Deutsch-Türkisches Sportfest

Wir möchten mit unserem Deutsch-Türkischen Sportfest dazu beitragen, dass Menschen türkischer, deutscher und nichtdeutscher Herkunft gemeinsam ein Integrationsfest gegen Gewalt feiern und damit das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in den Vordergrund stellen.

Von Funda Erler, dpa
Von Funda Erler, dpa

Deutschland bekommt wieder ein deutsch-türkisches Fußballfest. Das Top-Spiel in der EM-Qualifikation zwischen Deutschland und der Türkei wird am 8. Oktober 2010 in Berlin ausgetragen. Ganz Deutschland wird an diesem Tag Kopf stehen. Die Begeisterung der Deutschtürken und das Interesse an diesem Spiel ist sehr groß und erreicht alle Altersgruppen in der deutschtürkischen Gesellschaft.

Im Programm sind Ansprachen der Politiker/innen, Live-Musik, Gruppen, DJ, Tänze, Kabarett und viele Überraschungen vorhanden.

WIR DANKEN UNSEREM HAUPTSPONSOR YENI RAKI

ABWANDERUNG

01.10.10|
ABWANDERUNG

Gut ausgebildete Türken zieht es weg aus Deutschland
Viele in Deutschland ausgebildete Türken kehren zurück an den Bosporus, weil sie sich dort bessere Chancen ausrechnen.

FOTO: AFP
Genaue Statistiken zu Rückkehrern in die Türkei fehlen, doch die Tendenz ist klar

Von Boris Kálnoky
Architekt Durul Kusdemir sitzt im eleganten Konferenzraum der Iki Design Group (Istanbul) und erklärt mit leicht bayerischem Zungenschlag das Geheimnis einer türkischen Erfolgsgeschichte. In Deutschland sei das Potenzial für ehrgeizige Architekten einfach zu klein, sagt er. Wer hinaus will, hoch hinaus wie auf die Wolkenkratzer, deren Abbildungen den Raum schmücken, der „findet in der Türkei offene Türen und fast unbegrenzte Möglichkeiten. Das Spielfeld ist die ganze Welt, nicht das langsame, leicht provinzielle Deutschland“, so Kusdemir.
Der Unterschied sei, dass die Deutschen warten, bis jemand etwas möchte. Erst dann bewerben sie sich um den Auftrag. „Türkische Unternehmen dagegen laden Regierungen und Institutionen nach Istanbul ein, zeigen, was sie können, und fragen dann, ob man nicht etwas wünscht.“ Die größten türkischen Unternehmen, so sagt Kusdemir, bauen mittlerweile gar nicht in der Türkei, sondern in der ganzen Welt an Prestigeprojekten. Da will man als Architekt natürlich dabei sein.

Ein perfekt integrierter Erfolgstyp

Leute wie Kusdemir wären auch in Deutschland erfolgreich. Er hat in Deutschland studiert, ist dort aufgewachsen, war dort noch vor wenigen Jahren Partner in einem großen Architektenbüro. Er hat in Deutschland „einen Mehrwert bekommen“, sagt er. Diesen Mehrwert setzt er nun in der Türkei um. Vor drei Jahren kam er nach Istanbul. Er ist einer von vielen exzellent ausgebildeten, in Deutschland perfekt integrierten Erfolgstypen, die Deutschland dennoch den Rücken kehren, um in die türkische „Heimat“ zurückzukehren. Wer zurückbleibt, das sind oft die ungebildeten, nicht integrationswilligen Landsleute. Insofern fragt man sich in Deutschland: Was macht das Land falsch? Wie stellt man es an, diese guten Leute und damit die getätigten Investitionen in deren Ausbildung nicht zu verlieren?
Wie viele es sind, die an den Bosporus zurückkehren, darüber gibt es keine Statistiken. „Der Trend ist eindeutig steigend“, sagt Unternehmensberater Arda Sürel, selbst ein erfolgreicher Rückkehrer. Nach Angaben des deutschen Statistischen Bundesamts lag die Zahl der Rückkehrer im Jahr 2008 bei etwas über 34.800, leicht unter der Zahl im Jahr 2003 (37.000). Geändert hat sich das Verhältnis zwischen Zuzügen und Abgängen: 2003 kamen noch 50.000 Türken nach Deutschland, im Jahr 2008 waren es nur noch 26.600. Mehr türkische Staatsbürger ziehen also weg aus Deutschland, als herkommen.

In Gesprächen mit zahlreichen Rückkehrern lässt sich feststellen, dass die meisten von ihnen deutsche Staatsbürger sind. Die werden von der deutsch-türkischen Migrationsstatistik nicht erfasst – sind aber wohl ein großer Posten in der Zahl von jährlich insgesamt 175.000 deutschen Auswanderern. Als Deutschtürke mit deutschem Pass bekommt man in der Türkei eine sogenannte blaue Karte und kann arbeiten. Oft mit großem Erfolg. Besonders Facharbeiter sind gefragt, solche wie Fliesenleger Erkan Balkis: „Wir haben deutsche Tugenden, die hier fehlen – Genauigkeit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, und als Fliesenlegermeister kann ich anders als die hiesigen Kollegen technisch zeichnen und rechnen.“ Das schlägt durch. Bald will er einen Lehrbetrieb aufmachen, nach deutschem Vorbild Lehrlinge ausbilden. Gute Facharbeiter fehlen auch in Deutschland, und es stellt sich die Frage, ob man sie wirklich an die Türkei verlieren muss.

„Irgendwann stößt man an eine Grenze“

Warum geht man als „perfekt integrierter“ Deutschtürke in die Türkei? Es ist der Markt, meint Kusdemir – und die meisten seiner Schicksalsgenossen sehen das ähnlich. Seit einigen Jahren ist die Türkei wirtschaftlich so stark, dass sie Deutschtürken echte Chancen bietet. Andererseits gibt es die Sehnsucht nach „Heimat“. Obwohl er sich in Deutschland nie als Außenseiter gefühlt habe, so sei er in der Türkei doch mehr zu Hause, meint Kusdemir. „Erst fühlte ich mich wie ein Chinese in Japan, alles irgendwie bekannt, aber doch fremd.“ Nach einem Jahr in der Türkei, so sagt er, habe es dann „klick“ gemacht, und er habe sich integriert gefühlt. Integration ist auch für die Rückkehr in die Heimat ein längerer Prozess.
Karrierechancen und Heimatsehnsucht – aber es gibt auch andere Motive. Manche fühlen sich in Deutschland benachteiligt. „Wenn man alles macht, was die Deutschen fordern, sich voll integriert, dann stößt man irgendwann an eine Grenze: Deutsch wird man in den Augen der Deutschen nie sein, und bei der Karriere steht man vor größeren Hürden als gleich qualifizierte Deutsche“, sagt Rückkehrerin Rukiye Caliskan. Sie hat eine eigene Firma gegründet, bietet Fachübersetzungen und Incentive-Reisen für Unternehmen an.

Nur etwa die Hälfte der befragten Rückkehrer schloss sich der Meinung an, Deutschland benachteilige kluge, „integrierte“ Deutschtürken. Bundesinnenminister Thomas de Maizière, gerade von einer Reise aus der Türkei zurückgekehrt, hält das für ein „Luxusproblem“, von dem er im Übrigen „zum ersten Mal höre“. Im Gegenteil würden „gute deutschtürkische Bewerber wohl eher bevorzugt“, sagte er WELT ONLINE. Doch mehr als zwölf Prozent deutschtürkischer Hochschulabgänger sind arbeitslos (drei bis viermal mehr als Deutsche), es dauert angeblich viermal länger für sie, einen Job zu finden. In einer Studie wurden gleichlautende Bewerbungen an Unternehmen verschickt, einmal mit türkischen, einmal mit deutschem Namen. Die „deutschen“ Bewerbungen kamen deutlich besser an.
Bleibt die Frage, ob es stimmt, dass Deutschland das Potenzial der „Guten“ wirklich verliert, in die man doch investiert hat. Das Beispiel von Durul Kusdemir zeigt, dass das nicht stimmen muss. „Wir arbeiten gerade an einem Großprojekt mit der Gruppe Emaar Dubai, das derzeit größte Bauprojekt in der Türkei“, sagt er. Da gab es 30 externe Consulting-Firmen für alles von Fassadenbau bis Abfallmanagement und Aufzüge, die meisten Berater Amerikaner, Kanadier, Engländer. „Ich habe bewirkt, dass sie alle gegen deutsche Berater ausgetauscht wurden. Die sind viel kreativer, flexibler, arbeiten von vornherein preisbewusst. Wir arbeiten jetzt nach Deutscher Industrienorm (DIN). Und ich kann mit den Deutschen einfach besser. Da stimmt die Chemie – wo Deutsche und Türken sich treffen, da entsteht ein Magnetismus, auch wenn manche das nicht sehen wollen.“
Außerdem: Viele Rückkehrer arbeiten bei den 2000 deutschen Firmen, die in der Türkei aktiv sind. Mit anderen Worten, Erfolg für die Rückkehrer ist auch ein Erfolg für Deutschland, irgendwie.
Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article9985931/Gut-ausgebildete-Tuerken-zieht-es-weg-aus-Deutschland.html

Bundespräsident fordert von Türkei Offenheit

Foto: © 2010 AFP

Bundespräsident fordert von Türkei Offenheit für Christentum

Montag, 4. Oktober 2010

Berlin (Reuters) – Bundespräsident Christian Wulff hat die Türkei zu mehr Offenheit gegenüber dem Christentum aufgefordert.
Wenn etwa Deutschland offen sei für Moscheen, Muslime und den Islam, „dann ist es doch eine Selbstverständlichkeit, dass die Türkei auch offen sein muss für das Christentum“, sagte Wulff am Sonntag im ARD-„Bericht aus Berlin“. Die christlichen Kirchen hätten es in dem Land sehr schwer. Dies werde daher auch Thema seines Staatsbesuchs in der Türkei sein, kündigte Wulff an.
Wulff trat dafür ein, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ergebnisoffen zu führen. Es gebe Prozesse in dem Land, die eine hohe Aufmerksamkeit verdienten und wie die Verfassungsänderung in die richtige Richtung zielten. Manches gehe aber bei weitem nicht weit genug, viele Veränderungen müssten beschleunigt werden.
Der Bundespräsident bekräftigte zudem die Aussage seiner Ansprache am Tag der Einheit, wonach neben dem Christentum und dem Judentum inzwischen auch der Islam zu Deutschland gehöre. Die vier Millionen Muslime in der Bundesrepublik gehörten zur Gesellschaft dazu. „Wir müsse diese erfolgreich integrieren.“ Dafür gebe es viele gelungene Beispiele. Es sei ihm ein Anliegen, dass diese Menschen nicht verletzt oder ausgegrenzt würden. Diejenigen, die die deutsche Verfassung mittrügen, gelte es zu stärken. Der Präsident räumte ein, dass es bei den Bürgern in diesem Zusammenhang Ängste und Sorgen gebe – etwa dass der Islam und der Koran missbraucht würden. Dies müsse entschlossen bekämpft werden.
Quelle: http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE69302220101004

Bildquelle: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/Wulff-fordert-ergebnisoffene-EU-Verhandlungen-mit-Tuerkei;art29,15037

Einblick-Ausblick 2010

CDU-Ratsherr und Sozial-und Gesundheitsausschusses Herr Refik Mor hat Norddeutschlands größter Hilfmittelmesse

„EINBLICK-AUSBLICK 2010“

in Neumünster eröffnet.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Walter,

im Auftrag des Stadtpräsidenten Friedrich-Wilhelm Strohdiek, der heute leider aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein kann und Ihnen die besten Grüße ausrichtet, habe ich heute die große Freude, die Hilfsmittelmesse unter dem Motto Augen im Blickpunkt“, die sich thematisch in die „Woche des Sehens“ fügt, mit einem Grußwort zu eröffnen.

Unsere Welt ist eine Welt der Sehenden, denn ca. 80% aller unserer Wahrnehmungen werden mit dem Auge wahrgenommen.

„Einmal sehen ist besser als tausendmal hören“ lautet ein türkisches Sprichwort.

Und entsprechend einschneidend sind die Konsequenzen für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht sehen können oder deren Sehvermögen derart eingeschränkt ist, dass sie ihre Umwelt nur sehr begrenzt wahrnehmen können.

Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es ca. eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. In unserem Bundesland Schleswig-Holstein leben etwa 5.000 blinde Menschen und mindestens 20.000 Menschen mit einer hochgradigen Sehbehinderung.

Der völlige oder teilweise Verlust des Sehvermögens führt in erster Linie zu enormen Benachteiligungen bei der Information, in der Mobilität und bei der Kommunikation. Die Sorge, nicht mehr gebraucht zu werden, der Verlust gesellschaftlichen Ansehens und die drohende Gefahr der Vereinsamung werden darüber hinaus als Ausgrenzung erlebt. Hinzu kommt die seelische Belastung des Betroffenen und der ihm verbundenen Menschen.

Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, ist diese Veranstaltung ein wichtiges Instrument. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung zu einer festen Institution in Neumünster entwickelt und darüber bin ich persönlich sehr erfreut.

Ich will auf die Wichtigkeit der umfassenden Integration blinder und sehbehinderter Menschen hinweisen und in diesem Zusammenhang die Errungenschaften des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein e.V. loben.

Diesen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern gebührt eine besondere Danksagung. Die Weitergabe ihrer Erfahrungen aus eigener Betroffenheit ist ein toller Beitrag dieser Selbsthilfeorganisation; sie beraten in den Bereichen Mobilität, Hilfsmittel, Bewältigung des Alltags und Umgang mit Behörden. Daneben helfen viele Förderer, dieses Anliegen zu verwirklichen.

Blinde und Sehbehinderte in Neumünster haben wie alle anderen Neumünsteraner ein recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Sie erwarten nicht Fürsorge und Mitleid, sondern wollen ihr Leben selbstbestimmt und selbstverantwortlich gestalten. Dabei hilft der BSVSH, und zwar durch praktische Arbeit, aber auch dadurch, dass er ein Bewusstsein hierfür schafft.

Die Stadt Neumünster arbeitet beständig an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Behinderte oder chronisch kranke, dazu gehört die ungehinderte Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen am Leben der Gesellschaft durch Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen und den Abbau von Barrieren in allen Lebensbereichen zu verwirklichen und auch zu sichern.

An beiden Messetagen werden sie von medizinischen und wissenschaftlichen Fachvorträgen begleitet, über 40 Aussteller präsentieren praktischen Alltagshilfen bis hin zu technischen Innovationen alles rund um das Thema Sehen. Kleine Hilfestellungen entscheiden da mitunter, ob jemand dabei sein kann oder nicht: Mit der Messe kann Behinderten und chronisch Kranken Informationen an die Hand gegeben werden, die den Einstieg des alltäglichen Lebens an erleichtern sollen. Ich bin mir sicher, dass allen Besucher/innen angebotene Rahmenprogramm begeistern wird und Betroffene mit den vorgestellten Hilfsmitteln ermuntert werden. Viele Besucher von Ihnen haben wahrscheinlich erstmalig die Möglichkeit, Hilfsmittel direkt und aktiv kennen zu lernen. Nutzen Sie diese Chance, informieren Sie sich über die heutigen aufgeführten Möglichkeiten und über bestehende Programme– auch mit dem Ziel, neue Ideen und Lösungen einzubringen, die wir gern aufgreifen wollen.

Abschließend, sehr geehrte Damen und Herren, möchte ich noch einmal allen, die bei der Gestaltung der heutigen Veranstaltung geholfen haben, herzlich danken.

Dieser Dank richtet sich natürlich an den Schirmherr der Veranstaltung: Der Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg sowie an den Ausrichter, der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e.V.

Den Verantwortlichen der Messe ist für den Mut in den Entscheidungen zu danken. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf man die Förderung der schwächeren Menschen nicht aus den Augen verlieren.

Engagieren Sie sich weiterhin für dieses hervorragende Projekt und rühren Sie kräftig die Werbetrommel bei Freunden und Bekannten für eine rege Teilnahme. Sie leisten mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Engagement fraglos einen ausgezeichneten Beitrag.

In diesem Sinne wünsche ich der Hilfsmittelmesse viel Erfolg, den Messebesuchern einen sehr informativen und aufschlussreichen Aufenthalt.

Refik Mor, CDU-Ratsherr
Mitglied des Sozial-und Gesundheitsausschusses
02.10.2010

Theme: Eröffnung Norddeutschlands größter Hilfsmittelmesse „Einblick-Ausblick 2010“ in Neumünster am 02. Oktober um 10:00

Fragen der Rentenversicherung

Internationale Beratungstage
Sie sind oder waren in Deutschland
oder der Türkei tätig?

Experten der deutschen und türkischen
Sozialversicherungsträger beraten Sie.

Ort / Termine

Terminvereinbarung wird empfohlen:

Vergessen Sie bitte Ihre Versicherungsunterlagen und Ihren Personalausweis oder Reisepass nicht.

München

Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung,

Viktualienmarkt 8 Internationale Beratungstage

Sie sind oder waren in Deutschland oder der Türkei tätig?

Experten der deutschen und türkischen Sozialversicherungsträger beraten Sie.

Dienstag, 19.10.2010 10.00–17.00 Uhr

Mittwoch, 20.10.2010 09.00–17.00 Uhr

Donnerstag, 21.10.2010 09.00–17.00 Uhr

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Das große Duell live in SAT.1

Seien Sie live dabei, wenn die Traumpaarung Deutschland gegen Türkei am 06.Oktober 2010 stattfindet.

Im Dienste ihrer Nation treten elf hochkarätige deutsche Stars aus der Show- und Sportbranche in elf unterschiedlichen Disziplinen gegen elf top-prominente Türken an. Es geht um Ruhm und Ehre – und jede Menge Spaß. Wer holt nach elf Spielen aus den Bereichen Sport, Geschicklichkeit und Wissen den Pokal nach Hause?

Moderiert wird das ca. 3 Stunden dauernde SAT.1 Live Event von Johannes B. Kerner. Zwei Tage nach der Sendung spielt die deutsche Nationalmannschaft in der EM Qualifikation gegen die Türkei.

Johannes B. Kerner lacht: „Deutschland gegen Türkei live in SAT.1 am 6.Oktober 2010 ist natürlich der eigentliche Hammer. Das dann zwei Tage später noch Fußball gespielt wird, ist  völlig in Ordnung.Für das Team Deutschland gehen u. a. an den Start:

  • Boris Becker (Tennisspieler)
  • Jürgen Vogel (Schauspieler)
  • Andrea Sawatzki (Schauspielerin „Tatort“)
  • Matthias Steiner (Gewichtheber)
  • Ulla Kock am Brink (Moderatorin)
  • Maike Tatzig (Moderatorin „Schillerstrasse“)
  • Marie Bäumer (Schauspieler)
  • Tom Beck (Schauspieler „Alarm für Cobra 11“)
  • Mike Krüger (Komiker, Kabarettist)

Im Team der Türkei sind u. a.:

  • Kaya Yanar (Comedian)
  • Gülcan (Moderatorin)
  • Eco Fresh (Rapper)
  • Bahar Kizil (Sängerin Monrose)
  • Bülent Ceylan (Comedian)
  • Erdogan Atalay (Schauspieler „Alarm für Cobra 11“)
  • Filiz Koc (Fussball-Nationalspielerin und Model)
  • Tim Seyfi (Schauspieler „Wer früher stirbt, ist länger tot“)
  • Ilknur Boyraz (Schauspieler „A lles Atze“)
  • Sila Sahin (Schauspielerin „GZSZ“)
  • Adnan Maral (Schauspieler „Türkisch für Anfänger“)

Unterstützen Sie Ihre Mannschaft. Als Zuschauer in Düsseldorf können Sie die deutschen oder türkischen Prominenten aus dem entsprechenden Fanblock anfeuern.

ACHTUNG

Die Eintrittskarten sind personengebunden. Es können maximal 4 Eintrittskarten pro Person (Besteller) gebucht werden. Doppelbuchungen können nicht entgegengenommen werden.

Die Eintrittskarten können am Veranstaltungstag nur vom Besteller gegen Vorlage des Personalausweises/Reisepasses am Counter abgeholt werden. Jeder Zuschauer der Veranstaltung muss sich auf Verlangen mit Personalausweis oder Reisepass ausweisen können. Die Kartenbestellung muss über die persönliche Emailadresse des Bestellers erfolgen. Sollte keine Email-Adresse vorhanden sein, ist eine telefonische Bestellung unter 0221-273757 möglich.

Journalisten mit tuerkischem Migrationshintergrund gesucht

Anfrage: Journalisten mit tuerkischem Migrationshintergrund gesucht

Fuer meine Magisterarbeit am Institut fuer Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz moechte ich Journalisten mit tuerkischem Migrationshintergrund in einem persoenlichen Gespraech zu ihrem Arbeitsalltag befragen, da sie zur groessten Gruppe unter Migranten zaehlen. Die Arbeit wird vom geschaeftsfuehrenden Leiter des Institutes Prof. Dr. Gregor Daschmann betreut.

Konkret suche ich Journalisten mit tuerkischem Migrationshintergrund,
– die in der Tuerkei oder in Deutschland geboren sind und einen deutschen Schulabschluss erworben haben (1. bis 3. Generation),
– hauptberuflich journalistisch taetig sind, bzw. ein Volontariat absolvieren,
– und fuer eine deutsche Tageszeitung arbeiten.

Ich moechte Sie bitten, mir bei meinem Forschungsvorhaben zu helfen, da das Thema „Journalisten mit Migrationshintergrund in Deutschland“ kaum erforscht ist und es wenige potentielle Interviewpartner gibt.

Es wuerde mir sehr weiterhelfen, wenn Sie mir moegliche Ansprechpartner nennen oder meine Anfrage weiterleiten koennten.

Selbstverstaendlich sichere ich den Gespraechspartnern die Anonymitaet der Daten zu, diese werden aus rein wissenschaftlichen Gruenden erhoben.

Marsida Lluca
mailto:[email protected] .

Ausbildung zur/m Blue Eyed Trainer/in

Ausbildung zur/m Blue Eyed Trainer/in

Im März starten wir mit einer neuen Runde zur Ausbildung von Trainerinnen und Trainern für das Blue Eyed Konzept. Die dreimodulige Ausbildung soll Sie in die Lage versetzen, dieses außergewöhnliche Workshop-Konzept selbst durchzuführen.

Termine:

Modul 1:
1. März 2011 ab 15.00 Uhr bis Sonntag 6. März 2011 13.00 Uhr

Modul 2:
13. Mai 2011 bis 15. Mai 2011

Modul 3:
9. September bis 11. September 2011

Die Ausbildung wird durchgeführt von Seyda Kutsal und Jürgen Schlicher (beide durch Jane Elliott autorisierte Ausbilder/innen)

Der genaue Veranstaltungsort ist noch nicht festgelegt, wird aber – aller Voraussicht nach – im Raum Duisburg liegen.

Sollten Sie sich für eine Ausbildung interessieren, mailen Sie uns bitte an: [email protected]

Jürgen Schlicher

Diversity Works
Im Niederfeld 7
47259 Duisburg
Tel: 0203 / 60 49 548
[email protected]
www.diversity-works.eu

Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung

Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung im Zuge der Sarrazin Debatte zur Integration

Gütersloh, 23.09.2010

“Deutschland schafft sich NICHT ab“ Faktencheck der Bertelsmann Stiftung zur Integration von Migranten

Seit Erscheinen des umstrittenen Buches von Thilo Sarrazin, „Deutschland schafft sich ab“, diskutiert die Öffentlichkeit über die vermeintlich wenig gelungene Integration von Zuwanderern. Auch wenn zahlreiche Integrationsaufgaben noch nicht gelöst sind, erweisen sich viele der behaupteten Tatsachen lediglich als langlebige Vorurteile und Legenden, wie der folgende Faktencheck der Bertelsmann Stiftung beweist.
Vorurteil 1: Die Integrationspolitik der Vergangenheit ist gescheitert

Das sieht die Bevölkerung anders: Alteingesessene und Zuwanderer gleichermaßen sind mit der Integrationspolitik der letzten Jahre weitgehend zufrieden und blicken recht zuversichtlich in die Zukunft der Integration und Integrationspolitik. Von einer Verbesserung der Integrationspolitik in den vergangenen Jahren sprechen 50 Prozent aller Befragten. Etwa ebenso viele erwarten künftig weitere Verbesserungen. Lediglich zehn bis 15 Prozent der Befragten sehen eine Verschlechterung (Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration 2010). mehr …

Vorurteil 2: Das Klima zwischen Deutschen und Migranten wird immer schlechter und angespannter
Im Gegenteil: Insgesamt herrscht in Deutschland auf beiden Seiten der Einwanderungsgesellschaft ein freundliches Integrationsklima. Das Integrationsbarometer des Sachverständigenrats der deutschen Stiftungen für Integration und Migration zeigt, dass in allen Bereichen des Zusammenlebens Migranten wie die angestammte Bevölkerung die Beziehungen positiv bewerten. Die höchsten Bewertungen erfahren dabei die sozialen Beziehungen gefolgt vom Integrationsklima am Arbeitsplatz und schließlich in der Nachbarschaft. Die Bewertungen fallen bei Migranten leicht positiver aus als bei der Mehrheitsbevölkerung. mehr …

Beim Thema Toleranz schneidet Deutschland zudem bei den European Lifelong Learning Indicators (ELLI) der Bertelsmann Stiftung im europäischen Vergleich gut ab. mehr …

Vorurteil 3: Die Interessen der Ausländer werden zu stark berücksichtigt
Weniger als ein Drittel (30 Prozent) der deutschen Staatsbürger glauben, dass die Interessen der Ausländer in Deutschland zu stark berücksichtigt werden. Die Mehrheit meint dagegen, die Interessen würden gerade richtig berücksichtigt (44 Prozent); 17,1 Prozent erklären sogar, zu wenig (Demokratie-Studie Forschungsgruppe Wahlen 2009 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung – Zahlen bisher unveröffentlicht). mehr …

Vorurteil 4: Die Migranten sind für ihre Integration selbst verantwortlich, sie müssen sich mehr darum bemühen
Dass beide Seiten gleichermaßen für eine gelungene Integration verantwortlich sind, dessen sind sich sowohl Zuwanderer als auch Alteingesessene bewusst: In einer Umfrage des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Migration und Integration von 2010 beantworteten rund 62 Prozent in beiden Gruppen, dass beide Seiten für Integration verantwortlich seien. mehr …

Vorurteil 5: Migranten haben kein Verhältnis zur Demokratie oder verachten sie sogar
Migranten stimmen der Demokratie in Deutschland fast ebenso sehr zu wie die deutschstämmige Bevölkerung. Nach einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2009 sagen 70 Prozent der Migranten „Ja“ zur Demokratie, unter der deutschstämmigen Mehrheitsbevölkerung sind dies 78 Prozent. Die Zustimmung zur Demokratie der Migranten wächst dabei mit Aufenthalts- und Lebensdauer in Deutschland an. mehr …

Vorurteil 6: Vor allem Muslime sind in religiösen und politischen Fragen besonders intolerant
Die in Deutschland lebenden Muslime sind im Durchschnitt zwar religiöser als die übrigen Einwohner, aber gleichwohl in religiösen und politischen Fragen nicht weniger tolerant. Nach den Ergebnissen des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2008 erklären unter den religiösen Muslimen hierzulande 67 Prozent, dass jede Religion einen wahren Kern hat und 86 Prozent, man solle offen gegenüber allen Religionen sein. Nur sechs Prozent finden dies nicht. Lediglich 24 Prozent der religiösen Muslime denkt, dass vor allem ihre eigene Religion besonders recht hat. Für nur 16 Prozent der hier lebenden Muslime hat ihre Religion eine Auswirkung auf ihre politische Einstellung. Dies sagen aber auch 18 Prozent der deutschen Mehrheitsbevölkerung.
mehr …

Vorurteil 7: Die Migranten glauben selbst nicht an eine gute Zukunft in Deutschland
Falsch: Die Zuwanderer in Deutschland schauen mit Zuversicht in das kommende Jahrzehnt. 53 Prozent von ihnen glauben mit Blick auf die nächsten zehn Jahre an eine gute Zukunft in der Bundesrepublik, bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 70 Prozent. Besonders zuversichtlich sind demnach Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion: 63 Prozent von ihnen blicken optimistisch in die Zukunft, bei Menschen mit türkischer Abstammung sind es mit 45 Prozent etwas weniger. Trotz der insgesamt positiven Zukunftseinschätzung fürchtet allerdings mehr als ein Drittel (37 Prozent) aller Befragten, dass die Spannungen zwischen Deutschen und Zuwanderern zunehmen werden. (Quelle: Repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung durchgeführt vom Institut für Demoskopie in Allensbach 2009) mehr …

Vorurteil 8: Die Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl
Die überwiegende Mehrheit der Migranten fühlt sich in Deutschland wohl. Nach einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung in 2009 sagen dies 69 Prozent der Migranten. Die überwiegende Mehrheit empfindet sich auch als Teil der deutschen Gesellschaft, lediglich für fünf Prozent gilt dies nicht. Nach der Erhebung des Integrationsbarometers des Sachverständigenrats der deutschen Stiftungen fühlen sich 60 Prozent der Migranten hierzulande sehr wohl, weitere 35 Prozent eher wohl. Dies entspricht ziemlich genau der Zufriedenheit der übrigen hier lebenden Deutschen. mehr …

Vorurteil 9: Migranten möchten mit den Deutschen nichts zu tun haben
Eine überwältigende Mehrheit der Migranten wünscht sich nach einer Umfrage des Instituts Allensbach im Auftrag der Bertelsmann Stiftung von 2009 einen engen sozialen Kontakt zur deutschen Mehrheitsbevölkerung. Lediglich 3,5 Prozent möchten mit den „Deutschen“ nichts zu tun haben. Unter den türkischstämmigen Migranten sind es ebenfalls nur 6,1 Prozent, unter Menschen polnischer Abstammung nur 1,6 Prozent. Dieser Wunsch wird auch im Alltag sehr häufig realisiert. So feiern 82 Prozent der Migranten Feste mit Deutschen, nur 17 Prozent tun dies nicht (unter den Türkischstämmigen praktizieren 76 Prozent gemeinsame Feiern). mehr …

Vorurteil 10: Deutschstämmige Kinder fühlen sich in ihren Klassen angesichts der Vielzahl der ausländischen Mitschüler nicht mehr wohl
Zwei Drittel der Erstklässler deutscher Herkunft finden es völlig normal, Mitschüler mit anderen ethnischen Wurzeln zu haben. Durchschnittlich 60 Prozent der Erstklässler haben einen Freund oder eine Freundin anderer ethnischer Herkunft. Bei den Kindern von Migranten sind es sogar 72 Prozent. Freundschaften zwischen den Kulturen sind in diesem Alter eher die Regel als die Ausnahme: Die Zahl der Freundschaften ist umso höher je mehr Kinder von Ausländern in der Klasse sind (Studie unter der Leitung des Bildungsforschers Heinz Reinders von der Universität Würzburg mit knapp 1.000 Grundschulkindern aus Bayern und Hamburg). mehr …

Vielen Dank für Ihr Interesse. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen.

Jürgen Schlicher und das ganze Diversity-Works Team

Diversity Works
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Tel: 0203 / 60 49 548
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