Kategorie: Regional

  • Wer bedroht eigentlich die Türkei? – Politically Incorrect

    Wer bedroht eigentlich die Türkei? – Politically Incorrect

    Beim Schreiben des Artikels zur Staatspleite Griechenlands, bin ich über die obenstehende Grafik „gestolpert“, die auf Wikipedia veröffentlicht wurde und die Daten aus der „Liste der Streitkräfte der Welt“ anschaulich, gemessen am BIP, zusammenfasst.

    (Von felixhenn)

    Dabei hat sich mir unweigerlich die Frage aufgedrängt: Weshalb muss eigentlich die Türkei so viel für das Militär ausgeben? Durch welches Land werden die bedroht? Dieselbe Frage könnte man sich zwar auch zu den Militärausgaben der USA stellen, aber da ist die Beantwortung recht einfach: Von den USA erwarten sich demokratische Staaten sowas wie einen Schutz gegen autoritäre Staaten und die USA sind wohl auch noch die letzte verbliebene wirkliche Weltmacht, wenn auch China beim Aufholen ist. Wer aber die Situation im ländlichen China kennt, weiß, dass das wohl noch eine Weile dauern wird. Warum ist aber die Türkei Spitzenreiter? Wohlgemerkt, nicht in absoluten Ausgaben, sondern gemessen am Bruttoinlandsprodukt.

    Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass die Türkei völlig unbeeindruckt von Fukushima und völlig ohne jegliche Kritik der hiesigen Grünen, die sich bei allen anderen Gelegenheiten so rührend um die Türkei und die Türken kümmern, Atomkraftwerke baut, und das auch noch wenige Kilometer von einer seismischen Störungszone entfernt, machen die Militärausgaben wieder Sinn. Im Gegensatz zum Iran, bemängelt kein westlicher Politiker den Bau der türkischen AKWs. Dass mit den Abfallprodukten eines AKW leicht Atombomben gebaut werden können, hat sich wohl mittlerweile auch schon im Kindergarten herumgesprochen.

    Wenn man dazu auch noch das ganze Gehabe des Herrn Erdogan mit in die Überlegungen einbezieht, einmal droht er Israel, dann wieder Deutschland und dann sieht er die Türkei als Großmacht und vieles mehr. Dabei vergisst er regelmäßig, wer eigentlich die Türkei in die Lage versetzt hat, wenigstens die eigene Bevölkerung halbwegs zu ernähren, deren Vervielfältigung er immer wieder fordert, auch wenn die das Wirtschaftswachstum übersteigt. Und paradoxerweise bedanken sich unsere Politiker bei der Türkei, weil wir die vor 50 Jahren vorm Staatsbankrott gerettet haben, indem wir einen Teil der türkischen Arbeitslosen bei uns aufgenommen und Devisen ins Land gebracht und deren Handelsdefizit abgebaut haben. Von Herrn Erdogan kam kein Wort des Dankes, ist es auch nicht zu erwarten. Vielleicht sieht er sich schon als Führer unserer Schutzmacht, bald auch nuklear bewaffnet? Natürlich mit Tributpflicht für uns. Dann werden zumindest die Grünen und Gutmenschen mal merken, wie gut wir es doch mit den USA hatten.

    Jedenfalls machen die momentanen, strategisch sinnlosen, überhöhten Militärausgaben der Türkei für mich nur Sinn, wenn man auch plant, das Militär mal einzusetzen. Sei es als Drohpotential oder im Krieg. Da sind ja noch so viele griechische Inseln nahe der türkischen Küste und Israel stört den Herrn Erdogan mittlerweile auch immer mehr.

    Ich hoffe, ich liege falsch mit meiner Vermutung, aber ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Ich fühle mich an die Aufrüstung des dritten Reiches vor 1939 erinnert.

    via Wer bedroht eigentlich die Türkei? – Politically Incorrect.

  • Einladung: “ Karriereplanung türkischstämmiger Hochqualifizierter“ 8.12.11 Köln

    Einladung: “ Karriereplanung türkischstämmiger Hochqualifizierter“ 8.12.11 Köln

    Einladung zur Tagung
    “ Karriereplanung türkischstämmiger Hochqualifizierter“
    am 08.12.2011 im ‚ Rautenstrauch-Joest-Museum‘ in Köln

    Unter der Schirmherrschaft des Türkischen Generalkonsulats Köln veranstaltet das Forschungszentrum für Probleme der im Ausland lebenden türkischen Staatsbürger (YUTAM) der Anadolu Universität in Zusammenarbeit mit der Anadolu Universität Kontaktstelle für Westeuropa und mit freundlicher Unterstützung des Türkischen Studenten und Akademikervereins Köln (TürkÜnid) sowie der Türkisch-Deutschen Studierenden und Akademiker Plattform e.V. (TD-Plattform) am 8. Dezember 2011 in Köln eine Tagung zum Thema „Karriereplanung türkischstämmiger Hochqualifizierter“ (Veranstaltungssprache: Deutsch). Eingeladen sind alle Interessenten, die sich mit dem Thema Migration und Bildung befassen. Nähere Angaben zur Tagung können der Plakatankündigung entnommen werden.

    Das Programm wird in zwei Hälften unterteilt und beginnt um 10:30 und endet um ca 17:00 Uhr. Nach der ersten Hälfte gibt es ein kleines Buffet. Der Eintritt ist kostenfrei, aber da wir mit einer großen Teilnehmeranzahl rechnen, bitten wir Studierende und Akademiker um eine Voranmeldung unter [email protected]!

    1.Teil:

    Moderation: Assoc. Prof. Dr. Zehra Gülmüş (Anadolu Universität)

    Warum sind Kinder aus zugewanderten Familien so schlau?
    Prof. Dr. Birgit Leyendecker (Ruhr-Universität Bochum)

    Hochqualifizierte bildungserfolgreiche Transmigranten – ein neuer Migrationstypus!?
    Prof. Dr. Hartmut Griese (Leibniz Universität Hannover)

    Symbolische Exklusion von BildungsaufsteigerInnen mit Migrationshintergrund
    Dr. phil. Ulrike Selma Ofner (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg)

    Kleines Buffet

    2.Teil:

    Moderation: Prof. Dr. Hartmut Griese (Leibniz Univ. Hannover)

    Unkoventionelle Karriere- und Aufbauwege für türkischstämmige Deutsche
    Prof. Dr. Kenan Mortan (Mimar Sinan Universität, Istanbul)

    Personenbezogene Rahmenbedingungen für die berufliche Karriereplanung
    Caner Aver (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Institut an der Universität Duisburg-Essen)

    Jung, dynamisch und türkisch – die zukünftigen Eliten in Deutschland?
    Kamuran Sezer, (futureorg Institut, Dortmund)

    PODIUMDISKUSSION zum Thema:
    Abwanderung türkischstämmiger Hochqualizifizierter. Beweggründe, Entwicklungen und Perspektiven.

    Moderation: Dilek Atalay (Journalistin)

    Engin Olguner (Präsident der TD-Plattform)

    Emrah Öküt (Vorstandsmitglied Türk-Unid)

    Faize Berger, Vorstandsmitglied TD-IHK

    Dr. Ilke Kaymak (Career Service, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

    Tuğba Akyazı (Studentin der WiSo-Fakultät, Universität Köln)

    Sabri Altındal (Student Wirtschaftsingenieurwesen, Hochschule Niederrhein Krefeld)

    Programmende 17:00 Uhr

    Kulturelles Abschlussprogramm

     

  • Stellenausschreibung: FH Düsseldorf

    Stellenausschreibung: FH Düsseldorf

    Stellenausschreibung: FH Düsseldorf

     

     

     

  • Stellenausschreibung: GF beim LAGA

    Stellenausschreibung: GF beim LAGA

    Stellenausschreibung: GF beim LAGA

     

     

  • Einladung: „Die Kunst der osmanischen Fayence“

    Einladung: „Die Kunst der osmanischen Fayence“

    Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e V. Bonn

     

    Die Südosteuropa-Gesellschaft e. V., Zweigstelle Köln/Bonn

     

        laden zu einem kultur- und kunstgeschichtlichen Vortrag mit Bildpräsentation ein

     

       Kai Jes, M. A.:

         „İstanbul, İznik und Kütahya –

            Die Kunst der osmanischen Fayence“

     

          am Dienstag, 22. November 2011, 19.30 Uhr, Akademisches Kunstmuseum, Bonn, am Hofgarten 21

     

    Die Pracht osmanischer Moscheen und Paläste in Istanbul und anderen Städten der Türkei verdankt sich nicht zuletzt ihrem reichen Fliesenschmuck. Produziert wurde die exklusive Architekturkeramik

    von Hofwerkstätten in den westanatolischen Städten İznik und Kütahya, die den Serail auch mit kostbarem Tafelgeschirr versorgten. Die osmanische Quarzfrittenkeramik des 15. – 17. Jahrhunderts, auch Fayence genannt, gilt als eines der Glanzlichter islamischer Keramikkunst. Nach blau-weißen, vom China-Porzellan beeinflussten Anfängen zeichnet sie sich durch farbenfrohe Blumenkompositionen aus – wahre Paradiesgärten in leuchtenden Blau-, Rot- und Grüntönen unter einer glänzenden Transparenzglasur. Die Manufakturen von Kütahya bestanden nach dem Ende der Produktion in İznik weiter und liefern bis heute eine an traditionellen Vorbildern geschulte Keramik von mitunter beachtlicher Qualität. Der Vortrag zeichnet die Kulturgeschichte und die stilistische Entwicklung der osmanischen Fayencekunst anhand von ausgewählten Meisterwerken nach.

     

    Herr Kai Jes, M. A., ist ausgebildeter Klassischer Archäologe und war u. a. von 1996 bis 2000 Mitarbeiter am Deutschen Archäologischen Institut in İstanbul. Er arbeitete auf den Ausgrabungen von Aizanoi bei Kütahya mit. Seit Jahren betätigt er sich als freier  Kulturvermittler mit dem Schwerpunkt „Kulturgeschichte der Türkei“. Im November 2010 hatte er am selben Ort einen mit viel Beifall bedachten Bildvortrag über „Kappadokien – Felsklöster und Feenkamine im zentralasiatischen Hochland“ gehalten. Die Veranstalter freuen sich, dass sie Herrn Kai Jes erneut zu einem Vortrag mit einem solch attraktiven Thema gewinnen konnten.

     

    Im Anschluss laden die Veranstalter im Foyer zu einem Glas Wein und türkischem Gebäck ein.

    Dort wird auch erneut unser Bücherbazar mit äußerst preiswerten gebrauchten Büchern zur Türkei-Thematik, diesmal vor allem mit prachtvollen Bildbänden, aufgebaut. Der Erlös kommt dem schmalen Budget der Deutsch-Türkischen Gesellschaft zugute. Greifen Sie zu!

     

    Und schauen Sie auch einmal wieder auf unsere informative Homepage www.dtgbonn.de mit vielen interessanten Informationen, Pressestimmen, Hinweisen auf Neuerscheinungen des Büchermarkts etc.

     

  • WDR Cosmo-TV sucht Interviewpartnerinnen

    WDR Cosmo-TV sucht Interviewpartnerinnen

     

    Der WDR Cosmo-TV 
    sucht für einen Beitrag über den Integrationswillen und die Integrationshindernisse 
    von Frauen mit Migrationserfahrung eine Mutter, die Migrationshintergrund hat 
    und gern ihr Kind in eine Kita oder eine Betreuung für Unter-3 Jährige geben würde, 
    aber keinen Platz bekommen hat.
    
    
    Falls Sie jemanden kennen, der keinen Kita-Platz bekommen hat und 
    zu einem Interview bereit wäre, melden Sie sich bitte 
    direkt bei der Journalistin: [email protected]

     

  • Spendenaufruf

    Spendenaufruf

    Spendenaufruf der Vereine Hekimhaner in Europa und Deutsch-türkischen Freundschaftsvereins Rödermark e.V. Beide Vereine sind Gemeinnützig anerkannt und dürfen Spendenquittungen ausstellen. Zeigen Sie bitte Solidarität.

     

  • Integrationsturnier 2011

    Integrationsturnier 2011

    Integrationsturnier 2011

     

  • Einladung des Kompetenzzentrums für Integration der Bezirksregierung Arnsberg

    Einladung des Kompetenzzentrums für Integration der Bezirksregierung Arnsberg

     

     

    Einladung des Kompetenzzentrums für Integration der Bezirksregierung Arnsberg

     

     

    Bezirksregierung Arnsberg

    Dezernat 36

    Schloßstr. 14

    59821 Arnsberg

    Telefon: +49 2931 82 2917

    Telefax: +49 2931 82 2909

    Homepage: www.kfi.nrw.de

     

     

     

     

  • Spendenaufruf – Yardim kampanyasi über Öger Tours

    Spendenaufruf – Yardim kampanyasi über Öger Tours

    Spendenaufruf – Yardim kampanyasi über Öger Tours

    Öger Türk Tours und das türkische Rote Kreuz haben eine gemeinsame Kampagne gestartet.
    Demnach werden Spenden kostenlos von den Öger Tours Fliegern nach Van geflogen und von dort aus vom türkischen roten Kreuz verteilt.

    Die Spendengüter im Raum Düsseldorf werden in einem Lager am Mündelheimerweg 7, 40427 in Düsseldorf in der Zeit von 9h bis 18h eingesammelt oder können im Reisebüro in der Graf-Adolfstr. 49 oder am Flughafen, an der Schaltstelle von Öger Türk Tours am Terminal C abgegeben werden.
    In anderen Städten können die Güter ebenfalls an Öger Tours Schaltern an Flughäfen abgegeben werden.
    Die Aktion läuft bis zum 2.11.2011!

     

    Weitere Informationen über:

    Cemile Giousouf

    stellvertretende Vorsitzende

    DTF – Deutsch-Türkisches Forum
der CDU Nordrhein-Westfalen
Wasserstraße 6
40213 Düsseldorf
Tel.: 0211-1360080
Fax: 0211-1360059
Web: www.dtf-online.de
Email: [email protected]

  • Hilfsflug in das Erdbebengebiet in der Türkei gestartet

    Hilfsflug in das Erdbebengebiet in der Türkei gestartet

    Pressemitteilung
    Hilfsflug in das Erdbebengebiet in der Türkei gestartet

    Erscheinungsdatum
    28.10.2011
    Vom Flughafen Berlin-Schönfeld aus ist heute um 15.45 Uhr ein Hilfsflug des Deutschen Roten Kreuzes gestartet, der 30 Tonnen Hilfsgüter in das Erdbebengebiet im Südosten der Türkei bringt.

    Markus Löning, der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, erklärte heute (28.10.) bei der Beladung des Flugzeugs auf dem Flughafen Schönefeld:

    „Es gibt in Deutschland viele,die im Südosten der Türkei Verwandte, Familie und Freunde haben. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir da helfen. Viele dieser Menschen frieren jetzt, es hat gestern im Erdbebengebiet bereits Schneeregen gegeben. Die Obdachlosen brauchen jetzt vor allem Schutz vor der Kälte.
    Deshalb schicken wir heute die 500 Zelte und 2.500 Decken sowie Zeltheizungen und tun alles, damit die Menschen jetzt gut und sicher über den Winter kommen.
    Das Auswärtige Amt hat 360.000 Euro zur Verfügung gestellt. Wir helfen gerne und leisten selbstverständlich gerne auch noch mehr Hilfe, falls unsere türkischen Freunde das wünschen.“
    Die Hilfsgüter werden heute durch das Deutsche Rote Kreuz direkt in das Krisengebiet gebracht. Vor Ort können die Zelte dank der Kooperation mit dem Roten Halbmond schnellstmöglich aufgestellt werden.

    Das Auswärtige Amt hat 360.000 Euro als humanitäre Soforthilfe für die Erdbebenopfer zur Verfügung gestellt. Damit werden die Güter des heutigen Hilfsflugs, der Transport und die Abwicklung vor Ort vollständig finanziert.

    Humanitäre Hilfe

    Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de

  • Krefeld: Kritik an Fragebogen der Krefelder Arbeitsagentur

    Krefeld: Kritik an Fragebogen der Krefelder Arbeitsagentur

    Kritik an Fragebogen der Krefelder Arbeitsagentur

    VON SEBASTIAN PETERS – zuletzt aktualisiert: 27.10.2011

    Krefeld (RP). Die Krefelder Arbeitsagentur fragt neuerdings alle Kunden nach Ihrem Migrationshintergrund, und nicht mehr nur einfach nach der Nationalität. Die Kunden der Agentur sollen jetzt also auch angeben, ob Vater oder Mutter im Ausland geboren und erst nach 1949 nach Deutschland zugewandert sind. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Krefeld kritisiert dies scharf.

    DGB: „Erhebung unbrauchbar“

    DGB-Chef Ralf Köpke sagte auf Anfrage unserer Zeitung: „Diese Erhebung ist unbrauchbar, da viel zu weit gefasst.“ Köpke kritisiert, dass Kinder von 50- bis 60-Jährigen, die in Deutschland geboren wurden und oft perfekt die deutsche Sprache beherrschen, durch die Erfassung zu „Personen mit Migrationshintergrund“ werden, ohne dass die Statistik Aussagekraft habe. Er schlägt stattdessen vor, das Jahr 1970 als Grenze festzulegen.

    Befragt werden alle Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und alle von Arbeitslosigkeit bedrohten sowie alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und die Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Die Bundesagentur erhofft sich „mehr Transparenz“. „Die bisherige Unterteilung in Deutsche und Nichtdeutsche hilft in der Regel nicht weiter“, sagte eine Krefelder Sprecherin gestern unserer Zeitung. Die Krefelder Arbeitsagentur will die Bögen jedoch im Unterschied zu anderen Städten nicht postalisch versenden, sondern nur persönlich vor Ort ausfüllen lassen; und zwar nur dann, wenn die Kunden ohnehin zu Terminen kämen. Arbeitgeber sollen die Daten nicht erhalten.

    via Krefeld: Kritik an Fragebogen der Krefelder Arbeitsagentur | RP ONLINE.

  • 50 Jahre Anwerberabkommen mit der Türkei

    50 Jahre Anwerberabkommen mit der Türkei

    50 Jahre Anwerberabkommen mit der Türkei – Rede von Memet Kilic, MdB – 26.10.2011

    Plenarrede von Memet Kilic, MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Thema: 50 Jahre Anwerberabkommen mit der Türkei – 26. Oktober 2011

  • Furchtares Erdbeben in Van

    Furchtares Erdbeben in Van

    Furchtares Erdbeben in Van – Ercis, Türkei – 471 Tote, 1650 Verletzte, Tausende verlieren ihr Heim im eiskalten Winter…

    Für alle unter Euch, die gerne den Opfern des Erdbebens in Van helfen wollen, hier die Information, was aktuell neben den bereits vor Ort eingetroffenen Hilfsmitteln am dringendsten benötigt wird:
    • Saubere und winterfeste Kleidung für Babys, Kinder und Erwachsene (Regenmäntel, warme Unterwäsche, Pullover, Hosen, Strickjacken, dicke Socken, Hüte, Handschuhe, Schals und Schuhe)
    • Schlafsäcke und Decken
    • Haltbare Lebensmittel (Brot, Cracker, getrocknete Früchte und Nüsse) und kalorienhaltige Nahrung (Schokolade, etc.)
    • Windeln, Hygienetücher
    Insbesondere Kindern kann geholfen werden! Durch Spielzeuge oder Süßigkeiten, am besten in Kombination mit einer netten persönlichen Nachricht.

    In Deutschland nehmen alle Öger Tour Büros an Flughäfen bis Samstag, 29.10.2011, Hilfspakete entgegen, und liefern diese kostenfrei am Dienstag, 02.11.2011, direkt zu den betroffenen Menschen nach Van.

  • DeutschlandTürken sind beliebte Ehepartner

    DeutschlandTürken sind beliebte Ehepartner

    DeutschlandTürken sind beliebte Ehepartner

     

    
    
  • PETEK: Business Breakfast Köln 25.11.11

    PETEK: Business Breakfast Köln 25.11.11

    Business Breakfast Köln 25.11.11

    Frühstücken und Kontakte knüpfen am 25. November 2011
Café Central | Hotel Chelsea, Jülicher Str. 1, 50674 Köln

    PETEK ist eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Anbahnung von neuen Geschäftskontakten für Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit Zuwanderungsgeschichte. Um dies in einer entspannten Atmosphäre umzusetzen, möchten wir Sie gerne zu unserem Business Breakfast am Freitag, den 25. November 2011 um 9:30 Uhr in Köln einladen.

    Wir freuen uns, wenn Sie die Gelegenheit nutzen
* lockere Gespräche in unkomplizierter Umgebung zu führen 
* interessante Gesprächspartnerinnen kennen zu lernen
* um andere Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit/ohne Migrationshintergrund zu treffen 
* Kontakte zu festigen bzw. neue zu schaffen

    Wir haben u. a. eingeladen:
Petra Lohmann – sie wird einen Impulsvortrag zum „Gründungsgeschehen und Unterstützungsmöglichkeiten der IHK Köln“ halten.

    Die Teilnahme am Business Breakfast kostet 14,00 Euro inkl. Frühstücksbuffet und Kaffee/Tee. Bei Interesse bitten wir um eine Anmeldung bis zum 21. November 2011 per E-Mail an [email protected]

    Wir freuen uns auf einen interessanten Vormittag und wünschen Ihnen schöne Tage bis dahin.

    Programm: 
 9:30 Uhr  Begrüßung 
 9:40 Uhr  Vorstellungsrunde Gäste
10:00 Uhr  Impulsvortrag – Petra Lohmann, IHK Köln
10:15 Uhr Gedankenaustausch und Kontaktgespräche beim Frühstück

     

  • Ausbildungsplätze beim BAMF:  Fachangestellte/r für Bürokommunikation

    Ausbildungsplätze beim BAMF: Fachangestellte/r für Bürokommunikation

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    im kommenden Jahr vergibt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

    im folgenden Beruf mit interessanten Aufgabenfeldern Ausbildungsplätze:

     

    – Fachangestellte/r für Bürokommunikation

     

    Weitere Informationen über die Ausschreibungsmodalitäten entnehmen Sie

    bitte der beigefügten Anlage.

     

    Ich bitte Sie, die Anlage auch an potenzielle Interessenten

    weiterzuleiten.

     

    Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Gruhn (0911/943-1317) und Frau Meyer

    (0911/943-1340) gerne zur Verfügung.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

     

    Ekaterina Deines

    Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr

    _________________________________

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

    Frankenstraße 210

    90461 Nürnberg

    * 0911/943-1374

    * [email protected]

     

     

  • 2 Stellenanzeigen: Akademische Mitarbeiterin, Hochschule Furtwangen

    2 Stellenanzeigen: Akademische Mitarbeiterin, Hochschule Furtwangen

    2 Stellenanzeigen: Akademische Mitarbeiterin an der Hochschule Furtwangen

     

    Bewerbungsfrist: 04.11.2011

    Ausschreibungstext:
    An der Hochschule Furtwangen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Fakultät Wirtschaftsinformatik (WI) für das Projekt TREFFER (TRaining, Erfolg, Fordern, FördERn), das der nachhaltigen Steigerung des Studienerfolgs von Studierenden mit Migrationshintergrund dient, eine Stelle als
    Akademische/r Mitarbeiter/in
    zu besetzen.
    Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet; eine Verlängerung ist möglich. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39,5 Stunden. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Eingruppierung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis max. Entgeltgruppe 13 TV-L.
    Dienstort ist Furtwangen.
    Der Aufgabenbereich umfasst u. a.:
    ? selbständiges Wahrnehmen umfassender Aufgaben in der Projektorganisation und -leitung
    ? Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung der Pro-gramminhalte, insbesondere selbständige Konzeption ent-sprechender Trainings- und Motivationsveranstaltungen
    ? Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Kontaktpflege zu Unternehmen und Organisationen
    ? wissenschaftliche Auswertung und Kontrolle der Projekt-ergebnisse
    Es besteht die Möglichkeit neben diesen Tätigkeiten ein Promotionsvorhaben durchzuführen.
    Wir erwarten:
    Studienabschluss (Diplom/Master) im Bereich Wirtschafts-wissenschaften / Wirtschaftsinformatik oder einem angrenzenden, ggf. auch geisteswissenschaftlich orientierten Studiengang, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Ein nachweisbares Interesse an den Zielsetzungen des Projekts sowie praktische bzw. berufliche Erfahrungen mit Fördermaßnahmen im Migrationsumfeld sind erwünscht..
    Die Hochschule strebt eine Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
    Informationen zu unserer Hochschule erhalten Sie im Internet unter: www.hs-furtwangen.de. Nähere Auskünfte zu dieser Ausschreibung erteilt Herr Prof. Dr. Mattheis telefonisch unter: 07723/920-2236 oder per E-Mail unter: [email protected].
    Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung, die Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 04. Nov. 2011 unter Kennziffer 104-2011-PROJ an das Rektoratssekretariat der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen richten.

    Andere Kontaktperson:

    Name: Prof. Dr. Mattheis
    Funktion: Dekan WI
    E-Mail: [email protected]
    Telefon: 07723/920-2236

    Sollten Sie interessiert sein, schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen
    fristgerecht an die im Ausschreibungstext genannte Adresse. Andernfalls können
    Sie guten Gewissens auf eine Antwort verzichten.Falls Sie zuvor mit der
    Hochschul-Gleichstellungsbeauftragten Kontakt aufnehmen wollen, finden Sie
    die Adresse unter www.bukof.de, Service-Seiten.

     

    —————————–

    Bewerbungsfrist: 04.11.2011

     

    Ausschreibungstext:

    An der Hochschule Furtwangen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der  Fakultät  Wirtschaftsinformatik  (WI) für das  Projekt   TREFFER (TRaining, Erfolg, Fordern, FördERn), das der nachhaltigen Steigerung des Studienerfolgs von Studierenden mit Migrationshintergrund dient, eine Stelle als

    Akademische/r Mitarbeiter/in

    zu besetzen.

    Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, eine Verlängerung ist möglich. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt  39,5 Stunden. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Eingruppierung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis max.  Entgeltgruppe 11 TV-L.

    Dienstort ist Furtwangen.

    Der Aufgabenbereich umfasst u. a.:

    ?            Unterstützung bei anfallenden Aufgaben der Gesamt-Projektorganisation

    ?            Organisation von Tutoren- und Mentorenprogrammen

    ?            fachliche Unterstützung und Qualitätskontrolle studentischer Tutoren und Mentoren

    ?            technische Unterstützung der  Studierenden in IT-Fragen, Übernahme von IT-Administrationsaufgaben

    Es  besteht  die  Möglichkeit  neben  diesen  Tätigkeiten  ein Promotionsvorhaben durchzuführen.

    Wir erwarten:

    Studienabschluss  (Bachelor)  vorzugsweise  in  Wirtschafts-informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Ein nachweisbares Interesse an den Zielsetzungen des Projekts sowie berufliche Erfahrungen im Umfeld der Wirtschaftsinformatik sind erwünscht.

    Die Hochschule strebt eine Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechen-der Eignung bevorzugt eingestellt.

    Informationen zu unserer Hochschule erhalten Sie im Internet unter: www.hs-furtwangen.de. Nähere Auskünfte zu dieser Ausschreibung erteilt  Herr Prof. Dr. Mattheis telefonisch unter: 07723/920-2236 oder per E-Mail unter: [email protected].

    Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung, die Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum  04. Nov. 2011  unter Kennziffer  103-2011-PROJ  an  das  Rektoratssekretariat  der  Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen richten.

     

     

    Andere Kontaktperson:

     

    Name:                    Prof. Dr. Mattheis

    Funktion:                Dekan WI

    E-Mail:                  [email protected]

    Telefon:                 07723/920-2236

     

     

     

    Sollten Sie interessiert sein, schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen

    fristgerecht an die im Ausschreibungstext genannte Adresse. Andernfalls können

    Sie guten Gewissens auf eine Antwort verzichten.Falls Sie zuvor mit der

    Hochschul-Gleichstellungsbeauftragten Kontakt aufnehmen wollen, finden Sie

    die Adresse unter www.bukof.de, Service-Seiten.

     

     

     

     

  • Erdbeben: Türkei will keine Hilfe aus Israel

    Erdbeben: Türkei will keine Hilfe aus Israel

    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 24.10.11, 10:15 | Aktualisiert: 24.10.11, 14:24 | 25 Kommentare

    Das Erdbeben im Osten der Türkei könnte mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet haben. Noch mehr Verletzte warten auf eine medizinische Versorgung. Hilfe aus Israel will die Türkei jedoch nicht annehmen.

    Nach dem schweren Erdbeben will Israel der Türkei helfen. Verteidigungsminister Ehud Barak wartet auf eine Antwort der Türkei. (Foto:Zaman)

    „In dieser schweren Zeit ist Israel gewillt der Türkei jederzeit jede nötigt Hilfe zukommen zu lassen“, erklärte Israels Staatspräsident Shimon Peres nach Angaben des Außenministeriums seinem türkischen Amtskollegen Abdullah Gül. Gül habe ihm geantwortet, er hoffe die türkischen Rettungskräfte würden die Situation allein meistern können.

    Fast 400 Menschen ringen unter den Trümmern um ihr Leben

    Israel will der Türkei Hilfsmittel, wie Lebensmittel, medizinisches Personal und Rettungsteams zur Verfügung stellen. Der israelische Verteidigungsminister, Ehud Barak, meint, die Türkei habe nicht auf das Hilfsangebot reagiert. Israel warte weiterhin auf eine Antwort.

    Am Sonntag wurde der Osten der Türkei von einem verheerenden Erdbeben erschüttert. Die Zahl der Todesopfer steigt im Minutentakt. Über 1000 Menschen sollen dem Erdbeben zum Opfer gefallen sein. Von 366 Menschen ist bekannt, dass sie unter den Trümmer um ihr Überleben ringen.

    via Erdbeben: Türkei will keine Hilfe aus Israel | Deutsch Türkische Nachrichten.

  • Erdbeben: Türkei schickt deutsches Rettungsteam wieder nach Hause!

    Erdbeben: Türkei schickt deutsches Rettungsteam wieder nach Hause!

    Deutsch Türkische Nachrichten, Merve Durmus | Veröffentlicht: 24.10.11, 13:33 | Aktualisiert: 24.10.11, 14:24 | 48 Kommentare

    Ein Team der deutschen Hilfsorganisation DTRG erlebte nach Informationen der Deutsch Türkischen Nachrichten am Sonntag am Flughafen Berlin Tegel eine böse Überraschung: Sie wurden von der türkischen Katastrophenschutz-Behörde mit Sack und Pack wieder nach Hause geschickt.

    Einen Tag nach dem Erdbeben im Osten der Türkei werden noch Überlebende aus den Trümmern geholt. Die Türkei will keine Hilfe. Das Land will die Katastrophe allein bewältigen. (Foto:Zaman)

    Als die Mitglieder der Hilfsorganisation Disaster Response Team Germany (DTRG) die Bilder der Erdbeben-Katastrophe in der Türkei sahen, wurden sie umgehend aktiv. Die türkische Botschaft begrüßte das Hilfsangebot der DTRG auf Nachfrage und wünschte dem Team am Sonntag viel Erfolg. Die türkische Katastrophenschütz-Behörde (AFAD) war da anderer Meinung. Am Flughafen kam überraschend die Absage. Das deutschen Rettungsteam musste kurz vor Abflug den Flughafen wieder verlassen.

    Die dramatischen Bilder aus dem Katastrophengebiet der Türkei sprechen eine andere Sprache. Der Landkreis Erciş in der Provinz Van ist besonders stark betroffen. Mit bis zu 1000 Toten rechnet das Seismologische Institut der Bogazici Universität. Mehr als 1000 Menschen sind verletzt. Der Bürgermeister von Erciş sagt dem türkischen Nachrichtensender „NTV“: „Wir brauchen dringend Hilfe, wir brauchen Ärzte und Sanitäter.“

    Türkei: „Wir brauchen keine Hilfe“

    Sechs Stunden nach dem Erdbeben befand sich das deutsche Rettungsteam mit voller Ausrüstung am Berliner Flughafen. Infusionen, Ortungsgeräte, Seilausrüstungen – dringend benötigte Gerätschaften für die Verletzten und verschütteten Opfer. „In Krisensituationen halten die Fluglinien Plätze für Rettungsteams frei“, erklärt Andreas Teichert, Leiter des Krisenstabs Ostasien, den Deutsch Türkischen Nachrichten im Interview. So war es auch am Sonntag. Kurz vor Abflug kam jedoch die enttäuschende Nachricht: Die AFAD, die türkische Katastrophenschutzbehörde, erklärt der Turkish Airlines: „Wir brauchen keine Hilfe“. Dem deutschen Rettungsteam bleibt nichts anderes übrig, als wieder zu gehen.

    Auf Nachfrage der Deutsch Türkischen Nachrichten nimmt die AFAD dazu Stellung. „Das ist gut möglich. Das türkische Außenministerium hat keine internationale Hilfsanfrage gestellt. Wir bedanken uns für die Bemühungen.“ Allein Aserbaidschan sei mit Hilfskräften in Van vertreten, das jedoch ohne darum gebeten worden zu sein. Es sei ein großes Erdbeben gewesen, die Türkei habe die Situation allerdings unter Kontrolle, so ein Sprecher der AFAD. Wer zu diesem Zeitpunkt noch verschüttet sei, sei den Behörden bekannt. Bis Montagabend würden die Such- und Rettungsarbeiten beendet.

    Teichert ist empört über diese Aussage: „Das kann nicht sein. Es sind noch nicht einmal 24 Stunden nach dem Erdbeben vergangen. Innerhalb der ersten 72 Stunden nach so einer Katastrophe haben Verschüttete noch eine gute Chance gerettet zu werden.“ Die Behörde könne in keinem Fall wissen, wo noch Verschüttete zu finden seien. Die Türkei habe eine sehr gute Such- und Rettungsmannschaft. Während der Hilfsarbeiten in Japan habe Teichert diese kennengelernt. „Sie sind zwar gut ausgestattet, können die Lage aber keinesfalls allein bewältigen“, meint Teichert.

    Deutsche Hilfsorganisation: Türkei will Stärke beweisen

    Es sei quasi unmöglich Ortungssysteme in dem gesamten Gebiet eingesetzt zu haben. Auch wenn dies der Fall gewesen sei, würden die sensiblen Geräte durch Geräusche gestört werden. Die Technik allein sei nicht ausreichend, um alle Überlebenden aufzufinden. Teichert hält die Stellungnahme der AFAD für eine Schutzbehauptung der Regierung. Anders könne er sich das nicht erklären. Die UN-Richtlinien geben die Verfahrensweise nach solchen Katastrophen vor. Eine Beendigung der Arbeit nach nur einem Tag, entspreche nicht den Regeln der UN.

    Andreas Teichert sucht nach Erklärungen. Er glaubt, die Beweggründe für Ablehnung der internationalen Hilfe sei politischer Natur. Die Türkei wolle nach außen Stärke beweisen. „Ich kann mir auch vorstellen, dass es hier um die PKK geht“, fügt Teichert seinen Überlegungen hinzu. Im Osten der Türkei leben viele Kurden, darunter sollen sich auch PKK-Mitglieder befinden. „Vielleicht denkt man, je weniger, desto besser“, so Teichert. Über das Politische mache sich die unabhängige Organisation keine Gedanken: „Für uns sind das alles Menschen. Die Menschen sind froh, wenn ihnen geholfen wird. Es ist sicherlich kein angenehmes Gefühl, lebendig begraben zu sein.“

    via Erdbeben: Türkei schickt deutsches Rettungsteam wieder nach Hause! | Deutsch Türkische Nachrichten.