HABEN DIE TÜRKEN EINEN VÖLKERMORD VERÜBT?

EINLADUNG

HABEN DIE TÜRKEN EINEN VÖLKERMORD VERÜBT?

EINE WIDERLEGUNG DES FILMES AGETH ANHAND VON ARMENISCHEN DOKUMENTEN

Dr. Ş. Ali Söylemezoğlu

27. Mai 2010 Donnerstag, um 19:00-20:30

UETD Hauptzentrale, Concordiaplatz 1, D-51143 Köln

Telefon +49 (0) 2203 101 98 – 0 • Telefax +49 (0) 2203 101 98 – 99

ABLAUF
19 : 00 Begrüßung
19 : 15 Vortrag von Herrn Dr Ş. Ali Söylemezoğlu
20 : 15 Diskussion
20 : 45 Buffet

Zur Person von Dr. Ş. Ali Söylemezoğlu

Dr. Şahin Ali Söylemezoğlu wurde 1945 in İstanbul geboren. Nach dem Abitur in İstanbul (Juni 1965) erhielt er ein DAAD Stipendium und studierte an der LM Universität München Volkswirtschaft. Nach dem Abschluß des Studiums Ende 1970 wurde er an der staatswirtschaftlichen Fakultät der selben Universität als wissenschaftliche Hilfskraft eingestellt. Nach seiner Promotion (1975) arbeitete er bis 1978 an der selben Fakultät als wissenschaftlicher Assistent. Es folgten Lehraufträge an den Fachhochschulen Frankfurt/M. und Wiesbaden. Dr. Söylemezoğlu arbeitet seit 1991 als Dolmetscher und Übersetzer in Duisburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Dr. Şahin Ali Söylemezoğlu beschäftigt sich seit 1999 mit der Geschichte der türkisch-armenischen Beziehungen. Um April 2005 publizierte er hierzu eine erste Arbeit mit dem Titel: Die Andere Seite der Medaille. Hintergründe der Tragödie von 1915 in Kleinasien. Materialien aus europäischen, amerikanischen und armenischen Quellen (erschienen bei Önel Verlag in Köln). Eine weitere Arbeit zu dem selben Fragenkomplex soll dieses Jahr erscheinen.

Die Armenienfrage

Die Armenienfrage
Recherchen aus den russischen Staatsarchieven

Mehmet Perinçek

Die Armenienfrage und im Zusammenhang damit die Behauptung des Völkermordes sind Themen, die die Türkei und die Weltöffentlichkeit in den letzten Jahren besonders beschaftigen. Abgesehen von der Türkei und von Armenien müssen auch das russische Zarenreich sowie das sowjetische Russland als wichtige Zeitzeugen fiir die Geschehnisse in den Jahren zwischen 1915 und 1923 betrachtet werden. Die russischen Archive verfiigen ohne Zweifel über eine Vielzahl von Dokumenten und Belegen, die dabei helfen können, die Wahrheit in der Armenienfrage ans Licht zu bringen.
Die wichtige Rolle der russischen Staatsarchive

Erstens; das russische Zaremeich hat ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu seinem Untergang im Jahre 19 I 7 immer eIne entscheidende Rolle in der Armenienfrage gespielt. Als es darum ging das Osmanische Reich zu bekampfen und schlieBlich aufzuteilen, war auch das russische Zarenreich eines der machtigen Staaten, die in den Krieg dafiir zogen. Aufgrund dessen sind die Geschehnisse und Ereignisse vor und nach der Umsiedelung der Armenier
im Jahre 1915 detailliert in den russischen Archiven zu finden.
Zweitens; wahrend des türkischen Unabhangigkeitskrieges hat das sowjetische Russland zusammen mit der revolutionaren Türkei, die im Begriff war in Anatolien gegründet zu werden, an der gleichen Front gekampft. Die russische Kaukasusfront vereinte sich mit der türkischen Ostfront gegen die britische Kaukasuslinie. Für diesen Zeitraum können die russischen Archive als Quelle aus erster Hand betrachtet werden.
Drittens, da Russland mit den Taschnaks zusammengearbeitet hat, befindet sich auch heute noch ein wichtiger Teil der Taschnak Dokumente in den Archiven des russischen Zarenreiches. Weiters sind sowohl in den Archiven des sowjetischen Russland als auch in den Archiven des sowjetischen Armenien Dokumente über diese Zeit zu finden. Die meisten Dokumente, die sich in den armenischen Archiven befiriden sind derzeit nicht öffentlich zuganglich fiir Wissenschaftler. Zugang zu diesen Dokumenten kann man nur finden, wenn man den Umweg über die russischen Archive machi. Als weitere Quellen sind hier auch die Archive von Aserbaidschan und Georgien zu erwahnen.
Die Beobachtungen und Meinungen deutscher Generale, englische Offiziere und amerikanische Missionare sind gepragt von deren imperialistischen Zielen
und schaffen es daher leider nicht ei ne objektive Sicht der Lage zu schildem.
Wahrend dessen war Russland in beiden Abschnitten seiner Geschichte Zeuge dieser Zeii. Wenn man die armenischen und die Quellen der anderen kaukasischen Republiken zusammenzahlt, kann man ohne zu übertreiben sagen, dass sich die wichtigsten Belege und Dokumente in der Armenienfrage in den russischen Staatsarchiven befinden.
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New Yorks „Monster-Moschee“ am Ground Zero

Am zehnten Jahrestag des Terror-Anschlags vom 11. September 2001 sollen die Arbeiten an dem 15-stöckigen muslimischen Gotteshaus beginnen. Gut 100 Millionen Dollar soll es kosten. Einige vermuten Saudi-Arabien als Financier hinter dem Bauprojekt, über das nicht nur New York derzeit leidenschaftlich streitet.

Vater und Sohn trugen denselben Vornamen, und beide waren bei der New Yorker Feuerwehr. Während der Vater heute Rentner ist, starb Jim Riches junior am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Center.

Jim Riches senior macht keineswegs alle Muslime für den Terrorschlag verantwortlich. Aber wenn er am Ground Zero, dem einstigen Standort des World Trade Center, seines Sohnes gedenkt, „möchte ich nicht auf eine Moschee schauen“.

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DEUTSCH-TURKISCHER FREUNDSCHAFTSTAG

Am 30.05.2010 findet in Hannover ein Deutsch-Turkischer- Freundschaftstag statt. Damit soll ein positiver Beitrag zur Integration geleistet werden. Es kommen viele Prominente Personlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und MusIkwelt.

Es geht um 11.00 Uhr mit einem Umzug vom Opernplatz zum Klagesmarkt los.
Ab 13.00 beginnt das Program auf dem Klagesmarkt in Hannover.