Nur ein Pass – Cosmo TV – WDR Fernsehen

836941_458_DoppelpassDie Deutsch-Türkin Inci Temizer hat sich vor kurzem entschieden. Aber es ist ihr schwergefallen. Sie hat ihren türkischen Pass abgegeben und ist jetzt Deutsche. Bis zuletzt hatte sie gehofft, beide Pässe behalten zu können. Aber, in Deutschland gilt die sogenannte Optionsregelung. Das heißt, Doppelstaatler können nur bis zu ihrem 23sten Lebensjahr zwei Pässe besitzen, dann müssen sie sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Dieses Gesetz ist jedoch umstritten: Weil es die Integration junger Menschen erschwert. Und auch, weil es so viele Ausnahmefälle gibt, zum Beispiel bei Europäern. In Berlin scheint dieses Gesetz zum Wahlkampfthema zu werden. Cosmo TV berichtet über die Hintergründe der Optionsregelung, die neu entfachte Debatte und über Inci Temizers schwere Entscheidung.

via Nur ein Pass – Cosmo TV – WDR Fernsehen.

Merkel darf nicht weiter zu Menschenrechtsverletzungen in der Türkei schweigen (Sevim Dagdelen, MdB)

Merkel darf nicht weiter zu Menschenrechtsverletzungen in der Türkei schweigen

Presseerklärung

230220131300312865891_2„Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Rahmen ihrer Reise in die Türkei gefordert, die katastrophale Menschenrechtslage in der Türkei deutlich zur Sprache zu bringen. Es kann nicht sein, dass zugunsten wirtschaftlicher Beziehungen die Bundesregierung weiterhin schweigt zum Vorgehen der AKP-Justiz gegen Künstler, Schriftsteller, Journalisten und Gewerkschafter wie den Komponisten Fazil Say und die Schriftstellerin Pinar Selek“, so Sevim Dagdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Vizevorsitzende der Deutsch-Türkischen-Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages anlässlich der zweitägigen Türkeireise von Bundeskanzlerin Merkel am kommenden Sonntag. Dagdelen, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Linksfraktion, weiter:

„Die AKP ist nach zehn Jahren Regierungszeit dabei, einen autoritär-islamistischen Unterdrückungsstaat zu etablieren, in dem die Verfolgung Andersdenkender auch durch eine von der AKP-kontrollierten Justiz an der Tagesordnung ist. Der Prozess gegen den Komponisten Fazil Say steht hier genauso exemplarisch für tausende anderer Verfahren gegen Regierungskritiker in der Türkei wie die Verurteilung der Schriftstellerin Pinar Selek zu einer lebenslangen Haftstrafe.

Über hundert Journalisten und tausende politische Gefangene sitzen in türkischen Gefängnissen. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen sprechen inzwischen von der Türkei als weltweit größtem Gefängnis für Journalisten. Die Presse- und Meinungsfreiheit werden mit Füssen getreten. Solange sich die Situation für politisch Andersdenkende und Oppositionelle in der Türkei nicht entscheidend verbessert, ist die Bundesregierung gefordert, die Kooperation mit den türkischen Sicherheits- und Justizbehörden einzufrieren.

Statt weiterhin auf Rüstungsexporte und militärische Zusammenarbeit mit der Türkei zu setzen, sollte die Bundesregierung die zivilen und sozialen deutsch-türkischen Beziehungen stärken.

Ein Anfang kann die längst überfällige Abschaffung der unrechtmäßigen und europarechtswidrigen Praxis der Visumpflicht für Türken sein.“

via Merkel darf nicht weiter zu Menschenrechtsverletzungen in der Türkei schweigen (Sevim Dagdelen, MdB).

EU-Beitrittsdebatte: Türkei drängt Deutschland zum Einlenken

EU-Beitrittsdebatte: Türkei drängt Deutschland zum Einlenken

Von Jürgen Gottschlich, Istanbul

„Auf Knien“ werde ein Kanzler einst nach Ankara robben, um die Türkei zur EU-Mitgliedschaft zu bewegen, sagt der Brüsseler Kommissar Günther Oettinger. Die Türken freut’s, Berlin ist verstimmt. Zwei Tage vor Angela Merkels Besuch drängt Ankara Deutschland zu Zugeständnissen auf dem Weg nach Europa.

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AFP

Premier Erdogan, Kanzlerin Merkel (im Oktober 2011): „EU soll sich entscheiden“

Diese Vorlage ließ sich die türkische Presse nicht entgehen. Am Donnerstag prangt der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger auf fast allen Titelseiten. „Auf Knien“, so hatte Angela Merkels Parteifreund gewettet, werde im kommenden Jahrzehnt „ein deutscher Kanzler oder Kanzlerin mit dem Kollegen aus Paris nach Ankara robben, um die Türkei zu bitten, Freunde kommt zu uns“.

Eine solche Demutsgeste käme natürlich an in der stolzen Türkei, die sich seit Jahrzehnten hingehalten fühlt, wenn es um eine Beitrittsperspektive in die Europäische Union geht. Kein Wunder also, dass Oettinger nun genüsslich gelobt wird für seine Prognose, die in Europa für Irritationen sorgte. Er wisse zwar nicht, ob die Europäer eines Tages „gekrochen kommen werden, oder ob sie auf die Knie sinken“, um die Türkei um einen EU-Beitritt zu bitten, sagt der türkische EU-Minister Egemen Bagis. „Aber wenn es eine Sache gibt, die ich sicher weiß, ist es, dass sie ganz bestimmt nachgeben werden“, sagte Bagis über die Europäische Union. 

Weniger erfreut als die türkische Politik und Öffentlichkeit ist Angela Merkel über die Worte ihres CDU-Parteifreunds Oettinger. Die Bundeskanzlerin reist am Sonntag zu einem zweitägigen Besuch in die Türkei. Die Beziehungen zur Regierung in Ankara sind kompliziert geworden, und der flotte Spruch des deutschen Kommissars macht es für Merkel nicht einfacher, bei ihrer Visite die Zurückhaltung in Sachen türkisch-europäischer Annäherung zu rechtfertigen. „Verhandlungen führt man im Sitzen, eine andere Haltung ist da nicht angebracht“, heißt es am Donnerstag missmutig in deutschen Regierungskreisen. Doch Merkel wird Oettingers Kniefall-Zitat sicher noch einmal vorgehalten bekommen, die Türken werden den Weckruf zu nutzen wissen, um den Druck auf Deutschland zu erhöhen. Er hoffe, dass Oettingers Aufruf an die EU seine Wirkung entfalte, sagt Europaminister Bagis.

Seit mehr als zweieinhalb Jahren liegen die Verhandlungen über einen türkischen EU-Beitritt praktisch auf Eis. So lange schon ist kein neues Verhandlungskapitel mehr geöffnet worden. Von den insgesamt 34 Kapiteln ist mit der Türkei seit Beginn der Verhandlungen 2005 erst eines abgeschlossen worden. Dabei ging es um Wissenschaft und Forschung.

Frankreich will neues Beitrittskapitel öffnen

Immerhin, ein wenig Bewegung ist zuletzt wieder festzustellen gewesen. Frankreich, das unter Nicolas Sarkozy gemeinsam mit Deutschland vor allem eine Annäherung der Türkei verhinderte, gab vor zwei Wochen das Signal, die Blockade aufzuheben. Die neue Regierung von François Hollande ist bereit, ein weiteres Beitrittskapitel zur Regionalpolitik zu eröffnen. Es ist ein Zeichen des guten Willens. Am Donnerstag reist EU-Minister Bagis nach Paris, um mit seinem französischen Kollegen Bernard Cazeneuve über die nächsten konkreten Schritte zu beraten.

Zuvor hatte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Besuch in Prag wie schon bei seiner letzten Berlin-Visite im Herbstunverhohlen damit gedroht, dass seine Geduld mit der EU bald zu Ende sein könnte. „Nach 50 Jahren vor den Toren der EU, soll die europäische Gemeinschaft sich jetzt endlich entscheiden“, forderte Erdogan. Als Alternative brachte der Premierminister einen Beitritt seines Landes in die asiatische Shanghai-Kooperationsgemeinschaft ins Gespräch, an der neben Russland und China auch andere asiatische Wachstumsstaaten beteiligt sind. „Die wirtschaftlichen Gewichte auf der Welt verlagern sich von West nach Ost und die Türkei ist einer dieser Wachstumsstaaten“, sagte Erdogan.

In deutschen Regierungskreisen wertet man Erdogans Drohung als reinen Testballon. Doch ist sie wohl auch der Hintergrund, der Oettinger zu seiner etwas flapsigen Bemerkung bewegt haben dürfte. Und die Umorientierung der Türkei ist ein Szenario, mit dem sich Kanzlerin Merkel am Montag auseinanderzusetzen hat, wenn sie nach dem Besuch von Bundeswehrsoldaten in der Nähe der Grenze zu Syrien und einem Abstecher zu den frühchristlichen Kirchen in Kappadokien zu den politischen Gesprächen in Ankara eintrifft. Zwar erwartet in der Türkei niemand, dass Merkel sich plötzlich ausgerechnet im Wahljahr offensiv zur türkischen EU-Mitgliedschaft bekennt, „wir hoffen aber“, so heißt es aus dem türkischen Außenministerium, „dass Frankreich sich mit den Deutschen abgestimmt hat“.

Heikle Themen Visapflicht und Doppelpass

Als Lackmustest für die Haltung der deutschen Regierung gilt in Ankara derzeit die Visafrage. „Es ist beschämend, wie die Türkei als Beitrittskandidat von der EU in der Visafrage behandelt wird“, hatte sich kürzlich noch Außenminister Ahmet Davutoglu beschwert, „das ist für unsere Leute nicht nachvollziehbar.“

Seit Jahren fordert die Türkei eine erleichterte Visavergabe für ihre Staatsbürger bei Reisen in die EU-Schengen-Staaten, seit Jahren wird auch die Kanzlerin bei ihren Türkei-Besuchen immer wieder darauf hingewiesen, dass selbst türkische Geschäftsleute, die in Deutschland investieren wollen, Schwierigkeiten haben, ein Visum zu bekommen. Und doch ist bislang wenig passiert.

Jetzt liegt in Ankara ein Paket der EU-Kommission auf dem Tisch. Es sieht vor, dass die Türkei ein Abkommen unterschreibt, mit dem sie sich verpflichtet, alle über ihre Grenze illegal nach Griechenland eingewanderten Flüchtlinge zurückzunehmen. Im Gegenzug will die EU Gespräche über die Aufhebung der Visapflicht beginnen. 

Die türkische Regierung zögert aber mit der Unterschrift, weil sie zuvor Garantien haben will, dass die schrittweise Aufhebung der Visapflicht tatsächlich vorgesehen ist. Nachdem Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bei seinem Besuch vor zehn Tagen die Aufhebung der Visapflicht für Deutschland noch kategorisch ausgeschlossen hatte, ist man in der Türkei nun gespannt, was Kanzlerin Merkel dazu sagen wird.

Und auch bei einem anderem Thema wird Ankara Merkel einmal mehr auf den Zahn fühlen. Aufmerksam wird man in der Türkei registriert haben,dass die Debatte über die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland wieder an Fahrt gewonnen hat. Die Türkische Gemeinde in Deutschland appellierte nun vor der Reise der Kanzlerin in einem offenen Brief an Erdogan und Merkel, die derzeit geltenden Hindernisse auszuräumen. Beim türkischen Premier dürfte die Forderung auf offene Ohren stoßen. Merkel jedoch, das machen deutsche Regierungsvertreter am Donnerstag klar, misst dem Thema bei ihrem Besuch keine besondere Rolle bei.

Mit Material von AFP und dpa

Apfelstrudel trifft Baklava @ Gloria Theater Köln 21.02.2013

592187_444444658940601_1761995702_nFunkhaus Europa präsentiert

http://www.funkhauseuropa.de/

Apfelstrudel trifft Baklava

Die Deutsch-Türkische Comedy- und Kulturnacht in deutscher Sprache

Gloria Theater, Apostelnstrasse 11, 50667 Köln

Donnerstag 21. Februar 2013

Einlass 19 Uhr, Showbeginn 20 Uhr

Stand Up Comedian ÖZGÜR CEBE

Wenn der Islam NICHT zu Deutschland gehört, Ostwestfalen aber schon, wohin gehört dann ein in Bielefeld geborener Rheinländer mit türkischen Wurzeln? Ein Spagat, den Özgür Cebe jeden Tag praktizieren muss. Das tut weh. Da hilft nur eins: sich locker machen. Mit Selbstironie und pointierter Beobachtung entwaffnet Cebe alle Scharfmacher durch pure Gelassenheit. Wie man sich mit Humor integrieren kann, davon kann Özgür Cebe ein Lied singen. Und tut dies auch. Das neue abendfüllende Soloprogramm ist endlich fertig: Özgür Cebe ist „Der bewegte Muselmann“. Neben zahlreichen Auftritten als Schauspieler im Fernsehen (Alarm für Cobra 11, Was guckst Du?!, Lindenstraße etc.) hat Özgür Cebe seinen Focus auf das Kabarett gelegt und ist als Panelmitglied in dem WDR Format „Baustelle Deutschland“ zu sehen.

Live Band ZEITLOS

Man nehme drei talentierte Musiker, eine Prise Kreativität und viel Leidenschaft – und was kommt dabei heraus? „Zeitlos“. Mit diesem Wort lässt sich die Musik der ebenso benannten Stuttgarter Band wohl am b esten beschreiben. Was zufällig in einem Freibad begann, verbreitete sich über die Fußgängerzonen und Bühnen Deutschlands bis in die Herzen der Fans. Doch zurück zu den Anfängen: Es schien Zufall zu sein, dass sich Francesco und Volkan an einem schönen

Sommertag im Freibad trafen und schnell die gemeinsame Liebe zur Musik entdeckten. Schnell entstand der Wunsch, diese Leidenschaft gemeinsam auszuleben. Nach einigen gemeinsamen Jam Sessions vervollständigte Drummer Koray die Band. Unter dem Namen „Zeitlos“ sowie zunächst mit einigen neu aufgesetzten Coversongs ausgestattet und schließlich mit eigenen Liedern im Gepäck, taten sie ihre ersten Schritte als Band auf den Straßen Stuttgarts. Die Fangemeinde wuchs exponentiell und schnell entwickelten sich Zeitlos zu einer festen Größe in der Musikszene der Stadt und über deren Grenzen hinaus. Dieser Erfolg bescherte der Band 2009 den Sieg des Internationalen Straßenmusikfestivals in Ludwigsburg . Doch das reicht den drei Jungs noch lange nicht – die Straßen sind ihr Proberaum, die Charts ihr erklärtes Ziel. Wie die Zeitlos(e) – Erfolgsstory weitergeht, liegt jedoch in den Händen der Fans. Ihre Leidenschaft ist es das Publikum in jedem Refrain zu einem Chor zu verführen und Spuren zu hinterlassen! Sowohl Deutschlyrik-Liebhaber, als auch Musik-Feinschmecker kommen voll auf ihre Kosten!

TICKETS

Vorverkauf 19 €*

Abendkasse 24 €*

Es gilt freie Platzwahl.

*zzgl. Ticketgebühren

VORVERKAUFSSTELLEN

Gloria Café, Theaterkasse am Rudolfplatz, Hansaring, Neumarkt, Opernpassage, Wiener Platz, Kaufhof, Kölnarena Ticketshop, Am Dom und Online unter www.koelnticket.de telefonisch erreichbar unter Tel. 0221 – 2801

Mehr Infos unter www.apfelstrudeltrifftbaklava.de

Die Presse über Apfelstrudel trifft Baklava: http://www.apfelstrudeltrifftbaklava.de/presse.html

Vielen Dank an unseren Medienpartner Funkhaus Europa

http://www.facebook.com/funkhauseuropa und www.alem.de

via (1) Apfelstrudel trifft Baklava @ Gloria Theater Köln 21.02.2013.

eine Chance für die Nordzyprioten!

Wiener Zeitung

Küfi Seydali
17.02.2013

Bitte um eine Chance für die Nordzyprioten!
Man redet und agiert so wie es gibt nur Griechen auf Zypern. Siehe Hintergrundfoto (griechische Fanne, wo bleibt die zypriotische Fanne?).

Die griechisch-zypriotische Führung muss endlich aufhören, sich als supermacht aufzuspielen und einsehen, dass sie schon genug Leid über die Bevölkerung Zyperns, türkische wie griechische, gebracht haben.
Mit die Rakettenkauf (SS300) haben sie 640 Millionen Dollar ($) verspielt!

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Stichwahl entscheidet über Präsidenten in Zypern

 

Nikosia. Die Bürger im griechischen Teil Zypern entscheiden in einer Stichwahl am kommenden Sonntag über ihren neuen Präsidenten. In der ersten Runde konnte sich der konservative Politiker Nikos Anastasiades zwar klar mit 45,46 Prozent der Stimmen gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Für einen Erfolg gleich in der ersten Runde fehlte ihm am Sonntag jedoch die notwendige absolute Mehrheit. Sein Gegenkandidat im zweiten Durchgang wird der linke Politiker Stavris Malas sein, der nach Angaben des Innenministeriums in Nikosia mit 26,91 Prozent zweiter wurde. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 83,14 Prozent (2008: 89,62 Prozent).
„Das heutige Ergebnis ist ein Sieg der Kräfte, die wollen, dass Zypern eine neue Seite aufschlägt“, sagte der 66-jährige Anwalt Anastasiades vor jubelnden Anhängern. Seinen Wahlsieg in der ersten Rund interpretierte er als ein starkes Mandat, die drittgrößte Mittelmeerinsel wieder auf Europakurs zu bringen. „Ich habe heute ein starkes Mandat für eine europäische Orientierung (Zyperns) erhalten“, sagte er.
Der zweitplatzierte Malas wurde hauptsächlich von der kommunistischen AKEL-Partei unterstützt. Beobachter in Nikosia sprachen mit Blick auf den zweiten Durchgang deshalb von einem klassischen Rechts-Links-Duell. Beide Seiten liebäugeln jetzt mit dem Drittplatzierten Vertreter der politischen Mitte, Giorgos Lillikas, der am Sonntag 24,93 Prozent der Stimmen erhielt.
Malas: „Diesen Kampf werden wir gewinnen“
Malas gratulierte Anastasiades zum Erfolg in der ersten Runde. Zugleich rief er Lillikas Anhänger auf, in der zweiten Runde für ihn zu stimmen. „Diesen Kampf werden wir gewinnen“, sagte der 55-Jährige Mediziner unter dem Jubel seiner Anhänger in Nikosia und bedankte sich bei der Kommunistischen Partei und anderen linken Kräften für die Unterstützung. „Es lebe, das progressive zyprische Volk“, rief er Hunderten Anhängern der kommunistischen Partei AKEL zu. Malas lehnt Privatisierungen staatlicher Unternehmen und eine Verschlankung des Staates ab.
Die Stichwahl findet am 24. Februar statt. Der zypriotische Präsident bestimmt und führt die Regierung. Der neue Staatschef soll die hochverschuldete, pleitebedrohte Inselrepublik durch die schwerste Finanzkrise der jüngeren Geschichte führen und vor dem Bankrott bewahren. Zypern braucht nach offiziellen Angaben dringend 17,5 Milliarden Euro – das entspricht der jährlichen Wirtschaftsleistung des geteilten Inselstaates – um seine Banken und die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Nur noch bis Ende März ist nach offiziellen Angaben Geld in den Staatskassen. Die vergleichsweise überdimensionierten Banken in Zypern waren nach dem Schuldenschnitt für Griechenland in Not geraten.

Stellenausschreibung Postdoc

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften
Otto-Suhr-Institut
Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (Postdoc)
befristet auf 2,5 Jahre, längstens bis 30.09.2015
E 13 TV-L FU

Aufgabengebiet:
• Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich der Aufgaben der „Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients“
• Entwicklung von Drittmittelprojekten
Einstellungsvoraussetzungen:

Sehr guter politik- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom oder Master) und einschlägige Promotion.

Erwünscht:
• Ausgewiesene Kenntnisse der einschlägigen sozialwissenschaftlichen Regionalforschung mit Schwerpunkt politische Ökonomie und/oder politische Geografie und/oder politische Anthropologie des Staates, Kenntnisse in der Geschlechterforschung,
• einschlägige Aufenthalte, empirische Forschungserfahrung in der Region sowie Methodenkompetenz
• Kenntnis regionaler Sprachen (bevorzugt Arabisch)
• Erfahrung bei der Betreuung von Publikationen und Veranstaltungen
• Erfahrung in der universitären und/oder außeruniversitären Lehre
• Teamfähigkeit, Organisationstalent und Fähigkeit zu selbständiger Arbeit
• sehr gute Englisch- und/oder Französischkenntnisse

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 15.02.2013 unter Angabe der Kennung 1512 zu richten an die
Laura Lelli (Masah)
Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
Freie Universität Berlin
Ihnestr. 22
14195 Berlin
Tel. +49-(0)30-838-56640
Fax +49-(0)30-838-56637, polvoro@zedat.fu-berlin.de

Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind

Der SPD Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel hat erklärt, dass sie hinter der doppelten Staatsbürgerschaft stehen und diese Regelung durchsetzen werden, wenn sie nach den Bundestagswahlen die regierende Partei werden sollten.

gabriel

Auf der deutsch-türkischen Nacht, die unter der Leitung des Bundestagskandidaten Macit Karaahmetoğlu von der “Die SPD und wir“-Gruppe veranstaltet wurde, äußerte sich Sigmar Gabriel brisant über das Thema ”doppelte Staatsbürgerschaft“.

Er unterstrich, dass die SPD eine Partei ist, die mehr die menschlichen und emotionalen Seiten anspricht und: „Migranten kommen nach Deutschland und wir laden sie ein deutsche Staatsbürger zu werden. Doch den Türken schreiben wir Regeln vor. Wir fordern sie auf ihre türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Wir haben kein Recht dazu. Es ist nicht richtig von Menschen unmenschliches zu verlangen. Wir sagen: Vergesse deine Vergangenheit, komm her und bau dir eine Zukunft auf. Niemand hat das Recht von einem anderen zu verlangen, dass er seine Vergangenheit, seine Vorfahren zu vergessen habe.“

Sigmar Gabriel, der mit Macit Karaahmetoğlu und dem bekannten türkischen Sänger Rafet El Roman zu der Veranstaltung in der Stuttgarter Bosch-Arena kam, wurde von den türkischen und deutschen SPD-Anhängern mit großem Interesse empfangen.

Macit Karaahmetoğlu moderierte eine Diskussionsrunde, an der auch Türker Arı, der türkische Generalkonsul in Stuttgart, teilnahm. Sigmar Gabriel beantwortete die Fragen und signalisierte, dass türkischstämmige Politiker in der Zukunft mehr Verantwortung auf der politischen Ebene übernehmen sollen. Gabriel: „Es ist nicht richtig Türken sinnlose Ministerien wie Integrationsministerien anzuvertrauen. Türken passen ernsthafte Ministerien wie das Finanz-, Wirtschafts- oder Justizministerium. So kann man der deutschen Öffentlichkeit eine sinnvollere Botschaft vermitteln.“

via Wir verlangen, dass Türken vergessen, dass sie Türken sind. | SABAH AVRUPA – Die Türkische Tageszeitung..

Aktuelle Stellenausschreibungen z.B. Ausbildungsstelle im Bereich der Bürokommunikation

Sehr geehrte Damen und Herren,

zufällig, durch die unten stehende Pressemitteilung des Ministers für
Arbeit, Integration und Soziales bin ich auf die Stellenbörse der
Landesregierung gestoßen. Dort ist noch eine Ausbildungsstelle für 2013
im Bereich Bürokommunikation ausgeschrieben:

http://mais.nrw.de/06_Service/005_stellenangebot/index.php

Darüber hinaus gibt es dort eine Stellenbörse, wo vom Koch bis zum
Ministerialbeamten alle möglichen Stellenausschreibungen zu finden sind:
http://www.pem.nrw.de/04_Personalgewinnung/index.php

Unten stehend noch die Pressemitteilung zum Pilotprojekt des Anonymen
Bewerbungsverfahrens.
Mit freundlichen Grüßen
Sybille Haußmann

Minister Schneider: Mehr als 20 Prozent Menschen mit
Migrationshintergrund eingestellt
Pilotprojekt zur anonymisierten Bewerbung im Landesdienst

Düsseldorf, 15.01.2013

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes
Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Integrationsminister Guntram Schneider hat dem Kabinett den Bericht zum
Abschluss des bundesweit ersten Pilotprojekts zur anonymisierten
Bewerbung im Landesdienst vorgelegt. *Ich bin hochzufrieden, denn im
Rahmen des Projekts haben wir mehr als 20 Prozent Menschen mit
Zuwanderungsgeschichte eingestellt. Das entspricht beinahe dem
Migrantenanteil in unserer Landesbevölkerung*, sagte der Minister
heute (15. Januar 2013).

Der Bericht komme zu dem Ergebnis, dass anonymisierte
Bewerbungsverfahren in der Regel gut umzusetzen sind und dem Grundsatz
der Bestenauslese ebenso Rechung tragen wie herkömmliche Verfahren, so
der Minister. Allerdings sei die Anonymisierung nicht für alle
Stellenbesetzungen gleichermaßen geeignet; besonders erfolgversprechend
sei sie beispielsweise bei standardisierten Verfahren wie im
Ausbildungsbereich. *Die Landesregierung prüft nun, für welche konkreten
Einstellungsbereiche anonymisierte Bewerbungen als Standardverfahren
geeignet sind*, sagte Schneider.

Durch das anonymisierte Verfahren können auch Migrantinnen und
Migranten zu einer Bewerbung ermutigt werden, die wegen ihres
ausländisch klingenden Namens bereits schlechte Erfahrungen gemacht
haben oder eine Diskriminierung befürchten, so der Minister weiter. *Aus
Untersuchungen wissen wir, dass Menschen mit nicht-deutschem Namen
deutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als eine
Frau Müller oder ein Herr Meier.* Hinzu komme der positive Effekt,
dass das anonymisierte Bewerbungsverfahren in den beteiligten Behörden
Diskussionen zur interkulturellen Öffnung anstoße und die Sensibilität
für dieses Thema steigere.

An dem Pilotprojekt haben sich acht Landesministerien mit insgesamt 97
ausgeschriebenen Stellen beteiligt, auf die sich 1.256 Personen beworben
haben. 89 Stellen konnten im Lauf der Pilotphase (1. Januar 2011 bis 30.
Juni 2012) besetzt werden, beispielsweise in der Justiz, im Schuldienst,
Städtebauwesen, Arbeitsschutz, Gesundheitswesen und in der Sozialarbeit.
Nach den Ergebnissen einer nachgehenden Befragung, an der sich 414 der
Bewerberinnen und Bewerber beteiligt haben, entsprach der Anteil der
Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund mit 21,7 Prozent
nahezu dem Migrantenanteil in der Gesamtbevölkerung (22,8 Prozent im
Jahr 2011); 20,8 Prozent der im Rahmen des Pilotprojekts eingestellten
Personen hatten einen Migrationshintergrund. Derzeit beträgt der
Migrantenanteil in den Landesministerien zwölf Prozent.

Das Pilotprojekt *Anonymisierte Bewerbungen* ist ein Baustein der
Landesinitiative *Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen
Dienst * Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung*, die im
Dezember 2010 unter Federführung des Integrationsministeriums gestartet
worden ist.

Kreisverwaltung Düren
Kommunales Integrationszentrum
Raum 423 (Haus C)
Bismarckstr. 16
52351Düren

Tel.: 0049-2421-22-1433
Handy: 0160-97265026
Email: s.haussmann@kreis-dueren.de