Staatspräsident Abdullah Gül reist in die Schweiz

Staatspräsident Abdullah Gül wird auf Einladung der schweizerischen Bundespräsidentin Doris Leuthard morgen in die Schweiz reisen. Gül wird im Rahmen seiner Kontakte in der Schweiz mit Leuthard und Erika Forster Vannini, der Praesidentin des Ständerats sowie Vertretern des Bundesrates zusammenkommen. Es ist der erste Besuch eines türkischen Staatspräsidenten in der Schweiz. Bei den Kontakten von Gül stehen bilaterale Beziehungen, Zusammenarbeit auf internationalen Foren, regionale und internationale Themen, die beide Länder, betreffen, im Mittelpunkt. Er wird vor Mitgliedern der Bundesversammlung eine Rede halten und an einer Konferenz über wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der Schweiz, in Zürich teilnehmen. Auf dem Besuchsprogramm von Gül steht auch das Cleantech Forum, das Arbeiten über Umweltfreundliche Technologien führt. Gül wird ferner mit Vertretern der türkischen Gemeinde in der Schweiz zusammenkommen.

Staatspräsident Abdullah Gül wird auf Einladung der schweizerischen Bundespräsidentin Doris Leuthard morgen in die Schweiz reisen.
Staatspräsident Abdullah Gül wird auf Einladung der schweizerischen Bundespräsidentin Doris Leuthard morgen in die Schweiz reisen.

das Finale der Kölner Pokaleinzelmeisterschaft im Schach

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Ihnen mitteilen, dass am Samstag, den 27.11.2010 das Finale der Kölner Pokaleinzelmeisterschaft im Schach (auch Dähnepokal genannt) stattfinden wird. Es handelt sich um die Kölner Vorausscheidung für die Deutsche Pokaleinzelmeisterschaft. Das Finale wird erstmalig ausgerichtet vom interkulturellen Schachverein „Satranç Club 2000“ (Satranç ist übrigens das türkische Wort für: Schach).

Das FInale beginnt um 13 Uhr. Wenn Sie nicht die ganze Dauer dabei sein können, kann ich Ihnen sagen dass die entscheidende Phase der Partie voraussichtlich gegen 17 Uhr sein wird und dass kurz danach die Siegerehrung geplant ist. Bei Bedarf können wir Ihnen im Anschluss natürlich gerne Bildmaterial und eine Schilderung des Turnieres mitgeben.
Veranstalter: Kölner Schachverband von 1920 e.V.

Ausrichter: Satranç Club 2000

Veranstaltungsort: City Hotel am Neumarkt, Clemensstr. 8, 50676 Köln

Sie sind herzlich eingeladen!
Mit freundlichem Gruß
Güven Manay
1. Vorsitzender
Satranç Club 2000 – Köln
www.satranc.de.vu
www.koelner-schachverband.de
Mobile: 0179 942 55 21

Diese Stelle ist ausgeschrieben für Sekundarstufe II mit dem Fach : Türkisch

Stellenausschreibung
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Ausschreibungsnummer: 9-GE-1877
Schule: Willy-Brandt-Gesamtschule Telefon: 02307 982800
– Sekundarstufen I und II – Fax: 02307 9828014
E-Mail: [email protected]
Strasse: Am Friedrichsberg 30 Homepage: http://www.gesamtschule-bergkamen.de
Plz Ort: 59192 Bergkamen

Bewerbungsfrist: 01.12.2010
Voraussichtliches Datum des Auswahlgesprächs: 16.12.2010
Einstellungsdatum: 01.02.2011
Anzahl der Stellen: 1
Für diese Ausschreibung liegt bisher erst eine geringe Anzahl von Bewerbungen vor.

Diese Stelle ist ausgeschrieben für Sekundarstufe II mit dem Fach bzw. der Fächerkombination…
Fach 1 Fach 2
Türkisch beliebig

Weitere fachlichen Voraussetzungen: keine Angabe
Bevorzugte Bewerbungen: keine Angabe
Hinweise/Erwartungen: Bewerbungen von geeigneten Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne von § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht. Die Aufgabe kann grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung wahrgenommen werden. Versetzungsbewerbungen im Laufbahnwechsel sowie laufbahngleiche Versetzungen sind nicht möglich.

Stellenausschreibung für eine Lehrerin oder einen Lehrer für den Herkunftssprachlichen Unterricht in türkischer Sprache Schulamt für den Kreis Recklinghausen

Stellenausschreibung für eine Lehrerin oder einen Lehrer

für den Herkunftssprachlichen Unterricht in türkischer Sprache

Schulamt für den Kreis Recklinghausen

Kurt-Schumacher-Allee 1

45657 Recklinghausen

Sachbearbeiter: Herr Uhländer Tel:02361/533019

Stellenumfang:28 Stunden

Einstellungsdatum: 01.02.2011

Der Herkunftssprachliche Unterricht in Nordrhein-Westfalen hat zum Ziel, dass zugewanderte Kinder und Jugendliche ihre Muttersprache und die damit verbundene Landeskunde neben dem regulären Unterricht erlernen und vertiefen.

Bewerbungsvoraussetzungen für eine Lehrerin oder einen Lehrer für den Herkunftssprachlichen Unterricht in türkischer Sprache:

1. Die Bewerberin oder der Bewerber muss über ein in Deutschland erworbenes oder nach deutschem

Recht anerkanntes Lehramt im Fach Türkisch besitzen

oder

2. Lehrkräfte mit einer Lehrbefähigung nach deutschem Recht, die statt der Lehrbefähigung für das Fach Türkisch über die Sprachqualifikation gemäß der Kompetenzstufe C1 nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen ,,Lernen, lehren, beurteilen“ des Europarates (GeR) verfügen und ihre Bereitschaft zur Teilnahme an einer didaktischen und methodischen Fortbildung

,,Herkunftssprachenlehrkräfte an Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I“ erklären.

3. Sollten keine Bewerbungen von Bewerberinnen oder Bewerbern eingehen, die die Voraussetzungen

nach Nummer 1 oder 2 erfüllen, können auch Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die

a) über eine ausländische Lehramtsprüfung für das Fach Türkisch verfügen.

oder

b) über einen deutschen oder ausländischen Hochschulabschluss im Fach Türkisch verfügen.

In beiden Fällen unter Nummer 3 müssen die Bewerberinnen und Bewerber

– ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der didaktischen und methodischen Fortbildung

,,Herkunftssprachenlehrkräfte an Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I“ verbindlich erklären

– an einem einwöchigen Orientierungsseminar teilnehmen. Das Seminar findet unmittelbar vor Beginn des Schuljahres, zu dem die Lehrkraft ihre Unterrichtstätigkeit aufnimmt.

Alle Bewerberinnen und Bewerber aus einem Land außerhalb des deutschen Sprachraumes haben deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen.

Der Einsatz erfolgt vorrangig schulformübergreifend (Grund- und Hauptschulen) an verschiedenen Schulen im Kreis Recklinghausen. Zudem findet der Unterricht in der Regel am Nachmittag statt. Alle geforderten Einstellungsvoraussetzungen müssen zwingend bis zum Ende der Bewerbungsfrist schriftlich (z. B. Studiennachweise, Schulabschlusszeugnisse, Arbeitszeugnisse bzw. Arbeitsverträge) nachgewiesen werden.

Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig einzureichen; auf Grund der zu erwartenden hohen Bewerberzahlen kann seitens des zuständigen Schulamtes keine Benachrichtigung über fehlende Unterlagen erfolgen.

Die Einstellung einer Bewerberin oder eines Bewerbers gemäß Nummer 1, 2 erfolgt unbefristet. Bewerberinnen und Bewerber gemäß Nummer 3 a) und 3 b), werden befristet zur Erprobung für 1 Jahr eingestellt.

Die Vergütung erfolgt als Tarifbeschäftigte / Tarifbeschäftigter nach dem TV-L und den einschlägigen Eingruppierungserlassen. Für die Bewerber gemäß Fallgruppe 1und 2 ist bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen eine Übernahme in das Beamtenverhältnis vorgesehen.

Die Stelle kann vier Mal besetzt werden.

Bewerbungen sind bis zum 24.11.2010 an das Schulamt für den Kreis Recklinghausen zu richten. Bewerbungen von Schwerbehinderten sind besonders erwünscht.

Nordex zieht in der Türkei erneut einen Großauftrag an Land

Düsseldorf (Reuters) – Der Windanlagenbauer Nordex hat erneut einen Großauftrag in der Türkei erhalten.

Nordex werde für die Energietochter des Eksim-Konzerns 18 Anlagen für den Windpark Susurluk errichten, teilte die Firma aus Norderstedt am Dienstag mit. Der erwartete Jahresertrag der Windräder, die auf den Anhöhen der Provinz Balikesir südlich vom Marmarameer entstehen, liege bei 145 Gigawatt. Damit könnten mehr als 70.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Das Auftragsvolumen, zu dem sich Nordex nicht äußerte, schätzen Insider auf rund 40 Millionen Euro.

Mit der stetig wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft steigt der Energiebedarf der Türkei. Wegen der Abhängigkeit von Gas- und Ölimporten haben alternative Energien inzwischen große Bedeutung erlangt und werden seit 2004 staatlich gefördert. Mit 7000 Kilometern Küste hat die Türkei mit die besten Voraussetzungen für die Nutzung von Windkraft. Nordex hatte zuletzt den Auftrag zur Lieferung von 24 Windkraftturbinen erhalten mit einem Volumen von schätzungsweise 60 Millionen Euro. Die Firma war 2007 in den türkischen Markt eingestiegen.

via Nordex zieht in der Türkei erneut einen Großauftrag an Land | Unternehmen | Reuters.

Islamfeindlichkeit: Muslime beklagen Klima der Angst

Die Terrorgefahr in Deutschland wächst. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime beklagt deshalb ein Klima der Angst innerhalb der muslimischen Gemeinde. von Thomas Steinmann und Lisa Thamm, Berlin

„Gerade in einer Zeit, in der Muslime vermehrt Übergriffen ausgesetzt und verängstigt sind, brauchen sie deutliche Signale, dass sie zur deutschen Gesellschaft dazugehören, nötiger denn je. Wenn wir das nicht tun, spielen wir den Terroristen in die Hände“, sagte Mazyek am Montag im Gespräch mit der FTD. Sein Verband verzeichne in jüngster Zeit eine Zunahme von „Hass-Mails“, Übergriffen auf Muslime und Anschlägen auf Moscheen. Der Zentralrat steht nach eigenen Angaben stellvertretend für 19 muslimische Organisationen.

Auf die größte Moschee in Berlin, die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm, wurde ein Brandanschlag verübt

Zuletzt war Ende vergangener Woche ein Brandanschlag auf die Sehitlik-Moschee, eine der größten Moscheen Berlins, verübt worden. Verletzt wurde niemand. Es war der vierte Anschlag innerhalb des letzten halben Jahres auf das Gebetszentrum.

Der Zentralratsvorsitzende forderte deutsche Politiker zu einer deutlichen Rückendeckung für Muslime auf: „Wir stellen mit großem Bedauern fest, dass außer dem Berliner Innensenator und der Zentralratspräsidentin der Juden niemand den Brandanschlag auf die Moschee verurteilt hat.“ Zugleich äußerte er Befürchtungen vor einem voreiligen Verdacht gegen Menschen muslimischen Glaubens, weil die Trennschärfe zwischen Islam, Terror und Muslimen zunehmend schwinde.

via Islamfeindlichkeit: Muslime beklagen Klima der Angst | FTD.de.

Christen und Muslime: Wie geht das Miteinander? Veranstaltung am 30. November in Bonn: Integration in Bonn

Quelle: Plakat Kath. Bildungswerk Bonn
Quelle: Plakat Kath. Bildungswerk Bonn

Dieser Frage will das Katholische Bildungswerk Bonn in Kooperation mit der Pfarrgemeinde St. Winfried bei einer Veranstaltung am Dienstag, dem 30. November 2010 von 19.30 bis 21.45 Uhr mit nachgehen. Zu diesem Thema wollen die Vizepräsedentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Karin Kortmann und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zum Thema:

Christen und Muslime: Wie geht das Miteinander? Veranstaltung am 30. November in Bonn: Integration in Bonn.

Priviligierte Partnerschaft: Mit Schwung über den Bosporus | FTD.de

Eine boomende Wirtschaft, junge Konsumenten und gute Verbindungen nach Nahost: Deutsche Mittelständler haben in der Türkei viele Chancen. von Melanie Hofmann

Die Wirtschaft am Bosporus boomt. Im ersten Halbjahr 2010 legte sie um elf Prozent zu. Damit wächst sie neben China am stärksten weltweit. Für das zweite Halbjahr wird ein Wachstum von knapp zehn Prozent erwartet, aufs Jahr gerechnet geht die türkische Regierung von sieben Prozent Zuwachs aus.

Zuwanderer Deutsch und Türke geht doch

Davon profitiert auch der deutsche Mittelstand. „Deutschland ist der stärkste Wirtschaftspartner der Türkei und die Entwicklung gestaltet sich rasant“, sagt Michael Maasmeier, Wirtschaftsbotschafter der Türkei und deutscher Repräsentant der Investment Support and Promotion Agency (ISPAT), die dem türkischen Premierminister unterstellt ist. Zwischen 1954 und 2004 siedelten sich etwa 1400 deutsche Unternehmen in der Türkei an. In den vergangenen sechs Jahren hat sich diese Zahl mehr als verdreifacht. „Mit aktuell 4335 deutschen Unternehmen in der Türkei, Tendenz konstant steigend, nimmt Deutschland in puncto ausländischer Direktinvestitionen seit Jahren einen Spitzenplatz in der Türkei ein“, sagt Maasmeier.

via Priviligierte Partnerschaft: Mit Schwung über den Bosporus | FTD.de.

Atomkraftwerk Sinop

Minister für Energie und Bodenschätze, Taner Yildiz hat beim Empfang des Generalsekretärs des Weltenergieverbandes, Christoph Frei Erklärungen über das in Sinop geplante Atomkraftwerk abgegeben
Minister für Energie und Bodenschätze, Taner Yildiz hat beim Empfang des Generalsekretärs des Weltenergieverbandes, Christoph Frei Erklärungen über das in Sinop geplante Atomkraftwerk abgegeben

Minister für Energie und Bodenschätze, Taner Yildiz hat beim Empfang des Generalsekretärs des Weltenergieverbandes, Christoph Frei Erklärungen über das in Sinop geplante Atomkraftwerk abgegeben.

Mit Japan würden nächste Woche Gespräche über das zweite Atomkraftwerk eingeleitet. Mit Südkorea war keine Einigung über das zweite Atomkraftwerk in Sinop erzielt worden.

Auf eine Frage sagte Yildiz, neben Japan würden auch Russland und Frankreich Gespräche gefordert haben. Die Arbeiten beim Bau des Atomkraftwerkes in Mersin Akkuyu hielten an.

Bei der Rente klaffen Löcher: Türken droht massive Altersarmut

Berlin (RPO). Türken in Deutschland drohen massive Rentenlücken. Das ergab eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Schon jetzt liege die Rente türkischer Männer nur knapp über 700 Euro.

Demnach ist die Lage der rund 2,5 Millionen Türkischstämmigen finanziell „äußerst angespannt“, so dass kaum Spielraum für private Altersvorsorge bleibt.

Bereits jetzt erhielten im Durchschnitt türkische Männer lediglich 703 Euro Rente, türkische Frauen 356 Euro. Bei den Deutschen liege der Durchschnitt bei 1.057 Euro für Männer und 528 Euro für Frauen.

Wie die Studie ergab, ist die Altersvorsorge der Türkischstämmigen meist grenzüberschreitend orientiert. So ist Immobilienerwerb in der Türkei die mit Abstand bevorzugte Anlageform (31 Prozent).

In die Riester-Rente hingegen investiere nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent), da deren Bezug im Ausland nur in Teilen möglich sei. Um drohende Rentenlücken zu schließen, kann sich mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) einen Lebensabend in der preisgünstigeren Türkei vorstellen. Allerdings setzt diese Möglichkeit von den heutigen Rentnern nur jeder Siebte in die Realität um.

Von der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland haben laut Studie fast Dreiviertel (72 Prozent) selbst in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Doch 85 Prozent glauben, dass sie ihren Lebensstandard durch die gesetzliche Rente nicht oder nur eingeschränkt halten können.

Von den Befragten sehen sich 57 Prozent für die Altersvorsorge selbst verantwortlich, 41 Prozent den Staat und lediglich vier Prozent sehen ihre Kinder in der Verantwortung.

via Bei der Rente klaffen Löcher: Türken droht massive Altersarmut | RP ONLINE.

Politik: „Bei der Integration sehr viel erreicht“

Mannheim. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, zieht eine positive Bilanz ihrer Amtszeit – kurz bevor sie am kommenden Sonntag ihr Amt abgibt.

Wie fühlen Sie sich, wenige Tage bevor Sie Ihr Amt abgeben?

Charlotte Knobloch: Ich habe zu Beginn meiner Amtszeit mit Blick auf mehrere meiner Vorgänger gesagt: Dieser Präsidentenstuhl ist ein Schleudersitz ins Jenseits. Gott sei Dank, dass ich das Ende meiner Amtszeit erleben darf!

Treten Sie aus Altersgründen ab?

Knobloch: Nein. Ich bin sehr zufrieden, dass es noch Menschen gibt, die etwas leisten wollen und dieses Ehrenamt gerne übernehmen.

Welche Bilanz Ihrer Amtszeit ziehen Sie?

Knobloch: Vieles beruht ja auf Teamwork. Bei der Integration der Zuwanderer in den jüdischen Gemeinden haben Zentralrat und Gemeinden sehr viel erreicht, auch wenn der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. Gleichzeitig nehme ich für mich in Anspruch, ein Miteinander geschaffen zu haben: Mit unserem nichtjüdischen Umfeld haben wir uns auf der Mitte der Brücke getroffen, deren Bau meine verehrten Vorgänger begonnen hatten. Vor einiger Zeit gab es statt eines Miteinanders ein Nebeneinander.

Sie treten oft als Zeitzeugin des Holocaust in Schulen auf. Welche Erfahrungen sammeln Sie dabei?

viaPolitik: „Bei der Integration sehr viel erreicht“.

Islam ein Integrationshindernis?

Islam ein Integrationshindernis?

Podiumsdiskussion mit: Bekim Rukaj, Metin Demirtürk, Pavle Madzirov, Jannis Vatalis, Monika Lemhaus und Angela Hebeler

Moderation: Dr. Michael Kiefer

Am Montag, den 29.11.2010 von 20.00 bis 21.30 Uhr

Im Bürgerhaus Bilk, Himmelgeister Str. 107h, 40225 Düsseldorf

Beeinträchtigt „der Islam“ die Integrationsfähigkeit von Zuwanderern? In der sehr kontrovers geführten Islamdebatte wird diese Frage von zahlreichen Diskutanten vehement bejaht. „Der Islam“ sei rückständig und passe nicht in unsere „Leitkultur“, so lauten Argumente, die zunehmend auch im etablierten Politikbetrieb vorgetragen werden.
Wie leben muslimische Zuwanderer in Deutschland, welche Probleme haben sie zu bewältigen und was haben diese mit ihrer Religion zu tun? Diese und andere Fragen wollen wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Düsseldorfer Integrationsausschusses kritisch erörtern.

Dr. Michael Kiefer ist Islamwissenschaftler und Publizist in Düsseldorf. Er beschäftigt sich mit den Themenfeldern Migration und Rassismus, insbesondere des staatlichen Islamunterrichts in Deutschland.

Rückfragen bitte an:

Veranstalter:
Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V.
Himmelgeister Str. 107
40225 Düsseldorf
Kontakt:
Dr. Michael Kiefer oder Dietmar Wolf
Tel 0211-9052226-7

Fax:0211-345260
E-mail: [email protected]
www.die-agb.de

Minarettverbot in der Schweiz – Islamfeindlichkeit im Aufwind?

Minarettverbot in der Schweiz –
Islamfeindlichkeit im Aufwind?


27. November 2010 im AStA-Café der Universität zu Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir dürfen an dieser Stelle auf eine Veranstaltung der DGB-Jugend
Köln in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem AStA
der Universität Köln hinweisen:

Minarettverbot in der Schweiz –
Islamfeindlichkeit im Aufwind?

am 27. November 2010, von 10.00 – ca. 16.00 Uhr
im AStA-Café der Universität zu Köln

ReferentInnen: Karin Hitz, Religionswissenschaftlerin, Bern und
Duisburg zum Thema
„Minarettverbot in der Schweiz“ und

Michael Trube, Mobile Beratung Regierungsbezirk Köln/Bonn
zum Thema „Analyse der Landtagswahl NRW am Beispiel der
Gruppierung „ProNRW“

Anmeldungen bitte mit Angabe des Namens und der Adresse an:
[email protected]

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Mit freundlichen Grüßen

Jeanette Rußbült

Bosbach: 100 „Gefährder“ in Deutschland

Wolfgang Bosbach spricht von etwa 100 sogenannten Gefährdern in Deutschland. Foto: AP
Bosbach: 100 „Gefährder“ in Deutschland
zuletzt aktualisiert: 22.11.2010

Berlin (RPO). Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat in der aktuellen Terrordebatte zu Besonnenheit aufgerufen. Derzeit geht man in Deutschland von etwa 100 gefährlichen Personen aus.
„Wir brauchen das richtige Maß an Aufmerksamkeit und Gelassenheit und sollten unsere Lebensgewohnheiten nicht ändern,“ sagte Bosbach der „Bild“-Zeitung.
Allerdings hätten Terroristen Deutschland seit 2009 verstärkt ins Visier genommen. Derzeit gebe es Bosbach zufolge in Deutschland etwa 100 gefährliche Personen. Rund 20 von ihnen hätten Kampferfahrung, zum Beispiel in Afghanistan. Darunter seien Deutsche, Eingebürgerte, Ausländer, Konvertiten, die zum Islam übergetreten sind.
Die Frage, wer wann und wo einen Anschlag plant, sei derzeit allerdings nicht zu beantworten, sagte Bosbach. Terrorwarnungen sollten die Bürger für Gefahren sensibilisieren. Es gehe aber auch um eine klare Botschaft an mögliche Attentäter: „Wir tun alles, damit ihr keinen Erfolg habt.“

URL: www.rp-online.de/politik/deutschland/Bosbach-100-Gefaehrder-in-Deutschland_aid_933316.html
Terror-Debatte

Online-Dialog Engagementzweinull

>>> „Stiftung MITARBEIT“ >>>

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Diskussion um eine nationale Engagementstrategie ist Ihre Meinung gefragt: Heute startet der Online-Dialog Engagementzweinull (http://www.engagementzweinull.de ) – wir laden Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen! Es geht um die *großen* engagementpolitischen Fragen rund um Themen wie Gemeinnützigkeit, Infrastruktur und Bildung. Es geht aber auch – und vor allem – um die Frage, wie sich das Engagement ganz praktisch vor Ort fördern lässt. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Online-Dialog nutzen und sich an der Diskussion beteiligen. Engagementpolitik kann nur im Dialog mit den Engagierten und Interessierten vor Ort entwickelt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Hanns-Jörg Sippel
_________________________________
Stiftung MITARBEIT
Hanns-Jörg Sippel
Bornheimer Straße 37
53111 Bonn
Telefon (02 28) 6 04 24-0
Telefax (02 28) 6 04 24-22
E-Mail: [email protected]
www.mitarbeit.de www.buergergesellschaft.de

Syrien neuer Partner der Türkei

VON THOMAS SEIBERT – zuletzt aktualisiert: 23.11.2010 – 02:30

Das Ende der Visumspflicht zwischen der Türkei und Syrien hat in beiden Staaten einen regelrechten Wirtschaftsboom ausgelöst. Noch ist die Zahl von Türkei-Besuchern aus Syrien mit schätzungsweise einer Million Menschen in diesem Jahr relativ niedrig. Doch der Trend weist steil nach oben, auch beim Handelsaustausch, der mit etwa einer Milliarde Dollar in den ersten fünf Monaten dieses Jahres schon höher war als die Gesamtbilanz des Jahres 2007.

„Vor rund zehn Jahren hatten wir noch 300 000 Soldaten an der Grenze stehen“, erinnert sich der türkische EU-Minister Egemen Bagis. Beide Staaten hätten kurz vor einem Krieg gestanden. Mit militärischem Druck brachte die Türkei damals die Syrer dazu, das Asyl für den als Terroristen eingestuften PKK-Chef Abdullah Öcalan zu beenden. Das ist nun alles Vergangenheit.

Und es sind nicht nur die Syrer, die das Nachbarland entdecken. Während des islamischen Opferfestes in der vergangenen Woche besuchten rund 100 000 Türken ihre syrischen Verwandten und Bekannten jenseits der Grenze. Wenn es nach den Regierungen in Ankara und Damaskus geht, ist das erst der Anfang.

Während die Türkei bei ihrer Europa-Bewerbung auf der Stelle tritt, machen ihre Bemühungen um ein besseres Verhältnis zu ihren nahöstlichen Nachbarn große Fortschritte. Im Sommer legten die Türkei, Syrien, der Libanon und Jordanien mit einer Vereinbarung über die Bildung einer Freihandelszone den Grundstein für die mögliche „Nahost-Union“. Wirtschaftliche Integration lautet das erklärte Ziel der vier Länder, wobei die Türkei als der wirtschaftlich stärkste Partner auf einen Ausbau ihrer Exportchancen hofft.

Bei westlichen Diplomaten in Ankara heißt es, die Aufhebung des Visumszwangs mit Ländern wie Syrien könne neue Probleme für die Türkei bei ihren Bemühungen um einen visafreien Reiseverkehr mit der EU aufwerfen. Ohnehin hat die türkische Nahost-Politik die Sorgen über eine mögliche Abwendung der Türkei vom Westen verstärkt.

Doch Regierungspolitiker wie Bagis lassen sich davon nicht beeindrucken. Wieso solle die Türkei auf Sorgen in der Europäischen Gemeinschaft eingehen, wenn die EU ein klares Bekenntnis zur Mitgliedsperspektive der Türkei verweigere, fragte der Europa-Minister kürzlich. „Die Tatsache, dass wir mit der EU (über einen Beitritt) verhandeln, bedeutet nicht, dass wir unsere Beziehungen zu Syrien über Bord werfen müssen. Wir können das eine tun und das andere nicht lassen“, sagte Bagis. Einwände aus Europa spielen in Ankara derzeit jedenfalls keine große Rolle.

Quelle: Rheinische Post

Syrien neuer Partner der Türkei | RP ONLINE.

Elektrischer Dolmus in Istanbul

Der erste elektrisch betriebene Dolmus der Türkei ist heute vorgestellt worden. Der von der Technischen Universität Istanbul entwickelte Kleinbus wird zu 100 Prozent mit Strom betrieben. Der Kleinbus mit dem Namen İTÜ-BÜS wurde von der Abteilung Ausbildung und Forschung des Mechatronik–Instituts entwickelt. Mit voller Batterie kann der Dolmus eine Entfernung von 120 Kilometern zurücklegen, verbraucht dabei Strom für 18 Lira und kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h fahren. Damit verbraucht der Kleinbus ein Drittel weniger als mit Kraftstoff betriebene Fahrzeuge. Die Batterie wird nach Entladung am Ladegerät im Campus der Technischen Universität innerhalb von vier Stunden wieder aufgeladen. Der Bau des Prototyps hat rund 70.000 Euro gekostet. Bei einer Serienproduktion wird mit viel geringeren Preisen gerechnet. (20.10.2010)

Quelle: tuerkei-zeitung

Keine Erleichterungen in der Visa-Praxis

Das Bundesinnenministerium erklärte gegenüber der SABAH, dass es keine Überlegungen gibt, für türkische Geschäftsleute die Visumspflicht aufzuheben. „Wie in dem „Soysal-Urteil“ festgestellt wird, richtet sich der Kreis der türkischen Staatsangehörigen, die visumsfrei nach Deutschland einreisen können, nach der Rechtslage, die am 1. Januar 1973 in Deutschland galt. An diesem Stichtag trat das Zusatzprotokoll zum Assoziierungsabkommen EWG – Türkei in Kraft. Eine Stillhalteklausel dieses Zusatzprotokolls untersagt es, neue Beschränkungen für Dienstleistungserbringungen einzuführen. Damals privilegierte Personengruppen können daher weiterhin visumsfrei einreisen“ sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage.

Auf die Frage der Zeitung, ob es Überlegungen gibt, den Kreis der „Privilegierten“ Personen (LKW-Fahrer, Künstler, Sportler) zu erweitern, antwortete der Sprecher, „Die Frage der Schengen-Visumspflicht für alle türkischen Staatsangehörigen, richtet sich nach der EU-Visa-Verordnung. Die EU, nicht Deutschland, ist zuständig für die Festlegung der Visumpflicht. Es ist nicht möglich, dass ein einzelner Schengen-Staat Staatsangehörige eines Drittstaates von der durch die EU festgelegte Visumspflicht ausnimmt. Es gibt daher keine Überlegungen, für türkische Geschäftsleute die Visumspflicht aufzuheben.“

Raketenabwehr gegen den Iran: Die Türkei in der Nato-Falle

Die Nato will Abwehrraketen in der Türkei aufstellen. Die richten sich gegen den Iran. Doch die Türkei braucht iranisches Öl und will gute Beziehungen zum Nachbarn erhalten. VON JÜRGEN GOTTSCHLICH

Soll weiter in Ruhe patrouilleren: Türkischer Soldat an der iranischen Grenze. Foto: ap
Soll weiter in Ruhe patrouilleren: Türkischer Soldat an der iranischen Grenze. Foto: ap

ISTANBUL taz | Für den türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül, Außenminister Ahmet Davutoglu und Verteidigungsminister Vecdi Gönül wird es heute ernst. Wenn die Nato über ihren neuen Raketenschutzschirm entscheidet, muss die türkische Delegation in Lissabon Farbe bekennen. „Einen Lackmustest für die Westbindung der Türkei“, nannte es der angesehene Kolumnist Mehmed Ali Birand im Vorfeld des Gipfels.

Es geht um den Bau von Radaranlagen und Antiraketenabschussstellungen, die als Schutz vor neuen ballistischen Angriffsraketen auf dem Territorium der Türkei gebaut werden sollen. Die Nato will, als Ersatz für die ursprünglich in Tschechien und Polen geplanten Anlagen, ihre Mitgliedstaaten damit vor Raketenangriffen aus Drittstaaten schützen – gemeint ist natürlich der Iran, nur genannt werden soll die Mullah-Diktatur nicht.

Für die Türkei ist der Nato-Gipfel ein außenpolitischer Eiertanz. Seit die neue Präferenz der türkischen Außenpolitik mit der Formel „Null Probleme mit den Nachbarn“ beschrieben wird, bemüht sich Ankara aktiv, mit allen Nachbarstaaten bestehende Konflikte auszuräumen. Was sich zunächst einmal auch für Nato und EU rundum erfreulich anhört, wird jedoch aus Washingtoner und Brüsseler Sicht problematisch, wenn es um den Nachbarn Iran geht.

Die Türkei will aus dem Iran in erheblichem Umfang Gas und Öl importieren, um so die Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu minimieren. Für dieses Ziel war die Regierung Erdogan bereit, sich wegen des iranischen Nuklearprogramms offensiv mit den USA anzulegen.

Deshalb gerät die Stationierung des Antiraketenschilds nun zu einer außenpolitischen Grundsatzfrage. Weigert die Türkei sich, weil sie den Iran nicht verärgern will, wird das als endgültiger Beweis für eine Verlagerung der Ausrichtung der Türkei von West nach Ost interpretiert. Die türkische Regierung hat deshalb signalisiert, sie werde einer Stationierung zustimmen, wenn erstens der Iran im Nato-Dokument nicht als Bedrohung genannt wird und zweitens die Türkei mit darüber entscheidet, wann die Abwehrraketen eingesetzt werden.

Im ersten Fall haben die Nato-Staaten laut Generalsekretär Rasmussen bereits zugestimmt, die Bedrohungslage soll nur allgemein formuliert werden. Der zweite Punkt ist wesentlich komplizierter. Es geht darum, was passiert, wenn Israel mit US-Unterstützung die Urananreicherungsanlagen im Iran angreifen sollte und Iran dann wie angekündigt zurückschlagen will. Wird in diesem Fall die Antiraketenabwehr aktiviert?

Die Türkei will auf keinen Fall in einen solchen Konflikt hineingezogen werden. Wenn es eine Einigung gibt, wäre das erfreulich, sagte Ministerpräsident Tayyip Erdogan, gibt es keine Einigung, sei das aber auch „kein Beinbruch“.

via Raketenabwehr gegen den Iran: Die Türkei in der Nato-Falle – taz.de.