebt, aber keinerlei Deutsch spricht, kann jetzt einem Urteil zufolge ein Integrationskurs auferlegt werden. Die 61-Jährige legte Berufung ein.

    Weiterführende Links

    Vorbild Kanada: Deutschland soll bei Einwanderung Punkte einführen

    Bewegende Verleihung: Ein goldener Bambi für die Schwester von Jonny K.

    Islam: Braucht Europa mehr muslimische Einwanderer?

    Auch einer seit 30 Jahren in Deutschland lebenden Türkin kann ein Integrationskurs auferlegt werden, wenn sie keinerlei Deutsch spricht.

    Diese Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe am Montag veröffentlicht. Die inzwischen 61 Jahre alte Mutter von sechs Kindern ist nicht in der Lage, sich in deutscher Sprache zu verständigen.

    Das Verwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung der Ausländerbehörde, die Frau zur Teilnahme an einem Integrationskurs zu verpflichten.

    Die Ehefrau eines Ladenbesitzers hatte geklagt und darauf verwiesen, dass ihre Kinder gut ausgebildet seien, Steuer bezahlten und die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Ihre schlechten Sprachkenntnisse basierten darauf, dass sie Analphabetin sei.

    Das Verwaltungsgericht wies die Klage der Frau ab. Zur Begründung heißt es, es bestehe ein hohes staatliches und gesellschaftliches Interesse daran, „dass sich alle auf Dauer in Deutschland lebenden Ausländer zumindest auf einfache Art sprachlich verständigen können“.

    Die Frau hat Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingelegt.

    via 61-jährige Türkin : Nach 30 Jahren zu Integrationskurs verpflichtet – Nachrichten Politik – Deutschland – DIE WELT.

    Quelle: