Turkei als Handelspartner fur die Agrarwirtschaft unverzichtbar

Turkei als Handelspartner fur die Agrarwirtschaft unverzichtbar
Staatsekretaer Muller fuhrte Gespraeche uber Moglichkeiten der Zusammenarbeit

14.12.2009

„Die Turkei spielt mit einem bilateralen Handelsvolumen von 1,2 Milliarden Euro im Agrar- und Ernaehrungsbereich eine der wesentlichen Rollen fur die Agrar- und Ernaehrungswirtschaft. Daher setze ich mich fur eine deutliche Intensivierung der Handelsbeziehungen ein.“ sagte der Parlamentarische Staatssekretaer bei der Bundesministerin fur Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Dr. Gerd Muller in Antalya auf dem Unternehmerforum.

Muller wurde von 23 Unternehmerinnen und Unternehmern aus den Branchen Gartenbau, Pflanzenzuchtung, Saatgut, Viehzucht, Agrartechnik und Lebensmittelverarbe itung begleitet. Die deutschen Firmen nutzten vielseitige Informations- und Kontaktmoglichkeite n. Sie informierten sich uber Geschaeftsmoglichkeiten in der Turkei, besuchten ein Unternehmerforum mit anschließender Kooperationsborse fur den direkten Kontaktaufbau mit potentiellen turkischen Geschaeftspartnern, besichtigten Betriebe und besprachen sich mit Vertretern der Akdeniz-Universitaet in Antalya.

Der Staatssekretaer fuhrte in Antalya ebenfalls Gespraeche uber weitere Moglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Gouverneur der Provinz Antalya, Herrn Yuksel.

Die Reise fand anlaesslich der Internationalen Gartenbau-Messe „Growtech Eurasia“ statt. Auf der Messe war das Bundesministerium fur Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zum zweiten Mal mit einem eigenen Firmengemeinschafts stand vertreten. Neun deutsche Gartenbauunternehme n praesentierten ihre Produkte.

Das gut besuchte Unternehmerforum veranstaltete das BMELV gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Antalya. Die turkischen Unternehmer zeigten grosses Interesse an den deutschen Partnern.

QUELLE: iXPOS – Das Aussenwirtschaftspo rtal ( www.ixpos.de )

Minarett-Verbot in der Schweiz

Presseerklärung des Dachverbandes türkischen Vereine in Neumünster e.V. zum Minarett-Verbot in der Schweiz

Neumünster, 13.Dezember 2009

Wer das Tragen vom Kreuz, Kopftuch oder Kippa (Kopfbedeckung eines jüdischen Mannes) oder den Bau eines Minaretts oder Glocke einer Kirche nicht als Teil der Menschenrechte sieht, der weißt nicht was die Gleichberechtigung bedeutet und der hat auch leider die demokratische Stufe des 21 Jahrhunderts noch nicht erreicht.

Was die Volksentscheide und Grundrechte betrifft, waren die Schweizer nicht nur heute, in der Vergangenheit auch Beratungsresistend.

Denn, im Jahr 1959 wurde das Volk in der Schweiz gefragt, ob die Frauen auch Wahlrecht haben dürften. Die Schweizer haben NEIN gesagt.

Erst im Jahr 1971 durften die Frauen in der Schweiz das Wahlrecht haben.

Die türkischen Frauen haben dies – dank Atatürk- schon im Jahr 1934 in der türkischen Verfassung verankert.

Außerdem, haben die Türken auch weder über kürzlich in Antalya/Belek gebaute und durch Ministerpräsident Erdogan feierlich eröffneten Kirche, noch in anderen Städten stehende Kirchen und deren Glocken und Türmen keine Bedenken.

Die Frage ist jetzt, ob wir hinter dem sog. Volksentscheid versteckend berechtigt sind, durch die demokratische Entscheidungen auch die Grundrechte aushebeln dürfen.

Natürlich müssen die Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden, aber der Rechtsstaat muss dagegen verteidigt werden.

Der Papst als Vertreter der 1,2 Milliarden Christen und alle Kirchenverbände hier haben das Minarett-Verbot kritisiert. Der interreligiöse Dialog vor Ort hier mit Evangelisch-katholisch und moslemischen Gemeinden geht sehr harmonisch weiter.

Es geht hier vielmehr darum, dass Rechtsextemisten den Moscheebau in Deutschland und anderswo zur fremdenfeindlichen Stimmungsmache zu nutzen versuchen.

Liebe Rechtspopulisten,

Wir fordern Sie hiermit auf, die Gesetze dieses Landes zu akzeptieren und zu respektieren. Im Gegensatz zur Schweiz herrscht in Deutschland eine andere Rechtslage. Denn es gilt das verfassungsrechtlich verbriefte Recht, das man Gotteshäuser mit den entsprechenden Symbolen bauen darf.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht die Schweiz, sondern Deutschland als neue Heimat gewählt habe.

Ich wünsche allen christlichen Bürgern besinnliche Advendstage, ein frohes Fest und ein gesundes erfolgreiches neues Jahr 2010

Refik Mor
Vorsitzender des Dachverbandes türkischer Vereine in Neumünster e.V.

Bildungsprobleme von Migranten

23.12.09

Saat/Uhr : 9.30

Bildungsprobleme von Migranten / Göçmenlerin eğitim sorunları

Sprache: Türkisch

Zielgruppe: Eltern mit MH

Dr. Ali Sak (EVR)

Elterngruppe
(Çağla Sorgun)

Alfried-Krupp Gymnasium,
Margaretenstr 40, 45144 Essen

Jazz mit ESRA DALFIDAN & friends

1. Sonntag, 13. Dezember 2009, 17 Uhr, Konzert 20 Uhr Türkischer Kulturtag

Veranstaltungsort:

zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf Comedy mit SENAY DUZCU Tanz mit ANATOLIAN STEPS (Halkevi Benrath e.V.) & ATiD e.V.

Jazz mit ESRA DALFIDAN & friends

Baglama & Gesang mit MUZAFFER GÜRENÇ & Ensemble Abendbüfett mit türkischen Spezialitäten Schirmfrauen des TÜRKISCHEN KULTURTAGES ASLI SEVINDIM, Künstlerische Direktorin Ruhr2010 GUDRUN HOCK, Bürgermeisterin, Landeshauptstadt Düsseldorf, SPD Eintritt

12 EUR VVK, 15 EUR AK

Mitglieder von Mosaik e.V.: 10 EUR VVK, 12 EUR AK http://www.mosaikev.de/kultur.html